Produktbild: Down Cemetery Road
Band 1

Down Cemetery Road Zoë Boehm ermittelt in Oxford

92

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.10.2025

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

20,1/12,2/3 cm

Gewicht

450 g

Farbe

Creme / Moosgrün

Auflage

2

Übersetzt von

Stefanie Schäfer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-30115-1

Beschreibung

Rezension

»Herrons unterhaltsame, aber auch ganz schön hintergründige Romane leben von komischen Situationen und brillanten Dialogen.«
»Sarkasmus ist eine der großen Stärken dieses Autors, schwarzer Humor eine weitere. Und an erzählerischer Phantasie scheint es ihm auch nicht zu mangeln.«

»Sarkastisch, ironisch, politisch, hochgradig spannend: Mick Herrons böser britischer Witz funkelt.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.10.2025

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

20,1/12,2/3 cm

Gewicht

450 g

Farbe

Creme / Moosgrün

Auflage

2

Übersetzt von

Stefanie Schäfer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-30115-1

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truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Barbara T.

    aus Hagen

    5/5

    22.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Auftakt der Zoë Boehm - Krimireihe

    Der Anfang des Krimis ist im wahrsten Sinnen des Wortes explosiv: Nicht nur der kurz davor angekündigte Besuch von Marks wichtigen Kunden treibt seine Frau Sarah auf die Palme. An dem Abend kommt es auch zu einer Explosion in der Nähe ihres Hauses, es gibt Tote und ein kleines Mädchen verschwindet spurlos kurz danach. Spannend und anschaulich schildert Mick Herron die Ereignisse des dramatischen Abends und der Tage unmittelbar danach. Die Explosion verändert nicht nur das Bild des bisher scheinbar ruhigen Vorortes von Oxford. Sie bringt auch das Leben von Sarah durcheinander; denn die bisher gelangweilte, unzufriedene Hausfrau beginnt nach dem verschwundenen vierjährigen Mädchen zu suchen. Ihre Recherche, die erschütternde Wahrheiten enthüllt, bringt nicht nur sie in lebensbedrohliche Lage. Zuerst ist es für mich schwer nachvollziehbar, warum Sarah, die selbst keine Kinder haben will, nach dem fremden Mädchen sucht. Doch der Autor verrät ihre intimsten Gedanken, lässt mich in ihre Vergangenheit eintauchen; dadurch kann ich die unkonventionelle Sarah viel besser verstehen. Viel interessanter jedoch fand ich die Privatermittlerin Zoë Boehm, die bedauerlicherweise – trotz des Untertitels des Buches – erst zum Schluss aktiv am Geschehen teilnimmt. Nichtdestotrotz hat mich der Krimi sehr gut unterhalten. Ich habe den feinen atmosphärischen Schreibstil des Autors, seinen sarkastischen schwarzen Humor und die scharfsinnigen, geistreichen Dialoge sehr genossen. Down Cemetery Road ist das erste Buch aus der Reihe mit Zoë Boehm. Auf die Fortsetzung bin ich sehr gespannt.

  • Die Bücherfanten

    5/5

    21.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine tapfere Hausfrau sticht…

    Eine tapfere Hausfrau sticht in ein Wespennetz Darum geht es: Sarah Tucker steckt in einem frustrierenden Leben als Hausfrau fest. Ganz deutlich wird es ihr bei einem unerfreulichen Geschäftsessen, das sie für ihren Ehemann zuhause ausrichten muss. Da scheint eine Explosion eines Hauses in der Nachbarschaft eine tödlich faszinierende Ablenkung. Nur ein Kind überlebt das Unglück. Obwohl Sarah die Familie nicht kannte, fühlt sie mit dem Kind, das jedoch aus dem Krankenhaus verschwindet. Sarahs Erkundungen bleiben nicht unbemerkt und plötzlich steht sie im Fokus von Polizei und Geheimdienst. Mein Eindruck: Ich weiß nicht, warum dieser Thriller mit der Privatdetektivin Zoe Boehm beworben wird, sie spielt nur am Rande eine Rolle. Vielleicht ist es der aktuellen Verfilmung geschuldet, denn im englischen Original erschien das Buch schon 2003. Sarah Tucker jedenfalls treibt die Handlung voran, stellt die Fragen und gerät dadurch ins Zielfenster der Gegner. Denn was passiert ist, warum das Haus in die Luft fliegen musste und warum das Kind verschwand, das alles darf nicht bekannt werden. Die Hintergründe des »Warum« sind auch im Blick auf den Entstehungszeitpunkt (2003) zu sehen, lassen mich aber auch jetzt noch erschaudern, weil sie so unglaublich real erscheinen. Sprachlich ist es ein Vergnügen, Down Cemetery Road zu lesen. Die Personen, die Szenen sind lebhaft und aktiv beschrieben. Ich fühle mit Sarah in ihrer gezwungen Gastgeberrolle, gleich in der ersten Szene. Mit wenigen Worten und Aktionen wird hier ein umfassendes Bild gezeichnet, literarisch ein spannendes Werk. Die Handlung an sich erinnert mich immer mal wieder an eine Mischung der Autoren John Le Carré, Ian Fleming und Robert Ludlum. Und tatsächlich hat der Autor Mick Herron eine zweite Reihe im Spionagemilieu angesiedelt, die von Diogenes schon übersetzt und veröffentlicht wurde. Fazit: Ein starker Thriller mit Sprachwitz und einem erschreckenden Motiv (das ich nicht verraten werde). Wer Geschichten über Geheimoperationen, teils brutale Gewaltanwendung gemischt mit sympathischen Anti-Helden und mutigen Frauen mag, der wird hier wunderbar unterhalten.

  • Bewertung

    5/5

    15.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Guter Start

    In „Down Cemetery Road“ zeigt Mick Herron bereits die Brillanz, die später seine Slow Horses berühmt machte. Er bricht das Klischee der idyllischen Oxforder Vorstadt auf und ersetzt es durch ein düsteres Geflecht aus Lügen. Als nach einer Explosion ein Kind verschwindet, beginnt für die gelangweilte Sarah Tucker eine gefährliche Suche. Herron punktet hier weniger mit Action als mit Atmosphäre und seinem typischen schwarzen Humor. Sarah ist eine herrlich unperfekte Protagonistin, deren Frustration sie in einen Abgrund aus Verschwörungen treibt. Wer intelligente Krimis mit psychologischer Tiefe und scharfsinnigen Dialogen sucht, kommt an diesem atmosphärischen „Domestic Noir“ nicht vorbei. Ein richtig toller Start in einer vierteilige Reihe, die für mich ganz neu ist und auf die ich mich richtig freue. Ganz klare Leseempfehlung

  • verhei

    5/5

    13.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    der erste Mick Herron…

    der erste Mick Herron Spionage Roman- typisch britisch Sarah Tucker, wohnhaft in Oxford, ist gelangweilte Hausfrau, und das auch nicht freiwillig. Als es in ihrer Nachbarschaft zu einer Explosion kommt und dabei ein Kind spurlos verschwindet, wird ihr Ehrgeiz geweckt. Gemeinsam mit der Privatermittlerin Zoe Boehm fängt sie zu ermitteln an und stößt rasch auf Täuschungen, Verwirrungen und persönliche Verstrickungen. Und zu allem Überfluss ist auch noch die Regierung irgendwie beteiligt. Sollte man den mittlerweile doch bekannten Autor Mick Herron kennen findet man sich auch in diesem – seinem Erstlingsroman aus dem Jahr 2003- in seinen bekannten Stil wieder. Schwarzer Humor, das typisch britische, die doch sehr speziellen Charaktere, scharfsinnige Dialoge, all das stellt sich wie auch in seinen chronologisch betrachtet späteren Werken der Slough Horses Serie dar. Manches mag vielleicht noch etwas unausgegorener sein und noch nicht so perfekt sitzen wie in den späteren Werken, aber man erkennt die Handschrift. Rasch wird eine düstere, leicht klaustrophobische Atmosphäre in Oxford geschaffen und man lernt die Figuren ausgiebig kennen. Etwas zu ausgeprägt vielleicht, bis die Spannung und Handlung konstant dichter werden. Man erhält spannende, leicht unkonventionelle Charaktere, die exakt präsentiert werden. Auch wenn Sarah Tucker, hier maßgeblich ermittelt, sollte man sich Zoe Boehm merken, da sie die eigentliche Ermittlerin in den nächsten Werken wird. Weiters sind Dialoge messerscharf, Alltagsbeobachtungen exakt auch teils über Absurditäten wie der richtige Ort die Zahnseide aufzubewahren. Handlungen und Hintergrundgeschichten werden auf unglaubliche Weise verknüpft- mit realem Bezug und Betrachtung der Politik von Großbritannien. Auch mit allgemeiner Gesellschaftskritik wird nicht gespart. Rasch hat man ganz viele Handlungsstränge in der Hand und muss genau aufpassen beim Lesen, um keinen zu verlieren. Es wird mit Täuschungen gearbeitet und genau dies macht den Reiz für mich aus. Man fragt sich, wem man eigentlich noch trauen kann. Es ist also definitiv kein Buch für zwischendurch und definitiv kein Cozy Crime. Für mich war es definitiv lesenswert, auch weil ich mich gefreut habe ein frühes Werk von Mick Herron zu sehen und damit seine Entwicklung zu verfolgen. Ich werde definitiv auch noch die anderen Bände der Zoe Boehm Reihe lesen – auf Deutsch oder Englisch entscheidet dabei wohl der Verlag.

  • verhei

    5/5

    13.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    der erste Mick Herron Spionage Roman- typisch britisch

    Sarah Tucker, wohnhaft in Oxford, ist gelangweilte Hausfrau, und das auch nicht freiwillig. Als es in ihrer Nachbarschaft zu einer Explosion kommt und dabei ein Kind spurlos verschwindet, wird ihr Ehrgeiz geweckt. Gemeinsam mit der Privatermittlerin Zoe Boehm fängt sie zu ermitteln an und stößt rasch auf Täuschungen, Verwirrungen und persönliche Verstrickungen. Und zu allem Überfluss ist auch noch die Regierung irgendwie beteiligt. Sollte man den mittlerweile doch bekannten Autor Mick Herron kennen findet man sich auch in diesem – seinem Erstlingsroman aus dem Jahr 2003- in seinen bekannten Stil wieder. Schwarzer Humor, das typisch britische, die doch sehr speziellen Charaktere, scharfsinnige Dialoge, all das stellt sich wie auch in seinen chronologisch betrachtet späteren Werken der Slough Horses Serie dar. Manches mag vielleicht noch etwas unausgegorener sein und noch nicht so perfekt sitzen wie in den späteren Werken, aber man erkennt die Handschrift. Rasch wird eine düstere, leicht klaustrophobische Atmosphäre in Oxford geschaffen und man lernt die Figuren ausgiebig kennen. Etwas zu ausgeprägt vielleicht, bis die Spannung und Handlung konstant dichter werden. Man erhält spannende, leicht unkonventionelle Charaktere, die exakt präsentiert werden. Auch wenn Sarah Tucker, hier maßgeblich ermittelt, sollte man sich Zoe Boehm merken, da sie die eigentliche Ermittlerin in den nächsten Werken wird. Weiters sind Dialoge messerscharf, Alltagsbeobachtungen exakt auch teils über Absurditäten wie der richtige Ort die Zahnseide aufzubewahren. Handlungen und Hintergrundgeschichten werden auf unglaubliche Weise verknüpft- mit realem Bezug und Betrachtung der Politik von Großbritannien. Auch mit allgemeiner Gesellschaftskritik wird nicht gespart. Rasch hat man ganz viele Handlungsstränge in der Hand und muss genau aufpassen beim Lesen, um keinen zu verlieren. Es wird mit Täuschungen gearbeitet und genau dies macht den Reiz für mich aus. Man fragt sich, wem man eigentlich noch trauen kann. Es ist also definitiv kein Buch für zwischendurch und definitiv kein Cozy Crime. Für mich war es definitiv lesenswert, auch weil ich mich gefreut habe ein frühes Werk von Mick Herron zu sehen und damit seine Entwicklung zu verfolgen. Ich werde definitiv auch noch die anderen Bände der Zoe Boehm Reihe lesen – auf Deutsch oder Englisch entscheidet dabei wohl der Verlag.

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