Produktbild: Hinter verschlossenen Türen
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Hinter verschlossenen Türen Ein Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2025

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

18,4/11,6/4,3 cm

Gewicht

501 g

Auflage

1. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

Le Case del Malcontento

Übersetzt von

Mirjam Bitter + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710000830221

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2025

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

18,4/11,6/4,3 cm

Gewicht

501 g

Auflage

1. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

Le Case del Malcontento

Übersetzt von

  • Mirjam Bitter
  • Henrieke Markert

Sprache

Deutsch

EAN

2710000830221

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber AG
Kein & Aber Verlag, Württembergallee 12, D-14052 Berlin
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber Verlag

berlin@keinundaber.de

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  • Im_Lesehimmel

    aus Berlin

    5/5

    11.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dorfleben mit Überraschungen

    Der Autor ist für mich ein ganz großer Geschichtenerzähler und ist seinem Stil absolut treu geblieben. Er hat mit den Dorfbewohnern ganz unterschiedlicher Charaktere erschaffen, die eins eint. Sie haben Geheimnisse und nehmen es mit der Wahrheit oft nicht so genau. Der Erzählstil ist bildhaft und phantasievoll, aber teils ausschweifend. Der Autor ist ein sehr genauer Beobachter. Jedem Charakter sind ein oder mehrere detailliertes Kapitel gewidmet, in denen er seinen Gedanken nachhängt und so seine Geschichte erzählt und einen hinter die Fassade schauen lässt. Hier kommt jeder noch so harmlos wirkende Dorfbewohner in seiner eigenen Sprache zu Wort und viele Geheimnisse werden gelüftet. Jede menschliche Natur wird unerbittlich offen gelegt. Es ist erstaunlich und erschreckend, was alles unter der Oberfläche brodelt. Der Autor nimmt keine Rücksicht auf Befindlichkeiten und so sind seine Charaktere oft bissig und gemein. Das Böse scheint einen festen Platz in diesem Dorf und vielleicht sogar in jedem Menschen zu haben. Der Autor ist ein wahrer Meister der unvorhergesehenen Momente und so wurde ich immer wieder von überraschenden Wendungen in die Geschichte gezogen und fühlte mich am Ende wie ein Mitwisser der dunkelsten Geheimnisse, die irgendwo begraben liegen. Die Geschichten sind zeitlich aber nicht chronologisch zwischen dem Zweiten Weltkrieg und dem 21. Jahrhundert angesiedelt, was den Roman abwechslungsreich macht, aber es durch die Zeitsprünge etwas erschwert, die Figuren direkt in das Dorfgefüge einzuordnen. Nach und nach entsteht ein orchestriertes und stimmiges Bild. Dabei war die im Buch enthaltene Abbildung vom Dorf recht hilfreich.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    24.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rabenschwarze größartige Komödie Sybilla Irmscher

    Suchen Sie mal wieder einen absoluten Geheimtipp ? Dieses großartige Buch hat mich von der ersten Seite in den Bann gezogen - ein Kosmos skurriler Figuren in einem kleinen italienischen Bergdorf , wo fast nur noch alte Leute leben . Jede dieser Figuren erzählt seine Geschichte , die teilweise richtig bösartig sind - das ist sehr vergnüglich !!!!!! Absolute Leseempfehlung

  • Sarah

    aus Chemnitz

    4/5

    27.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielschichtige Betrachtung einer Dorfgemeinschaft

    „Le Case bringt dich zur Welt, und dann vernichtet es dich.“ - S.298 Le Case ist ein kleines Bergdorf in Italien. Die Zeit scheint still zu stehen, die Bewohner sind alle etwas eigenbrödlerisch. Es wäre ganz idyllisch, würde nicht eine Mischung aus Neid, Missgunst und Intrigen die Stimmung im Dorf überschatten. Sehr viel mehr als dies kann ich als Zusammenfassung gar nicht bieten, da Naspini die Geschichte aus so vielen Perspektiven und Zeitebenen beschreibt, dass es mir schwerfällt eine Haupthandlung zu bestimmen und ohne Spoiler wiederzugeben. Ich hab daher im 3. Slide mal den Klappentext angehangen, auch wenn ich der Meinung bin, dass er nicht mal ansatzweise eine Übersicht gibt. Es ist vielmehr so, dass der Autor ein sehr komplexes Bild zwischenmenschlicher Beziehungen zeichnet, dass es anfangs erstmal zu entwirren gilt. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich zurecht gefunden habe und wusste in welcher Zeit und bei welchen Personen ich mich gerade befinde. Gerade die multiperspektivische Gestaltung macht aber am Ende auch den Reiz aus und ich finde es super gut gelungen, wie sich die Einzelerzählungen nach und nach zu einem Ganzen zusammenfügen. Ich stell mir auch den Schreibprozess dazu überaus schwierig vor und kann davor nur den Hut ziehen. Das der Roman hier und da seine Längen hat, ist denk ich nicht verwunderlich, wenn man versucht ein so umfassendes Bild zu erschaffen. Naspini bildet nicht nur Einzelschicksale ab, sondern erschafft eine Betrachtung der Gesellschaft als solche. Hier komme ich auch zu dem Punkt an dem ich ehrlich gesagt zwiegespalten bin. Der Roman enthält rassistische, ableistische, frauen- und queerfeindliche Äußerungen und da bin ich nunmal gar kein Fan von. Mir ist schon klar, dass es Menschen gibt, die so denken und ich bin mir auch bewusst, dass eine umfassende Abbildung von Gesellschaftsstrukturen diese nicht einfach auslassen können, dennoch finde ich es schwierig und hätte mir hier eine Stellungnahme des Autors gewünscht. Auch die Übersetzerinnen hatten ihren Struggel damit, was im Nachwort klar wird. Sie haben sich bewusst dafür entschieden die Äußerungen zu übersetzen (wenn auch in abgeschwächter Version) um das Gesamtbild zu erhalten. Alles in allem ein sehr guter Roman, der vor allem durch seinen Aufbau und Naspinis Schreibstil besticht und dessen Ende ich fantastisch fand, da es alles nochmal über den Haufen wirft. Ein Blick hinter verschlossene Türen, der sich auf jeden Fall lohnt.

  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    3/5

    13.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gute Unterhaltung, aber leider keine Begeisterung

    Le Case ist ein typisches Dorf mitten in einem italienischen Nationalpark. Und wie jedes Dorf gibt es auch hier Geheimnisse, die unter der Oberfläche lauern. Samuele ist hier aufgewachsen und kehrt wieder zurück und damit kochen die verborgenen Geschichten wieder hoch. Erzählt aus den verschiedensten Perspektiven der Dorfbewohner ergibt sich so ein Bild, über das man nur staunen kann. Was sich hier in der einen oder anderen Hütte abspielt, ist teilweise haarsträubend, unerwartet und überraschend – und vor allem interessant zu lesen. Ich habe mich anfangs etwas schwergetan, den vielen Perspektiven zu folgen. Dank der Karte zu Beginn des Buches hilft es aber, die Bewohner zu verorten und sich das Dorf vorzustellen. Somit kam ich nach und nach in die Geschichten rein. Einigen Erzählungen konnte ich leichter folgen, bei manchen fiel es mir schwerer. Teilweise erschien es dadurch an einzelnen Stellen lang. Insgesamt aber mal etwas anderes, ein gutes Buch, welches mich zwar nicht begeistern konnte, aber dennoch sehr gut unterhalten hat.

  • Bewertung

    2/5

    25.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verbreitet schlechte Stimmung

    Mir gefällt das Buch nicht, obwohl ich ihm bis zur Hälfte Zeit gegeben habe, mich eines Besseren zu belehren. Die Protagonisten sind meines Erachtens durchgängig argwöhnisch und missmutig. Das ist mir zu negativ behaftet und scheint mir auch irgendwie fernab jeder Realität - auch wenn ich mir dörfliche Intrigen sehr lebhaft vorstellen kann. Ich kann mit dem Buch nicht viel anfangen, dennoch muss ich zugeben, dass es mich doch interessiert, wie es weitergeht. Ob ich tatsächlich weiterlesen werde, weiss ich nicht. Die Grundstimmung des Buches gefällt mir einfach nicht.

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