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Briefe von morgen, die wir gern gestern schon gelesen hätten Bissig, böse, lakonisch: In unnachahmlich schwarzhumoriger Manier kehrt Timur Vermes zurück zu seinen Wurzeln

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.01.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,7/13,7/1,9 cm

Gewicht

300 g

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

EAN

2710000818298

Beschreibung

Rezension

"Vermes zeigt sich wieder als virtuoser Erzähler, der verschiedene Tonfälle und Stimmlagen beherrscht. Seinen Humor lässt er an den Zukunftsvisionen zerschellen, lesenswert." Augsburger Allgemeine, 17.02.2025

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Gut

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Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.01.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,7/13,7/1,9 cm

Gewicht

300 g

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

EAN

2710000818298

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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  • VolkerM

    5/5

    12.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unsere Welt ist mittlerweile…

    Unsere Welt ist mittlerweile so irre, dass die Zukunft nicht mehr das Versprechen, sondern die Drohung ist. Was wäre, wenn es immer so weitergeht? Wenn die künstliche Intelligenz irgendwann bemerkt, dass es gar keine natürliche gibt? Wenn uns Konzerne regieren, deren Beschwerde-Hotline nur noch eine Geheimnummer hat? Oder man stelle sich mal vor, Wahlprogramme würden sich von der Realität entkoppeln! Eine gruselige Vorstellung. Timur Vermes hat unsere Gegenwart ein kleines bisschen weiter überdreht und daraus keinen Roman gemacht, sondern ein satirisches Kaleidoskop, das er nach jedem Kapitel schüttelt, damit ein neuer Irrwitz herauskommt: Eine KI-Augenlinse, die die Realität an die Wünsche des Trägers anpasst. Archäologen der Zukunft, die sich Gedanken über eine unterirdische Kultstätte machen, in der tödliche Strahlenschätze lagern. Ein virtueller Thomas Gottschalk, der aus dem Grab eine Laudatio auf Deutschlands erste Influencer-Kanzlerin hält. Einen Bestellschein für maßgeschneiderte Babies, mit eingebauter Ritalinpumpe und Fernbedienung. Ein Gespräch mit Gott, der sich um andere Dinge kümmert als die um die Menschheit. Und das ist noch lange nicht alles. So unterschiedlich die Themen, so unterschiedlich die Formate: Briefe, Interviews, Werbebroschüren, Zeitungsartikel, geheime Gesprächsmitschnitte. Immer ganz dicht dran und knallhart nachgefragt. Lanz ist auch dabei. Den meisten Spaß hatte ich an den Dialogen, die so auf den Punkt geschrieben sind, dass wirklich jede Pointe sitzt. Messerscharf, absurd, aber nicht weniger realistisch als unsere absurde Gegenwart. Etwa so wie der brachialrhetorische Schlagabtausch zwischen den Presseabteilungen der Hamas und Israelis. Nur Gewinner. Irgendwann. Sogar Dennis Scheck lobt Timur Vermes, aber spätestens hier wird dann klar, dass das alles nur ausgedacht ist. Kurz, aber nicht schmerzlos.

  • A.Basan

    aus Garbsen

    5/5

    06.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sollte Schullektüre werden

    Timur Vermes holt in diesem Buch zu einem Rundumschlag zu allen wichtigen Themen der Zeit aus: Das Erstarken der AfD, der Ukraine-Krieg, Klimawandel, Nahostkonflikt, deutsches Schulsystem, Pflegeversicherung und KI. Das Buch ist nicht in Romanform geschrieben, sondern setzt sich zusammen aus fiktiven Briefen, Telefonmitschnitten und Protokollen. Es enthält ein Interview mit Gott, einen Dialog von Mensch und KI bei einer Beschwerdehotline und einem von einer KI übersetzten Monolog aus "Hamlet". Dabei ist der Ton witzig bis ironisch-bissig, aber es ist einem trotzdem nicht zum Lachen zumute, weil es gleichzeitig alles sehr hellsichtig anmutet. Der Stil hat mich ein bisschen an "Qualityland" von Marc-Uwe Kling erinnert. Der Brief an Friedrich Merz wirkt dabei so aktuell, dass es einen fast ein bisschen gruselt. Dieses starke Buch sollte Schullektüre für die Mittelstufe werden!

  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    05.02.2025

    eBook (ePUB)

    witzig und nachdenkenswert

    Timur Vermes zeigt uns Briefe von morgen. Sehr lustig, aber oft bleibt mir auch das Lachen im Halse stecken. Allerdings schon gleich der erste an Friedrich Merz ist super ( als hätte der Autor gewusst, was in der letzten Woche passiert ist), auch der dritte an DIE BAHN ist böse und spitz formuliert – großartig. In einer Sammlung unterschiedlicher Themen gefällt mir natürlich manches mehr als anderes, aber alles ist lesenswert – und wert, darüber nachzudenken. Empfehlung von mir!

  • Bewertung

    4/5

    13.05.2025

    eBook (ePUB)

    Ein Blick in die Zukunft - und auf die Gegenwart

    Wie wird die Welt von morgen aussehen? Und wird sie für alle gleich wirken? "Briefe von morgen, die wir gern gestern schon gelesen hätten" ermöglicht einen absurden und doch erschreckend realistisch erscheinenden Blick in die nahe und fernere Zukunft. Die aufgezeigte Entwicklung Deutschlands scheint keineswegs erstrebenswert und zugleich leider sehr wahrscheinlich. Dennoch sind die hier versammelten E-Mails, Werbeanzeigen, Transkripte und Briefe nur ein bisschen niederschmetternd und laden trotz allem immer wieder zum Schmunzeln ein. Mit schwarzem Humor und einer guten Portion Absurdität zeigt Timur Vermes nicht nur auf, wie die Welt in einigen Jahren aussehen könnte - auch was heute schon schiefläuft, wird hier deutlich. Dieses Buch ist perfekt für alle, die sich fragen, wie die sich Welt wohl entwickeln wird, wenn es weitergeht wie bisher - und die dabei trotzdem lachen möchten.

  • Bewertung

    4/5

    31.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diese Briefe sollten alle gelesen haben

    Ob Roboter als Ersatz für Pflegepersonal, eine Firma, um das eigene Kind perfekt herstellen zu lassen oder eine Kontaktlinse, die einem ein ganz neues Sehen ermöglicht - in der Zukunft es wird uns so einiges geboten. Dass diese auch Schattenseiten haben könnte wird einem direkt in dem ersten Brief klar, den der Autor selbst an Friedrich Merz verfasst. Ein Brief, der erstaunlicher Weise schon einiges aus unserer Gegenwart voraussagt... Wie man es von Vermes gewohnt ist bekommt man einiges zum Lachen - aber auch sehr sehr viel zum Nachdenken geboten. Diese Briefe werden wir wohl auf jeden Fall vermeiden wollen, auch wenn sie wahnsinnig unterhaltsam sind.

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