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Patriot Meine Geschichte

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

84321

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.10.2024

Abbildungen

16-seitiger Tafelteil mit 38 farbigen Abbildungen

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,9/15,2/4,8 cm

Gewicht

777 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Patriot. A Memoir

Übersetzt von

Rita Gravert + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710000813767

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein unglaubliches Buch. ("Lanz & Precht")
Nawalny ist ein gleichermaßen berührendes wie verstörendes Buch über sein Leben als Putins Gegner gelungen. Leicht lesbar, an vielen Stellen durchzogen von Selbstironie und Galgenhumor. ("Deutschlandfunk (Andruck)")
Ein Abschiedsbrief, der eindringlich dafür plädiert, den Widerstand gegen Putin nicht aufzugeben. ("Die ZEIT Sachbuch-Bestenliste")
Sein Abschiedsbrief in Buchform. ("Der Spiegel")
Man schmunzelt mit Gänsehaut über den beißenden Humor, mit dem er die Verhältnisse in den verschiedenen Gefängnissen beschreibt. ("Falter")
eine Liebeserklärung an Russland, seine Familie und zugleich die Chronik eines angekündigten Todes ("Titel, Thesen, Temperamente – ARD")
Das Buch liest sich wie ein Krimi, (...) die Bilder sind noch im Kopf, jetzt verschlingt man gebannt Zeile um Zeile über all das, was sich damals der Weltöffentlichkeit entzog. ("Bayern 2 - Die Welt am Morgen")
Er gibt in der Gesamtschau auf sein Leben auch intime Einblicke. Eindrücke vom Schicksal eines Mannes, der wie kein anderer (...) ein mafioses System unter Putin anprangerte. ("dpa")
Eines wollte Nawalny mit Sicherheit nicht: umsonst sterben. “Patriot” ist sein Vermächtnis. ("RND")
Das nun veröffentlichte Buch ist nicht nur Autobiografie, sondern auch Nawalnys letzte große Abrechnung mit seinem Feind im Kreml. ("Tagesspiegel")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

84321

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.10.2024

Abbildungen

16-seitiger Tafelteil mit 38 farbigen Abbildungen

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,9/15,2/4,8 cm

Gewicht

777 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Patriot. A Memoir

Übersetzt von

  • Rita Gravert
  • Norbert Juraschitz
  • Karin Schuler

Sprache

Deutsch

EAN

2710000813767

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Courage und Hoffnungslosigkeit

Th.M aus Berlin am 17.05.2026

Bewertungsnummer: 3141273

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eines vorweg- man erfährt in diesem Buch nichts wirklich neues, es ist aber dennoch interessant und gut geschrieben. Es gibt sicherlich nicht viele Menschen in Russland, die so prädestiniert für das Amt eines Präsidenten sind, wie es dieser mutige und kluge Alexej Nawalny war. Er war die Chance für ein wirklich freies Russland. Dieses Buch zeigt aber auch die Hoffnungslosigkeit dort jemals anzukommen. Der Machtapparat Putins funktioniert tadellos. Es helfen keine Sanktionen und keine militärischen Drohungen aus der westlichen Welt. Aber das Buch zeigt auch, das Putin ganz genau die öffentliche Meinung Russlands im Auge hat, denn wenn wirkliche Massen der Bevölkerung sich gegen Putin stellen, kann ihm das auch schnell den Kopf kosten. Solange Putin das Militär auf seiner Seite hat, kann er sich seiner Macht so ziemlich sicher sein. Aber das muss ja nicht so bleiben. Die Generäle haben die Macht Putin zu stürzen. Aufgabe des Militärs ist es den Staat zu schützen, nicht das Regime.Vielleicht geht das Volk irgendwann einmal auf die Straße, wenn sie genug haben von den Entbehrungen, dem sinnlosen Blutvergießen im Krieg gegen sie Ukraine, genug von diesem menschenverachtendem und korrupten Regime, denn auch das Volk kann ein Regime zu Fall bringen. Vielleicht gehen die Visionen Nawalnys irgendwann in Erfüllung. Es wäre uns allen zu wünschen. Er hat seine Ideale und Überzeugungen niemals aufgegeben. So hat das Opfer seine Mörder dennoch besiegt. 5 Sterne nicht nur für das Buch, sondern auch für den couragierten Kämpfer Alexey Nawalny, der für seine Überzeugung sein Leben gelassen hat.

Courage und Hoffnungslosigkeit

Th.M aus Berlin am 17.05.2026
Bewertungsnummer: 3141273
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eines vorweg- man erfährt in diesem Buch nichts wirklich neues, es ist aber dennoch interessant und gut geschrieben. Es gibt sicherlich nicht viele Menschen in Russland, die so prädestiniert für das Amt eines Präsidenten sind, wie es dieser mutige und kluge Alexej Nawalny war. Er war die Chance für ein wirklich freies Russland. Dieses Buch zeigt aber auch die Hoffnungslosigkeit dort jemals anzukommen. Der Machtapparat Putins funktioniert tadellos. Es helfen keine Sanktionen und keine militärischen Drohungen aus der westlichen Welt. Aber das Buch zeigt auch, das Putin ganz genau die öffentliche Meinung Russlands im Auge hat, denn wenn wirkliche Massen der Bevölkerung sich gegen Putin stellen, kann ihm das auch schnell den Kopf kosten. Solange Putin das Militär auf seiner Seite hat, kann er sich seiner Macht so ziemlich sicher sein. Aber das muss ja nicht so bleiben. Die Generäle haben die Macht Putin zu stürzen. Aufgabe des Militärs ist es den Staat zu schützen, nicht das Regime.Vielleicht geht das Volk irgendwann einmal auf die Straße, wenn sie genug haben von den Entbehrungen, dem sinnlosen Blutvergießen im Krieg gegen sie Ukraine, genug von diesem menschenverachtendem und korrupten Regime, denn auch das Volk kann ein Regime zu Fall bringen. Vielleicht gehen die Visionen Nawalnys irgendwann in Erfüllung. Es wäre uns allen zu wünschen. Er hat seine Ideale und Überzeugungen niemals aufgegeben. So hat das Opfer seine Mörder dennoch besiegt. 5 Sterne nicht nur für das Buch, sondern auch für den couragierten Kämpfer Alexey Nawalny, der für seine Überzeugung sein Leben gelassen hat.

Eine klare Leseempfehlung!

Bellis-Perennis aus Wien am 05.03.2026

Bewertungsnummer: 3066177

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Diese Autobiografie, die Alexej Nawalny (1976-2024) ab 2020 bis zu seinem Tod verfasst hat, ist kein leichter Lesestoff, aber es lohnt, sich darauf einzulassen. Nawalny erzählt seine Geschichte in vier großen Abschnitten, von denen die ersten drei noch in zahlreich Kapitel unterteilt sind. Im vierten Abschnitt, der die Jahre 2021 bis zu seinem Tod im Jahr 2024 enthält, ändert er seine Aufzeichnungen in eine Art Tagebuch. Teil I - Dem Tod nahe Teil II - Heranwachsen Teil III - Die Arbeit Teil IV - Gefängnis Nawalny beschreibt seine politische Arbeit ohne sich selbst zu beweihräuchern, prangert die Korruption in Russland an und ist sich nicht zu schade zuzugeben, dass er sich in Boris Jelzin und auch Wladimir Putin getäuscht hat. Seine Kindheit und Jugend sind vom Reaktorunfall in Tschernobyl sowie von Michael Gorbatschows Glasnost geprägt. Anders als wir im Westen, empfindet Nawalny Gorbatschow als Zauderer. Er beschreibt ihn allerdings als unbestechlich und als einen der wenigen, der sich nicht bereichert hat. Es ist sehr interessant zu lesen, wie sehr Putin einen einzelnen Mann fürchten muss, wenn er alles daran setzt, ihn zunächst durch zahlreiche Prozesse, mit fadenscheinigen Anklagen, nur mundtot machen will und als Nawalny nicht aufgibt, ihn schließlich töten lässt. Ganz ist Putins Plan nicht aufgegangen, denn für viele ist Alexej Nawalny eine Art Märtyrer, der bewundert wird. Die Opposition hingegen ist leider ohne ihre Galionsfigur zerstritten, obwohl seine Frau Yulija Nawalnaja ihren Kampf gegen Putin fortsetzt. Der Schreibstil ist klar und zugänglich, ohne unnötig kompliziert zu sein. An manchen Stellen verliert sich Nawalny ein wenig in kleine Detail, was vielleicht nicht jede Leserin, jeden Leser spannend findet. Beeindruckend zu lesen ist, dass Nawalny weiß, dass er diesen Kampf David gegen Goliath nicht gewinnen kann, und trotzdem weitermacht. Als Patriot im wahrsten Sinne des Wortes zahlt er den höchsten Preis und kämpft bis zum unausweichlichen Ende. Fazit: Gerne gebe ich dieser beeindruckenden Autobiografie 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Eine klare Leseempfehlung!

Bellis-Perennis aus Wien am 05.03.2026
Bewertungsnummer: 3066177
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Diese Autobiografie, die Alexej Nawalny (1976-2024) ab 2020 bis zu seinem Tod verfasst hat, ist kein leichter Lesestoff, aber es lohnt, sich darauf einzulassen. Nawalny erzählt seine Geschichte in vier großen Abschnitten, von denen die ersten drei noch in zahlreich Kapitel unterteilt sind. Im vierten Abschnitt, der die Jahre 2021 bis zu seinem Tod im Jahr 2024 enthält, ändert er seine Aufzeichnungen in eine Art Tagebuch. Teil I - Dem Tod nahe Teil II - Heranwachsen Teil III - Die Arbeit Teil IV - Gefängnis Nawalny beschreibt seine politische Arbeit ohne sich selbst zu beweihräuchern, prangert die Korruption in Russland an und ist sich nicht zu schade zuzugeben, dass er sich in Boris Jelzin und auch Wladimir Putin getäuscht hat. Seine Kindheit und Jugend sind vom Reaktorunfall in Tschernobyl sowie von Michael Gorbatschows Glasnost geprägt. Anders als wir im Westen, empfindet Nawalny Gorbatschow als Zauderer. Er beschreibt ihn allerdings als unbestechlich und als einen der wenigen, der sich nicht bereichert hat. Es ist sehr interessant zu lesen, wie sehr Putin einen einzelnen Mann fürchten muss, wenn er alles daran setzt, ihn zunächst durch zahlreiche Prozesse, mit fadenscheinigen Anklagen, nur mundtot machen will und als Nawalny nicht aufgibt, ihn schließlich töten lässt. Ganz ist Putins Plan nicht aufgegangen, denn für viele ist Alexej Nawalny eine Art Märtyrer, der bewundert wird. Die Opposition hingegen ist leider ohne ihre Galionsfigur zerstritten, obwohl seine Frau Yulija Nawalnaja ihren Kampf gegen Putin fortsetzt. Der Schreibstil ist klar und zugänglich, ohne unnötig kompliziert zu sein. An manchen Stellen verliert sich Nawalny ein wenig in kleine Detail, was vielleicht nicht jede Leserin, jeden Leser spannend findet. Beeindruckend zu lesen ist, dass Nawalny weiß, dass er diesen Kampf David gegen Goliath nicht gewinnen kann, und trotzdem weitermacht. Als Patriot im wahrsten Sinne des Wortes zahlt er den höchsten Preis und kämpft bis zum unausweichlichen Ende. Fazit: Gerne gebe ich dieser beeindruckenden Autobiografie 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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