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Reise nach Laredo Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

128433

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2024

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/2,8 cm

Gewicht

366 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000809029

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Gut

Verkaufsrang

128433

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2024

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/2,8 cm

Gewicht

366 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000809029

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Kolbergerstraße 22
81679 München
DE

Email: [email protected]

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was ist Glück

Bewertung aus Bielefeld am 17.11.2024

Bewertungsnummer: 2343561

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Jahr 1558 verweilt der zurückgetretene Kaiser Karl der fünfte bereits seit 1 1/2 Jahren im Kloster im spanischen Yuste. Er siecht dahin und seine Bediensteten, sein Arzt, sein Sekretär, alle um ihn herum warten auf seinen Tod um wieder frei zu sein. Für Karl selbst ist seine einzige Freude, im Garten zu sitzen. Von dort sieht er den elfjährigen Geronimo, seinen Sohn, der nicht weiß, dass der ehemalige Kaiser sein Vater ist. Beiden ist langweilig. Karl möchte ausbrechen aus seiner klösterlichen Enge und den Vorschriften. Er bittet Geronimo um Hilfe um sein Ziel, Laredo im Norden Spaniens, zu erreichen. Mit seiner Armbrust, einem Pferd und einem Maulesel machen sie sich auf den beschwerlichen Weg. Hilfe bekommen sie von dem Geschwisterpaar Honza und Angelita, die der geächteten Gruppe der Cagots angehörten. Im Laufe ihrer gemeinsamen Reise sind sie Gefahren ausgesetzt, die für Karl völlig fremd sind. Während seines abgeschirmten Lebens hat er das Leben der einfachen Bevölkerung nicht kennengelernt. Auf der Reise erfährt Karl was Liebe und Zuneigung bedeutet, wie man ums Überleben kämpfen muss und was Glück ist und er erinnert sich an sein privilegiertes Leben, an seine Lehrer, seine geliebte und früh verstorbene Frau, seinen Umgang mit seinen Kindern. Der Roman ist phantasievoll, poetisch und mit viel Lebensweisheit geschrieben.

was ist Glück

Bewertung aus Bielefeld am 17.11.2024
Bewertungsnummer: 2343561
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Jahr 1558 verweilt der zurückgetretene Kaiser Karl der fünfte bereits seit 1 1/2 Jahren im Kloster im spanischen Yuste. Er siecht dahin und seine Bediensteten, sein Arzt, sein Sekretär, alle um ihn herum warten auf seinen Tod um wieder frei zu sein. Für Karl selbst ist seine einzige Freude, im Garten zu sitzen. Von dort sieht er den elfjährigen Geronimo, seinen Sohn, der nicht weiß, dass der ehemalige Kaiser sein Vater ist. Beiden ist langweilig. Karl möchte ausbrechen aus seiner klösterlichen Enge und den Vorschriften. Er bittet Geronimo um Hilfe um sein Ziel, Laredo im Norden Spaniens, zu erreichen. Mit seiner Armbrust, einem Pferd und einem Maulesel machen sie sich auf den beschwerlichen Weg. Hilfe bekommen sie von dem Geschwisterpaar Honza und Angelita, die der geächteten Gruppe der Cagots angehörten. Im Laufe ihrer gemeinsamen Reise sind sie Gefahren ausgesetzt, die für Karl völlig fremd sind. Während seines abgeschirmten Lebens hat er das Leben der einfachen Bevölkerung nicht kennengelernt. Auf der Reise erfährt Karl was Liebe und Zuneigung bedeutet, wie man ums Überleben kämpfen muss und was Glück ist und er erinnert sich an sein privilegiertes Leben, an seine Lehrer, seine geliebte und früh verstorbene Frau, seinen Umgang mit seinen Kindern. Der Roman ist phantasievoll, poetisch und mit viel Lebensweisheit geschrieben.

So schön kann Sprache sein!!!

Bewertung am 06.11.2024

Bewertungsnummer: 2334724

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

So schön kann Sprache sein. Das weiß man eigentlich, wenn man ein neues Werk von Arno Geiger in Händen hält. Darauf ist bei Arno Geiger Verlass! So auch in seinem neuen Roman "Reise nach Laredo". Und eine zweite Gewissheit bei diesem Autor: Ungewöhnliche Gedanken, neue Perspektiven des Nachdenkens eröffnend, Reflexionslust auslösend - eine Bereicherung. Und was will man als Leser:in also mehr, als eine schöne Sprache, angereichert mit weiterführenden Gedanken, genießen zu können? So war für mich - zugegebenermaßen - die reine Handlung eher zweitrangig. König Karl hat abgedankt; ihm ist es in der Einöde seines verfallenden Körpers, umsorgt von seinem 'Betreuungsteam', furchtbar langweilig; umgeben von einer Vielzahl von Uhren ist er umso mehr konfrontiert mit dem Zeitlichen. Sein Blick fällt auf Geronimo, den elfjährigen Jungen, sein uneheliches Kind. Karl beschließt mit dem Jungen an den Küstenort Laredo zu reisen - die Reise steht hierbei sinnbildlich für den (letzten) Aufbruch, dafür das Leben nocheinmal in Angriff zu nehmen, befreit aus allen vorherigen, einengenden Rollen; und das Meer als Ziel ist der Sehnsuchtsort, in dem sich die Schwere des Lebens und die Bedeutung des Individuums auflöst im Ewigen. Natürlich wird das eine oder andere Abenteuer erlebt und Karl lernt ihm bislang unbekannte Seiten von sich kennen; fast schon regt sich eine Lust am Leben. Ein unbedingt lesenswertes Buch!

So schön kann Sprache sein!!!

Bewertung am 06.11.2024
Bewertungsnummer: 2334724
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

So schön kann Sprache sein. Das weiß man eigentlich, wenn man ein neues Werk von Arno Geiger in Händen hält. Darauf ist bei Arno Geiger Verlass! So auch in seinem neuen Roman "Reise nach Laredo". Und eine zweite Gewissheit bei diesem Autor: Ungewöhnliche Gedanken, neue Perspektiven des Nachdenkens eröffnend, Reflexionslust auslösend - eine Bereicherung. Und was will man als Leser:in also mehr, als eine schöne Sprache, angereichert mit weiterführenden Gedanken, genießen zu können? So war für mich - zugegebenermaßen - die reine Handlung eher zweitrangig. König Karl hat abgedankt; ihm ist es in der Einöde seines verfallenden Körpers, umsorgt von seinem 'Betreuungsteam', furchtbar langweilig; umgeben von einer Vielzahl von Uhren ist er umso mehr konfrontiert mit dem Zeitlichen. Sein Blick fällt auf Geronimo, den elfjährigen Jungen, sein uneheliches Kind. Karl beschließt mit dem Jungen an den Küstenort Laredo zu reisen - die Reise steht hierbei sinnbildlich für den (letzten) Aufbruch, dafür das Leben nocheinmal in Angriff zu nehmen, befreit aus allen vorherigen, einengenden Rollen; und das Meer als Ziel ist der Sehnsuchtsort, in dem sich die Schwere des Lebens und die Bedeutung des Individuums auflöst im Ewigen. Natürlich wird das eine oder andere Abenteuer erlebt und Karl lernt ihm bislang unbekannte Seiten von sich kennen; fast schon regt sich eine Lust am Leben. Ein unbedingt lesenswertes Buch!

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Reise nach Laredo

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