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Caro Matzko

1. Alte Wut

Alte Wut Warum ich an den Ort reiste, von dem mein Vater einst fliehen musste | Die bekannte Moderatorin begibt sich auf die Spur eines vererbten Traumas

Gesprochen von
5

13,59 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Caro Matzko

Spieldauer

5 Stunden und 5 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

02.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

20

Verlag

Osterwoldaudio

Sprache

Deutsch

EAN

9783844944525

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Caro Matzko

Spieldauer

5 Stunden und 5 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

02.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

20

Verlag

Osterwoldaudio

Sprache

Deutsch

EAN

9783844944525

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  • Arnold

    aus Linz

    5/5

    27.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Alte Wut

    Eines der besten autobiografischen Bücher zum Thema "persönliche Erlebnisse der Eltern werden auf Kinder übertragen" der bekannten deutschen Moderatorin Caro Matzko über ihr Leben und die Ursache mancher ihrer tief liegender Probleme. Mit ihrer flüssigen, lebensnahen, oft ironischen und witzigen Schreibweise nimmt sie uns mit auf ihre Reise. 5 von 5 Punkte und danke für Ihre Offenheit!

  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    24.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Sehr berührend

    Das Buch hat mich sehr berührt. Es ist ja schon länger erforscht, daß Traumata unbehandelt die Gene verändern können bis in die vierte Generation – und genau davon berichtet Caro Matzko, wenn auch in anderen Worten. Was das Trauma der Flucht nicht nur in ihrem Vater, sondern auch in ihr bewirkt, ist zu Herzen gehend. Und es sind so viele betroffen … Daß die Autorin sich damit auseinandersetzt, ist schmerzhaft und heilsam zugleich. Ich kann das bis zum einem gewissen Grad nachvollziehen, denn meine Familie wurde Anfang 1946 von Polen aus Pommern vertrieben; das hat Spuren bei meinen Großeltern und Eltern bis zu ihrem Tod hinterlassen, und auch bei mir bemerke ich Anzeichen für Gefühle, die ich eigentlich gar nicht haben kann, weil es mir ja nicht passiert ist. Was es für mich schwierig macht: obwohl der Vater auf seine Weise liebenswert ist und auch ein guter Vater und Opa, ist er der AfD sehr zugeneigt, was eigentlich unverständlich ist auf Grund seiner Erlebnisse. Zum Glück war und bin ich nicht in der Situation, und die Art und Weise, wie Caro Matzko damit fertig wird, ist bewundernswert.

  • Bewertung

    5/5

    23.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Wahnsinnsbuch, relevant, zeitgemäß und sympathisch

    Ich hab das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen und bin begeistert. Eine relevante Geschichte, die hoffentlich von ganz vielen gelesen wird. Wie schön, dass die Reise gelungen sitzend sich viele Kreise schließen konnten. Von dieser Erfahrung können bestimmt viele Suchende profitieren. Ich bin auch begeistert von der tollen Lesung bei Thalia. Danke, Caro!

  • Bewertung

    aus Horn-Bad Meinberg

    5/5

    14.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf Spurensuche

    Die Erfahrungen des Krieges, der Flucht und der Vertreibung nach 1945 haben eine ganze Generation Deutscher geprägt und in einer Vielzahl der Fälle zu einer Sprachlosigkeit und Verleugnung der eigenen Rolle gegenüber nachfolgenden Generationen geführt. Die erlebten Traumata werden oft unbewusst von Generation zu Generation weiter gegeben und wirken weiter, wenn diese nicht kritisch reflektiert und aufgearbeitet werden. Eine Aufarbeitungsstrategie ist es den Spuren der eigenen Vorfahren zu folgen, wie es die Autorin des hier vorliegenden Buches Caro Matzko tut. Sie reist den Fluchtweg ihes Vaters rückwärts, versucht Spuren der damaligen Zeit zu finden und auch eine Art Versöhnung zu erreichen. Ihre sehr persönliche Reise wird im Buch "Alte Wut" sehr lebendig, mal humorvoll, mal traurig geschildert und zeigt auch auf, wie es kommt, das viele ältere Menschen der AfD etwas abgewinnen können. Der Begriff Heimat bekommt eine neue Dimension und es kann sich auch die Frage an die Leser*innen stellen, wie wir persönlich damit für uns umgehen.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    03.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Auf den Spuren der Vergangenheit

    Caroline Caro Matzko, die im deutschen Fernsehen bekannte Moderatorin, hat in ihrem Leben bereits einige Therapien gemacht, Klinikaufenthalte inklusive, um unter anderem ihre Magersucht, ihre Depression und ein Burn-out in den Griff zu bekommen. Zudem herrscht in der Familie eine angespannte Stimmung in der der Vater, Jahrgang 1934, wie ein Feldwebel agiert. Während ihr zehn Jahre älterer Bruder recht bald auszieht, muss die kleine Caro den Vater aushalten. Ungefragt erzählt er jedem, über seine Flucht als Zehnjähriger aus Ostpreußen, erzählt, wie er mehrmals dem Tod gerade noch entkommt, wie er in die Mündung eines deutschen und auch eines russischen Gewehrs schauen muss und was er alles auf der Flucht erlebt hat. Er erzählt, dass sein Vater von den Russen abtransportiert worden ist. Jahre später kommt eine trockene Karte mit der Meldung über seinen Tod in einem Arbeitslager. Das kann ein Kind kaum verarbeiten, zumal man vor allem den Jungs damals Emotionen abtrainiert hat. Der „Erfolg“? Eine Generation von Kriegskindern und in weiterer Folge Kriegsenkel, die ihre Traumata mit sich herum schleppen und mehrheitlich nicht wissen, warum sie so sind, wie sie sind. Es scheint, als wären die vererbten Traumata ihres Vaters, eine der Ursachen von Caros eigenen Problemen. Nach Rücksprache mit einer ihrer Therapeutinnen packt Caro Matzko ihren Mann Rainer, die Tochter Fanny sowie den Familienhund und begibt sich auf ein dreiwöchige Reise zu den Orten, die ihr Vater einst als Heimat bezeichnet hat. Stadt für Stadt, Dorf für Dorf bereisen sie seine Fluchtroute in die Vergangenheit zurück, bis sie in Osterode ankommen, wo Ekkehart Matzko mit seiner Familie gelebt hat und just in dem Hotel absteigen, das gegenüber dem 2016 abgerissenen Hotels der Matzkos errichtet worden ist und in dessen Treppenhaus das alte Hotel als Fototapete grüßt. Die Reise ist für Caroline Matko nicht ganz einfach, hat sie doch selbst einige Vorurteile ihres Vaters im Gepäck, obwohl sie dessen politische Ansicht und Meinung nicht teilt. Doch beinahe überall begegnet sie Menschen, die ihr weiterhelfen, so wie die 90-jährige Roza, die einst Rosemarie hieß und ihren Namen in die polnische Variante ändern musste, um nicht vertrieben zu werden. Wie es Touristen häufig machen, nimmt Caro Matzko ein paar Steine, die sie für Überreste des alten Hotels hält, sowie ein Sackerl voll (Heimat)Erde mit nach Hause, ohne zu wissen, dass sie damit ihrem Vater seinen Herzenswunsch erfüllt. Nach der Rückkehr nach Deutschland, schreibt sie dieses Buch, in dem sie auch über Therapieansätze und Erfolge berichtet. Es scheint, dass sich dabei einige Knoten bei ihr gelöst haben. Fazit: Gerne gebe ich diesem schnörkellosen und dennoch emotionalen Einblick in eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung 5 Sterne.

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