Produktbild: Was wir für wahr gehalten haben

Was wir für wahr gehalten haben

24

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.06.2025

Verlag

Verlag der Francke-Buchhandlung

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1550 KB

Übersetzt von

Silvia Lutz

Sprache

Deutsch

EAN

9783963627347

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.06.2025

Verlag

Verlag der Francke-Buchhandlung

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1550 KB

Übersetzt von

Silvia Lutz

Sprache

Deutsch

EAN

9783963627347

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unglaublich tiefer Roman, der unter die Haut geht

    Ich wusste schon beim Anblick des Buches, dass sich hinter diesem Roman mehr als nur eine oberflächliche Geschichte verbirgt - und genauso war es. Die Geschichte ist super interessant aufgebaut und man erfährt aus den Augenwinkeln der verschiedenen Hauptpersonen immer mehr von dem, was sich über Generationen abgespielt haben muss, bis am Schluss alles zusammenkommt und einem alles klar wird. Ich bin Fan von einer Autorin, die die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten kann und wie sie mit allen Hauptpersonen ihren Weg geht. Da geschieht Veränderung, Wendungen, an die man nicht gedacht hat und am Schluss ist es einfach auch eine Familiengeschichte über Generationen, die so einiges (auch Trauriges) gebraucht hat, um wieder aufeinander zuzugehen. Mich hat die Geschichte in ihren Bann gezogen und sie hat mich persönlich auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen. Ich freue mich auf mehr Bücher dieser Autorin.

  • Bewertung

    5/5

    18.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegend und spannend

    Der Roman „Was wir für wahr gehalten haben“ von Michelle Shocklee erzählt die Geschichte zweier Frauen in den herausfordernden Zeiten nach dem Zweiten Weltkrieg. Beide sind willensstark, wissen, wie man kämpft, und sind mutig genug, dem nachzugehen, was wirklich wahr ist. Durch die parallel erzählten Lebensgeschichten der jungen Mattie, deren Zwillingsbruder gestorben ist, und der jungen Ava, die um ihren Ehemann trauert, entsteht eine große Spannung. Mattie ist innerlich zerrissen vor Schmerz. Sie möchte fliehen – und kehrt doch nach Hause zurück, um ihre kranke Mutter zu pflegen. Doch gelingt es ihr, sich nicht in ihren Gefühlen zu verlieren und eine neue Perspektive zu gewinnen? Und welche Rolle spielen die geheimnisvollen Briefe von Gunther? Ava beginnt notgedrungen in einem Gefangenenlager zu arbeiten. Dort lernt sie Gunther kennen, einen wissbegierigen und ehrenwerten Medizinstudenten. Weil er Deutscher ist, gilt er für viele als „Feind“ und hat es entsprechend schwer. Ava jedoch nähert sich ihm vorsichtig und mutig und lernt ihn von einer ganz anderen Seite kennen – heimlich, versteht sich. Ich mochte dieses Buch sehr. Es hat mich tief bewegt, weil sich die Geschichte für mich unglaublich greifbar angefühlt hat. Die Autorin schreibt so eindringlich, dass man fast vergisst, dass es sich um einen Roman handelt. Gerade vor dem Hintergrund der harten Nachkriegszeit ging mir das wirklich nah. Besonders gefallen haben mir die Parallelen zwischen den beiden Frauen, die mutig ihren Weg gehen, sich auf neue Perspektiven einlassen, vergeben – und, wie sollte es anders sein, schließlich auch Liebe finden.

  • lucy.liest

    5/5

    19.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Starke Geschichte

    Mattie läuft von zu Hause weg. Sie kann nicht bleiben, weil alles sie an ihren im Vietnamkrieg gefallen Bruder erinnert. Nach einem Jahr meldet sich ihr Vater mit der Nachricht bei ihr, das es ihrer Mutter sehr schlecht geht. Mattie kehrt nach Hause zurück. Ava, ihre Mutter hat Krebs und die Krankheit ist weit fortgeschritten. Parallel dazu wird die Geschichte von Ava und Gunther während des zweiten Weltkriegs erzählt. Ava verliert ihre Mann beim Angriff auf Perl Harbour und lebt jetzt bei ihrer Schwiegermutter, die sie nicht leiden mag. Um etwas Geld zu verdienen beginnt sie auf dem Militärcamp zu arbeiten, wo sie Gunther kennen lernt. Er ist Deutscher, ist inhaftiert und darf auf der Krankenstation arbeiten. Es entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden. Die Geschichte ist spannend geschrieben. Mattie hat eine starke Persönlichkeitsentwicklung. Sie ist verletzt und trauert um ihren Bruder. Ihre Eltern versteht sie nicht. Als sie wieder zurück kommt, muss sie sich wieder mit allem auseinandersetzen. Sie beginnt innerlich zu heilen und eine große Hilfe ist ihr Nash dabei. Nash ist der beste Freund ihres Bruder, war mit ihm zusammen in Vietnam und kam verletzt wieder zurück. Ihre Mutter gibt ihr Briefe von dem Deutschen Gunther, der Ava geliebt hat. Vieles was Mattie geglaubt hat, ist plötzlich auf den Kopf gestellt und sie fragt sich, was wirklich stimmt. Nach und nach setzen sich die Puzzleteile zusammen und sie sieht das ganze Bild. Die Vorwürfe, die sie Gott macht, werden immer weniger. Den geschichtlichen Teil mit den Deutschen, die während des zweiten Weltkriegs in der USA lebten, dann als Feinde angesehen und inhaftiert wurden, fand ich gut recherchiert und spannend erzählt. Auch die Gespräche über den Vietnamkrieg fand ich erkenntnisreich. Es ist oft nicht einfach nur schwarz oder weiß. Ein Buch über Vergebung, Heilung und Liebe die alle Schwierigkeiten überwindet. Es ist ein kleines Highlight für mich und daher empfehle ich es unbedingt weiter.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    11.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Tiefgründig und bewegend

    „….Das erste Telegramm, das ich in meinem ganzen Leben gelesen hatte, hatte meine Welt erschüttert. Das zweite kam ein Jahr später und zog mir den wenigen Boden unter den Füßen weg, den ich in diesen langen bedrückenden Monaten mühsam wiedergefunden hatte...“ Mit diesen Zeilen beginnt ein bewegendes und tiefgründiges Buch, dass mehrere Geschehnisse der amerikanischen Geschichte gekonnt in persönliche Lebensverhältnisse einbaut. Vor diesen Zeilen befindet sich nur das erste Telegramm.Es teilt der Familie mit, dass Matties Zwillingsbruder Mark in Vietnam gefallen ist. Der Schriftstil ist sehr fein ausgearbeitet. Er lässt mich einen Blick in die Psyche der Protagonisten werfen, sorgt für eine latente innere Spannung und gibt die gesellschaftlichen Verwerfungen gut wieder. Die Handlung spielt zum einen 1941, zum anderen 1969. Ich erlebe sie 1969 aus der Sicht von Mattie, zuvor aus der von Ada und Gunther. Nach der Beerdigung ihres Bruders hatte Mattie die Farm der Eltern verlassen. Jetzt kehrt sie zurück, denn ihre Mutter liegt im Sterben. Sie charakterisiert sich selber so: „...Ich war ungeduldig, eigensinnig und rechthaberisch. Diese Eigenschaften waren hilfreich, wenn es in der Schule darum ging zu debattieren, aber im wahren Leben waren sie weniger gut...“ Mattie wollte nicht, dass Mark nach Vietnam ging. Sie gehörte zu denjenigen, die den Krieg von Anfang an ablehnten. Es fällt ihr auch schwer, sich damit abzufinden, dass ihre Mutter auf weitere medizinische Behandlungen bewusst verzichtet. Schon als Kind hatte sie mit ihren Fragen die Religionslehrerin genervt. Ihre innere Auseinandersetzung mit dem Glauben ist menschlich nachvollziehbar. „...Wo war Gott, als mein Bruder starb? Nein, ich konnte nicht einfach blind glauben wie Mama und Mark. Ich brauchte logische Antworten, die ich bis heute nicht bekommen hatte...“ Ihre Mutter gibt ihr ein Kästchen mit einer alten Bibel und einer Reihe von Briefen. Letztere werden Matties Welt erschüttern. Sie stammen von zwei Männern. Einer davon ist Gunther Schneider. Dessen Mutter hatte ihm die Ausreise nach Amerika ermöglicht, damit er dort Medizin studieren konnte. Im Gegensatz zu seinem Bruder lehnte er wie auch seine Mutter das neue Regime ab. Als aber Amerika 1941 in den Krieg eintritt, bricht Gunthers Welt zusammen. „...Aber heute begrüßte die Freiheitsstatue Gunther und die Männer an Bord des Schiffes nicht mehr freundlich. Sie hatte ihnen den Rücken gekehrt und sie in einem grausamen Krieg, mit dem Gunther nichts zu tun haben wollte, zu Feinden erklärt...“ In dem Buch geht es um Liebe und Vergebung. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat auch seine Schattenseiten. Das erleben die internierten Deutschen während des Zweiten Weltkrieges. Sie trifft nicht nur der Hass ihrer Bewacher. Doch es gibt Ausnahmen. Zu ihnen gehört Ava, die selbst kein leichtes Schicksal hinter sich hat. Ihre Gespräche mit Gunther gehen in die Tiefe. „...An Ihrer deutschen Herkunft ist nichts falsch. Sie ist Teil Ihres Erbes, Ihrer Geschichte. Sie sollten für die schrecklichen Dinge, die in Ihrem Land gerade geschehen, genauso wenig verurteilt werden wie ich für die Fehler, die in Amerika gemacht werden...“ Doch auch die Rückkehrer aus Vietnam werden nicht mit offenen Armen empfangen. Sie fühlen sich allein gelassen. Zu ihnen gehört Nash, Marks bester Freund. Er findet bei Matties Eltern Arbeit und Heimat. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeigt, wie schnell ein Leben zerbrochen werden kann und wie schwer es ist, einen Neuanfang zu wagen.

  • abbi

    5/5

    25.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegendes Buch mit erstaunlichem Tiefgang

    Was wir für wahr gehalten haben von Michelle Shocklee was für ein Buch. Ich schaue ebenso wie die junge Frau auf dem Cover zurück und versuche all das zu verarbeiten was ich gelesen habe. Es war ein Buch was mich gefesselt und nachdenklich gemacht. Ich bekam tiefe Einblicke in die Geschichte, Gefühle und den Glauben der Hauptdarsteller des Buches zu der Zeit beider Kriege. Ebenso durfte ich sehen, lesen und fühlen was die Kämpfe und der Glauben mit ihnen gemacht hat und wie sich die Hauptdarsteller im Laufe der Zeit entwickelt haben.  Es ist ein Buch auf zwei Zeitebenen in welche man sich erst mal einlesen, denken und einfühlen muss. Es beginnt mit Mattie eine willensstarke junge Frau welche ihren Bruder im Vietnamkrieg verloren hat. Völlig emotional überfordert verlässt sie ihr Elternhaus und begibt sich in die große Welt mit dem Ziel die Leere zu betäuben… als ein Telegramm von ihrem Vater kommt muss sie sich ihren Verletzungen, Fragen und Gefühlen stellen..was nicht so einfach ist. Ihre Mutter weißt sie auf einen Stapel Briefe hin und eine Reise in die Vergangenheit beginnt. Mit einen Ausgang welcher nicht zu erahnen ist. Gott seit Dank muss sie sich diesem Kraftakt nicht allein stellen.. da ist noch Nash, der ihr in dieser Zeit zur Seite steht… Auf der weiten Zeitebene begegnen wir Ava und Gunther, welche unterschiedlicher nicht sein können. Ava eine junge Frau welche nicht lang verheiratet ist und nun auch ein Telegramm bekommt auf dem steht das ihr Ehemann in Pearl Harbor zu Tode gekommen ist. Gefangen in Depressionen und Hoffnungslosigkeit muss sie in die Zukunft schauen. Sie braucht eine Arbeit um ihr Leben für sich und ihr eiskalte Schwiegermutter zu finanzieren. Nachdem sie einen Job gefunden hat, lernt sie Gunther kennen… dieser ist vor dem 2ten Weltkrieg geflohen um seinen Traum zu verwirklichen und Arzt zu werden doch der Krieg hat andere Pläne für ihn. Ich habe lang nicht so ein bewegendes Buch mit erstaunlichem gelesen und gebe diesen fünf Lesestern.

Kundinnen und Kunden meinen

5

20

4

4

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (24)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Was wir für wahr gehalten haben