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Doris Knecht

1. Ja, nein, vielleicht

Ja, nein, vielleicht

Gesprochen von
178

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

2242

Gesprochen von

Nina Petri

Spieldauer

7 Stunden und 11 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

22.07.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

138

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732479801

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

2242

Gesprochen von

Nina Petri

Spieldauer

7 Stunden und 11 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

22.07.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

138

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732479801

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    18.08.2025

    Hörbuch-Download

    Sehr feines Hörvergnügen

    Je älter (als Frau) desto unsichtbarer, komplizierter, einsamer? Ja, nein, vielleicht doch eher gelassener, unabhängiger, selbstbewusster. Ganz normale Alltagsgeschichten einer Protagonistin die sich dem sechzigsten Geburtstag annähert. Zwischen einer lange zurückliegenden, unfeinen Scheidung und einigen anderen Kerben spaziert man mit der Hauptdarstellerin durch Familienangelegenheiten, Freundschaften, Nachbarschaftshilfe, Erfahrungen, Erinnerungen, Selbstreflexionen. Das Hörbuch ist von Nina Petri perfekt eingelesen.

  • nessabo

    5/5

    06.08.2025

    Hörbuch-Download

    Ein Werk mit sanfter Unterhaltung und klugen Gedanken

    Ich mochte „Die Nachricht“ von Doris Knecht richtig gerne und auch ihr neues Werk reiht sich stilistisch gut ein, wenngleich es auch weniger auf Spannungsmomente und mehr auf persönliche Elemente baut. Knecht zeigt hier, dass sie eine Meisterin der Autofiktion ist. „Das Leben mit der Erfindung vermischt“ schreibt die Autorin (oder die Protagonistin?) selbst im Text und das trifft es auf den Kopf. Immer wieder streut sie Überlegungen zu den Figuren ein, über die ein Absatz weiter oben noch ganz normal geschrieben wurde. Was Figur und was Autorin ist, verschwimmt bis zur Unkenntlichkeit. Ich finde das irritierend, aber auf eine gute Art. Der Text plätschert zwar schon vor sich hin, strotzt aber auch nur so vor kluger Gedanken. Ich bin zwar deutlich jünger als die Protagonistin, finde es aber bereichernd, von einer solchen Figur zu lesen. Einen besonderen Fokus legt die Autorin in ihrem aktuellen Werk auf die Stellung romantischer Paarbeziehungen. Warum richten sich selbst absolut unabhängige, im Leben stehende Frauen in Bezug auf Aussehen und Verhalten plötzlich wieder so stark auf einen Mann ein, der in ihr Leben tritt? Warum gilt die monogame Zweierbeziehung als die unantastbare Königin aller Beziehungen? Und welchen Wert haben andere Lebensentwürfe? Ich habe die Gedanken als sehr fundiert empfunden. Sie entspringen einem individuellem Umstand, das strukturelle Problem dahinter wird aber stets klar. Nebenbei geht es auch um Themen wie Machtmissbrauch, Sexismus und MeToo. Das Ende der Handlung hat mich sehr zufrieden hinterlassen und ich wünsche mir mehr Bücher wie dieses. Ein wenig oft wurde mir das Wort „triggern“ abseits seiner eigentlichen Bedeutung verwendet. Das Hörbuch ist sehr passend eingesprochen von Nina Petri, die stimmlich perfekt zur Protagonistin passt. Für mich hätte es noch ein wenig lebhafter sein können und die Abgrenzung zu den anderen Figuren war nicht immer so klar, aber insgesamt empfehle ich auch das Hörbuch. Der Roman ist ein Plädoyer fürs Alleinsein bei gleichzeitiger Gemeinschaft, die wiederum viel größer gedacht wird als romantische Paarbeziehungen. Eine Versicherung, dass Männer keinesfalls ein Heilversprechen sind und es doch auch okay ist, dass wir den patriarchalen Strukturen zumindest gedanklich manchmal nachgeben. Der Text liefert keine fertigen Antworten zu diesem Thema, ich konnte für mich aber klare Schlussfolgerungen mitnehmen. 4,5 ⭐️

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    04.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe auf den zweiten Blick

    „Jemand hat mich mal gefragt, woher mein pessimistisches Männerbild käme. Na ja, hm, wie soll ich sagen, das kommt vom Leben als Frau.“ „Ja, nein, vielleicht" von Doris Knecht war für mich tatsächlich eine kleine Überraschung. Ich gebe zu: Es hat ein wenig Anlauf gebraucht. Die ersten Kapitel und ich - wir mussten uns erst kennenlernen. Es war keine Liebe auf den ersten Blick, eher ein vorsichtiges Abtasten. Aber dann? Dann hat es Klick gemacht. Und wie. „Ja, nein, vielleicht" entfaltet seine Stärke leise. Ohne großes Drama, ohne laute Effekte - dafür mit einem unaufgeregten, unglaublich scharfen Beobachtungssinn. Die Protagonistin blickt mit einer Mischung aus Nüchternheit, feinem Humor und schonungsloser Ehrlichkeit auf ihr Leben. Genau dieser besondere, trockene Humor hat mich irgendwann komplett abgeholt. Ich habe mir so viele Stellen markiert, weil sie sich so wahr, so präzise und manchmal fast entlarvend anfühlten. Doris Knecht schafft es, Alltägliches so zu sezieren, dass es plötzlich eine ganz neue Tiefe bekommt. Beziehungen, Selbstbilder, Erwartungen - alles wird ruhig, aber treffend beleuchtet. Für mich also: Liebe auf den zweiten Blick. Und manchmal sind genau das ja die nachhaltigsten Geschichten. ✨ Habt ihr Bücher, die euch erst spät überzeugt haben?

  • Majo C.

    aus Wien

    5/5

    10.02.2026

    eBook (ePUB)

    Inspirirend, motivierend, real

    Knecht nimmt uns mit ins Leben einer Frau, die sich,ausgelöst durch ihre abnehmenden Zahngesundheit, mit dem Älterwerden beschäftigt. "Da kann man eigentlich nichts mehr machen", heißt es, und schlagartig wird ihr die Vergänglichkeit ihres eigenen Körpers bewusst. Sie steht mitten im Leben und ist zufrieden, da, wo sie steht, bis sie anfängt zu hinterfragen, ob ihr nicht vielleicht doch etwas fehlt - und dann purzelt eine alte Bekanntschaft in ihr Leben. Um sie herum wird geheiratet, wieder geschieden und dann kommt auch noch eine Hochwasserwarnung und droht ihr schönes Häuschen wegzuschwemmen. Inwiefern ein Mann da jetzt dazupasst, ob er das alles leichter oder gar mühsamer macht und ob nicht doch vielleicht ihre Freundschaften sie am Ende wieder an die Wasseroberfläche ziehen, das dürfen wir mit der Protagonistin gemeinsam herausfinden. Das alles erzählt Knecht als Erzählerin, Autorin und Protagonistin zugleich und durchbricht die vierte Wand bis uns ganz schwindlig wird und wir nicht mehr sicher sein können; lesen wir noch die Geschichte oder schon die Gedanken der Autorin über die Geschichte? Wo hört die Fiktion auf, wo fängt die Autobiografie an? Ich liebe Knechts Schreibstil, es ist wirklich angenehm zu lesen. Wenn ich eines ihrer Bücher verschlungen habe tu ich mir immer äußerst schwer was anderes anzufangen.

  • Carol La

    5/5

    31.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    kluger, kurzweiliger Roman

    Ja.Nein.Vielleicht von Doris Knecht Doris Knecht erzählt in ihrem neuesten Roman äußerst unterhaltsam über das Leben als Frau „in den besten Jahren“. Die ich-Erzählerin ist von ihrem Mann getrennt, die Kinder sind aus dem Haus und sie lebt ein ruhiges Leben, in welchem sie sich gut eingerichtet hat. Der Zahn der Zeit nagt wortwörtlich an ihr - der Zahnarzt offenbart ein größeres Problem an den Zähnen, welches sie doch intensiv auch gedanklich beschäftigt. Und dann begegnet sie im Supermarkt einem Mann aus einer früheren Beziehung und sich denkt darüber nach, ob es sich wirklich lohnt, für eine Schwärmerei die liebgewonnene Freiheit und Unabhängigkeit aufzugeben. Doris Knecht erzählt diese Geschichte mit Humor und hin und wieder auch etwas Zynismus gleichzeitig viel Herzenswärme und Ehrlichkeit. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen, es hat mich (auch wenn in einer ganz anderen Lebenssituation) angesprochen und abholt. Es hat mir Mut gemacht, dass das für mich schon bald vor der Tür stehende Leben als „reife Frau“ hoffentlich viele schöne Momente zum Genießen und Festhalten bereit hält. Es ist ein feministischer Roman über die Möglichkeiten der Frauen, ohne irgendwie belehrend oder zu plakativ daher zu kommen. Zusätzlich gefiehlen mir die Österreich-Vibes ausnehmend gut. Es war mein erstes Buch von Doris Knecht und ich werde mir jetzt definitv auch ihre anderen Romane zu Gemüte führen!

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