Wenn Technik verstummt, beginnt die Menschlichkeit zu sprechen. Was geschieht, wenn die digitale Welt für eine Stunde verstummt? An einem Montagmorgen erscheint ein aschgrauer Baum auf allen Bildschirmen - und zwingt die Menschheit zum Innehalten. Nachrichten, Ablenkung, endloses Scrollen - alles verschwindet. Stattdessen bleibt eine Stunde Stille, die alles verändert. Fünf Menschen stehen vor der Herausforderung, ihr Leben neu zu ordnen. Zwischen Chaos und Erwachen, Misstrauen und Vertrauen, Schmerz und Liebe entdecken sie, was es heißt, wirklich Mensch zu sein. Mit jedem neuen Blatt am mysteriösen Baum wächst die Hoffnung auf eine andere Zukunft. „Tree-Drop - Der aschgraue Baum“ verbindet visionäre Science Fiction mit spiritueller Tiefe und philosophischen Fragen. Der Roman regt zum Nachdenken an und bietet zugleich eine spannende Geschichte über Mut, Liebe und die Rückkehr zu Achtsamkeit. Eine fesselnde Zukunftsvision für alle, die sich nach Sinn, Freiheit und neuen Perspektiven sehnen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Carmen R.
aus München
5/5
07.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Klare Leseempfehlung für jeden
Beim Inhalt dieses Buches möchte ich dem Klappentext nichts hinzufügen.
Ich würde mir wünschen, dass viele Menschen dieses Buch lesen. Es regt sehr zum Nachdenken an und sollte daher von vielen Menschen in Zeiten von KI und ähnlichem absolut wahrgenommen werden.
Der Autor zeigt hier in seinem sehr direkten und klaren Schreibstil auf, dass wir alle uns viel zu sehr von der digitalen Welt abhängig gemacht haben und dass dies für die meisten Menschen leider auch an erster Stelle steht.
Dass man damit den Blick auf das Wesentliche und eigentlich viel Schönere und Wundervollere verliert, vergisst man dabei ganz schnell.
Es wäre dabei viel wertvoller und wichtiger, wenn man sich mit all dem viel mehr beschäftigen würde, was neben der digitalisierten Welt passiert.
Das sollte sich vielleicht jeder mal vor Augen führen.
Schon allein, wenn man zum Beispiel mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt und kein Handy, Tablet oder Ähnliches in Händen hält, ist man meist allein auf weiter Flur.
Was aber alles um einen herum passiert, sieht man nur, wenn man auch mal aus dem Fenster blickt.
Der Autor führt in seinem Buch dem Leser vor Augen, was passiert, wenn man sich auch mal mit sich selber beschäftigen muss.
Viele könnten damit tatsächlich überfordert sein.
Das Buch hat mich wirklich sehr zum Nachdenken und Reflektieren angeregt.
Mich selbst macht es viel glücklicher, wenn ich mich mit realen Dingen beschäftige und alles um mich herum wahrnehme, als wenn ich mich mit der digitalen Welt befasse. Das stresst mich viel zu oft.
Die Welt um uns herum ist an vielen Stellen so wunderschön, dass man dir die digitale Welt auch mal vergessen kann. Dass man ohne diese nicht leben kann, versteht sich von selbst.
Ich kann jedem nur empfehlen, dieses Buch zu lesen - ich gebe für diesen Near-Future-Roman eine klare Leseempfehlung ab.
Bewertung
5/5
06.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Must Read
„Im Jetzt findet Rat. Bis dahin akzeptiert, was ist.“
Wir begleiten 5 Personen, die sich in digitaler Stille, anderwertig die Zeit vertreiben müssen, bekommen sie ihren Altag ohne die digitale Welt auf die Reihe, das ist hier die Frage.
Nik Herrigel‘s Schreibstil in diesem Buch, ist sehr ruhig, und bewegt einen zum reflektieren, durch die angesprochene Thematik, es fesselt einen an die kurzen Kapitel, und regt zum Nachdenken an.
Die fünf Protagonisten die wir begleiten, leiden unter Kontrollverlust, denn sie müßen sich jeden Tag für geraume Zeit selbst beschäftigen, was ihnen Anfangs nicht leicht fällt. Sie üben sich in Achtsamkeit, sie werden nicht von digitalen Informationen überflutet, und werden in der Hinsicht auch nicht abgelenkt.
Mit der Zeit lernen sie die Welt um sich herum anders zu sehen, zum Beispiel wie Menschen wieder verbal miteinander kommunizieren, und das nicht durch einen Bildschirm der zwischen ihnen steht, wie die Natur sich verändert und wunderschön ist, und um sie herum erblüht. Die einen fangen als Zeitvertreib an Piano zu spielen, oder ein Buch zu lesen, die andern widmen ihre Zeit der Malerei. Nach einiger Zeit, haben sie gelernt sich selbst in Bewegung zu setzen, um ihren Wünschen und Forderungen gerecht zu werden, ohne auf die digitale Hilfe angewiesen zu sein, und am Ende finden sie es schöner und bereichernder denn jeh.
Was der Autor uns mit diesem Buch sagen will, ist dass wir zu sehr abhängig von der Digitalisierung sind, und das schöne um uns herum in Vergessenheit gerät.
Das Buch hat mich sehr zum reflektieren meiner eigenen Gewohnheiten gebracht, denn wenn man die digitale Welt ausschaltet für eine gewisse Zeit am Tag, nimmt man was um einen herum passiert wieder wahr.
Dies ist ein Buch was ich jedem empfehlen kann, der mal darüber nachdenken möchte, ob er die Geschehnisse die um einen herum passieren wahr nehmen möchte, und eventuell in die Welt in der wir leben, statt alles auf dem Bildschirm zu sehen, intensiver erleben möchte.
Das Buch ist in meinen Augen ein Must Read.
Sandra Hennig
aus Frankfurt
5/5
19.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Dieses Buch wirkt noch lange nach !
Eine Welt in der alles digital läuft : in vielen Bereichen ist das schon so und da fällt es gar nicht schwer, in die Welt vom sog. Tree Drop abzutauchen : alles ist digitalisiert und hängt ganz selbstverständlich von der Technologie HAL ab.
Nick Herrigel beschreibt dies aus der Sicht verschiedener Charaktere, zu denen man schnell einen Bezug findet. Der Autor schreibt so bildhaft und authentisch, dass man sich direkt hineingesogen fühlt, in diese Welt, in der wir uns doch irgendwie alle in der Zukunft sehen.
Doch was geschieht, wenn all diese selbstverständliche Technologie auf einmal versagt ?
Für mich hat dieses Buch einen ganz aktuellen Bezug und so habe ich die Entwicklung der einzelnen Figuren und auch die philosophischen Fragen, wie damit umgegangen wird ganz schnell verschlungen.
Sind wir manchmal zu leichtgläubig um Umgang mit all den Technologien, oder verlieren wir unsere Kreativität in unserer Welt, wenn es ohne Technik gehen muss ? All diese Fragen haben mich sehr zum nachdenken angeregt und hallen auch nach dem Beenden des Buches noch lange nach.
Ein tolles, sehr aktuelles Buch, das einem noch lange im Kopf bleibt – eine klare Kauf- und Leseempfehlung dafür !
Bewertung
aus Schönebeck
5/5
05.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Tree-Drop
Ein poetisches Zukunftsszenario über das Verstummen der Technik – und das Erwachen der Menschlichkeit.
„Tree-Drop – Der aschgraue Baum“ ist einer dieser seltenen Romane, die man nicht einfach liest, sondern erlebt. Mit einer scheinbar simplen, aber tiefgreifenden Ausgangsfrage – Was passiert, wenn die digitale Welt plötzlich verstummt? – eröffnet der Autor eine moderne Parabel über Entfremdung, Verbundenheit und den Wert echter Gegenwart.
Als sich an einem Montagmorgen ein aschgrauer Baum auf allen Bildschirmen der Welt zeigt und für eine Stunde sämtliche Technik lahmlegt, steht die Menschheit still. Aus dieser Stille entsteht Bewegung – in den Köpfen, in den Herzen, in der Wahrnehmung der fünf Menschen, deren Schicksale der Roman miteinander verwebt.
Die Figuren sind vielschichtig und glaubwürdig, jede von ihnen trägt ihre eigene Geschichte von Verlust, Sehnsucht, Überforderung und Hoffnung. Während das globale System ins Wanken gerät, werden persönliche Fragen plötzlich wichtiger als Schlagzeilen oder Likes. Was bedeutet Nähe ohne Bildschirm? Kommunikation ohne Filter? Vertrauen ohne Kontrolle?
Der Stil des Buches ist sprachlich klar und zugleich poetisch, fast meditativ. Zwischen den Zeilen spürt man eine leise Spiritualität, ohne dass der Text belehrend wirkt. Der mysteriöse Baum dient als kraftvolle Metapher – für Wandel, für Verbindung, für das organische Wachsen im Gegensatz zur sterilen Künstlichkeit digitaler Routinen.
Was „Tree-Drop“ so besonders macht, ist sein Balanceakt zwischen Spannung und Sinnsuche: Das Buch ist sowohl eine dystopische Zukunftsvision als auch ein zutiefst menschliches, fast tröstliches Plädoyer für Achtsamkeit, Liebe und Bewusstsein.
Fazit:
Ein kluger, emotionaler und eindringlicher Roman über die Stille im Lärm der Moderne. „Tree-Drop – Der aschgraue Baum“ erinnert daran, dass Menschlichkeit vielleicht dann am lautesten spricht, wenn alles andere verstummt.
Bewertung
aus München
5/5
13.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Zukunftsvisionen Nik Herrigel…
Zukunftsvisionen Nik Herrigel beschreibt in seinem Buch unsere Welt, wie sie in der Zukunft aussehen könnte. Einen kleinen Teil davon leben wir ja heute schon. Mit unseren Smartphones, ohne das ich nicht mehr aus dem Haus gehe, mit Autos, die durch KI, hier HAL genannt, gelenkt und gesteuert werden. Da ist es ein Schock, wenn plötzlich alles stillsteht und auf dem Handy eine Stunde lang nur ein aschgrauer Baum angezeigt wird. Dieser graue Baum beeinflusst jeden Morgen die Routine der verschiedenen Menschen, die ich hier kennenlerne. Samira, Linn, Jann, Hugo, Joris und Klaus müssen nun wieder selbst Entscheidungen treffen, was sie z.B. mit ihrer Zeit anfangen wollen. Mich hat dieses Buch zum einen sehr gut unterhalten, zum anderen aber auch nachdenklich gemacht. Da ich kein Auto besitze, kann ich mir die verschiedenen Arten der Fortbewegung in der Zukunft, wie sie hier beschrieben werden, sehr gut vorstellen. Allerdings finde ich persönlich die Aussicht, das alles automatisiert und roboterisiert wird auch erschreckend. Aber leben wir nicht zum großen Teil auch heute schon nur mit Blick auf irgendeinen Bildschirm oder Display? „Tree Drop“ regt ohne erhobenen Zeigefinger dazu an, wieder mehr im Hier und Heute zu leben, uns wieder mehr auf uns selbst und auf unsere eigene Kreativität zu verlassen. Eine fiktive, manchmal erschreckende Zukunftsansicht, herrlich unterhaltsam, interessant und auch humorvoll dargestellt. Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und die ich sehr gerne weiter empfehle.
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