Der Hainich - Grenzsteine, Steinkreuze und Steintische – Band 1 (von 3) Steinerne Zeitzeugen – Nachrichten, Heimatsagen, Überlieferungen und Sehenswertes
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.06.2025
Abbildungen
mit 300 Abbildungen
Verlag
Verlag RockstuhlSeitenzahl
208
Maße (L/B/H)
20,6/14,4/1,2 cm
Gewicht
384 g
Farbe
Hellgrün / Kaffee
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-95966-708-1
ÜBER DAS BUCH:
Der vorliegende erste Band der Reihe „Der Hainich - Steinerne Zeitzeugen – Nachrichten, Heimatsagen, Überlieferungen und Sehenswertes“ widmet sich intensiv den Grenzsteinen, Steinkreuzen und Steintischen einer der faszinierendsten Natur- und Kulturlandschaften Thüringens. Aus dem tiefen Anliegen heraus, die regionale Geschichte zu bewahren, rückt diese Publikation jene oft übersehenen „steinernen Zeitzeugen“ wieder ins Bewusstsein, die seit Jahrhunderten am Wegesrand oder tief in den Wäldern thronen. Ob sie einst als markante Herrschaftsgrenzen dienten oder bis heute von geheimnisvollen Sagen umwoben sind – diese Denkmale sind unverzichtbare Ankerpunkte unserer regionalen Identität.
Die Leser finden in diesem Werk eine fundierte Aufarbeitung von Daten und Fakten, die durch eine Betrachtung von Flurdenkmalen in Kunst und Poesie sowie architektonische Besonderheiten, wie die Kapelle des Heiligen Jodocus in Mühlhausen, ergänzt wird. Ein besonderer Fokus liegt auf den markanten Steintischen des Hainichs, darunter die berühmte Mallinde in der Vogtei oder die Zollbank der Herren von Hopffgarten. Zudem werden die historischen Dorfanger von Langula sowie Ober- und Niederdorla als Zentren dörflichen Lebens und Standorte alter Steinkreuze detailliert beleuchtet.
Die geografische und thematische Spannweite der Dokumentation ist beeindruckend: Sie reicht von den bedeutenden Dreiherrensteinen bei Eigenrieden und Wiegleben bis hin zu einer Vielzahl von Steinkreuzen in Orten wie Altengottern, Bad Langensalza oder der „Steinernen Jungfrau“ bei Großlohra. Auch die Grenzsteine der Region, verziert mit dem Mainzer Rad (hier vielleicht „ und der Mühlhaue“ oder nur der Mühlhause statt Mainzer Rad, weil das Rad für Eichsfeld steht und wir ja hier im Hainichband sind oder ungewöhnlichen Motiven wie dem Totenkopf im Hainich, werden im Kontext des Mühlhäuser Landgrabens und der historischen Landesgrenzen umfassend dargestellt.
Mit 300 (350) größtenteils unveröffentlichten Fotografien, Illustrationen und Karten ist das Buch sowohl ein wertvolles Nachschlagewerk als auch ein inspirierendes Lesebuch für Entdecker. Dank akribischer Vor-Ort-Recherchen und einer fundierten Quellenauswertung bietet es zahlreiche Anregungen für eigene Ausflüge zu den beschriebenen Sehenswürdigkeiten zwischen der Sollstedter Warte und der Wüstung Kleintöpfer.
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