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Ulrike Draesner

1. zu lieben

zu lieben

Gesprochen von
3

21,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Nina Kunzendorf

Spieldauer

9 Stunden und 50 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

11.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

155

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844555134

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Nina Kunzendorf

Spieldauer

9 Stunden und 50 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

11.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

155

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844555134

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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Sehr wohltuend

Bewertung am 25.03.2025

Bewertungsnummer: 2448572

Bewertet: eBook (ePUB)

Eines der schönsten Bücher für mich dieses Jahr. Sehr prägend und nahegehend, selbst für Nicht-Mütter eine absolute Herzensempfehlung. Draesners Stil hat mir zudem äußerst gut gefallen, weder tränendrüsig noch zu nüchtern.

Sehr wohltuend

Bewertung am 25.03.2025
Bewertungsnummer: 2448572
Bewertet: eBook (ePUB)

Eines der schönsten Bücher für mich dieses Jahr. Sehr prägend und nahegehend, selbst für Nicht-Mütter eine absolute Herzensempfehlung. Draesners Stil hat mir zudem äußerst gut gefallen, weder tränendrüsig noch zu nüchtern.

Liebesannäherungen

Katrin aus Kiel am 28.01.2025

Bewertungsnummer: 2397115

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kindern gilt als gesetzt – aber ist das wirklich so? Und was passiert, wenn man die zukünftige Tochter erst kennenlernt, als diese schon drei Jahre alt ist und zudem keine gemeinsame Sprache existiert? Ulrike Draesner erzählt in diesem persönlichen Buch, das kein Roman ist (schließlich ist das Wort auf dem Umschlag durchgestrichen), sondern eher ein autobiografischer Text oder vielleicht irgendetwas dazwischen, von ihrem Elternwerden, von ihrem Herantasten an das Lieben eines Kindes, an das Gefühl, jetzt eine Mutter sein zu müssen, ohne genau zu wissen, wie das denn gehen soll. Nach vielen Versuchen und einigen Fehlgeburten entscheiden sich die Ich-Erzählerin und ihr Mann, es mit einer Auslandsadoption zu versuchen, die Wahl fällt dabei eher zufällig auf Sri Lanka. Jahre später kommt dann der ersehnte Anruf, ein dreijähriges Mädchen, das bisher in einem Kinderheim gelebt hat, soll die zukünftige Tochter des Paares werden. Doch dafür müssen sie nach Sri Lanka reisen und das Kind kennenlernen. Und nicht nur kennenlernen, auch für sich einnehmen, schließlich wird der dort zuständige Richter nur einer Adoption zustimmen, wenn Eltern und Kind sich lieben gelernt haben. Doch wie soll das gehen, in nur drei Wochen? Ulrike Draesner erzählt in gewohnt poetischer Sprache vom Ausprobieren und Herantasten, von widersprüchlichen Gefühlen und dem langen Weg zur Adoption. Und auch davon, dass am Ende nur eine Liebe gewachsen ist, die zu ihrer Tochter, während die Liebe zu ihrem Mann langsam verschwand. Es geht also um Anfänge und Abschiede, um die Bereitschaft, sich auf etwas ganz Neues einzulassen. Dabei reflektiert sie sowohl über Mutterschaft und Elternliebe als auch über die Herausforderungen, sich mit einem offensichtlich nicht eigenen Kind ganz anders in die deutsche Gesellschaft einfügen zu müssen und den immanenten Rassismus vielleicht zum ersten Mal im Leben richtig wahrzunehmen. Das Buch ist klug und sehr berührend, die Autorin schafft es, offen über ihre Ängste und Gefühle zu schreiben, ohne dabei die ihr nahestehenden Personen bloßzustellen. Selten schreibt sie ihnen Gedanken oder Gefühle zu, im Vordergrund steht das eigene Hinterfragen der Geschehnisse, ihre Sicht auf eine bestimmte Zeit ihres Leben. Dieses Buch besticht durch seine Sprache und bereichert gleichzeitig die bekannten Erzählungen über Mutterschaft und Familie. Sehr empfehlenswert!

Liebesannäherungen

Katrin aus Kiel am 28.01.2025
Bewertungsnummer: 2397115
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kindern gilt als gesetzt – aber ist das wirklich so? Und was passiert, wenn man die zukünftige Tochter erst kennenlernt, als diese schon drei Jahre alt ist und zudem keine gemeinsame Sprache existiert? Ulrike Draesner erzählt in diesem persönlichen Buch, das kein Roman ist (schließlich ist das Wort auf dem Umschlag durchgestrichen), sondern eher ein autobiografischer Text oder vielleicht irgendetwas dazwischen, von ihrem Elternwerden, von ihrem Herantasten an das Lieben eines Kindes, an das Gefühl, jetzt eine Mutter sein zu müssen, ohne genau zu wissen, wie das denn gehen soll. Nach vielen Versuchen und einigen Fehlgeburten entscheiden sich die Ich-Erzählerin und ihr Mann, es mit einer Auslandsadoption zu versuchen, die Wahl fällt dabei eher zufällig auf Sri Lanka. Jahre später kommt dann der ersehnte Anruf, ein dreijähriges Mädchen, das bisher in einem Kinderheim gelebt hat, soll die zukünftige Tochter des Paares werden. Doch dafür müssen sie nach Sri Lanka reisen und das Kind kennenlernen. Und nicht nur kennenlernen, auch für sich einnehmen, schließlich wird der dort zuständige Richter nur einer Adoption zustimmen, wenn Eltern und Kind sich lieben gelernt haben. Doch wie soll das gehen, in nur drei Wochen? Ulrike Draesner erzählt in gewohnt poetischer Sprache vom Ausprobieren und Herantasten, von widersprüchlichen Gefühlen und dem langen Weg zur Adoption. Und auch davon, dass am Ende nur eine Liebe gewachsen ist, die zu ihrer Tochter, während die Liebe zu ihrem Mann langsam verschwand. Es geht also um Anfänge und Abschiede, um die Bereitschaft, sich auf etwas ganz Neues einzulassen. Dabei reflektiert sie sowohl über Mutterschaft und Elternliebe als auch über die Herausforderungen, sich mit einem offensichtlich nicht eigenen Kind ganz anders in die deutsche Gesellschaft einfügen zu müssen und den immanenten Rassismus vielleicht zum ersten Mal im Leben richtig wahrzunehmen. Das Buch ist klug und sehr berührend, die Autorin schafft es, offen über ihre Ängste und Gefühle zu schreiben, ohne dabei die ihr nahestehenden Personen bloßzustellen. Selten schreibt sie ihnen Gedanken oder Gefühle zu, im Vordergrund steht das eigene Hinterfragen der Geschehnisse, ihre Sicht auf eine bestimmte Zeit ihres Leben. Dieses Buch besticht durch seine Sprache und bereichert gleichzeitig die bekannten Erzählungen über Mutterschaft und Familie. Sehr empfehlenswert!

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