Lily Moore freut sich darauf, einen entspannten Sommer in Greenhill Manor zu verbringen. Doch ihre Sommerferien werden von einer Spukgeschichte überschattet: Im Ort soll ein Geist sein Unwesen treiben.
Geister? Daran glaubt Lily nicht. Und doch beobachtet sie den Spuk mit eigenen Augen. Gemeinsam mit ihren Freunden macht sie sich daran, das Geheimnis um den sagenumwobenen Geist zu lüften. Dabei gerät sie jedoch in ein Netz aus düsteren Machenschaften, die sie bis nach London führen.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
28.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Sehr schönes Kinderbuch mit starken Figuren
Unsere Tochter ist zwar kein Lesemuffel, aber eher eine Gelegenheitsleserin, die auch schon mal Wochen für ein Buch braucht. Lily Moore hat sie aber in kürzester Zeit verschlungen. Am besten haben ihr die drei Hauptfiguren Lily, Alfie und Viola gefallen. Besonders Lily hat sie dabei sofort in ihr Herz geschlossen.
Flo Eberding
5/5
19.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Was für ein wundervolles Buch !!
"Lily Moore und das Geheimnis von Greenhill Manor“ von Laura Knepper ist so ein Buch, das Du nach ein paar Seiten nicht mehr weglegst. Es hat alles, was eine gute Geschichte für Kinder ab etwa 10 Jahren braucht.
Es hat Spannung, Humor, Gänsehaut und vor allem ganz viel Herz!
Im Mittelpunkt steht Lily, die ihre Ferien in Greenhill Manor verbringt. Aus der geplanten Auszeit wird schnell ein Abenteuer. Im Dorf kursiert eine alte Geistergeschichte, im Herrenhaus häufen sich merkwürdige Ereignisse, und Lily spürt, dass hier etwas nicht stimmt. Statt sich einschüchtern zu lassen, fängt sie an zu fragen, zu beobachten und zu kombinieren. Diese Haltung mag ich besonders. Lily ist neugierig, klug und mutig, aber nicht perfekt. Sie zweifelt, sie irrt sich, sie wächst.
Kinder finden sich darin leicht wieder.
Die Freundesgruppe um Lily wirkt sehr liebevoll gezeichnet. Jede Figur bekommt genug Raum, um ein eigenes Profil zu entwickeln. Da gibt es Mut, Vorsicht, Witz und auch mal Sturheit. Die Kinder streiten, vertragen sich, überschreiten Grenzen und übernehmen Verantwortung.
Das fühlt sich nicht konstruiert an, sondern wie echte Freundschaft.
Man merkt, dass Laura ihre Figuren ernst nimmt und sie nicht zu bloßen Rollen macht.
Greenhill Manor selbst ist ein großer Pluspunkt. Das alte Herrenhaus, das Dorf, die Legende und später die Reise nach London sind mit viel Gefühl beschrieben.
Die Atmosphäre und das Setting sind wunderschön mit Worten gemalt. Du siehst die Flure, den Garten, die Zimmer, Du hörst die alten Dielen im Kopf. Die Stimmung ist spannend und an einigen Stellen schön schaurig, bleibt aber immer kindgerecht.
Der Spuk sorgt für Nervenkitzel, doch hinter allem stehen nachvollziehbare Motive und eine Krimihandlung, die großartig aufgelöst wird.
Die Struktur der Geschichte ist sehr sauber. Der Einstieg im Herrenhaus, die ersten seltsamen Beobachtungen, das langsame Puzzeln von Hinweisen, die Wendung hin zu einem größeren Fall und die Lösung greif alles super ineinander.
Keine losen Fäden, keine billigen Tricks. Du hast das Gefühl, dass jede Szene ihren Platz hat. Das macht das Buch auch zum Vorlesen dankbar, weil Du an vielen Stellen mit den Kindern miträtseln kannst.
Die Sprache ist klar, lebendig und super lesbar. Dialoge tragen einen großen Teil der Geschichte. Erwachsene sind präsent, stehen aber nicht im Mittelpunkt.
Die Kinder agieren eigenständig. Das stärkt das Gefühl, dass sie etwas bewirken können. Gleichzeitig blitzt immer wieder diese Wärme durch, in kleinen Momenten zwischen den Figuren, in humorvollen Szenen und in der Art, wie Laura mit Lilys Gefühlen umgeht.
Angst, Mut, Unsicherheit, Stolz.
Alles hat seinen Platz, alles darf, wie im echten Leben, da sein.
Inhaltlich bietet das Buch viel Gesprächsstoff.
Themen wie Mut, Vertrauen, Freundschaft, Verantwortung und der Umgang mit Gerüchten ziehen sich durch die Handlung. Die Geisterlegende zeigt, wie sehr Geschichten einen Ort prägen. Lily und ihre Freunde nehmen das nicht einfach hin, sondern schauen genauer hin. Das lädt auch Kinder in der realen Welt ein, im eigenen Alltag nachzufragen und Dinge zu hinterfragen.
Ich habe das Buch als Erwachsener gelesen und war durchgehend gefesselt.
Ich wollte wissen, was hinter dem Spuk steckt, und habe „nur noch ein Kapitel“ gelesen, bis ich auf einmal am Ende war.
Die Mischung aus Spannung, warmen Figuren und der liebevoll gezeichneten Welt trägt auch weit über die Zielgruppe hinaus.
Man spürt beim Lesen, wie viel Liebe Laura in diese Geschichte gesteckt hat.
Die Figuren sind mit Sorgfalt gezeichnet, die Atmosphäre trägt, die Handlung ist durchdacht.
Das Buch ist nicht nur spannend, sondern warm.
Du verbringst gerne Zeit mit Lily und ihrem Freundeskreis und hast am Ende das Gefühl, Dich von echten Bekannten zu verabschieden.
Für mich ist „Lily Moore und das Geheimnis von Greenhill Manor“ ein Herzensbuch im Bücherregal.
Meine Wertung sind 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung für Kinder und ganz ausdrücklich auch für Erwachsene.
Bewertung
5/5
18.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Super tolles Buch!
Ich habe dieses Buch förmlich verschlungen. Die bildhafte Sprache der Autorin lässt die Figuren und Orte vor dem inneren Auge erscheinen, sodass man als Leser*in tief in die Geschichte eintauchen kann. Der Roman ist dadurch nicht nur für Kinder geeignet, sondern für alle, die eine Vorliebe für das England der 1920er-Jahre, Abenteuergeschichten und mutige Protagonistinnen haben. Absolute Leseempfehlung!
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