Produktbild: Als die Freiheit starb - Resignation
Band 1

Als die Freiheit starb - Resignation

Aus der Reihe Als die Freiheit starb
13

4,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

9943

Erscheinungsdatum

04.07.2025

Verlag

Via Tolino Media

Seitenzahl

360 (Printausgabe)

Dateigröße

606 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783819411144

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • ausführliche Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

9943

Erscheinungsdatum

04.07.2025

Verlag

Via Tolino Media

Seitenzahl

360 (Printausgabe)

Dateigröße

606 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783819411144

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erschreckende Ähnlichkeit mit der Realität

Sigrid am 26.07.2025

Bewertungsnummer: 2550298

Bewertet: eBook (ePUB)

Dieser Roman hat mich wirklich gefesselt. Es ist ein dystopischer Roman, aber er ist so nah an unserer Realtiät auf dieser Welt, dass ich beim Lesen regelrecht Angst bekommen habe. Wir erleben hier die USA mehr oder weniger 2.0 zur heutigen Situation. Alles hat sich nur etwas weiterentwickelt. Aber die Anfänge sind ja schon heute zu erleben und nicht nur in den USA. Die geschilderten Umstände in dem Land sind grauenvoll und menschenverachtend. Grenzen mit Mauern, Verbote, Ausgrenzungen, geschlossene Einrichtungen, verbotene Komunikationswege und und und - das alles müssen die Protagonisten in diesem Roman erleben. Adriana, eine junge Mutter, erlebt alle Situationen, in die man aufeinmal in solch einem Land geraten kann. Aber nicht nur sie verliert alles, sonders schon vorher sind die Anzeichen bei ihren Freundinnen oder auf der Arbeit klar zu erkennen. Dadurch, dass ihr Mann ein weißer Mann und Regierungsbeamter ist, ist Adriana noch nicht sofort voll von allen Maßnahmen selber betroffen. Aber es wird eng und das ist auch eines der zentralen Themen, die ich für mich rausgezogen habe: wann muss ich mich wofür entscheiden? Sie und ihr autistischer Sohn sind eben durch Eric noch geschützt. Aber sie ist nicht mehr glücklich und will eigentlich gerne einen neuen Weg gehen. Aber es ist ja noch alles erträglich. Dann gerät die Situation für sie und ihre Familie außer Kontrolle. Die geschilderten Verhältnisse in dem Land sind für den Leser gut nachvollziehbar. Es passiert so vieles schleichend, so das die Menschen es nicht immer rechtzeitig realisieren, was es für sie im Endeffekt bedeutet. Adriana ist eine sehr starke Frau und trotzdem kann sie nichts gegen die Entwicklungen machen. Aber dann trifft sie auf andere Frauen, die in der gleichen Lage sind wie sie und gemeinsam geht es besser. Man macht sich Mut und traut sich auch gegen die "Feinde" zu agieren. Die Freedom Fighters nehmen jetzt auch bei den Frauen eine große Rolle ein. Wenn sie nicht sogar schon vorher mit ihnen in Verbindung standen. Diese Gruppe Widerständler gegen die Regierung wird sehr realistisch dargestellt. Auch hier müssen die Aktionen genau gewählt werden und man muss abwägen, was sinnvoll ist und was nicht. Mir sind ihre Taten auch notwendig erschienen, auch wenn sie Menschenleben kosten. Aber auch hier muss man sich natürlich immer die Frage stellen: dürfen Menschenleben von Unschuldigen in Kauf genommen werden? Dieser Roman zeigt so viele Problematiken auf und gerade durch die Lebenswege unserer Protagonisten wird man sehr realistisch mit einbezogen. Es ist ein interessanter Roman, der aufzeigt, in welche Situationen der Mensch geraten kann. Es gibt hier eben auch die unterschiedlichsten Typen und ihre so unterschiedlichen Reaktionen auf die Entwicklungen in diesem Land. Einige reagieren sehr früh und lassen ihr altes Leben hinter sich. Andere hängen an ihrem gewohnten Umfeld - aber wann kippt alles? Diese Fragestellung begleitet mich echt immer. Auch die Verantwortung der Menschen, dass so eine Regierung überhaupt an die Macht kommen kann, wird immer wieder für mich in Frage gestellt. Schleichende Veränderungen einfach zulassen, weil sie einen selber noch nicht betreffen? Es ist spannend zu lesen. Der Text lässt sich aber sehr gut und flüssig lesen. Man fiebert mit und ich konnte mir anhand der detailreichen Schilderungen alles sehr gut vorstellen. Es gibt soviel Verbindungen zur Vergangenheit und der Gegenwart. Es ist beklemmend zu lesen und leider kann man sich so eine Zukunft sehr gut vorstellen. Viel fehlt in der Realität ja manchmal auch nicht mehr. Das Buch sollte den Leser wachrütteln und ihn vielleicht für die Veränderungen auch in der Realität empfindsamer machen. Die Geschichte der kleinen Familie im Fokus und die Schicksale der anderen vorkommenden Personen sind einfach authentisch und gut nachvollziehbar. Da es ein Mehrteiler ist, müssen wir jetzt auf die weiteren Entwicklungen warten. Aber bisher konnte ich mich mit dem Ende anfreunden, denn man darf ja den Mut nicht verlieren und wie die Protagonisten, blicke ich auch positiv in die Zukunft. Diese neue Serie von Dania Dicken ist jedenfalls sehr interessant und spannend. Sie ist nah an der Realität und wir erleben interessante und sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und ihre Reaktionen auf das Leben unter dieser schlimmen Regierung.

erschreckende Ähnlichkeit mit der Realität

Sigrid am 26.07.2025
Bewertungsnummer: 2550298
Bewertet: eBook (ePUB)

Dieser Roman hat mich wirklich gefesselt. Es ist ein dystopischer Roman, aber er ist so nah an unserer Realtiät auf dieser Welt, dass ich beim Lesen regelrecht Angst bekommen habe. Wir erleben hier die USA mehr oder weniger 2.0 zur heutigen Situation. Alles hat sich nur etwas weiterentwickelt. Aber die Anfänge sind ja schon heute zu erleben und nicht nur in den USA. Die geschilderten Umstände in dem Land sind grauenvoll und menschenverachtend. Grenzen mit Mauern, Verbote, Ausgrenzungen, geschlossene Einrichtungen, verbotene Komunikationswege und und und - das alles müssen die Protagonisten in diesem Roman erleben. Adriana, eine junge Mutter, erlebt alle Situationen, in die man aufeinmal in solch einem Land geraten kann. Aber nicht nur sie verliert alles, sonders schon vorher sind die Anzeichen bei ihren Freundinnen oder auf der Arbeit klar zu erkennen. Dadurch, dass ihr Mann ein weißer Mann und Regierungsbeamter ist, ist Adriana noch nicht sofort voll von allen Maßnahmen selber betroffen. Aber es wird eng und das ist auch eines der zentralen Themen, die ich für mich rausgezogen habe: wann muss ich mich wofür entscheiden? Sie und ihr autistischer Sohn sind eben durch Eric noch geschützt. Aber sie ist nicht mehr glücklich und will eigentlich gerne einen neuen Weg gehen. Aber es ist ja noch alles erträglich. Dann gerät die Situation für sie und ihre Familie außer Kontrolle. Die geschilderten Verhältnisse in dem Land sind für den Leser gut nachvollziehbar. Es passiert so vieles schleichend, so das die Menschen es nicht immer rechtzeitig realisieren, was es für sie im Endeffekt bedeutet. Adriana ist eine sehr starke Frau und trotzdem kann sie nichts gegen die Entwicklungen machen. Aber dann trifft sie auf andere Frauen, die in der gleichen Lage sind wie sie und gemeinsam geht es besser. Man macht sich Mut und traut sich auch gegen die "Feinde" zu agieren. Die Freedom Fighters nehmen jetzt auch bei den Frauen eine große Rolle ein. Wenn sie nicht sogar schon vorher mit ihnen in Verbindung standen. Diese Gruppe Widerständler gegen die Regierung wird sehr realistisch dargestellt. Auch hier müssen die Aktionen genau gewählt werden und man muss abwägen, was sinnvoll ist und was nicht. Mir sind ihre Taten auch notwendig erschienen, auch wenn sie Menschenleben kosten. Aber auch hier muss man sich natürlich immer die Frage stellen: dürfen Menschenleben von Unschuldigen in Kauf genommen werden? Dieser Roman zeigt so viele Problematiken auf und gerade durch die Lebenswege unserer Protagonisten wird man sehr realistisch mit einbezogen. Es ist ein interessanter Roman, der aufzeigt, in welche Situationen der Mensch geraten kann. Es gibt hier eben auch die unterschiedlichsten Typen und ihre so unterschiedlichen Reaktionen auf die Entwicklungen in diesem Land. Einige reagieren sehr früh und lassen ihr altes Leben hinter sich. Andere hängen an ihrem gewohnten Umfeld - aber wann kippt alles? Diese Fragestellung begleitet mich echt immer. Auch die Verantwortung der Menschen, dass so eine Regierung überhaupt an die Macht kommen kann, wird immer wieder für mich in Frage gestellt. Schleichende Veränderungen einfach zulassen, weil sie einen selber noch nicht betreffen? Es ist spannend zu lesen. Der Text lässt sich aber sehr gut und flüssig lesen. Man fiebert mit und ich konnte mir anhand der detailreichen Schilderungen alles sehr gut vorstellen. Es gibt soviel Verbindungen zur Vergangenheit und der Gegenwart. Es ist beklemmend zu lesen und leider kann man sich so eine Zukunft sehr gut vorstellen. Viel fehlt in der Realität ja manchmal auch nicht mehr. Das Buch sollte den Leser wachrütteln und ihn vielleicht für die Veränderungen auch in der Realität empfindsamer machen. Die Geschichte der kleinen Familie im Fokus und die Schicksale der anderen vorkommenden Personen sind einfach authentisch und gut nachvollziehbar. Da es ein Mehrteiler ist, müssen wir jetzt auf die weiteren Entwicklungen warten. Aber bisher konnte ich mich mit dem Ende anfreunden, denn man darf ja den Mut nicht verlieren und wie die Protagonisten, blicke ich auch positiv in die Zukunft. Diese neue Serie von Dania Dicken ist jedenfalls sehr interessant und spannend. Sie ist nah an der Realität und wir erleben interessante und sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und ihre Reaktionen auf das Leben unter dieser schlimmen Regierung.

Einen Blick in die beängstigte Zukunft Amerikas

claudi-1963 aus Schwaben am 23.07.2025

Bewertungsnummer: 2547766

Bewertet: eBook (ePUB)

"Freiheit gibt es nicht losgelöst von gesellschaftlichen Bedingungen, die Frauen oft die Freiheit nehmen, selbstständig zu entscheiden." (Georg Mair) Ein Einblick in die Zukunft der USA, in der Rassismus und die Einschränkung der Freiheit mit totaler Überwachung der Bürger einhergeht. Dabei werden die Menschen in Klassen eingeteilt und können diese sogar verlieren, wenn sie sich nicht an die Vorgaben der Regierung halten. Besonders Menschen wie Diplompsychologin Adriana Cabello, die als Dozentin an der Uni arbeitet und Latina ist, bekommt dies zu spüren. Der Druck, der immer mehr auf ihr lastet, wird langsam zu groß. Vor allem seit sie immer merken, dass ihr Sohn Anthony Autist ist und die Probleme in der Schule zunehmen. Am liebsten würde sie zu ihrem Bruder Mateo nach Kanada fliehen. Ihr Mann Eric arbeitet für die regierungsabhängige SAR und hat da mehr Bedenken. Denn sollten sie erwischt werden, könnten sie alles verlieren. Doch dann verändert ein Bombenanschlag, das von einer Gruppe Freiheitskämpfer, die sich Freedom Fighters nennen, alles. Plötzlich steht nicht nur Adrianas Freiheit auf dem Spiel, sondern ihre gesamte Familie. Meine Meinung: Diese dreiteilige Reihe einer Dystopie nimmt uns mit in die Zukunft Amerikas. Schon bei Band 1 kann einem Angst und Bange werden. Da viele Veränderungen, die hier angeschnitten werden, sich schon jetzt teilweise bemerkbar machen. Sehr gut finde ich das beeindruckende Cover, weil es gut darstellt, um was es in diesem Buch geht. Ich bin ja sonst nicht Leser von Zukunftsromanen, doch den Start dieser Reihe fand ich schon außerordentlich gut. Das liegt besonders an dem guten, lockeren Schreibstil der Autorin. Sie punktet vor allem mit realen und fiktiven Szenen, die ich schon von ihren anderen Büchern kenne. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart zeigt uns, wie es so weit kommen konnte. Dabei ist der Rassismus ja jetzt schon weltweit eine Problematik. Allerdings nimmt er hier noch eine ganz andere Dimension an. Den Bau der Mauer zwischen Kanada und Amerika finde ich erschreckend. Ich muss unweigerlich an unsere damalige Mauer denken, die ohne Rücksicht Menschen wie Adriana und ihren Bruder trennt. Ihre Ängste konnte ich nachvollziehen. Vor allem wenn man ein Kind hat, das nicht wie andere Kinder ist, und man um seine Zukunft bangt. Aber auch Eric konnte ich gut verstehen, der durch seinen Job einen ganz anderen Einblick hat. Jedoch könnte dadurch manche Entscheidung vielleicht zu spät kommen. Überhaupt finde ich alle Charaktere sehr gut durchdacht und ausgearbeitet. Allen voran Adriana, die mir mit Mut, Durchhaltevermögen und Sympathie imponiert. Was sie alles in so kurzer Zeit verarbeiten und ertragen muss, ist schon unfassbar. Was das Thema Autismus anbelangt, ist die Autorin bestens bewandert und Anthony hervorragend dargestellt. Ob wir je erfahren, was aus einigen Charakteren wurde? Erschreckend dagegen finde ich Erics Freund Stan, der mich charakterlich total an einen Gestapo-Beamten erinnert. Er scheint voll ins System integriert und wurde inzwischen zu einem herzlosen Menschen. Überhaupt die ganze Kontrolle und Überwachung erinnert mich an die Nazizeit und ein Stück weit an die ehemalige DDR. Da wurden Überwachung und Kontrolle, dass man niemandem mehr trauen kann, ebenfalls großgeschrieben. Dieser erste Band endet zum Glück nicht mit einem extremen Cliffhanger. Allerdings freue ich mich schon sehr darauf, wie es weitergeht. Chapeau, gratuliere der Genrewechsel ist hervorragend gelungen. Ich jedenfalls kann dieses Buch nur weiterempfehlen und gebe 5 Sterne.

Einen Blick in die beängstigte Zukunft Amerikas

claudi-1963 aus Schwaben am 23.07.2025
Bewertungsnummer: 2547766
Bewertet: eBook (ePUB)

"Freiheit gibt es nicht losgelöst von gesellschaftlichen Bedingungen, die Frauen oft die Freiheit nehmen, selbstständig zu entscheiden." (Georg Mair) Ein Einblick in die Zukunft der USA, in der Rassismus und die Einschränkung der Freiheit mit totaler Überwachung der Bürger einhergeht. Dabei werden die Menschen in Klassen eingeteilt und können diese sogar verlieren, wenn sie sich nicht an die Vorgaben der Regierung halten. Besonders Menschen wie Diplompsychologin Adriana Cabello, die als Dozentin an der Uni arbeitet und Latina ist, bekommt dies zu spüren. Der Druck, der immer mehr auf ihr lastet, wird langsam zu groß. Vor allem seit sie immer merken, dass ihr Sohn Anthony Autist ist und die Probleme in der Schule zunehmen. Am liebsten würde sie zu ihrem Bruder Mateo nach Kanada fliehen. Ihr Mann Eric arbeitet für die regierungsabhängige SAR und hat da mehr Bedenken. Denn sollten sie erwischt werden, könnten sie alles verlieren. Doch dann verändert ein Bombenanschlag, das von einer Gruppe Freiheitskämpfer, die sich Freedom Fighters nennen, alles. Plötzlich steht nicht nur Adrianas Freiheit auf dem Spiel, sondern ihre gesamte Familie. Meine Meinung: Diese dreiteilige Reihe einer Dystopie nimmt uns mit in die Zukunft Amerikas. Schon bei Band 1 kann einem Angst und Bange werden. Da viele Veränderungen, die hier angeschnitten werden, sich schon jetzt teilweise bemerkbar machen. Sehr gut finde ich das beeindruckende Cover, weil es gut darstellt, um was es in diesem Buch geht. Ich bin ja sonst nicht Leser von Zukunftsromanen, doch den Start dieser Reihe fand ich schon außerordentlich gut. Das liegt besonders an dem guten, lockeren Schreibstil der Autorin. Sie punktet vor allem mit realen und fiktiven Szenen, die ich schon von ihren anderen Büchern kenne. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart zeigt uns, wie es so weit kommen konnte. Dabei ist der Rassismus ja jetzt schon weltweit eine Problematik. Allerdings nimmt er hier noch eine ganz andere Dimension an. Den Bau der Mauer zwischen Kanada und Amerika finde ich erschreckend. Ich muss unweigerlich an unsere damalige Mauer denken, die ohne Rücksicht Menschen wie Adriana und ihren Bruder trennt. Ihre Ängste konnte ich nachvollziehen. Vor allem wenn man ein Kind hat, das nicht wie andere Kinder ist, und man um seine Zukunft bangt. Aber auch Eric konnte ich gut verstehen, der durch seinen Job einen ganz anderen Einblick hat. Jedoch könnte dadurch manche Entscheidung vielleicht zu spät kommen. Überhaupt finde ich alle Charaktere sehr gut durchdacht und ausgearbeitet. Allen voran Adriana, die mir mit Mut, Durchhaltevermögen und Sympathie imponiert. Was sie alles in so kurzer Zeit verarbeiten und ertragen muss, ist schon unfassbar. Was das Thema Autismus anbelangt, ist die Autorin bestens bewandert und Anthony hervorragend dargestellt. Ob wir je erfahren, was aus einigen Charakteren wurde? Erschreckend dagegen finde ich Erics Freund Stan, der mich charakterlich total an einen Gestapo-Beamten erinnert. Er scheint voll ins System integriert und wurde inzwischen zu einem herzlosen Menschen. Überhaupt die ganze Kontrolle und Überwachung erinnert mich an die Nazizeit und ein Stück weit an die ehemalige DDR. Da wurden Überwachung und Kontrolle, dass man niemandem mehr trauen kann, ebenfalls großgeschrieben. Dieser erste Band endet zum Glück nicht mit einem extremen Cliffhanger. Allerdings freue ich mich schon sehr darauf, wie es weitergeht. Chapeau, gratuliere der Genrewechsel ist hervorragend gelungen. Ich jedenfalls kann dieses Buch nur weiterempfehlen und gebe 5 Sterne.

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Als die Freiheit starb - Resignation

von Dania Dicken

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