Produktbild: Faszination frühe Christen

Faszination frühe Christen ... und ihre Strahlkraft für unsere Zeit

10

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

79550

Erscheinungsdatum

26.05.2025

Verlag

Fontis

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1653 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783038484790

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ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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79550

Erscheinungsdatum

26.05.2025

Verlag

Fontis

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288 (Printausgabe)

Dateigröße

1653 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783038484790

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  • Hopeandlive

    5/5

    26.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fundamente, Faszination, Folgerungen

    Wie haben die ersten Christen denn überhaupt gelebt? Wer nach der abenteuerlichen Apostelgeschichte mehr darüber wissen möchte, dem sei dieses Buch von Roland Werner empfohlen. Wer wissen möchte, wie radikal anders, unaufhaltbar und revolutionär die ersten Christen damals gelebt haben, etwas, von dem die heutige Kirche so weit entfernt ist wie die Erde von der Sonne, dem sei dieses Buch empfohlen. Dann werden auch diese Begriffe, die heute so negativ belastend sind durch die werte Medienlandschaft wieder ins richtige Licht gerückt. Roland Werner führt uns in diesem Buch in die Welt der ersten Christen, zeigt uns auf, wie radikal anders die Gläubigen damals lebten, sie waren noch auf dem Weg und lehnten alles ab, was der damalige Zeitgeist ihnen einzureden versuchte, wie die Verehrung der Götter oder des Kaisers, sie verweigerten sich die grausamen Veranstaltungen der Gladiatoren anzuschauen und zeichneten sich ganz besonders durch ihre für damalige Verhältnisse revolutionären sozialen Verantwortung für die Schwächsten aus. Immer wieder wird betont, dass jeder Mensch ob geboren oder ungeboren ein Ebenbild Gottes ist. Die Gemeinschaft der ersten Christen brach auch mit den damals gesellschaftlich anerkannten Normen, denn bei ihnen waren Männer, Frauen und Sklaven gleichberechtigt. Sie führten einen Lebensstil, der einen hohen Preis hatte, denn sie ernteten dafür Verachtung, Verfolgung und erheblichen Widerstand. Etwas, dem sich bibeltreue Jesusnachfolger noch heute erfahren. Menschen, die für Jesus brennen, so wie die ersten Christen und nicht lau sind. Mich faszinierten während des Lesens ihr Mut, ihre Unbeirrtheit trotz Verfolgung. Sie haben ihre Werte nicht verraten und somit veränderten sie das Römische Reich über die Zeit von innen heraus. Roland Werner geht der Strahlkraft der ersten Christen in seinem Buch nach und teilt es in drei Abschnitte ein. Als erstes beschreibt er das Fundament und wir können von sehr interessanten archäologischen und literarischen Zeugnissen lesen. Hier lesen wir auch Berichte von Nichtchristen, die den Wahrheitsgehalt der Bibel bezeugten. Im zweiten Abschnitt geht es um die Faszination und die Herrschenden waren schon von den ersten Christen fasziniert, das lesen wir in vielen Zeugnissen, die die acht Säulen beschreiben, wie die Kraft der Botschaft, die Kraft der Gemeinschaft, die Kraft der Umkehr, die Kraft der Orientierung, die Kraft der Wahrheit, die Kraft des Zeugnisses, die Kraft der Barmherzigkeit und die Kraft der Hoffnung. Sehr bewegende Berichte, die es lohnt zu lesen. Im dritten und letzten Abschnitt geht es um die Folgerungen für uns heute und der Autor bemüht das in den letzten Jahren so abgenutzte Wort *andemie und da kam mir spontan der Gedanke, dass wir Christen heute sehr viel von der Strahlkraft der damaligen Jesusnachfolger verloren haben, denn so mutig wie sich die Menschen damals umeinander gekümmert haben in ihren Gemeinden, das konnte ich in den letzten Jahren nicht feststellen. Vielleicht wäre das Lesen dieses Buches sehr hilfreich um in kommenden vorausgesagten *andemien eine wirkliche Strahlkraft zu entwickeln, sich wieder ganz auf Jesus zu konzentrieren und nicht dem Zeitgeist zu folgen. Sehr lesenswert!

  • Bewertung

    aus Attenhofen

    5/5

    31.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Strahlkraft der ersten Christen

    Zweitausend Jahre – so lange schon folgen Menschen Jesus nach. Im Laufe dieser langen Zeit haben sich viele Glaubensinhalte und Traditionen etabliert. Doch wie war es bei den allerersten Christen: Haben sie ihren Glauben genauso gelebt wie wir? Diese Frage ist auch für uns wichtig, denn die ersten Nachfolger Jesu waren näher an der Quelle unseres Glaubens. Sie haben selbst noch ihren Herrn gekannt. Das Buch „Faszination frühe Christen“ ist faszinierend! Zuerst geht es um die Fundamente. Was zeichnete die ersten Christen aus und woher wissen wir nach so langer Zeit überhaupt etwas über sie? Vor allem die zweite Frage wird ausführlich beantwortet. Überraschend viele zuverlässige Quellen aus den ersten Jahrhunderten nach Christus belegen die Ausstrahlung dieser Gott hingegebenen Menschen. Dieser Teil ist gerade auch für apologetische Diskussionen eine wertvolle Hilfe, da gezeigt wird, dass viele nichtchristliche Quellen die biblische Botschaft bestätigen. Der Hauptteil des Buches steht unter dem Stichwort „Faszination“. Anhand von acht Begriffen wird ein Bild der ersten Christen skizziert. Der Autor zeigt, was für ihr Leben kennzeichnend war, welche Werte ihnen wichtig waren und wie sie mit Angriffen aus ihrer Umwelt umgegangen sind. Die Ergebnisse sind teilweise überraschend und recht weit entfernt von dem, was Christen heute auszeichnet. Zwischen den acht Stichworten steht jeweils ein kurzes „Fokus“-Kapitel. Hier geht es um besondere Vorbilder des Glaubens oder um theologische Fragen, wie die Rolle der Frau oder das Martyrium. Ein kurzer dritter Teil schließt dieses wertvolle Buch ab. Hier geht es um Schlussfolgerungen des Gesagten für unser Leben heute. Was können wir von diesen ersten Christen lernen? Die Antworten sind eher kurz gehalten, aber Schlüsse lassen sich bereits aus dem Hauptteil ziehen. Interessant sind auch die Gedanken über das Zusammenspiel von Heidenchristen und Judenchristen und die Frage, wie es zur späteren Judenfeindlichkeit gekommen ist. Trotz vieler Quellenangaben lässt sich dieses Buch gut lesen. Es ist etwas anspruchsvoll, aber weil der Inhalt so fesselnd ist, lohnt sich die Gedankenkraft. Es ermutigt Leser unsere heutige Glaubenspraxis zu hinterfragen und zu überlegen, wie ein Leben in der Nachfolge Jesu aussehen sollte und wie Gemeinde gelebt werden kann. Fazit: Ein besonders wertvolles Buch für Menschen, die sich für die Geschichte des Christentums und die Glaubenspraxis der ersten Christen interessieren. Sehr empfehlenswert!

  • SiCollier

    aus Bad Hersfeld

    5/5

    12.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Aussagen der Augenzeugen und ihre Folgen

    Ein Blick in die ersten drei Jahrhunderte zeigt zum einen, wie sehr sich unsere heutige Zeit von der Antike unterscheidet, und auf der anderen Seite, wie sehr wir zugleich vor ähnlichen Fragen und Herausforderungen stehen wie die frühen Christen damals. (Seite 8) Meine Meinung „Wenn etwas bei den frühen Christen zu bewundern ist, dann ihr Mut und ihre Entschlossenheit, gegen den Strom zu leben.“ (S. 19) „Für die frühen Christen war klar: Ihr neugewonnener Glaube an Jesus erforderte auch ein neugestaltetes Leben gemäß dem Vorbild und der Lehre von Jesus.“ (S. 149) Ist ein größerer Gegensatz als dieser zwischen den ersten Christen und den heutigen denkbar? Damals paßte man sein Leben an die Lehre Jesu an - heute paßt sich die Kirche an den modernen Zeitgeist an. Was wäre aus dem Christentum geworden, hätte es sich damals, in den ersten Jahren und Jahrhunderten, an den seinerzeitigen Zeitgeist angepaßt? Gäbe es das Christentum dann heute überhaupt noch? Die Antwort ist für meine Begriffe ziemlich eindeutig: nein. Man würde vielleicht, falls überhaupt, Relikte einer ehemaligen Sekte finden, aber viele Spuren hätte sie in der Geschichte nicht hinterlassen. Was aber brachte die Christen der ersten Stunde dazu, so konsequent „gegen den Zeitgeist“ zu leben, daß sie bereit waren, sogar mit ihrem Leben dafür zu bezahlen? Was gab ihnen mitten in den Verfolgungen den Mut, die Sicherheit, die Stärke, ein so anderes Leben als die ganze damalige Umgebung zu führen? Schon beim kürzlichen Lesen von „Quo Vadis?“, in welchem die Christenverfolgungen unter Kaiser Nero einen großen Teil ausmachen, habe ich mir solche Fragen gestellt (was auch ein Grund war, dieses Buch hier zu lesen). In beiden Fällen fand sich im Text die selbe Antwort: weil es noch Augenzeugen gab. In „Quo Vadis?“ tritt unter anderem Petrus auf und gibt Zeugnis von dem, was er mit eigenen Ohren gehört und mit eigenen Augen gesehen hat. In diesem Buch hier kommen Texte aus den ersten Jahrzehnten und Jahrhunderten, als es noch Augenzeugen der Geschehnisse um Jesus gab zu Wort und solche von Autoren, die noch selbst mit diesen Augenzeugen gesprochen hatten, also ein Zeugnis aus erster Hand erhalten haben. Man kann sich heute vermutlich nicht vorstellen, was es heißt, wenn jemand sagt „ich habe Jesus an dem und dem Tag predigen hören“ oder „ich habe selbst gesehen, wie Jesus den Kreuzbalken trug und am Kreuz starb - und ein paar Tage später stand er lebendig vor mir“. Manche von ihnen hatten noch mit Menschen gesprochen, die Jesus von den Toten auferweckt hatte (vgl. z. B. S. 48). Das muß auf viele Menschen einen ungeheuren Eindruck gemacht haben, und zwar so stark, daß eine Bewegung, eine neue Religion entstand, die auch heute, rund zweitausend Jahre später, noch besteht. Ein so starker Eindruck, daß zahllose Menschen Martyrium und Tod auf sich nahmen, weil sie absolut sicher waren, daß das, was sie über Jesus gehört hatten, die reine Wahrheit ist. Aber inzwischen sind so viele Jahrhunderte vergangen, ist so ein großer Abstand zu den Anfängen entstanden, daß man sich von den Wurzeln weit entfernt und darunter die Strahlkraft gelitten hat, was sich auch im Rückgang der Zahl der Gläubigen zeigt. Hier setzt der Autor an indem er auf die Anfänge verweist. Auf die seinerzeitigen Augenzeugen und die Botschaft von Jesus Christus in ihrer ursprünglichen Form. Sehr „schön“ wird dabei in dem Buch auch deutlich, wie sehr sich die christliche Gemeinde (um den Begriff „Kirche“ zu vermeiden), je größer der Abstand zu Jesu Tod und Auferstehung wurde, verändert und langsam aber sicher von der ursprünglichen Form (und teilweise auch Botschaft) entfernt hat. Es entwickelten sich feste Strukturen und Hierarchien, die sich selbst manchmal wichtiger als die eigentlich dahinter stehende Botschaft nahmen - und wohl immer noch nehmen. Werner greift auf die ältesten erhaltenen schriftlichen Überlieferungen zurück und zitiert auch längere Passagen daraus, um den Geist jener Tage neu zum Leben zu erwecken. Das gibt Gelegenheit, Informationen quasi direkt von den Zeitzeugen der Geschehnisse von vor zweitausend Jahren zu erhalten. So sprechen die damaligen Augenzeugen ungefiltert zu uns heutigen Menschen und lassen die hoffnungsvolle Kraft der christlichen Botschaft neu aufleuchten. Mein Fazit Ausgehend von Texten christlicher Autoren aus den ersten Jahrzehnten nach Jesu Tod und Himmelfahrt zeigt der Autor auf, worin die ungeheure und weltverändernde Strahlkraft der christlichen Botschaft besteht. Ein Strahlkraft, die heute vielfach unter mancherlei Schichten verborgen ist, aber vom Rückgriff auf die Anfänge wieder neu zum Leuchten gebracht werden kann.

  • Bewertung

    5/5

    01.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Mut und Entschiedenheit der frühen Christen

    In dem Buch „Faszination frühe Christen“ von Roland Werner beschreibt der Autor was wir von den frühen Christen für unsere heutige Zeit lernen können. Sie waren eine fest verbundene Gemeinschaft im Widerstand. Entwickelten eine Liebe gegenüber allen Menschen und lebten diese auch praktisch. Sie waren eine Kraft die das römische Reich von innen her transformierte. An vielen Stellen machten sie einfach nicht mit. Sie hatten Mut und Entschlossenheit gegen den Strom zu leben. Zeugnis, Wahrheit, Treue - diese Worte gehörten für die frühen Christen zusammen. Das ist nur eine kleine Zusammenfassung von dem herausragenden Zeugnis, dass wir von den frühen Christen lernen dürfen. Der Autor schafft es uns mit hineinzunehmen in die Zeit der Kirchenväter. Das Buch ist eingeteilt in 4 große Teile. Zuerst kommt eine ausführliche Darlegung der historischen Quellen. Dann zeigt er an 8 Schlagworten an was sich die Christen damals orientiert hatten und was sie geprägt hat. Der dritte Teil ist eine Schlussfolgerung für uns heute. Und der vierte Teil ist ein Anhang zum Thema Juden und Christen. Das Buch ist durchzogen von vielen Schriften der damaligen Kirchenväter. Wer bereit ist viel zu lesen und sich mit dem Thema beschäftigen möchte wird staunen und bereichert werden von dem unerschrockenen Lebenszeugnis der Menschen und ihrer Entschiedenheit in einer Welt zu leben, in der die Bedingungen alles andere als leicht waren für einen Nachfolger Jesu.

  • NIna

    5/5

    19.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannendes Buch

    Das Buch „Faszination frühe Christen“ von Roland Werner behandelt das Thema der frühen Christen. Das Buch ist in verschiedene Teile aufgebaut. Fundamente, Faszination und Folgerungen. Das Cover finde ich sehr ansprechend und es erinnert einen irgendwie an „The Chosen“ Eine Sache, die mir besonders gut gefällt ist, dass Roland Werner direkt zu beginn seine Quellen vorstellt und auch erklärt, warum diese glaubwürdig sind. Spannend finde ich, dass er nicht nur christliche Quellen benutzt, sondern auch von Menschen, die gegen das Christentum waren, was für mich auch noch mal die Wahrheit unseres Glaubens darstellt und hilft anderen diese Quellen zu zeigen. Auch die Unterpunkte des zweiten Kapitels finde ich super spannend und fand es super, dass biblische Bezüge genommen wurden. Außerdem wird nach jedem Unterkapitel eine Person besonders in den Fokus genommen. Das letzte Kapitel spannt den Bogen zu uns persönlich und zeigt uns auf, was wir noch heute von den frühen Christen lernen können. Durch dieses Buch wurden für mich die Geschichten der frühen Christen lebendig. Ich bin fasziniert, wie viele Texte es aus der Zeit gab und wieviel auch heute noch gefunden wird.

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