Zwei Morde, ein undurchsichtiges Geflecht aus Macht, Gier und Verrat – und mittendrin zwei Frauen, die nicht lockerlassen.Als Martha Manns Tanzpartner und Geliebter Carsten ermordet wird, sucht sie Trost in der Wahrheit – und gerät in einen Strudel aus Korruption und Intrigen, der bis in die Führungsetagen börsennotierter Unternehmen reicht. Gemeinsam mit der mutigen Podcasterin Clara deckt sie auf, was niemand wissen soll: manipulierte Beweise, skrupellose Manager, ein Killer auf der Flucht und Polizisten, die auf der falschen Seite stehen.Die Ermittlungen führen von München bis nach London – und bringen beide Frauen in tödliche Gefahr.Ein Kriminalroman, der mit Tempo, Tiefgang und überraschenden Wendungen fesselt – bis zum letzten Satz!
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
5/5
17.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Spannung
Aktien, Tango & Tod
Der Krimi beginnt mit einer verstörenden Szene: Erst überlegt Helmut Zenger, ob er sich von seinem Balkon stürzen soll, dann erteilt er einem zwielichtigem Typen einen mysteriösen Auftrag. Die Neugierde ist sofort geweckt, erst recht, als der Protagonistin Martha ihr Tanzpartner und Geliebter abhanden kommt.
Bald taucht man ein in eine Welt von Finanzhaien und lernt ein bisschen was über Termingeschäfte an der Börse, später taucht man ein in die Welt der Immobilienspekulanten. Weil es um viel Geld geht, ist für die skrupellosen Geschäftemacher Mord ein probates Mittel, den Erfolg abzusichern.
Martha und die junge Podcasterin Clara tauchen mit ihren Recherchen immer tiefer ein in ein kriminelles Netzwerk und geraten schließlich selbst in Gefahr. Da wird aus dem Krimi ein Thriller. Man kann das Buch nicht mehr weglegen.
Die Charaktere sind interessant, der Schreibstil flüssig, die Kapitel angenehm kurz. Das ist mir 5 Sterne wert.
Bewertung
aus Niederösterreich
4/5
21.06.2025
Buch (Taschenbuch)
rasant und spannend mit tollen Charakteren
Ich muss gestehen, dass mich im ersten Kapitel die vielen Namen erschlagen haben, aber relativ schnell findet man die Zusammenhänge heraus. Die Story ist packend, ich habe mitgefühlt, mitgefiebert und geschmunzelt. Lars als Ermittler hat mir sehr gut gefallen, auch seine Kollegin ist eine toughe junge Frau - die beiden wären sicher privat auch ein gutes Gespann, aber da hat Georg Brun dem Lars doch ein anderes Gspusi angedichtet. Zusammen mit der Psychologin Martha und der rotzfrechen Journalistin Clara geben die vier ein tolles Gespann ab, jeder Charakter für sich hat seine Ecken und Kanten. Was mich im Lesefluss etwas gestört hat, waren die Sätze in Jugendsprache - auch wenn sie zu dem Alter der einen oder anderen Figur passt.
Sehr spannend fand ich den Zusammenhalt im Dezernat, bzw die internen Querelen, wo einer dem anderen nicht in die Karten schauen lässt. Dass zur Aufklärung des Mordes auch noch intern ermittelt werden muss, gab der ganzen Geschichte einen weiteren Erzählstrang, bei dem ich mir nicht sicher war, wer denn nun gut oder böse ist - aber bekanntlich ist ja nicht alles schwarz-weiß.
Georg Brun versteht es, falsche Fähten zu legen - da meint man, den Drahtzieher eindeutig enttarnt zu haben, nur um festzustellen, dass doch alles ganz anders ist. Ein rasanter Roman, den ich nicht mehr Hand legen konnte.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie das weitergeht - denn es heißt Marthas erster Fall - für mich war es eher Lars' erster Fall, und ich hoffe, noch mehr von ihm zu lesen.
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