Produktbild: Punch

Punch Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.06.2025

Verlag

Osburg Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,3/12,6/2,9 cm

Gewicht

364 g

Farbe

Zitronengelb / Salsa Rot

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95510-378-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.06.2025

Verlag

Osburg Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,3/12,6/2,9 cm

Gewicht

364 g

Farbe

Zitronengelb / Salsa Rot

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95510-378-1

Herstelleradresse

Osburg Verlag
Heimhuder Straße 81
20148 Hamburg
DE

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  • Ben @Buchkomet

    5/5

    30.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Richtig stark

    Man denkt bei einem Rummel zuerst an Zuckerwatte, kreischende Kinder, Fahrgeschäfte, die dir den Magen umdrehen, oder? Niemand von uns denkt auch nur ansatzweise an abgekämpfte Existenzen, blutige Fäuste und Menschen, die kaum noch wissen, wofür sie morgens aufstehen. Der Roman Punch zeigt, wie es aussieht, wenn Menschen an Orten leben, die andere nur besuchen, um dem Alltag zu entkommen. Für die einen ist der Rummel Vergnügen, für die anderen ist er das, was zwischen ihnen und dem sozialen Absturz steht. Da ist Adrian, der Boxer, der lieber in der Rummel-Show eins auf die Mütze kriegt, als zurück in die Ukraine zu gehen, um im Krieg zu dienen. Lena, die an ihrem Zuckerwattestand steht, den ganzen Tag rotiert und hofft, dass die Schicht endlich vorbei ist. Oder der kleine Leon, der in der Ringecke hockt und Adrian das Blut abwischt. Kinder in dieser Welt sind keine Zuschauer. Sie gehören dazu, übernehmen Aufgaben, wachsen zwischen Boxring und Spielautomaten auf. Was Garbulski richtig gut hinkriegt: Er erzählt nichts, um irgendwelches Mitleid zu erzeugen. Keine Figur ist Opfer im herkömmlichen Sinne. Sie alle treffen Entscheidungen. Gute, mal falsche, manchmal vielleicht auch gar keine. Sie kommen klar, irgendwie. Er zeigt einfach, was ist. Und das reicht völlig. Der Autor schreibt auf den Punkt, keine unnötigen Ausschweifungen, kein literarischer Firlefanz. Da sitzt jeder Satz. Man ist mittendrin. Man merkt beim Lesen, wie wenig Distanz zwischen dieser Welt und unserer ist. Du denkst, du liest über andere, aber erkennst plötzlich Dinge, die du selbst kennst. Ausgebrannt sein. Zu viel Verantwortung. Zu wenig Perspektive. Und trotzdem weitermachen. Nicht, weil man Hoffnung hat. Sondern, weil Anhalten keine Option ist. Für mich eines der stärksten Bücher dieses Jahres. Must Read!

  • Bewertung

    5/5

    06.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglaublich

    Es ist ein Buch mit sooo viel Tiefe. Um es in den Worten des Autors in etwa stilistisch zu sagen. Das Buch ist mitreißend, wie ein Strom auf dem man sich befindet, an einem sonnigen Tag, der plötzlich....Ach, ich kanns nicht, aber der Herr Garbulski dafür umso besser. Absolute Kaufempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    03.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut Lesenswert!

    Paul Garbulski hat hier ein wunderbares Werk verfasst, dass tief geht und nachdenken lässt. Kein Wunder, dass es für den Buchpreis nominiert ist. Große Empfehlung und ein wirkliches Kaufmuss.

  • Simply Another Bookaholic

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    08.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Manche Kämpfe finden nicht nur im Ring statt

    „Punch“ von Paul Garbulski ist kein Roman, der sich gemütlich lesen lässt: er trifft. Die Geschichten spielen zwischen Rummelplatz, Boxring und Spielhöllen und zeigen Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen und trotzdem weiterkämpfen. Da ist ein ukrainischer Boxer, der Gewissensbisse hat weil er nicht in den Krieg gezogen ist,, eine junge Frau, die nach einem Kampf sucht und ein Journeyman, der im Ring wie im Leben Niederlagen gewohnt ist. Zwischen Zuckerwattestand, grellen Lichtern und der Ringecke, in der Blut von der Stirn gewischt wird, entsteht ein Bild von Leben, die sich wie Faustschläge anfühlen. Autor Paul Garbulski erzählt diese Schicksale mit einer besonderen Sprache: Dialoge wechseln sich mit kurzen erzählerischen Fragmenten ab, die teilweise fast poetisch wirken. Gerade das hat mir beim Lesen sehr gefallen. Immer wieder zeigt die Erzählperspektive, wo sich Menschen in ihrer Seele ähneln, wo sie sich begegnen, und wo Gefühle unausgesprochen bleiben. Der Rummelplatz wird dabei zu mehr als nur einem Ort des Vergnügens: Er wird zu einem Kaleidoskop von Existenzen, die zwischen Mut und Angst, Kampf und Aufgeben, Heimat und Exil stehen. „Punch“ ist damit ein intensiver, dichter Roman über Menschen, deren Geschichten sonst leicht übersehen werden.

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