Produktbild: Kann denn Liebe Sünde sein?
Band 3

Kann denn Liebe Sünde sein? Auf den Spuren des Liedtexters Bruno Balz

Aus der Reihe Berliner Portraits
1

24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2025

Verlag

Nicolai Verlag

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

24,3/15,5/2,2 cm

Gewicht

446 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96476-141-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2025

Verlag

Nicolai Verlag

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

24,3/15,5/2,2 cm

Gewicht

446 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96476-141-5

Herstelleradresse

Nicolai Verlag
Brüderstraße 13
10178 Berlin
DE

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  • Manfred Orlick

    aus Halle (Saale)

    5/5

    27.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebensgeschichte eines Liedtexters

    Einst waren es Gassenhauer – Schlager wie „Kann denn Liebe sein?“ oder „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n“. Für unsere Großeltern waren es Ohrwürmer, von der heutigen Generation kaum noch gekannt. Noch weniger bekannt ist jedoch, dass sie alle einen einzigen Textdichter hatten: Bruno Balz, der vor allem Texte für zahlreiche bekannte Hits des deutschen Films schrieb. Die Sozialwissenschaftlerin und Journalistin Judith Kessler, die sich schon zahlreich mit jüdischen Lebensläufen beschäftigt hat, begibt sich in ihrer neuen Publikation auf die Spuren von Bruno Balz. 1902 in Berlin geboren, ist über seine frühen Jahre wenig bekannt. Bereits 1923 veröffentlichte er erste Liedtexte. Seine Karriere begann mit der Filmvertonung Ende der 1920er Jahre. In den nächsten vier Jahrzehnten lieferte er für ca. 200 Filme die passenden Liedtexte. Zarah Leander, Heinz Rühmann und Johannes Heesters wurden mit seinen Liedern zu unvergesslichen Stars. Als homosexueller Hitschreiber während der Nazizeit stand Balz jedoch immer mit einem Bein im KZ, denn er setzte sich auch öffentlich für die Rechte der Homosexuellen ein. Außerdem schrieb er Opern, Operetten und musikalische Komödien. Nach 1945 wurde er zunächst als „Durchhaltetexter“ des NS-Regimes angeklagt, war dann aber bis Anfang der 60er Jahre noch weiter aktiv und erfolgreich. Danach zog er sich ins Privatleben zurück und starb 1988. Die biografische Spurensuche wird ergänzt durch historische Aufnahmen und Dokumente. Eine umfangreiche (22 Seiten) Liste der Liedveröffentlichungen von Bruno Balz dokumentiert noch einmal die ungeheure Produktivität des Liedtexters Bruno Balz. Fazit: Eine interessierte Neuerscheinung zur deutschen Musik- und Filmgeschichte.

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