Was, wenn dein Herz weiß, was dein Kopf nicht zulassen will?
Nach einer schmerzhaften Trennung zieht sich Larissa in das ruhige Eifelstädtchen Rodderbach zurück. Sie will endlich zur Ruhe kommen, neue Kraft für ihr Leben schöpfen und für ihren nächsten Roman recherchieren.
Die Ferienwohnung der Familie Mahler bietet nicht nur Familienanschluss und Herzlichkeit, sondern auch einen hochattraktiven Sohn, der offenkundig Interesse an ihr hegt. Damit bringt er sie völlig aus dem Konzept und lässt dummerweise auch ihr Herz aus dem Takt geraten. Zwischen ihnen knistert es bald heftig, und das ist gefährlicher, als sie sich eingestehen will. Denn die Wunden aus ihrer gescheiterten Ehe sind tief und sie hat sich geschworen, sich niemals wieder auf einen Mann einzulassen, der so ganz anders ist als sie. Was, wenn sie den gleichen Fehler wie zuvor begeht? Ist sie mutig genug, auf ihr Bauchgefühl zu vertrauen und noch einmal ganz neu anzufangen?
In diesem Roman erwarten dich:
Prickeln de Leidenschaft und große Gefühle
Slow Burn Romance
Sehnsuchtsort / wunderschöne Landschaft
Found Family
Neuanfang
Strangers to Lovers
Zweite Chance
Kleinstadtidylle
Perfekt für den Urlaub oder einen gemütlichen Tag auf der Couch!
Information zu dieser Ausgabe:
Dieser Roman ist unter dem Titel Willkommen in Rodderbach: Frühlingsmorgen und mit anderem Cover bereits 2023 als genehmigte Lizenzausgabe bei der Weltbild GmbH und Co. KG erschienen.
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Neuanfang in der Eifel
Bewertung aus Glauchau am 10.06.2025
Bewertungsnummer: 2512477
Bewertet: Buch (Paperback)
„...Sie war ein Feigling. Sie hatte ihre Heimat verlassen und Menschen, die ihr viel bedeuteten, um sich zu einem Ort zu begeben, der für ihr Gefühl auf einem anderen Stern, in einer anderen Welt lag...“
Dies Zeilen aus dem Prolog geben Larissas innere Zerrissenheit wieder. Doch sie zeigen nur eine Seite der Medaille.
Die Autorin hat einen berührenden Roman geschrieben. Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet. Er lässt Raum für die Gefühle der Protagonisten und für eine Prise Romantik.
Larissa Weiß ist Schriftstellerin. Sie hat sich für drei Monate in dem kleinen Eifelstädtchen Rodderbach eingemietet, um für ihren nächsten historischen Roman zu recherchieren. Das hiesige Kloster und die nahegelegene Burg interessieren sie besonders.
Gleichzeitig braucht Larissa Abstand von ihrem Verflossenen. Sie kannten sich schon als Kinder. Ihre Heirat war folgerichtig. Aber dann stellte sich heraus, dass sie beide völlig unterschiedliche Vorstellungen von ihrem Zusammenleben hatten. Für Larissa wurde die Ehe toxisch. Ihr Mann sah ihr Schreiben als Hobby und zerstörte nach und nach ihr Selbstbewusstsein.
Im Ort wird Larissa freundlich empfangen. Ihre Ankunft ist Ortsgespräch. Die Bürgermeisterin liebäugelt schon mit einer Lesung. Immer wieder wird Larissa freundlich auf ihre Bücher angesprochen. Viele zeigen sich interessiert. Es gibt aber auch Ausnahmen. Dann muss sich Larissa gegen Vorurteile wehren. So äußert Hedwig:
„...Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Schreiberei ein erstrebenswerter Lebensinhalt ist. Was machen Sie denn, wenn irgendwann niemand mehr Ihre Bücher lesen will?...“
Larissa fühlt sich getroffen. Die Worte erinnern sie an die Auseinandersetzungen mit ihrem Mann. Dabei kann sie zur Zeit sehr gut von ihrem Beruf leben. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Larissas Antwort, dass Schreiben und das Ganze Drumherum auch anstrengend sein können, provoziert die folgende Antwort.
„...Entschuldigung, aber was ist denn bitte am Bücherschreiben anstrengend? Sie haben doch den ganzen Tag Zeit...“
Dann wäre da noch Holger, einer der Söhne ihres Vermieterehepaars. Er ist selbstständiger Landmaschinenschlosser und zeigt sich an Larissa interessiert. Sie ist ein gebranntes Kind und gibt sich zurückhaltend. Es wird deutlich, dass sie ihren eigenen Gefühlen nicht traut. Zu unterschiedlich sind ihre Lebenswelten.
Die Ausflüge in die Natur geben ihr die nötige Ruhe, die sie gerade braucht.
„...Danach ging der Weg ein kurzes Stück bergab, bald darauf schon wieder aufwärts. Immer abwechselnd verlief er durch den Wald und wieder an Wiesen vorbei, auf denen das Gras dicht und in saftigen Grün wuchs und ihr beinahe bis zu den Waden reichte. Einmal sah sie weit vor sich einen Fuchs über den Weg schnüren...“
Es muss viel passieren, bis Larissa begreift, dass Rodderbach ihr zur neuen Heimat geworden ist.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist eher eine leise Geschichte, die Zwischenmenschliches in den Mittelpunkt stellt.
Idylle und RKlappenteomantik…
haberlei aus Wien am 01.02.2024
Bewertungsnummer: 2849304
Bewertet: Hörbuch (CD)
Idylle und RKlappenteomantik „Willkommen in Rodderbach - Frühlingsmorgen“ von Petra Schier ist der Auftakt zu einer neuen Liebesroman-Reihe voller Romantik und idyllischem Lokalkolorit. Kurz zum Inhalt: Larissa will in Rodderbach einen neuen Roman schreiben, auch eine Trennung verarbeiten. Sie verliebt sich in den Sohn der Vermieter. Ist sie schon bereit für eine neue Beziehung? Schon das Cover vermittelt ein heimeliges, harmonisches Flair. Das Buch erschien 2023 im Weltbild-Verlag. Die Handlung spielt in der nicht näher festgelegten Gegenwart. Der Schreibstil ist flüssig, locker, sehr dialogreich und wunderbar detailliert und bildhaft, was beschauliche Beschreibungen insbesondere der Eifel-Landschaft und des kleinstädtischen Umfelds anbelangt. Rodderbach selbst ist zwar ein fiktiver Ort, aber man bekommt generell richtig Lust in die Eifel zu fahren, Natur und Waldesruhe auf sich einwirken zu lassen. Das Lokalkolorit wird auch sehr gut durch den in dosierter Form eingestreuten Dialekt unterstrichen. Des Weiteren werden auch die landwirtschaftlichen Berufe und deren Bedeutung und Vielseitigkeit thematisiert. Wie bei ersten Bänden neuer Reihen oft der Fall, kommt die Handlung erst langsam Schwung, wird man doch zunächst einmal mit dem Umfeld und vor allem mit den diversen Figuren bekannt gemacht, den übrigens sehr zahlreichen Akteuren. Anfangs hätte ich schon des Öfteren gerne ein Personenverzeichnis zum Nachschlagen gehabt. Erst im Laufe der Zeit überblickte ich die weitläufige Verwandtschaft sowie die übrigen wesentlichen Bewohner von Rodderbach. Die meisten der Nebenfiguren werden wohl in den kommenden Bänden in den Mittelpunkt rücken. Nicht nur Larissa, die Hauptperson dieses Romans, fühlt sich willkommen in Rodderbach, sondern ich wurde ebenso von Beginn an von dieser herzlichen Atmosphäre erfasst, genoss dieses familiäre Wohlfühlklima. In Zeiten wie diesen, wo es in den Medien scheinbar nur Hiobsbotschaften zu geben scheint, wo nachbarliche Streitigkeiten, Mobbing und Attacken aller Art an der Tagesordnung sind, da flieht man gerne wenigstens für einige Lesestunden in eine heile Welt, in ein Märchen für Erwachsene, voller Liebe, Respekt und Harmonie, ein Märchen nicht nur ohne böse Hexen, hinterlistige Gnome oder gefräßige Wölfe, sondern eben ohne Missgunst, Eifersucht, Machtgier. In Rodderbach begegnet man (fast) nur sympathischen Menschen, freundlich, fröhlich, zuvorkommend, fleißig, verantwortungsbewusst und verlässlich. Es ist eine idealisierte Gemeinschaft, es schwingen keine negativen Gefühle mit. Natürlich, sie leben in einer Kleinstadt, wo Klatsch und Tratsch ein Lebenselixier darstellen, aber der Tenor ist stets positiv, humorvoll, nie bösartig. Auch die Nebenpersonen verfügen über markante Wesenszüge oder äußerliche Merkmale, sodass man sie sich recht gut vorstellen kann und sie lebendig wirken. Im Fokus stehen natürlich Larissa und Holger. Traumfrau trifft auf Traummann. Vor allem Larissa ist sehr intensiv charakterisiert, in ihrem geschwächten Selbstwertgefühl, ihrer Unsicherheit, geprägt durch ihre vorherige gescheiterte Beziehung, aber auch wie sie sich letztlich entwickelt. Man lernt auch ihre andere Seite kennen, die Seite der akkurat recherchierenden und auch erfolgreichen Autorin. In diesem Zusammenhang erfährt man sehr viel über die aufwendige und arbeitsintensive Tätigkeit des Bücherschreibens, das nicht nur aus Recherche und Schreiben besteht; auch über Vorurteile, mit denen AutorInnen immer wieder konfrontiert sind. Es ist ein Liebesroman mit wunderschönen, romantischen Liebes- und auch Sexszenen, soft, trotzdem anregend, Leidenschaft vermittelnd. Die Autorin schafft diesen schmalen Grat der feinen Erotik hervorragend. Was mich amüsierte war, dass, da ich schon einige Liebesromane von Petra Schier gelesen habe, ich den entzückenden, das Liebespaar verbindenden Hund vermisste. So sehr ich diese allumfassende Harmonie genossen habe, so fehlte mir dennoch ein wenig Würze. Ein massiverer Stolperstein, der die Beziehung in Gefahr gebracht hätte. Larissas Selbstzweifel und Hedwigs Versuch, Holger anderweitig zu verkuppeln, waren mir etwas zu wenig unruhestiftend. Man will ja, dass es ein Happy-End gibt, aber davor sollte es mal ordentlich kriseln. Das Buch ist eine entspannende Wohlfühllektüre, die für wenige Stunden aus der realen in eine heile sorgenfreie Welt entführt. Ich habe diese Wellness für die Seele genossen und freue mich schon auf weitere partnerschaftliche Entwicklungen in Rodderbach. Ich empfehle das Buch gerne jedem, der Romantisches liebt.
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