Das spektakuläre Finale von Jay Kristoffs epischer Fantasy-Bestsellertrilogie um „Das Reich der Vampire“.
Gabriel de León hat seine Familie, seinen Glauben und seine letzte Hoffnung auf ein Ende der endlosen Nacht verloren – den Heiligen Gral, Dior. Einzig der Gedanke an Rache hält ihn aufrecht. Also begibt er sich mit einer Gruppe treuer Freunde in das vom Krieg zerrüttete Herz des Reiches, um den Ewigen König zu töten.
Doch Gabriel irrt. Dior hat den eigenen Tod überlebt – und eilt in der schwachen Hoffnung, den Tagestod für immer zu beenden, ebenfalls auf die belagerte Hauptstadt zu. Doch auch die Legionen des Ewigen Königs rücken immer näher.
Gabriel und Dior werden in eine letzte Schlacht verwickelt, die das Schicksal des Reiches entscheiden wird, aber als die Sonne zum vielleicht letzten Mal untergeht, gibt es niemanden mehr, dem sie vertrauen können.
Nicht einmal einander.
Band 1: Das Reich der Vampire. A Tale of Pain and Hope
Band 2: Das Reich der Verdammten. A Tale of Blood and Darkness
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Unbeschreiblich.
pagepotato am 16.05.2026
Bewertungsnummer: 3140161
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Ich habe es gerade beendet, daher fehlen mir ein wenig die Worte. Aber ich MUSS einfach meinen Senf dazu geben.
Wie auch die Bände davor, ist dieses wieder ein Meisterwerk der Plottwists und Szenen. Wie man überhaupt solch ein Werk schaffen kann ist mir ein Rätsel. Wir haben wieder die Erzählungen von Celene und Gabriel, beide fechten ihre eigene Version aus.
Schreibstil? Malerisch.
Geschichte? Herzzerreißend.
Charaktere? Lieblich und vielschichtig.
Finale? Gänsehaut.
Die 1200 fühlen sich an wie ein Taschenbuch. Das umher springen ist einfach nachzuvollziehen und die Geschichte fliegt so dahin. Das Ende kracht so sehr, dass ich kurz innehalten musste.
An diese Reihe kommt für mich keine andere heran.
Laut, blutig, herausfordernd
Recensio (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 15.05.2026
Bewertungsnummer: 3139452
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Ich wusste wirklich nicht, worauf ich mich da einlasse. Also schon irgendwie – düstere Welt, Vampire, Blut, Hoffnungslosigkeit – aber dass mich dieses Finale so erwischt? Damit habe ich nicht gerechnet.
Ich bin in diese Geschichte reingestolpert und plötzlich mittendrin gewesen. In einer Welt, in der die Sonne längst verschwunden ist und alles, was bleibt, nach Verfall, Eisen und altem Blut riecht. Und irgendwo darin: Gabriel. Gebrochen, wütend, getrieben. Einer, der eigentlich nichts mehr hat, außer diesem einen, gefährlichen Funken Rache. Und ich bin ihm gefolgt. Durch Schlachten, durch Verluste, durch Entscheidungen, die sich alle falsch anfühlen.
Was mich komplett fertiggemacht hat, war diese ständige Unsicherheit. Nichts ist klar. Niemand ist wirklich Freund oder Feind. Und dann diese Momente, in denen plötzlich alles kippt. Wenn Dinge ans Licht kommen, die alles, woran man geglaubt hat, infrage stellen. Besonders wenn es um Dior geht…
Ich sag’s mal so: Hoffnung ist in dieser Geschichte kein leuchtender Rettungsanker, sondern eher ein flackerndes, fast schon grausames Versprechen.
Der Schreibstil ist wow! Wirklich. Direkt, roh, manchmal fast schon unangenehm intensiv. Gewalt wird hier nicht versteckt, Gefühle auch nicht. Und genau das zieht einen sogartig rein. Ich hatte ständig das Gefühl, selbst durch den Schlamm zu waten, den Rauch einzuatmen, die Angst zu spüren. Gleichzeitig gibt es diese leisen, fast zerbrechlichen Momente, die einen völlig unvorbereitet treffen. Eine Mischung aus Zynismus, schwarzem Humor und tiefer Verzweiflung.
Aber ganz ehrlich: Perfekt ist das Ganze nicht. Gerade Richtung Ende hatte ich öfter das Gefühl, dass einfach zuuu viel passiert. Zu viele Enthüllungen, zu viele Wendungen, zu viele „Wait, was genau geht hier gerade ab?“-Momente. Manchmal wirkte es fast, als würde die Geschichte sich selbst überholen und immerzu übertrumpfen wollen. Und ja, ich war stellenweise echt verwirrt. Was ist jetzt wirklich passiert? Was war Täuschung? Wer lebt, wer nicht? Ich saß da und dachte nur: Okay… ich brauch kurz einen Moment.
Und trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - konnte ich nicht aufhören zu lesen.
Weil diese Figuren mich einfach nicht loslassen. Gabriel, mit all seiner Schuld und seinem Stolz. Die anderen, die irgendwie alle zwischen Heldentum und Abgrund taumeln. Niemand ist hier makellos. Niemand ist sicher. Und genau das macht es so verdammt intensiv.
Fazit: Am Ende bleibt bei mir dieses Gefühl von… Leere. Im guten Sinne. So, als hätte mich das Buch einmal komplett durchgekaut und wieder ausgespuckt. Es ist laut, es ist blutig, es ist emotional drüber und manchmal vielleicht auch ein bisschen zu viel von allem. Aber es trifft. Es sitzt. Es bleibt. Und zwar genau da, wo es wehtut. Ich hab mitgefiebert, gezweifelt, geflucht - und jetzt sitze ich hier und vermisse diese kaputte, düstere Welt.
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