In Shaftesbury ist es wieder einmal Zeit für den Wettbewerb um den schönsten Liebesbrief. Den hat in den letzten Jahren stets die rüstige Greta Huntington-Dillinger gewonnen. Doch daraus wird in diesem Jahr nichts: Greta stürzt von der Leiter an der Liebeseiche, in deren Astloch die Teilnehmenden ihre selbst verfassten Briefe hinterlegen. Schnell ist klar, dass es kein Unfall war: Jemand hat die Leitersprossen angesägt. Wer wollte der alten Dame Böses? Penelope St. James nimmt sich der Sache an.
Das schräge englische Dorf kann das Morden nicht lassen: der vierte Fall für die charmanteste Hobbydetektivin südwestlich von London!
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
crazy girl
aus Schleswig-Holstein
5/5
23.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Reger Briefwechsel
Penelope St. James ist mit ihrem Mann Sam und deren Tochter Lilly auf einen ehemaligen Bauernhof gezogen, den sie zu einer Tierarztpraxis umbauen. Um mehr Platz zu bekommen, wird im ehemaligen Stall ein Wand herausgerissen und eine eingemauerte Leiche gefunden. Gleichzeit wird Penelope zur Vorsitzende einer Wettbewerbsjury erkoren. Ganz in der Nähe von ihrem Hof steht die Liebeseiche. In das obere Astloch des Baumes werden Liebesbriefe deponiert, die nun von der Jury bewertet werden sollen. Ausgerechnet die mehrfache Gewinnerin der letzten Jahre stürzt dort von der Leiter. Es gibt jede menge zu ermitteln für den Mordclub von Shaftesbury.
Das Cover und der Titel passen zu den drei Vorgängerbüchern. Die Protagonisten sind bekannt und ich bin sofort wieder drin im geschehen. Der Erzählstil ist interessant und humorvoll. Mir gefallen besonders die tierischen Hausbewohner auf dem Bauernhof, die von Lilly und den jugendlichen Übernachtungsgästen zu den verschiedenen Versammlungen mitgenommen werden. Eine Maus bringt dann sogar den Gottesdienst in der Kirche erliegen. Die Auflösung des 4. Falls für Penelope bringt dann einige Überraschungen.
Mareike Kollenbrandt
aus Jülich
5/5
13.07.2025
Buch (Taschenbuch)
Cosy Crime vom Feinsten
Gemütlich, nicht zu spannend, alle wichtigen Personen schon bekannt. Das nenne ich Cosy Crime.
Der Wettbewerb um den am schönsten geschriebenen Liebesbrief steht an und Penelope wird als Vorstand der Jury berufen. Was sich zunächst nach einem lustigen Zeitvertreib anhört, wird bitterer Ernst. Grade die Dame, die sonst immer gewinnt, wird am Fuße der Liebeseiche tot aufgefunden, selbstverständlich ermordet. Außerdem befindet sich eine Leiche in der alten Mauer des Anbaus, die Sam und Penelope abreißen lassen wollen, natürlich auch ermordet. Penelope hat also wie immer alle Hände voll zu tun, um die Morde aufzuklären, als eine weitere Leiche auftaucht.
Gern gelesene Reihe.
aebbies.buechertruhe
5/5
24.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Gewohnt witzig und spannend
Die Dorfgemeinschaft von Shaftesbury liebt Wettbewerbe. Diesmal soll es dabei um den schönsten Liebesbrief gehen. Die Briefe werden in der Liebeseiche in einem Astloch deponiert, welches man nur über eine Leiter erreichen kann. Für Unmut bei den Teilnehmern sorgt allerdings, daß in den letzten Jahren immer Greta Huntington-Dillinger gewonnen hat. Trotzdem sind alle entsetzt, als Greta am Fuß der Eiche tot aufgefunden wird. Sie ist von der Leiter gestürzt. Daß dies kein Unfall war, ist schnell klar, denn die Sprossen waren angesägt. Da Penelope St James sowieso mit der Organisation des Wettbewerbs beschäftigt ist, wird sie kurzerhand von der Dorfgemeinschaft mit der Aufklärung des Mordes beauftragt. Für Penelope bricht eine turbulente Zeit an.
Wenn man sich einmal in die Romane "Der Mordclub von Shaftesbury" von Emily Winston verliebt hat, kann man bei Erscheinen eines neuen Bandes nicht mehr an sich halten. Deshalb habe ich jetzt Band 4 "Die Tote fällt nicht weit vom Stamm" in Windeseile gelesen und war wie immer begeistert. Der eigentliche Krimi ist auch diesmal richtig spannend, die Lösung nicht so einfach. Die Rahmengeschichte aber entwickelt sich langsam aber sicher zum absoluten Knaller. Alle Dorfbewohner sind wieder dabei und neue Leute kommen dazu. Das Leben der Hauptperson Penelope wird immer turbulenter. Sie ist in ihrem Dorf jetzt richtig angekommen. Der witzige Schreibstil von Emily Winston macht riesigen Spaß. Beim Lesen kann man den Alltag total vergessen und abschalten. Einfach toll!
Renas Wortwelt
5/5
06.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein tödlicher Liebesbriefwettbewerb - Krimi voller Witz und sympathischer Figuren
Der inzwischen vierte Band aus der unterhaltsamen Reihe um die Detektivin wider Willen Penelope St. James, die wieder einmal im kleinen Ort Shaftesbury mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen hat, macht sehr viel Spaß.
Diesmal wird im Dorf ein Liebesbriefwettbewerb veranstaltet. Dazu müssen alle, die teilnehmen möchten, einen Liebesbrief in einer alten Eiche verstecken. Doch die Gewinnerin scheint bereits längst festzustehen, hat doch die betagte Greta Huntington-Dillinger schon jedes Jahr den Wettbewerb gewonnen. Aber das Schicksal verhindert ihren erneuten Gewinn, denn eines Tages liegt Greta tot unter besagter Eiche, sie fiel von der Leiter, deren Sprossen offensichtlich jemand angesägt hatte.
Penelope, seit dem letzten Band glücklich verheiratet mit dem Tierarzt Sam, lebt nun mit ihm, seiner kleinen Tochter Lilly und diversen – nicht immer willkommenen – tierischen Mitbewohnern in einem ehemaligen Bauernhaus. Im Zuge von Penelope gewünschter Umbaumaßnahmen wird im Anbau eine Wand eingerissen, wobei eine vor etlichen Jahren dort eingemauerte Leiche zutage gefördert wird.
Nun braucht es nicht einmal wie sonst die Aufforderung des umtriebigen Briefträgers, damit Penelope herausfinden will, wer der Tote ist, wie er zu Tode kam, warum und durch wen. Doch nicht nur das beschäftigt sie, die doch eigentlich nur eine Partneragentur betreibt. Gleichzeitig soll sie den Liebesbriefwettbewerb weiter organisieren, die Jury bilden und den Mord an Greta aufklären. Penelope ist also gut beschäftigt.
All das wird so munter und lebhaft erzählt, so voller Tempo, Witz und skurrilem Personal, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Ständig ergeben sich neue Wendungen, ständig passieren neue Zwischenfälle und ständig hat fast die gesamte Dorfbevölkerung irgendetwas zu tratschen, wobei nicht jeder immer die Wahrheit sagt.
Dazu kommen herrlich absurde Begebenheiten rund um die stets wachsende Tierschar im Haushalt von Sam und Penelope, ungemein witzige Szenen beispielsweise nachts auf dem Friedhof und viele unglaublich komische Dialoge. Diese Dialoge sind es, die vor allem sehr viel Spaß machen. Mal reden alle aneinander vorbei, mal verursachen unklare Andeutungen lustige Missverständnisse.
So sorgen alle für viel unterhaltsames Chaos, zu dem auch die Kinder beitragen, die im Haus von Penelope ein und ausgehen. Denn Lilly bringt ihre Freunde mit, die zusammen mit den vielen Tieren reichlich Leben in die Bude bringen. Die Kinder sind ebenfalls wunderbar gezeichnet, nie werden sie kindisch oder gar süßlich dargestellt, sondern auch sie, wie alle anderen Figuren, voller Tempo, leichter Ironie und Humor.
Dabei kommt die Spannung nicht zu kurz, will man doch trotz all des Humors auch wissen, wer wen warum um die Ecke gebracht hat. Die Spuren werden mal ziemlich breit gelegt, ein andermal führen sie geschickt in die falsche Richtung. Auch wenn nicht immer alles logisch, nicht immer alles plausibel, manches etwas überzogen ist, so verschlingt man den Roman, voller Freude bei der Lektüre, voller Sympathie für all die verschrobenen Figuren. Mir gefiel dieser vierte Band noch mehr als die vorigen, die auch schon gelungen waren. Es scheint, als werde diese Reihe um Penelope St. James mit jeder Folge immer besser, so dass ich auf eine baldige Fortsetzung hoffe.
Emily Winston – Der Mordclub von Shaftesbury: Die Tote fällt nicht weit vom Stamm
Aufbau Verlag, Mai 2025
Taschenbuch, 343 Seiten, 14,00 €
Bewertung
5/5
26.05.2025
Buch (Taschenbuch)
immer wieder schön
Ich bin ein absoluter Penelopefan. Band 4 hat mich wieder mal zum Lachen gebracht und sehr begeistert...
Bis jetzt mein Favorit!
Ich hoffe es kommen noch weitere Teile...
Sehr empfehlenswert!
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