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Produktbild: Die da oben

Die da oben Wie beeinflussen die Prägungen durch Herkunftsfamilien unsere Entscheidungen? — Roman

4

24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2025

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

275

Maße (L/B/H)

20,1/12,7/2,8 cm

Gewicht

391 g

Farbe

Mandarine / Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-5977-2

Beschreibung

Rezension

»Anselm Oelze (…) ist ein genauer Beobachter, klarer Denker und Formulierer. (…) Ein tolles Buch.«
(René Römer, mdr Sachsenspiegel, 28.08.2025)

»Ein anspruchsvoller Roman, der viele Themen anreist.«
(Rainer Moritz, mdr Kultur, 23.07.2025)

»Eine kluge Reflexion über das Leben in einer Stadt, die sich ständig wandelt, und über die inneren Kämpfe, die damit verbunden sind.«
(Jana Brechlin, Leipziger Volkszeitung, 31.07.2025)

»Oelze zeigt wie mit Offenheit und Kompromissbereitschaft ein Zusammenleben privat und gesellschaftlich gelingen kann – sozialpsychologisch (…) sehr gut beobachtet.«
(Cornelius Wüllenkemper, Deutschlandfunk, 31.07.2025)

»In den Generationenkonflikten, Missverständnissen und Verzweiflungsmomenten, die sich oft nicht im Dialog, sondern in (…) Formen des Schweigens entfalten, ist Oelzes Roman am stärksten.«
(Alexandra Huth, kreuzer, 09/2025)

»›Die da oben‹ ist kein Buch für nebenbei – aber eines, das berührt und zum Nachdenken anregt. «
(Lisanne Dörner, Thüringer Allgemeine, 06.11.205)

»Ein bewegender, inhaltlich dichter Roman über Beziehungen, Träume und gesellschaftliche Zwänge.«
(Michaela Grames, bn Bibliotheksnachrichten, Ausgabe 2/2026)
»Trotz der sprachlichen Dichte und der eher nüchternen Erzählweise hat Die da oben bei mir einen starken Eindruck hinterlassen. Es ist kein Buch für zwischendurch, sondern eins, das man bewusst lesen muss und dann aber auch nicht so schnell vergisst.«
(Kristina Grablinger, NetGalley)

»Dem Autor ist es außerordentlich gut gelungen, alle Konfliktlinien gleichermaßen zu würdigen, ohne die Position des einen oder der anderen über Gebühr zu werten, gar zu verraten.«
(Cornelia Funke, Buchhandlung Südvorstadt, Leipzig)

»Ich sehe Die da oben als leise Reflexion über Zusammenleben, Solidarität und gesellschaftliche Aufspaltung. Die Erzählweise ist anspruchsvoll, fast beobachtend, und verlangt Aufmerksamkeit, belohnt dafür aber mit Nachdenklichkeit. Die Figurenkonstellation fühlt sich nachvollziehbar und facettenreich an.«
(Nils Twiehaus, NetGalley)

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2025

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

275

Maße (L/B/H)

20,1/12,7/2,8 cm

Gewicht

391 g

Farbe

Mandarine / Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-5977-2

Herstelleradresse

Wallstein Verlag GmbH
Geiststraße 11
37073 Göttingen
DE

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  • bookmark_mess

    4/5

    19.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Die da oben“ ist ein ruhiger Roman mit viel Nachklang.

    Willkommen in einem Leipziger Mehrfamilienhaus, wo die Türen knarzen, das Leben durch die Wände dringt und sich alles irgendwie gleichzeitig bewegt und stillsteht. Es ziehen Tess und Moyra ein. Ein junges PaarAnfang 30, das nicht nur (kaputte) Möbel, sondern auch jede Menge unausgesprochene Themen mitbringt. Tess, kreative Schneiderin mit großer Vision, bekommt durch Moyras Eltern die Chance ihres Lebens: ein eigenes Atelier im Haus. Moyra dagegen? Hängt plötzlich in der Luft, was Job und Richtung angeht und das wackelt dann schnell auch privat. Im Haus leben seit 30 Jahren Heike und Rolf. Seit Ewigkeiten also. Rolf hatte früher einen Getränkeladen im Haus (jetzt Tess’ Schneiderei! Hallo Schicksal), Heike hält den Alltag irgendwie zusammen. Doch der Laden ist zu, die Zeit hat Spuren hinterlassen und der Blick auf die Welt wird zunehmend schärfer und skeptischer. Zwischen Tess’ Mitgefühl, Moyras Abstand und der unterschwelligen Frage: Wie halten wir eigentlich alle miteinander aus?, spannt sich ein ganz eigenes Universum auf: still, leise, nah. Ich mochte es, wie dieses Buch so tut, als wäre es zurückhaltend und dabei voller feiner Beobachtungen ist. Kein Drama mit Knalleffekt, sondern diese Art von Alltagsknistern, bei dem man denkt: Jep, genau so wohnen Leute. Genau so reden sie nicht. Genau so spürt man, wenn etwas kippt. Ich wollte dauernd reinrufen: Redet doch einfach! Aber eben, wie im echten Leben → das ist leichter gesagt. Der Stil ist klar, nie überladen, und trotzdem steckt zwischen den Zeilen so viel Gefühl. So viel Unsicherheit, Liebe, Wut, Ratlosigkeit. „Die da oben“ ist ein ruhiger Roman mit viel Nachklang. Er zeigt, wie sehr wir alle mit unseren kleinen Welten beschäftigt sind und wie schwer es ist, Brücken zu schlagen. Nicht laut, nicht dramatisch, sondern ehrlich, liebevoll, manchmal bitter aber immer menschlich.

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    4/5

    07.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Altbau, Absturz und Alltagswahnsinn

    Manchmal zieht man in eine Wohnung ein – und bekommt gratis gleich noch die Gesellschaftsstudie des Jahres mitgeliefert. So ungefähr fühlt sich „Die da oben“ an. Drei Frauen, ein Haus, eine Handvoll Ideale und jede Menge unterschwellige Explosionen zwischen Türrahmen und Teekocher. Tess und Moyra wollen einfach nur lieben, leben und nähen – und zack, stehen sie zwischen Verschwörungsdenken, Klassenschmerz und Altbaupolitik. Was Oelze hier macht, ist ziemlich clever. Er nimmt ein ganz normales Mietshaus in Leipzig, dreht es einmal auf links und zeigt, wie unterschiedlich Menschen auf Druck reagieren. Die alten Mieter, die sich vom System verraten fühlen, treffen auf junge Idealistinnen, die es gut meinen – bis die Realität ihnen die Nähmaschine aus der Hand reißt. Das Ganze liest sich streckenweise wie eine WG-Diskussion auf Speed: mal klug, mal schräg, manchmal einfach nur zum Augenrollen – aber nie langweilig. Oelze hat ein Händchen für Dialoge, die gleichzeitig wehtun und schmunzeln lassen. Und obwohl ich zwischendurch gern mal in den Seiten geschrien hätte „Jetzt redet doch einfach miteinander!“, liegt genau darin der Reiz. Die Figuren sind so echt, dass man sie am liebsten auf einen Kaffee einladen – oder höflich rausschmeißen – würde. Ein bisschen mehr Tempo hätte dem Mittelteil gutgetan, aber das emotionale Finale fängt vieles wieder ein. „Die da oben“ ist kein Wohlfühlroman, sondern ein leiser, schlauer Realitätscheck über Nachbarschaft, Überzeugungen und die wackelige Kunst, Mensch zu bleiben. Vier Sterne, weil’s weh tut, nachklingt – und weil ich das Gefühl habe, mein eigenes Treppenhaus jetzt ein bisschen anders sehe.

  • MarieOn

    4/5

    08.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Komplizierte Liebesgeschichte

    Tess und Moyra ziehen in ihre erste gemeinsame Wohnung. Um die kostenpflichtigen Parkverbotsschilder zu umgehen, haben sie Flatterbänder zwischen zwei Mülltonnen gebunden, abe die hatte jemand verschoben und nun stand dort ein himmelblauer Twingo. Tess parkte ihren Lieferwagen minutiös dahinter. Moyra drückte ihr einen Kuss auf die Lippen. Eigentlich wollte Moyra erst ihr Studium beenden. Sie wusste nicht, wohin es sie danach ziehen würde. Tess hatte angenommen, dass Moyra das Vertrauen in sie fehlte und das hatte sich halb gar angefühlt. Im Erdgeschoss des schönen Leipziger Altbaus befindet sich ein leer stehender Laden, der hatte dem Mann in der dritten Etage als Getränkeshop gedient. Er wohnt seit dreißig Jahren mit seiner Frau da oben und war an der Konkurrenz und der Pachterhöhung gescheitert. Dank Moyras Eltern hatte Tess das Geschäft anmieten können. Sie würde eine kleine Schneiderei eröffnen und ihre ersten Stücke verkaufen, designt bei Tess. Als Moyra auf einer Tagung in Göteborg war, hatte Tess sich gelangweilt und Fabians Einladung zu seinem Geburtstag angenommen. Dort hatte sie Larissa kennengelernt. Sie verstanden sich blendend. Nach der Party hatten sie immer noch Gesprächsbedarf und so nahm Tess Larissa mit in ihre neue Wohnung. Moyra und Tess waren sich einig, dass es passieren konnte, dass man auch andere Frauen attraktiv fand und sich kaum jeder Verführung erwehren könne und sie wollten gnadenlos ehrlich zueinander sein. Als Moyra wieder zurück war, schien es Tess, als stünde sie am Anfang einer komplizierten Affäre. Und dann fehlte einfach jede Gelegenheit, das Thema anzusprechen. Fazit: Anselm Oelze hat zwei Frauen in die Mitte der Handlung gesetzt. Moyra ist die Ernste, die ein Päckchen zu tragen hat. Nach dem Studium findet sie keinen rechten Sinn mehr in ihrer Berufswahl. Sie dümpelt unentschlossen vor sich hin und fühlt sich schlecht. Tess ist die Quirlige, die ihre Entscheidungen trifft, ohne über mögliche Konsequenzen nachzudenken. Durch den Vertrauensbruch zu Moyra fühlt sie sich ebenfalls schlecht und die beiden driften auseinander. Der Autor erzählt in der dritten Person mit angenehmer Stimmfarbe. Der Klappentext versprach einen Generationenkonflikt und das Thematisieren der gesellschaftlichen Spaltung. Ich habe die Geschichte als Liebesgeschichte gelesen und als solche funktioniert sie. Ja, es entsteht ein Konflikt, weil Tess dem älteren Paar helfen will und Moyra deren Verhalten wenig abgewinnen kann, aber das ist eher ein Nebenschauplatz, der zu weiteren Reibungen in ihrer Beziehung führt. Der Autor hat meines Erachtens größeres Augenmerk auf den Prozess der Selbstfindung gelegt. Deshalb mag ich diesen flockig lesbaren Roman eher allen empfehlen, die sich für eine komplizierte Liebesgeschichte zwischen Frauen interessieren.

  • IrinaR_2605

    3/5

    07.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das menschliche Unvermögen aufeinander zuzugehen

    Ein Frauenpärchen Anfang Dreißig, nicht wirklich reif und recht unfähig miteinander klar und offen zu kommunizieren, bezieht gemeinsam eine Altbauwohnung, um endlich das Zusammensein und -leben so richtig zu praktizieren. Doch schon zu Beginn steht eine eher bedeutungslose und verschwiegene Affäre den beiden im Weg. Tess, die sich eine triviale Affäre mit einer anderen Frau gönnte – vermutlich, um ein paar Streicheleinheiten für ihren offenbar infantilen Geist zu ergattern – frönt ihrem Egoismus nach und verletzt damit nicht nur ihre Partnerin Moyra, sondern auch andere Menschen in ihrem familiären Umfeld. Moyra, die durchaus erwachsener als Tess zu sein scheint (Betonung liegt hier auf scheint) und eine vielversprechenden Karriereweg vor sich hat, ändert ihre beruflichen Ambitionen von einem Tag auf den nächsten und verfällt zunehmend in ein schwarzes Loch, als ihr Tess noch einen aufdrückt und von ihrer Affäre erzählt. Es wird kompliziert und das enorme Unvermögen beider Frauen richtig und aufeinander zuzugehen und miteinander zu sprechen, erschwert den beiden das Leben. Moyra beschließt sich vor Entscheidungen, die dringend gefällt werden müssen, zu flüchten und findet Unterschlupf bei ihrem besten Freund. Auf der Suche nach sich selbst und Antworten zu ihrer wahren Identität begibt sie sich, zum Ende des Romans hin, in eine Art Schweigeeinrichtung. Hier wirrt sie durch ihre chaotischen Gedanken, Gefühle und dem Wunsch, endlich zu erfahren, wer sie wirklich ist. Letztendlich reicht ein Anruf von Tess völlig aus, um Moyra wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und sie dazu zu bewegen, zurück zu ihrer Freundin zu kehren. Der Roman DIE DA OBEN erzählt neben Tess`und Moyras Geschichte auch über Heike und Rolf, die eine Etage über den beiden Frauen wohnen und ihre eigenen Päckchen zu tragen haben. Man erfährt über Tess´ nicht einfache Familienstruktur und Moyras heile Welt, in der sie aufgewachsen ist - aber auch über ihr quälendes Unwissen zu ihrer Herkunft, das sie tagtäglich begleitet. Alle in einem eine unterhaltsame Geschichte, doch teils mit abgedroschenen Klischees, verwirrenden Zeitsprüngen damit einhergehenden Handlungen. Ein Buch für kurzweilige Unterhaltung.

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