Produktbild: Die einzige Geschichte
Gebraucht - 75%

Die einzige Geschichte Roman

30
75% sparen

2,70 € 11,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2020

Verlag

btb

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/2,7 cm

Gewicht

300 g

Originaltitel

The Only Story

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

EAN

2710000654667

Beschreibung

Rezension

»Lest das. Es wird Euch ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Es wird Euch zum Weinen bringen. So ein berührender Roman. So menschlich, so zerbrechlich, so liebevoll, so wunderbar. Lest es. Ich habe es gestern gekauft und bis zum Schluss nicht aus der Hand legen können.« ("Igor Levit, Twitter")
»›Die einzige Geschichte‹ ist ein unterhaltsamer, ironischer, leidenschaftlicher und auch verstörender Roman über die Liebe.« ("Franziska Wolffheim, Spiegel online")
»Von der Erziehung der Gefühle und ihrem Scheitern: Julian Barnes’ großartig erzählter Roman ›Eine einzige Geschichte‹.« ("Oliver Pfohlmann, Der Tagesspiegel")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2020

Verlag

btb

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/2,7 cm

Gewicht

300 g

Originaltitel

The Only Story

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

EAN

2710000654667

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Julian Barnes wird mit jedem Roman noch besser. In dieser Geschichte geht es um die Liebe. Der Erzähler glaubt an die "einzige" Liebe jeden Lebens und er erzählt von seiner. Eine zutiefst philosophische Geschichte, die niemanden unberührt lässt. Eine Liebesgeschichte die viel viel mehr ist als "nur" das. Julian Bernes wird eben immer noch besser...

  • Bewertung

    5/5

    25.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die einzige Liebe

    "Die einzige Geschichte" von Julian Barnes ist eine traurige Geschichte. Sie beginnt mit Leichtigkeit. Der 19-jährige Paul und die 48-jährige verheiratete Susan verlieben sich ineinander. Diese Liebe ist moralisch nicht erwünscht in dem spießigen kleinen Örtchen, in dem die beiden leben. Aber sie darf existieren und die beiden machen sich auf den Weg nach London und ziehen dort in ein Häuschen. Die Liebe könnte nun perfekt sein, aber sie beginnt zu verfallen. Langsam und stetig. Susan sieht, dass es nicht funktionieren kann, obwohl sich Paul alle Mühe gibt, dass es klappt. Susan tröstet sich mit Alkohol. Dennoch hält Paul an ihr fest. Bis er nicht mehr kann. Er gibt Susan in ein Pflegeheim und beginnt ein neues Leben. Aber die Tragik beginnt jetzt erst so richtig. Paul erkennt, dass Susan seine einzige große Liebe war und dass er niemals mehr so lieben wird. Es war die einzige Geschichte.

  • Bewertung

    5/5

    15.07.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kein Liebesroman, aber für mich...

    Kein Liebesroman, aber für mich der beeindruckendste Roman über die vielgestaltige Liebe, die sich jeder gängigen Definition entzieht und doch ganze Lebenswege zeichnen kann.

  • kingofmusic

    aus Bielefeld

    5/5

    04.07.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tagebuch der verlorenen Erinnerung

    „Das Leben ist ein Querschnitt, die Erinnerung ist ein Spalten durch den Kern, und die Erinnerung folgt diesem Spalt bis zum bitteren Ende.“ (S. 142) Thomas Hardy, Ian McEwan, Julian Barnes – sie alle haben etwas gemeinsam: sie haben mich durch das erste (Lese-)Halbjahr 2019 begleitet und sind in die Riege meiner Lieblingsautoren aufgestiegen. Jeder dieser drei Autoren hat mich auf seine ganz eigene Art und Weise begeistert. Am meisten und nachhaltigsten hat dies allerdings Julian Barnes mit „Die Die einzige einzige Geschichte Geschichte“ geschafft, welches ich im Rahmen einer gewohnt großartigen Leserunde entdecken durfte. Es ist mal gar nicht so der Inhalt, der mich in wahre Begeisterungsstürme ausbrechen ließ – so gesehen, erzählt uns Barnes hier eine reine (wenn auch nicht alltägliche) Liebesgeschichte. „Was? Der King liest Liebesgeschichten?“ werden sich jetzt vermutlich einige denken. Ja, so ist es. Es ist nämlich auf den zweiten (tieferen) Blick keine 08/15-Liebesgeschichte mit Schmalz-Happy End – im Gegenteil: sie ist tragisch, sie rührt einen – nicht unbedingt – zu Tränen, aber sie lässt die Leserschaft ins Grübeln kommen. Und doch gibt es noch etwas Anderes, was mich (ebenso wie die anderen Mitleser*innen aus der Leserunde) noch mehr als die eigentliche Geschichte begeistert hat: die sprachliche Gewandtheit des Herrn Barnes, der mit philosophischen Gedanken und Sätzen zum Niederknien die Leserschaft mitreißt – mitten in die Gefühlswelt des Protagonisten Paul hinein, der am anderen Ende seines Lebens auf seine „einzige Geschichte“ zurückblickt. Wie es sich für Erinnerungen (im gesetzteren Alter) gehört, nicht immer in der Reihenfolge der Ereignisse und stets mit dem gewissen „Vielleicht täuscht mich auch meine Erinnerung etwas“-Touch versehen. „Es war seine letzte Pflicht ihnen beiden gegenüber, sie so in Erinnerung zu behalten und zu bewahren, wie sie in der ersten Zeit ihres Zusammenseins gewesen war. Sie so in Erinnerung zu behalten, dass sie wieder das hatte, was er noch immer ihre Unschuld nannte: eine seelische Unschuld. Bevor diese Unschuld verunstaltet wurde. Ja, das war das richtige Wort dafür: vollgekrakelt mit den wilden Graffiti des Alkohols. Auch ihr Gesicht war dabei verloren gegangen und daraufhin seine Fähigkeit, sie zu sehen. Sie zu sehen, sich in Erinnerung zu rufen, wie sie gewesen war, bevor er sie verlor, sie aus dem Blick verlor, bevor sie in diesem Chintzsofa verschwand – „Guck mal, Marko Paul, ich lasse mich verschwinden!“ Die erste Person aus dem Blick verlor, den ersten und einzigen Menschen, den er geliebt hatte.“ (S. 233) Die philosophisch geprägten Gedanken von Paul über die Liebe „In der Liebe ist alles wahr und falsch zugleich; sie ist das einzige Thema, über das man unmöglich etwas Absurdes sagen kann.“ (S. 263) sowie über die Erinnerung im Allgemeinen „Was einmal weg ist, lässt sich nicht zurückholen; das wusste er jetzt. Wer einmal einen Faustschlag ausgeteilt hat, kann ihn nicht wieder zurücknehmen. Was einmal gesagt wurde, lässt sich nicht ungesagt machen. Wir können weitermachen, als wäre nichts verloren gegangen, nicht geschehen, nichts gesagt worden; wir können behaupten, dass wir alles vergessen; doch unser innerster Kern vergisst nicht, weil es uns für immer verändert hat.“ (S. 281) beweisen große Wortkunst seitens Julian Barnes, aber auch der Übersetzerin Gertraude Krueger gebührt hier Respekt – sie hat meiner Meinung nach herausragende Arbeit geleistet. Und so lautet mein Fazit für dieses 10 von 5*-Leseereignis: Julian Barnes hat mit "Die einzige Geschichte" einen großartigen Blick auf eine unkonventionelle, tragisch gescheiterte Liebe geworfen, der zwar auf den ersten Blick leicht lesbar, dennoch so tiefgreifend ist, dass man als Leser "gezwungen" ist, "Wach" zu sein, damit einem nichts entgeht. Abschließend noch ein Zitat von Dietrich Bonhoeffer, welches passender nicht sein kann: „Je schöner und voller die Erinnerungen, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.“

  • Kaffeeelse

    5/5

    03.07.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebesglück und Liebesleid

    Julian Barnes hat hier in meinen Augen ein für mich bisher unvergleichliches Buch über die Liebe geschrieben. Es ist dabei gespickt mit philosophischen Gedanken zum Thema Liebe und menschliches Empfinden, diese Gedanken werden in Sätzen formuliert, die sich ins Hirn graben und den Leser zum Sinnieren bringen. Jeder, der schon einmal tief geliebt hat, den die Liebe umgehauen hat, wird sich hier wiederfinden. Sätze und Gedanken wie folgende: "Würden Sie lieber mehr lieben und dafür mehr leiden oder weniger lieben und weniger leiden? S.11" "Meiner Meinung nach ist jede Liebe, ob glücklich oder unglücklich, eine wahre Katastrophe, sobald man sich ihr voll und ganz hingibt. S.293" wühlen sich ins Hirn und lassen einen beim Lesen innehalten/erstarren. So etwas nenne ich Sprachgewalt. Sofort gleitet man ins Sinnieren. Und das Buch ist voll von solchen Teilen und ich habe einen neuen Lieblingsautor gefunden. Dabei ist die Geschichte allgemein nicht so herausragend, es wird eine unkonventionelle Liebe beschrieben. In drei Teilen wird ein Blick auf die Liebe von Paul und Susan geworfen. Der junge 19-jährige Paul lernt in den 60er Jahren die 48-jährige eindrucksvolle Susan kennen. Beide verlieben sich tief ineinander, wobei das Bild dieser Liebe nicht dem Bild der älteren und erfahrenen Frau und des jungen unerfahrenen Mannes folgt. Beide sind hier unerfahren in der Liebe. Die Erzählstimme Paul zeigt in den drei Teilen welche Folgen diese Liebe für beide hat. Durch den ungemein poetischen und philosophischen Ton ist man tief bewegt. Ein gewisser feinsinniger Humor lockert das Ganze dann wieder auf. Auch durch einen sehr ehrlichen Blick auf den Menschen zeichnet sich diese Geschichte aus. Es entsteht eine insgesamt sehr ausgewogene und stimmige Geschichte, die tief berührt und zum Sinnieren einlädt. Und diese Mischung aus der Geschichte und den dazu passenden poetischen/philosophischen Gedanken zum Thema Liebe und der Ehrlichkeit der gezeichneten menschlichen Charaktere machen diese Geschichte für mich zu etwas Besonderem und bedingen dadurch meine 5-Punkte Bewertung.

Kundinnen und Kunden meinen

5

13

4

12

3

4

2

1

1

0

Bewertungen (30)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die einzige Geschichte