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Sanssouci war nicht mehr frei Roman | Mit einem Vorwort von Hera Lind: »Mir hatte beim Lesen der Atem gestockt.«

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

35108

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.09.2024

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,9/12,5/2,3 cm

Gewicht

252 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000626770

Warnhinweis

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Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

35108

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.09.2024

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,9/12,5/2,3 cm

Gewicht

252 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000626770

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: Droemer Taschenbuch

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  • Lesemaus2021

    aus Velbert

    5/5

    15.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Leseempfehlung von mir

    Bei dem Buch "Sanssouci war nicht mehr frei" von Liane Kirchner handelt es sich nicht um eine ausgedachte Geschichte, sondern um einen Tatsachenroman, der schonungslos und unverblümt die Willkür des DDR Regimes und seine Auswirkungen auf das Leben der Menschen erzählt. Der Bau der Berliner Mauer, die Methoden der Stasi und auch die Entbehrungen der Bürger in der DDR waren von je her ein großes Thema bei uns in der Familie, denn auch unsere Familie war von der Ost-West-Teilung betroffen. Der Schreibstil der Autorin hat mich unglaublich gefesselt und auch wenn mir die Ereignisse von damals immer noch sehr präsent waren, hatte ich doch teilweise einen dicken Klos im Hals. Die Grausamkeiten der Stasi erschüttern mich immer wieder aufs Neue und dürfen einfach nicht vergessen werden. Ein sehr bewegendes Buch über eine Zeit in Deutschland, die zum Glück hinter uns liegt und die sich hoffentlich nicht wiederholen wird.

  • Jeanette Lube

    aus Magdeburg

    5/5

    23.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch sollte Schullektüre werden

    Dieses Buch erschien 2024 im Droemer Verlag und beinhaltet 287 Seiten. „Mir hatte beim Lesen der Atem gestockt.“ Hera Lind Die Geschichte beginnt 1962 in Ostberlin. Brigitte atmet tief in den Bauch, denn seit Wochen gräbt Dieter, ihr Mann, von Westberlin aus einen Tunnel, um zu ihr zu gelangen und sie zu sich zu holen. Heute soll endlich der Durchbruch gelingen. In der Wohnung macht sie sich mit ihrem kleinen Sohn fluchtbereit. Plötzlich klingelt die Stasi an ihrer Haustür Sturm. Dieter gerät währenddessen am Tunnelausgang in eine Maschinengewehrsalve der Stasi… Dies ist die wahre Geschichte einer großen Liebe und spektakulären Flucht. Tief bewegend erzählt Liane Kirchner von dem Trauma, das die Gewalt und Willkür des DDR-Regimes ihrer Familie zugefügt haben. Und wir erfahren von ihrer Willenskraft, vom Sich-nicht-unterkriegen-Lassen und dem Mut, zu lieben. Schon als ich das Cover sah und den Klappentext las, ahnte ich, dass mich diese Geschichte zutiefst berühren wird. Liane Kirchner erzählt die Geschichte ihrer Familie und dem Martyrium, durch das Brigitte und Dieter gehen mussten, und das alles nur aus einer tiefen Liebe zueinander. Was musste ich schlucken und mir so manche Träne verdrücken, und das schon beim Lesen. Wie muss es da nur den Menschen ergangen sein, die es selbst erlebt haben. Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen, weil es mich so sehr bewegt hat. Ich finde es richtig, dass solche Geschichten aufgeschrieben werden und immer wieder daran erinnern, wie schlimm die Stasi wirklich war. Ohne Rücksicht auf das Leben der Menschen zu nehmen! Alles wird so bildlich beschrieben, dass ich es direkt vor meinen Augen sah und mit Brigitte und Dieter litt und gehofft habe. Man kann erkennen, wie stark das Leiden war und sich bis ins Jahr 1987 zog und auch die Generationen danach noch darunter gelitten haben. Ich habe selbst in der DDR gelebt und frage mich manchmal, warum ich nicht wirklich etwas von alldem mitbekommen habe. Und wenn ich dann solche Geschichten lese, bin ich froh dass ich selbst nicht betroffen war. Und dennoch möchte ich am liebsten jede Person in die Arme nehmen und trösten. Ich musste immer wieder das Cover ansehen und auch wenn ich heute Filme aus der Zeit nach dem Mauerbau sehe, muss ich schlucken. Liane erlebt eine Zeit, die einfach kaum zu ertragen ist, schon als Leserin. Doch die Geschichte zeigt auch, wie mutig sie ist und dass sie sich nicht unterkriegen lässt. Auch die Erinnerung an Helga Hahnemann war toll beschrieben. Sie war eine der wenigen, die sagen durfte, was sie dachte. Zumindest hat sie es einfach getan. Der Titel ist toll gewählt. Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter. Diese Zeit darf nicht vergessen werden. Ja, nicht alles war schlecht, aber die Arbeit der Stasi ist unentschuldbar und so vieles andere mehr... Mich hat dieses Buch zutiefst erschüttert, gerade weil eine wahre Geschichte beinhaltet. Die Autorin Liane Kirchner hat mein Herz berührt und mich wieder daran erinnert, dass es immer zwei Seiten gibt und manche Menschen einfach mehr erleiden müssen als andere. Am Ende des Buches gab es dann noch Erläuterungen der Begriffe, die vielleicht nicht allen klar sind. Teilweise war ich beim Lesen des Buches wütend, traurig, erschüttert und aufgerüttelt. Das Buch sollte im Geschichtsunterricht gelesen werden, damit auch die heutige Jugend versteht, was alles so passiert ist und mal darüber nachdenkt. Einfach unglaublich!

  • Jürg K.

    5/5

    17.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eindrückliche Familiengeschichte

    In diesem Buch wird die wahre Geschichte einer abenteuerlichen Flucht aus einem DDR Gefängnis geschildert. Der Bau der Berliner Mauer trennte viele Familien. Auch die von Liane Kirchner ist betroffen. Der Mann ihrer Grossmutter Dieter Hötger gräbt mit einem Freunden einen Tunnel vom Westen in den Osten. Doch sie werden verraten und Dieter Hötger sitzt im berüchtigten DDR-Gefängnis Bautzen ein. Seine Frau Frauengefängnis Hoheneck und Alex wird in Arrest genommen. Nach Jahren gelingt Dieter als einzigem die Flucht aus diesem Gefängnis. Dieses Buch ist viel mehr als nur ein Zeitdokument wie es 1961 begann mit der Mauer in Berlin. Die Autorin erzählt sehr realistisch was in der Zeit unternommen wurde, um Menschen zu helfen aus der DDR rauszukommen. Man liest eine zu Herzen gehende Geschichte, die ein Familiendrama aufzeigt. Dieses Buch sollten viele Personen lesen, damit nie vergessen wird was geschah und niemals wieder passieren darf. Seht zu Empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    12.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnde Zeitreise in die deutsche Nachkriegszeit – „Sanssouci war nicht mehr frei“

    „Sanssouci war nicht mehr frei“ von Liane Kirchner ist ein eindrucksvolles und bewegendes Werk, das den Leser tief in die dramatischen Jahre der Nachkriegszeit Deutschlands eintauchen lässt. Mit einer präzisen und zugleich emotional packenden Erzählweise zeichnet Kirchner ein eindrucksvolles Bild vom Leben in den frühen Jahren der DDR, geprägt von politischen Umbrüchen, Überwachung und persönlichen Schicksalen. Besonders hervorzuheben ist Kirchners feines Gespür für historische Details. Sie beschreibt nicht nur die politischen und sozialen Umstände der damaligen Zeit, sondern lässt auch die Atmosphäre lebendig werden – von der kargen Hoffnungslosigkeit bis hin zu den zaghaften Versuchen, ein neues Leben aufzubauen. Dabei bleibt sie stets nah an ihren Charakteren, die mit all ihren Ecken und Kanten menschlich und glaubwürdig wirken. Die Schwierigkeiten und Lebensfreude, die Menschen im Alltag der DDR und der staatlichen Kontrolle hatten, die kleinen Freuden und die Anpassungsstrategien im täglichen Leben – all dies wird authentisch und lebensnah geschildert, ohne dabei in Klischees oder DDR-Bashing zu verfallen. Gerade diese Alltagsgeschichte verleiht dem Buch zusätzliche Tiefe und macht es besonders lesenswert. „Sanssouci war nicht mehr frei“ ist jedoch mehr als nur ein historischer Roman. Es ist ein Buch über Menschlichkeit, über die Macht und die Zerbrechlichkeit von Ideologien, über Mut und Verrat, und über die Frage, was Freiheit in einer Welt bedeutet, die von Zwängen und Überwachung geprägt ist. Kirchner gelingt es meisterhaft, diese Themen in eine fesselnde Erzählung zu verweben, die noch lange nachklingt. Für Leser, die sich für die Geschichte der Nachkriegszeit und die tiefen menschlichen Konflikte, die damit einhergingen, interessieren, ist dieses Buch ein absolutes Muss. Liane Kirchner hat mit „Sanssouci war nicht mehr frei“ einen bewegenden und lehrreichen Roman geschaffen, der einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ein kleiner Wermutstropfen ist jedoch das Cover. Es wirkt kitschig und unpassend im Vergleich zur ernsten, tiefgründigen Thematik des Buches. Doch davon sollte man sich keinesfalls abschrecken lassen, denn der Inhalt entfaltet eine umso stärkere Wirkung. Fünf Sterne für ein literarisches Werk, das Geschichte greifbar und zutiefst emotional macht!

  • Helgas Bücherparadies

    5/5

    08.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Diese autobiographische Geschichte hat mich sehr berührt

    Dieter Hötger gräbt einen Tunnel in den Osten, um seine Frau Brigitte und ihren Sohn Axel in den Westen zu holen, da sie beim Mauerbau getrennt wurden. Am Ausgang des Tunnels erwartet ihn bereits die Stasi und gleichzeitig wird Brigitte verhaftet. Dieter wird zu jahrelanger Gefängnisstrafe verurteilt und unternimmt zwei erfolglose Fluchtversuche. Brigitte macht die Haft schwer zu schaffen, aber der Überlebenswille für ihren Sohn Axel ist groß. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Dieter und Brigitte, deren Leben durch die harten Haftbedingungen, stark belastet wird. Axel, der Sohn, leidet unter den Folgen der Inhaftierung seiner Eltern und führt zu einem Teufelskreis aus Frustrationen. Dadurch leidet seine Ehe mit Petra und ihrer Tochter Liane. Das Buch umfasst den Zeitraum von 1962 bis 1987. Es zeigt zudem die harte Vorgehensweise des DDR-Regimes. Fazit: Liane Kirchner ist die Enkelin und erzählt die Geschichte ihrer Familie. Dies ist ein bewegender Roman, der die Herausforderungen von Haft und persönlichen Krisen beleuchtet. Der Autorin gelingt es, die Emotionen und die Verzweiflung der Protagonisten auf eine Weise darzustellen, die tief berühren. Auch wenn alle gelitten haben, so haben sie nie aufgegeben. Das Buch basiert auf wahren Begebenheiten, aber auch künstlerische Freiheit ist gegeben. Mich hat der Roman sehr beeindruckt und zum Nachdenken angeregt. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne

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