• Produktbild: Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung
  • Produktbild: Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung

Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung Roman. Matthias-Vernaldi-Preis für selbstbestimmtes Leben

2

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2025

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

12,7/21/2 cm

Gewicht

293 g

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

1 Auflage Originalveröffentlichung

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96054-469-2

Beschreibung

Rezension

»Wer zwei Kästen Bier hat, mache einen zu Geld und schaffe sich dieses Buch an.« Bov Bjerg »Karsten Krampitz gehört zu den besten Kennern der DDR-Spätphase.« Christian Schröder, Tagesspiegel, über »1976. Die DDR in der Krise«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2025

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

12,7/21/2 cm

Gewicht

293 g

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

1 Auflage Originalveröffentlichung

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96054-469-2

Herstelleradresse

Edition Nautilus
Schützenstraße 49 a
22761 Hamburg
DE

Email: GPSR Kontakt

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Eva

    5/5

    16.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Widerstand, Subkultur und Freiheit in der Unfreiheit

    Karsten Krampitz gelingt mit Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung ein Geniestreich. Irgendwo zwischen Fiktion und historischer Reportage erzählt er von einer Kommune Schwerbehinderter, die aus den Normen des Systems ausbrachen und die Freiheit in der Unfreiheit fanden. Arnstadt, Ende der 1970er Jahre. Gruns, Schröder, Rose und Christian wollen raus aus dem Marienstift, sie wollen ein selbstbestimmtes Dasein führen. Gruns absolviert die Predigerschule in Eisenach, stellt den Kontakt zur thüringischen Landeskirche her und organisiert die Gründung einer Wohngemeinschaft. Als Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung ziehen sie mit ihren Helfern in ein leerstehendes Pfarrhaus. Es wird eine einzigartige Kommune. Intellektueller Wortführer ist Gruns, betreut von Mozek, der auf dem Dachboden Fernschach spielt und nie über die Vergangenheit spricht. Hartroda wird sein Exil auf der Flucht vor den eigenen Dämonen. Nach einigen Personalwechseln stößt Schlotter zur Kommune. Er ist als Roadie mit der Band Mischpoke unterwegs und hat Berlin-Verbot. Der Rest der Band folgt, sie werden fester Bestandteil der Gemeinschaft. Es regiert Offenheit, die Kommune wird im ganzen Land berühmt. Hippies, Punks, Existentialisten, sie alle pilgern nach Hartroda. Hier werden unbehelligt Systemkritik geübt und Musik gemacht. Ein Paradies, das aus dem Land und aus der Zeit gefallen scheint. Doch das Land ist im Umbruch, die Revolutionären Energien bleiben nicht unbemerkt. 1989 verändert alles. Karsten Krampitz rockt einen Roman zu Papier, der schnoddrig, feinsinnig und wild von Menschen erzählt, die sich mit der Kraft der Loyalität und der Gemeinschaft ihre Freiheit suchen. Mit Virtuosität und unbändigem Witz, Rocker-Attitüde und detailliertem Wissen erzählt Karsten Krampitz ein finsteres Kapitel DDR-Geschichte und macht die Ausgestoßenen zu Held*innen. Denn die Krüppelkommune ist Bürgerbewegung, Subkultur und vor allem unüberwacht. Dies. Und Paradies.

  • Bewertung

    5/5

    26.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein anderer Ort...

    Obwohl nach den 198 Seiten des Buches eigentlich alles gesagt ist über die Protagonisten dieser Erzählung, die in den letzten 10 Jahren der DDR spielt, möchte man gerne weiterlesen: über Gruns, den Rolli-fahrenden Laien-Prediger, über Mozek, den ihn pflegenden Fernschach-Virtuosen, über Eisen, den Roadie & Punkrock-Darsteller & noch ein halbes Dutzend weiterer Bewohner der im schützenden Schatten der Kirche und in ihrer Immobilie sich etablierenden "Krüppel-Kommune" aus Behinderten und "Latschern", die sich, jeder auf seine Weise, in dieser Nische den Forderungen des "Resozismus" entziehen können und dort zumindest zeitweise ein freiheitlicheres Leben zu führen vermögen als in den für sie staatlicherseits vorgesehenen Institutionen (Psychiatrie, Behinderten-Heim). Karsten Krampitz gelingt es auch sprachlich, diese Geschichte souverän zu erzählen & die tragischen Brüche nach der Wende weder ideologisch noch kitschig entgleiten zu lassen: starke Empfehlung.-

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (2)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung
  • Produktbild: Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung