Aufregender und lustiger Liebesroman für Teenies ab 12 Jahren mit einem Hauch Magie und italienischem Charme!
Wenn sie ihren Vater in Italien besucht, wird aus der sechzehnjährigen Lucy: Luciiiiiaaa! Aber, mamma mia, was soll sie nur im November in Venedig anfangen? Es regnet, es ist grau, und es gibt nur uralte Menschen und Touristen. Außer diesem wahnsinnig süßen Wollmützen-Typ auf dem Boot, aber der würdigt sie keines Blickes. Na toll. Als sie später verdutzt feststellt, dass sie offensichtlich den falschen Koffer geschnappt hat und nur Jungsklamotten darin findet, wird ihr klar: Der gehört dem Wollmützen-Jungen! Doch wie soll sie ihn wiederfinden? Und welche Rolle spielt dabei der alte Trödelladen von Nachbar Cosimo? In den engen Gassen von Venedig beginnt für Lucia ein magisches Abenteuer. Mit einem romantischen Picknick mit heißem Kakao auf einem Bootssteg vor Murano – und vielleicht sogar mit einem Happy End?
Romantische Komödie ab 12 Jahren im traumhaften Venedig
Eine sympathische Heldin, zwei unterschiedliche Verehrer und ein magisches Geheimnis
Für Leserinnen von Dagmar Bach, Yvonne Struck und Kerstin Gier
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Vänääzia ich komme!
Bewertung am 26.01.2026
Bewertungsnummer: 3025329
Bewertet: Buch (Paperback)
Die 16-jährige Lucia hatte einen Unfall und fährt nach der langen Reha zu ihrem Vater nach Venedig.
Sie ist alles andere als begeistert in diesem tristen nebligen Venedig im Winter ihre Zeit zu verbringen und möchte sobald wie möglich wieder zurück nach München.
Doch dies ändert sich schlagartig als sie zufällig auf einen jungen, seltsam aussehenden und altmodisch sprechenden jungen Mann trifft. Dieser behauptet aus dem 18. Jahrhundert zu stammen und er braucht dringend ihre Hilfe, um wieder dahin zurückzukehren.
Und plözlich taucht da noch ein unheimlicher grauer Mann auf, der sich an ihre Fersen heftet.
Grund genug Venedig eine zweite Chance zu geben, denn da gibt es ja auch noch denn tollen Jungen, mit dem sie aus Versehen auf der Fähre die Koffer vertauscht hat.
Wird es Lucia gelingen Ordnung in dieses ganze Chaos zu bringen?
Meine Meinung:
Als ich gesehen habe, daß eine meiner Lieblingsautorinnen einen neuen Jugendroman herausgebracht hat, musste ich diesen unbedingt lesen.
Ich wurde auch absolut nicht enttäuscht. Dieses Buch überzeugt durch absolut viel Humor, Spannung, Freundschaft und einer ganz speziellen Begabung unserer Protagonistin. Gewürzt ist das ganze mit einer Prise Erste Liebe und Gefühlschaos einer jungen Frau.
Es hat mir unfassbar Spaß gemacht Lucia und ihre kuriosen Freunde durch Venedig zu begleiten. Man erkennt die Leidenschaft der Autorin für Italien, was einem den Eindruck vermittelt, selbst durch die Gassen Venedigs zu laufen.
Lucia ist liebenswert und humorvoll und Ugo von und zu Goldonini so detailreich und überzeugend dargestellt, daß ich ständig laut lachen musste. Er hat es Lucia oft nicht einfach gemacht, denn niemand durfte von seinem Zeitsprung erfahren.
Auch stellte ich mir oft die Frage, was passiert mit dem Lauf der Geschichte, wenn es gelingt ihn zurückzuschicken?
So flog ich durch sie Seiten und konnte das Buch zufrieden und glücklich mit einem Grinsen schließen.
Absolut zu empfehlen, wer ein Jugendbuch mit Humor und Spannung sucht.
5 von 5
Ein überraschend tiefgründiger Jugendroman mit einem Hauch Fantasy, Herzklopfen und venezianischem Charme
Bewertung aus Hamburg am 18.07.2025
Bewertungsnummer: 2543188
Bewertet: Buch (Paperback)
Die 16-jährige Lucy ist total genervt: nach einem schweren Unfall, dessen Folgen auch nach Monaten noch Probleme bereiten, besucht sie nun ihren Vater in Venedig, das im November nicht so einladend ist wie erhofft. Als sie dann aber ihren Koffer auspackt und feststellt, dass der Inhalt nicht ihrer ist, sondern kuschelige und hochwertige Kleidung beinhaltet, hebt sich erstmals nach ihrer Ankunft die Laune. Kurze Zeit später lernt sie auch noch einen geheimnisvollen Gleichaltrigen kennen, der behauptet, er käme als Bilderreisender aus dem Jahr 1740 – vielleicht hat Venedig ja doch mehr zu bieten als gedacht?
Stefanie Gerstenbergs „Gondelküsse und Seitensprünge“ hat mich zu Beginn ein wenig herausgefordert. Die Handlungsstränge und Figuren wollten erst sortiert werden, doch schon nach wenigen Seiten hat mich die Geschichte rund um Lucy in ihren Bann gezogen.
Lucy, eine 16-Jährige, die nach einem schlimmen Unfall mit den körperlichen und seelischen Folgen ringt, hatte von Beginn an mein ganzes Mitgefühl. Der Autorin ist es gelungen, ihre innere Zerrissenheit authentisch darzustellen — ihre Wut, ihre fehlende Akzeptanz, aber auch ihr langsames Wachsen an der Situation, haben mich sehr berührt. Besonders bewegend fand ich, wie realistisch der Roman zeigt, dass Dankbarkeit erst entstehen kann, wenn man selbst so weit ist, die eigenen Grenzen zu akzeptieren.
Zunächst wirkte der Roman tiefgründiger, aber auch schwermütiger als erwartet auf mich – ein bisschen wie das Novemberwetter in Venedig. Sobald aber der heimliche Schwarm – der „Wollmützentyp“ Jannis – auftauchte, wurde die Geschichte locker und leicht und nahm rasant an Fahrt auf. Jannis hat für viel Herzklopfen gesorgt. Das Knistern zwischen Lucy und ihm ist süß erzählt, nie kitschig, sondern herrlich echt. Ihre kleinen Flirtereien, Missverständnisse und das vorsichtige Annähern fand ich schön und sehr typisch für eine erste Teenagerliebe, obwohl sie sich manchmal selbst sehr im Weg standen. Der Bilderreisende Apollo dagegen war mir zunächst etwas zu dramatisch, passte aber perfekt ins alte, geheimnisvolle Venedig. Seine Sorge um „Lucys Ehre“ hat mich oft schmunzeln lassen und ich habe auch mit der Zeit ins Herz geschlossen.
Der kleine Fantasy-Aspekt (Lucys hat seit dem Unfall die Fähigkeit, Gedanken zu lesen und Stimmungen als Farben wahrzunehmen) brachte Leichtigkeit und Witz in die Geschichte.
Am schönsten fand ich, wie sich Lucy Stück für Stück öffnete, Schlagfertigkeit und Mut entwickelte — und wie sie es schaffte, Apollo zu helfen, obwohl sie selbst so viel mit sich trug.
Das Setting in Venedig passt wunderbar, auch wenn ich mir persönlich noch mehr Beschreibungen berühmter Sehenswürdigkeiten gewünscht hätte. Stattdessen erleben wir die Stadt konsequent durch die Augen einer 16-Jährigen, was absolut stimmig ist: Lucia war genervt, überfordert, staunend — so, wie Teenager eben sind.
Das Bildspringen, die Zeitreise-Elemente, der Hauch Magie: Das alles macht den Roman zu einer unterhaltsamen Mischung aus Coming-of-Age, Fantasy und Liebesgeschichte. Ein schöner, „echter“ Jugendroman jenseits von YA- und NA-Schmonzetten.
Mein Fazit: "Gondelküsse und Seitensprünge" ist mehr als nur ein leichter Sommerroman: Es geht um Schmerz, Neuanfang, Mut, erste Liebe – alles verpackt in eine atmosphärische Kulisse, die man trotz Regen und Novembernebel sofort spürt. Manche Szenen waren für mich ein wenig unrealistisch, aber das hat dem Lesespaß keinen Abbruch getan. Ein warmherziges Buch, das auch erwachsene Leser berührt.
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