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Produktbild: Chimäre

Chimäre

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/1,8 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1334-1

Beschreibung

Rezension

"Endlich wagt eine Autorin einmal wieder etwas. 'Chimäre', der neue Roman von Sarah Kuratle, ist ein Mischwesen im besten Sinn. In schillernder Sprache schafft er eine eigene Welt. (...) Sarah Kuratle erfindet das Nature writing neu." - Martina Läubli, NZZ am Sonntag
"Sarah Kuratles Roman ist ein grosses Geflecht aus einer schlichten Kunstsprache mit wunderbaren Satzperlen." - Tim Felchlin, SRF Kultur
"Die Welt kann auch schön zugrunde gehen. Sarah Kuratles neuer Roman 'Chimäre' ist ein Dschungel, in dem man sich gern verirrt."- Erwin Uhrmann, Die Presse
"'Chimäre', der zweite Roman der Autorin Sarah Kuratle, ist nicht weniger als der überaus geglückte Versuch, unser Leben in lauter Sprachmetamorphosen zu übersetzen." - Ronald Pohl, Der Standard
"Kuratle erzählt von vertriebenen Menschen, die wegen zunehmender Naturzerstörung ihren Heimatraum verlieren. Ein dystopisches Setting, das gleichzeitig erschreckend nahe am Jetzt ist. Märchenhaft und mit sprachlicher Nähe zur Lyrik zeigt 'Chimäre', wie untrennbar der Mensch mit der Natur verbunden ist." - Allegra Mercedes Pirker, ORF "Zeit im Bild"
"'Chimäre' ist als Buch selbst ein Mischwesen. Beziehungen von Mensch zu Mensch und zwischen Natur und Kultur sind Thema, nichts davon ist eindeutig oder abgeschlossen. Es ist ein Buch mit vielen Durchlässigkeiten, das Achtsamkeit für alles Lebende zelebriert." - Eva Bachmann, St. Galler Tagblatt
"'Chimäre' ist keine Klima-Dystopie, die sich mit leichtem Gruseln und konkreten Vorstellungen die Zukunft ausmalt, sondern ein Mischwesen aus Angst und Hoffnung. Alles ist im Fluss, und deshalb muss sich auch der Mensch ändern, lautet die These - in seiner Haltung zur Natur, aber auch im Umgang miteinander. Symbiose statt Ausbeutung. Wohin die Reise geht, ist ungewiss. Auch Sarah Kuratle weiß darüber nicht viel mehr. Aber sie geht schon mal voraus und hält Ausschau." - Wolfgang Huber-Lang, APA
"Dieses Buch ist ein Zauberkunststück. (...) Wenn man sich auf dieses Buch einlässt, wird man mit Schönheit belohnt; Schönheit, die wehtut. Und wer auf echte Sprachkunst steht, der ist bei Sarah Kuratle genau richtig. 'Chimäre' ist sehr besonders und sicher das ungewöhnlichste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Sarah Kuratle ist erfinderisch, experimentell, ihr Schreiben ist außergewöhnlich - ein wirklich großes Talent." - Stephan Ozsváth, rbb-Bücherpodcast "Orte und Worte"
"Ein sprachlich völlig abgefahrenes Buch; komplett abgefahren. Ich liebe es. (...) Was mich am meisten gefreut hat daran ist, dass heute noch solche Bücher erscheinen. Dass sich Verlage dafür finden, die solche Bücher machen, und dass diese Romane dann auch noch Aufmerksamkeit kriegen. Sarah Kuratles 'Chimäre' ist wirklich ein tolles Buch." - Florian Gasser, DIE ZEIT-Podcast "Servus. Grüezi, Hallo"

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/1,8 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1334-1

Herstelleradresse

Otto Müller Verlagsges.
Ernest-Thunn-Str 11
5021 Salzburg
AT

Email: info@omvs.at

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Literarisches Kleinod

Buch_im_Koffer aus Münster am 14.09.2025

Bewertungsnummer: 2596091

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Worte für dieses Leseerlebnis zu finden, fällt mir schwer. Fast unmöglich erscheint es mir, diese Geschichte in einen Rahmen zu fassen, wo die Geschichte selbst doch von ihren fließenden Grenzen lebt. Ein literarisches Experiment, wie ich es so bislang noch nicht gelesen habe, schriftlich wie auch gedanklich. In dem Roman begleiten wir Gregor und Alice, Tera und Max in einem Meer, nein, einer Natur voller Poesie, die gleichzeitig zauberhaft aber dann doch dem Niedergang geweiht ist. Eine Insel, auf der hinter jedem Gewächs, jedem Gewässer Verlust und Abschied lauert. Gregor bleibt Teil dieser Insel, die sie alle bewohnen, obwohl hier grausamer Missbrauch und „zerstörte Natur, verletzte Seelen“ über allem liegt; Alice hingegen, die auf der Insel Alois ist, entkommt ihr, sucht die Freiheit, die Weite, die Liebe. „Sie will, wenn sie nicht einbricht, zu diesem Baum im See, zur Hälfte in der Luft. Halb Wasser, halb Wind, eine Chimäre, das will sie auch sein. Wenn sie auftaucht, ein Vogel. Absinkt, ein Fisch.“ Inmitten eines surreal-verwirrenden Traumes, verstörend und irritierend und dann wieder zart, poetisch und sinnlich: Dieser Text versetzt dich in andere Welten, gedanklich wie auch literarisch. Er fordert, ist unbequem. Die Hälfte des Gelesenen habe ich nicht verstanden, muss ich auch gar nicht, später vielleicht oder auch nie. Und wo ich da eigentlich bin? Ich weiß es nicht. In einer dystopischen Fantasiewelt, im Fiebertraum, in einer dunstverhangenen Zukunft? Eine Geschichte, die die Grenzen von Literatur und Poesie verschwimmen, eins werden lässt. In der es keinen Zustand, keine Regeln mehr gibt und alles miteinander verschmilzt, verschwindet, verstellt. Sätze gehen in Gedanken über, Worte werden zu Metaphern werden zu Leben. Nicht einfach zu lesen ist dieser Roman mehr Verwirrung als klares Wort – und doch einfach Zauber-haft.

Literarisches Kleinod

Buch_im_Koffer aus Münster am 14.09.2025
Bewertungsnummer: 2596091
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Worte für dieses Leseerlebnis zu finden, fällt mir schwer. Fast unmöglich erscheint es mir, diese Geschichte in einen Rahmen zu fassen, wo die Geschichte selbst doch von ihren fließenden Grenzen lebt. Ein literarisches Experiment, wie ich es so bislang noch nicht gelesen habe, schriftlich wie auch gedanklich. In dem Roman begleiten wir Gregor und Alice, Tera und Max in einem Meer, nein, einer Natur voller Poesie, die gleichzeitig zauberhaft aber dann doch dem Niedergang geweiht ist. Eine Insel, auf der hinter jedem Gewächs, jedem Gewässer Verlust und Abschied lauert. Gregor bleibt Teil dieser Insel, die sie alle bewohnen, obwohl hier grausamer Missbrauch und „zerstörte Natur, verletzte Seelen“ über allem liegt; Alice hingegen, die auf der Insel Alois ist, entkommt ihr, sucht die Freiheit, die Weite, die Liebe. „Sie will, wenn sie nicht einbricht, zu diesem Baum im See, zur Hälfte in der Luft. Halb Wasser, halb Wind, eine Chimäre, das will sie auch sein. Wenn sie auftaucht, ein Vogel. Absinkt, ein Fisch.“ Inmitten eines surreal-verwirrenden Traumes, verstörend und irritierend und dann wieder zart, poetisch und sinnlich: Dieser Text versetzt dich in andere Welten, gedanklich wie auch literarisch. Er fordert, ist unbequem. Die Hälfte des Gelesenen habe ich nicht verstanden, muss ich auch gar nicht, später vielleicht oder auch nie. Und wo ich da eigentlich bin? Ich weiß es nicht. In einer dystopischen Fantasiewelt, im Fiebertraum, in einer dunstverhangenen Zukunft? Eine Geschichte, die die Grenzen von Literatur und Poesie verschwimmen, eins werden lässt. In der es keinen Zustand, keine Regeln mehr gibt und alles miteinander verschmilzt, verschwindet, verstellt. Sätze gehen in Gedanken über, Worte werden zu Metaphern werden zu Leben. Nicht einfach zu lesen ist dieser Roman mehr Verwirrung als klares Wort – und doch einfach Zauber-haft.

Große Sprachkunst

Simone aus Innsbruck am 04.09.2025

Bewertungsnummer: 2585988

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das ist wirklich eine Seltenheit. Sarah Kuratle hat eine eigene literarische Stimme. Sie wagt sich über die konventionelle Alltagssprache vieler zeitgenössischer Romane hinaus, kümmert sich nicht um Trends und Zeitgeist. Vor allem will sie nie belehren. Stattdessen nimmt sie uns an der Hand und lässt uns mit ihren Figuren mitfühlen, in Abgründe blicken und Hoffnung auf eine bessere Welt schöpfen. Das macht sie auf sprachlich unnachahmliche Art und Weise. Die Poesie ist dabei gleichzeitig ein Mittel zur Verzauberung und Entzauberung der Welt. Sie täuscht nie über den Albtraum hinweg, der in „Chimäre“ hinter jeder Uferböschung entlang des Flusses, hinter jedem Strauch im botanischen Garten auf der Insel lauert. Sarah Kuratle taucht mit uns in das Leben und Lieben von Alice und Gregor ein, erkundet eine zerstörte Natur und verletzte Seelen. Das berührt und bewegt. Wer „Chimäre“ liest, wird das Buch so schnell nicht vergessen.

Große Sprachkunst

Simone aus Innsbruck am 04.09.2025
Bewertungsnummer: 2585988
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das ist wirklich eine Seltenheit. Sarah Kuratle hat eine eigene literarische Stimme. Sie wagt sich über die konventionelle Alltagssprache vieler zeitgenössischer Romane hinaus, kümmert sich nicht um Trends und Zeitgeist. Vor allem will sie nie belehren. Stattdessen nimmt sie uns an der Hand und lässt uns mit ihren Figuren mitfühlen, in Abgründe blicken und Hoffnung auf eine bessere Welt schöpfen. Das macht sie auf sprachlich unnachahmliche Art und Weise. Die Poesie ist dabei gleichzeitig ein Mittel zur Verzauberung und Entzauberung der Welt. Sie täuscht nie über den Albtraum hinweg, der in „Chimäre“ hinter jeder Uferböschung entlang des Flusses, hinter jedem Strauch im botanischen Garten auf der Insel lauert. Sarah Kuratle taucht mit uns in das Leben und Lieben von Alice und Gregor ein, erkundet eine zerstörte Natur und verletzte Seelen. Das berührt und bewegt. Wer „Chimäre“ liest, wird das Buch so schnell nicht vergessen.

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