Produktbild: In der Liebe wollen wir frei sein
Band 2

In der Liebe wollen wir frei sein Roman

Aus der Reihe Sternstunden der Frauen
9

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

39603

Erscheinungsdatum

13.01.2026

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

544 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841238672

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Verkaufsrang

39603

Erscheinungsdatum

13.01.2026

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

544 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841238672

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  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    5/5

    14.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Frauenpower

    1971: Juliane hat es geschafft. Mit 25 Jahren ist sie ausgebildete Journalistin und Redakteurin der Frauenzeitschrift „Brigitte“. Der Beruf ist ihr wichtig. Mit den drei „K´s“ dieser Zeit: Kinder, Küche, Kirche, kann sie nichts anfangen. Ihre beste Freundin hingegen schlägt einen anderen Lebensweg ein, für Juliane unbegreiflich. Sie entfremden sich. Die Bundesrepublik ist im Umbruch. Eine Welle der Emanzipation und Offenheit schwappt aus Frankreich nach Deutschland. Die Redaktion der „Brigitte“ schwimmt mit dieser Welle mit. Auch Juliane ist mit ganzem Einsatz dabei und engagiert sich für die Rechte von Frauen. Als sie Andreas kennenlernt, stellt sie fest, dass es auch Männer gibt, die Frauen als gleichberechtigte Partnerinnen sehen. Wäre da nur nicht der Verlust ihrer Mutter, der immer wieder an ihr nagt. Dieser Roman erscheint in der Reihe „Sternstunden der Frauen“. Verschiedene Autorinnen veröffentlichen hier Romane über Frauen, die sich für die Belange von Frauen einsetzten. Susanne Lieder verwebt in ihrem neuen Unterhaltungsroman historische Begebenheiten mit einer fiktiven Geschichte. Ihre Protagonistin Juliane ist eine sympathische Figur, die ich auf den 352 Seiten sehr liebgewonnen habe. Sie punktet durch ihre Authentizität. Mittlerweile sind 55 Jahre ins Land gegangen und es gerät oft in Vergessenheit, was wir den „Julianes“ dieser Zeit zu verdanken haben. Sie sind damals aufgestanden und haben für Dinge gekämpft, die für uns heute selbstverständlich sind. Wie gut, dass dieser Roman uns daran erinnert. Nebenbei bringt uns die Autorin ganz charmant den Zeitgeist dieser Jahre näher. Hinweise auf Lieder, Fernsehsendungen und der Mode lassen die Zeit wieder aufleben und zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht. Ganz schnell hatte mich der Roman in den Bann genommen und ich konnte ihn nicht mehr aus der Hand legen. Ich bin ein großer Fan von historischen Unterhaltungsromanen und freue mich immer wieder, dass es noch Themen gibt, über die ich noch nicht gelesen haben. Die mir bislang unbekannte Autorin Susanne Lieder hat es geschafft, mir eine sehr gute Lesezeit zu bescheren und es wird bestimmt nicht bei diesem ihrer Romane bleiben. Ihr Schreibstil ist zeitgemäß modern und flüssig. Die Geschichte erscheint mir gut recherchiert. Deshalb ganz klar von mir eine absolute Leseempfehlung für die Leserschaft dieses Genres.

  • Bewertung

    4/5

    26.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    In der Liebe wollen wir frei sein

    Inhalt siehe Klappentext. Ich hatte letztes Jahr schon den ersten Band aus der Reihe „Sternstunden der Frauen“ gelesen, von Autorin Susanne Lieder hatte ich ausserdem vor 4 Jahren einen Roman über Astrid Lindgren gelesen (Teil 23 der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe“) gelesen. Der Titel „In der Liebe wollen wir frei sein“ nimmt zunächst einen großen Teil im 352 Seiten umfassenden Roman ein, man schreibt das Jahr 1971, viele Frauen in Frankreich gehen mit ihrem „Geheimnis“ einer illegalen Abtreibung an die Öffentlichkeit, Frauen aus Deutschland, darunter auch bekannte Persönlichkeiten, ziehen nach, die „Brigitte“, der „Stern“ und Alice Schwarzer sind Namen, die man kennt, auch wenn es alles vor meiner Zeit war. Nicht jede/r ist für diese Meinungsfreiheit, es gibt Kritik von Männern, von Frauen, manche sind dafür, andere dagegen, letztendlich sollten die Frauen über sich selbst entscheiden können und dürfen, ohne dafür bestraft zu werden, weder von der Gesellschaft, noch vom Gesetz. Journalistin Juliane hat einen etwas anderen Bezug zu Familie, weil ihre Mutter sie als Baby bei der Tante zurückgelassen hat und seitdem kein Kontakt bestand. Juliane und Tante Magda sind eine Familie, doch der Wunsch nach der wahren Mutter belastet diese Familie und auch Julianes Beziehung zu Lehrer Andreas Sandmann, bei dem ich anfangs dachte, ist er wirklich „der Mann“ für Juliane, gibt es einen Haken? Julianes beste Freundin Marianne wendet sich von ihr ab, als Anne heiratet und ein Kind bekommt, sie hat nun anderes im Kopf. Ganz anders die wiederentdeckte Freundschaft zu Schulfreundin Conny, die Selbstzweifel wegen ihrer Schwangerschaft hat, aber immer ein offenes Ohr für Juli. Man merkt, drei junge Frauen Mitte Zwanzig, drei unterschiedliche Meinungen und Lebensformen, jede, wie sie es für sich will. Ich fand die Einblicke in Julianes journalistischen Alltag bei der „Brigitte“ spannend, was die Frauen alles organisieren, um ihren Themen und Artikeln Nachdruck zu verleihen, Frauen anzusprechen, wachzurütteln. Gleichzeitig nehmen Familie und Beziehung einen guten Teil in Julis Leben ein, nicht zu viel, eher zu wenig. Mir kam es so vor, als sei das Thema „In der Liebe wollen wir frei sein“ an einem bestimmten Punkt im Buch angekommen, aber dann abgeschlossen und es wird nicht mehr vordergründig erwähnt. Juliane lebt nun mit Andreas „in wilder Ehe“, Tante Magda akzeptiert es, eine große Überraschung kommt auf Juli zu, aber auch dort ist es kein Hauptthema mehr. Also ein bisschen in den Hintergrund geraten, um die Familie neu aufzustellen. Flüssig zu lesen, aber im letzten Teil hakt es mir zu sehr. Insgesamt 4,5 Sterne mit Leseempfehlung.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    4/5

    09.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Frauen in den 70ern

    in den 70er Jahren. Das Hörbuch "In der Liebe wollen wir frei sein" von Susanne Lieder beschreibt den Kampf von Frauen um die Abschaffung des § 218 Gelesen hat es Eva Becker. Juliane ist Journalistin bei der Brigitte. Ihr Beruf ist ihre Leidenschaft. Sie ist Single, da sie den passenden Mann, der ihr auf Augenhöhe begegnet, noch nicht gefunden hat. Dann begegnet sie Andreas, bei dem sie eine Chance auf eine solche Beziehung sieht. Allerdings hat sie Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft , zumal sie als Kind von ihrer Mutter verlassen wurde. Ihre Sandkastenfreundin hat mit der Eheschließung ihre eigene Meinung aufgegeben und passt sich ihrem Ehemann an. So beginnt Juliane über Missstände zu berichten, greift dabei Leserinnenbriefe auf und berichtet über die Schicksale, die dahinter stehen. Die Frauen wollen nicht länger stillhalten und auch ihre Meinung gesehen wissen. Gleichzeitig erscheint unter der Initiative von Alice Schwarzer das Cover mit Fotos von Frauen, die abgetrieben haben. Diese Frauen sind bereit, auch unter der Gefahr von Strafen, zu den Abtreibungen zu stehen. Mir hat das Hörbuch gefallen, da es in gut hörbarer Art ein Reizthema der 70er aufgreift und sehr plastisch die Gefühle der Frauen beschreibt. Ein gesellschaftspolitisches Thema, das damals für viel Zustimmung, aber auch zu viel Kritik geführt hat (vor allem seitens der Männer und natürlich der Kirchen). Das Buch zeigt, dass Frauen etwas erreichen können, wenn sie zusammenhalten und ihre Interessen gemeinsam vertreten. Juliane ist mir sofort sympathisch gewesen. Lieder schildert ihren inneren Kampf sehr feinfühlig und gut, lässt dabei aber auch denn Blick auf Frauen zu, die anders denken als Juliane. Lediglich der Strang um Juliane und ihre Mutter war mir am Ende etwas zu viel und ich hätte mir dafür mehr historische Ausführungen gewünscht. Die Reaktionen der Politik hätten etwas genauer dargestellt werden können. Die Sprecherin transportiert die Gefühle der Protagonist*innen gut und glaubwürdig.. Insgesamt ein Roman, den ich vor allem den nach 1980 geborenen Frauen empfehlen möchte, die diese Zeit nicht miterlebt haben. Dass die Gleichberechtigung der Frau immer noch nicht wirklich existiert, wissen wir alle. Beispiele hierzu gibt es genug! Danke daher an die Autorin, die dieses Thema noch einmal aufgegriffen hat und gute 4 Sterne!

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    14.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen Liebe und Selbstbestimmung

    Diese Geschichte spielt Anfang der siebziger Jahre, einer Zeit, in der vieles im Wandel ist. Alte Rollenbilder bestimmen noch den Alltag, auch wenn viele Menschen beginnen, sie zu hinterfragen. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die als Journalistin arbeitet und überzeugt ist, dass man Missstände offen benennen muss. Der Roman zeigt, wie schnell sich das Leben von Frauen verändert, sobald Ehe und Erwartungen eine Rolle spielen. Eine enge Freundschaft bekommt Risse, als Selbstständigkeit gegen Anpassung eingetauscht wird. Der Wunsch nach Liebe ist da, aber nicht um jeden Preis. Eine Beziehung soll auf Augenhöhe stattfinden. Gleichzeitig ist ständig die Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft präsent. Diese Unsicherheit begleitet viele Entscheidungen und prägt den Alltag spürbar. Als die Diskussion um den Paragrafen 218 stärker wird, rücken persönliche Fragen und politische Themen eng zusammen. Haltung zeigen wird notwendig, im Beruf und im eigenen Leben. Die Geschichte wird ruhig und zurückhaltend erzählt. Die Figuren wirken nah und echt, ihre Gedanken und Zweifel sind gut nachvollziehbar. Das Buch vermittelt ein klares Gefühl für diese Zeit und ihre Spannungen. Vier Sterne für eine ruhige und nachdenkliche Geschichte.

  • Helgas Bücherparadies

    5/5

    17.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine großartige und bewegende Geschichte

    Die Journalistin Juliane ist für die Brigitte tätig und thematisiert Angelegenheiten, die Frauen betreffen. Bisher hat sie den idealen Partner nicht gefunden, da ihr ihre Unabhängigkeit wichtiger ist. Eine Frau in den 1970er Jahren gab mit der Heirat ihre Freiheit und Selbstbestimmung auf. Dann trifft sie Andreas, aber die Furcht vor einer möglichen Schwangerschaft belastet sie. Zeitgleich demonstrieren in Frankreich Frauen für mehr Gleichstellung und Selbstbestimmung. Auch Juliane beschäftigt sich mit dem Thema des Paragrafen 218. Die Autorin widmet sich mit großer Sensibilität einem Thema, das bis heute nichts an Relevanz verloren hat, nämlich der Selbstbestimmung und dem Kampf um den Paragrafen 218. Eingebettet in die gesellschaftlichen Umbrüche der 1970er-Jahre erzählt sie eine bewegende und aufrüttelnde Geschichte. Im Mittelpunkt steht Juliane, eine starke und selbstbewusste Frau, deren Artikel viele Frauen ihrer Generation ansprechen. Sie ermutigt dazu, die eigene Meinung zu äußern, sich zu positionieren und für die eigenen Rechte einzutreten. Auch ihre persönliche Geschichte hat mich berührt. Besonders eindrucksvoll ist, wie es der Autorin gelingt, die Atmosphäre der 70er-Jahre lebendig werden zu lassen. Musik, Mode und das gesellschaftliche Lebensgefühl dieser Zeit werden so anschaulich geschildert, dass ich mich mitten hineinversetzt fühlte. Gleichzeitig zeigt der Roman, wie hart und steinig der Weg zur Gleichberechtigung war und wie viel wir den mutigen Frauen von damals verdanken. Obwohl die Erzählung fiktiv ist, stützt sie sich auf reale Ereignisse. Sie regt zum Nachdenken an und macht mir bewusst, wie bedeutend es ist, errungene Rechte nicht für selbstverständlich zu halten. Fazit: Es ist eine großartige und bewegende Geschichte, die mich sowohl unterhalten als auch nachdrücklich bewegt hat. Ich habe großen Respekt vor den Frauen, die für Gleichberechtigung gekämpft haben, Chapeau! Wo wären wir heute ohne ihren Mut? Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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