Produktbild: Der Engel von Rom

Der Engel von Rom

6

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33558

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,4/11,6/1,7 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

The Angel of Rome

Übersetzt von

Georg Deggerich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-10156-7

Beschreibung

Rezension

»Surreal ist die Handlung, schnell, zuweilen etwas sprunghaft erzählt und trotzdem mitreißend in der Grundsatzfrage, warum man an dem Bild, das sich die Umwelt von einem macht, nicht mit etwas Lichteffekt, Glamour und einer guten Story Korrekturen vornehmen kann.« Jan
Sting / Kölnische Rundschau

»Der Plot ist so unwirklich, dass man sich als Leser entspannt zurücklehnen kann, um einfach nur schöne Szenen der Filmwelt auf sich wirken zu lassen, dabei macht Walter Lust auf den Süden.« Jan
Sting / Kölnische Rundschau

»Dem amerikanischen Schriftsteller Jess Walter ist ein zauberhaftes, amüsantes, liebenswertes Buch gelungen, so erfrischend wie das Küsschen einer Muse. Der Ex-Journalist entpuppt sich darin als Meister der kurzen Form.«
Gabriel Rath / Die Presse

»[…] eine[s] der witzigsten und unterhaltsamsten Bücher des Sommers 2025 […].«
Malin Trautner / kulturnews

»[…] eine Coming-of-Age-Geschichte mit märchenhaften Zügen, humorvoll erzählt und mit liebenswerten Charakteren.«
Helga Winkelmann / ekz Bibliotheksservice

»Eine straffe […] Erzählung, die wie aus der Hand geschüttelt wirkt, aber bei näherem Hinsehen erstaunlich komplex durchkomponiert ist. Zweihundert Jahre nach Goethes erster Italienreise beweist [Walter] damit, dass Rom noch immer die einen zu Gott, die anderen aber zu sich selbst führt.«
Jan Drees / Deutschlandfunk Büchermarkt

»Großherzig und von wundervollem Einfallsreichtum.«
New York Times Book Review

»Eine großartige Ergänzung zu Jess Walters Œuvre ... Zum Schreien komisch.«
Kirkus Reviews, New York

»Jess Walters scharfsinnige Erzählungen zu lesen, ist wie bei einer Dinnerparty neben einem Typen zu sitzen, der über alle Anwesenden einen Witz auf Lager hat und jedermanns Geheimnisse kennt.«
Publishers Weekly, New York

»Eine wunderbare Novelle über die Beherztheit, sein eigenes Drehbuch zu schreiben und die persönliche Rolle im Leben zu finden.«
Hauke Harder / leseschatz

»Einen Engel von Rom wünscht man allen seinen Freunden – geistreiche Unterhaltung für die Dauer einer kürzeren Zugreise.«
Katherine Funck / Kathrineverdeen

»Absolut hinreißend erzählt Jess Walter. […] Gute Literatur braucht nicht immer viele Seiten, das beweist Jess Walter aufs Allerfeinste.«

Simone Finkenwirth / Instagram @klappentexterin



»Ein wirklich hinreißender kleiner Roman von einem Romancier, der hierzulande aufs Neue zu entdecken ist. Sehr zu empfehlen!«
Frank Menden / Instagram @frank.menden

»Die Sprache ist schnörkellos, was perfekt passt, weil der Witz genau davon lebt. Keine große literarische Akrobatik, sondern pointiert, leichtfüßig und genau im richtigen Moment warm.«
Instagram / @buchgespuer 

»Die Sprache ist schnörkellos, was perfekt passt, weil der Witz genau davon lebt. Keine große literarische Akrobatik, sondern pointiert, leichtfüßig und genau im richtigen Moment warm.«
Instagram / @buchgespuer 

Produktdetails

Verkaufsrang

33558

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,4/11,6/1,7 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

The Angel of Rome

Übersetzt von

Georg Deggerich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-10156-7

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: webmaster@verlegerdienst.de

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  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    08.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Charmant, kurzweilig und intelligent

    Jack Rigel ist 21 Jahre alt und lebt in Omaha. Er liebt Bücher und träumt davon, Schriftsteller zu werden, doch seine Mutter hat andere Pläne und wünscht sich, dass er Priester wird. Als Jack überraschend ein Stipendium erhält, um ein Jahr lang Latein in Rom zu studieren, reist er in die Ewige Stadt und taucht in eine Welt ein, die ihm fremd und überwältigend erscheint. Zwischen Sprachproblemen, Geldsorgen und Einsamkeit versucht er, seinen Platz zu finden. In Rom begegnet er der italienischen Schauspielerin Angelina Amadio, die ihn sofort fasziniert, und trifft außerdem auf Ronnie Tower, einen Schauspieler, der ihm Türen öffnet. Jack gerät in die Nähe eines Filmsets und erlebt Rom aus einer völlig neuen Perspektive, während sich sein Leben Schritt für Schritt verändert Mal ehrlich. Brauchen wir nicht alle zwischendurch ein Buch, das einfach kurzweilig ist, leicht, mit klugem Witz, Herz, interessanten Figuren und einem traumhaften Setting? Dann empfehle ich ganz klar „Der Engel von Rom“. Die Story ist denkbar simpel. Ein junger Mann aus Omaha, Nebraska, beginnt ein Lateinstudium in Rom, weil er seiner einstigen Flamme beweisen möchte, dass auch er es nach Italien geschafft hat, obwohl er nicht aus reichen Verhältnissen stammt. Sein Professor, der sich vom zugeknöpften Lateinfreak zum überraschend humorvollen Filmliebhaber entpuppt, merkt allerdings ziemlich schnell, dass Jack der lateinischen Sprache eigentlich kaum mächtig ist. Pleite, verloren und ziemlich traurig stolpert Jack eines Tages in ein Filmset, sieht dort eine atemberaubende Schauspielerin und wird kurz darauf von einem anderen Amerikaner aus seiner prekären Lage gerettet. Finanzielle Rettung inklusive, denn Ronnie engagiert ihn spontan als Übersetzer. Dumm nur, dass Jack Italienisch leider auch eher so auf „Ferienniveau“ beherrscht. Da sind wir nun. Welche urkomischen Situationen sich allein aus dieser Konstellation ergeben, könnt ihr euch vorstellen. Aber es ist nicht nur der Humor, der diesen Text so charmant macht. Es sind vor allem die Romancharaktere, die man sofort ins Herz schließt. Jack, der klassische „Normal Guy“, der eine unfassbare Chance bekommt und fast gezwungen wird, sie zu ergreifen. Hilfsbereit, bescheiden, warmherzig und trotzdem innerlich ständig begleitet von dieser alten Angst, dass seine Zukunft irgendwie schon vorher verloren ist. Ronnie, ein Baum von Mann, gutmütig, tollpatschig, Schauspieler, völlig überzeugt von sich selbst und genau deshalb einfach herrlich amüsant. Angelina, glamourös und gleichzeitig überraschend bodenständig. Eine Frau, die mit ihrem Alter ganz selbstverständlich umgeht und Jack gegenüber keinerlei Allüren zeigt. Ein Trio, das kannst du dir wirklich nicht ausdenken. Die Sprache ist schnörkellos, was perfekt passt, weil der Witz genau davon lebt. Keine große literarische Akrobatik, sondern pointiert, leichtfüßig und genau im richtigen Moment warm. Der Plot Twist am Ende wird vermutlich nicht das Leben der Lesenden verändern, aber er ist nett, intelligent und erleuchtend, so wie das ganze Buch. Und als Jack dann auch noch den wahren Gedanken hinter seiner Erfahrung und seinem Bestreben erkennt, wurde es mir beim Lesen erst so richtig warm um Herz.

  • Anna

    5/5

    20.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Highlight!

    Der Engel von Rom ist herrlich zu lesen. Tiefgründigkeit und Humor legen hier einen fulminanten Tanz aufs Parkett. Für alle, die eine außergewöhnliche Abzweigung in der Handlung zu schätzen wissen, und die sich einer emotionalen Achterbahnfahrt zwischen Lachen und Weinen gewachsen fühlen. Für mich ein Highlight!

  • lex

    5/5

    21.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Warmherzige, amüsante Kurzgeschichte

    Zuerst dachte ich, der Autor würde locker dem Erzählmuster eines Adoleszenzromans folgen – nur eben innerhalb einer längeren Kurzgeschichte von 130 Seiten. Ich rechnete mit typischen Problemen und Gedanken an der Schwelle zum Erwachsenwerden, auch wenn der Protagonist bereits 21 Jahre alt ist. Eigentlich ist es an keiner Stelle so gekommen, wie ich erwartet hatte, und auch der Engel von Rom war nicht der, für den ich ihn zunächst hielt. Jack Rigel geht – wie er selbst sagt – als „unfertiges Projekt“ für ein Jahr zum Lateinstudium nach Rom. Der schüchterne Jack hat hohe Erwartungen an diese Reise. In Gedanken sieht er sich schon als bewunderten Kosmopoliten und gefragten Schriftsteller. Dann die Ernüchterung: Jack ist der schlechteste Lateinstudent in seinem Kurs, und das Geld geht ihm bald aus. Sein Leben nimmt eine plötzliche Wendung, als ein alternder TV-Star ihn um einen Gefallen bittet. Ich fand die Geschichte wirklich sehr amüsant, und ich bin eigentlich kein Fan von Kurzgeschichten. Aber diese ist lang genug, um sich in die Figuren hineinzufinden. Der Schreibstil ist klar, scharfsinnig und hat Witz. Weil der Spaß darin besteht, sich überraschen zu lassen, möchte ich nicht spoilern. Es ist eine Geschichte über Identität, Selbstermächtigung, über Handreichung und das Glück des Zufalls, in dem die Figuren sich ständig von den an sie geknüpfte Klischees und Erwartungen entfernen – ein bisschen modernes Märchen, ein bisschen Coming-of-Age. Die Geschichte erschien 2022 in einer englischen Kurzgeschichtensammlung, bei Kampa ist sie als Einzelbuch veröffentlicht. Der Verkaufspreis von 20 Euro ist der einzige Wermutstropfen. Einen „Engel von Rom“ wünscht man allen seinen Freunden – geistreiche Unterhaltung für die Dauer einer kürzeren Zugreise. Und ein schönes Geschenk für junge Menschen, die nach der Schule ihren eigenen Weg suchen.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    4/5

    27.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurz, aber schön!

    "Der Engel von Rom" von Jess Walter ist eine etwas längere Kurzgeschichte von knapp 130 Seiten. Wir begleiten in dieser Geschichte Jack Rigel. Eigentlich will er ja Schriftsteller werden, seine Mutter sieht ihn aber eher als Priester. So bewirbt er sich nicht ohne Hintergedanken für ein Stipendium in Rom. In Gedanken sieht er dort schon seinen Durchbruch als Schriftsteller, als schlechtester Student in Latein kann er aber nicht nur durch Rom flanieren. Kurz bevor er seine Pläne aufgibt, da ihm das Geld ausgeht, gerät er in Dreharbeiten für einen Film und trifft auf Angelina Amadio. Er hat sie einmal im Kino gesehen vor langer Zeit. Angelina wurde immer der Engel von Rom genannt. Die Kurzgeschichte hat mir gut gefallen. In schöner Sprache und auf nachvollziehbare Weise begleiten wir den Protagonisten durch sein Leben in Rom, aber auch durch seine Pubertät. Die Story ist in leichter Sprache geschrieben und die Leser*innen befinden sich sofort in medias res. Feiner Humor kommt nicht zu kurz und so hat das Lesen richtig Spaß. gemacht, n Die Protagonist*innen sind bildhaft beschrieben, ich konnte sie mir gut vorstellen. Besonderen Spaß haben mir die Unterrichtseinheiten in Latein gemacht, dürfen doch die Studenten sich nur auf lateinisch unterhalten, was eine besondere Komik beinhaltet, da Jack sich dabei wie ein Fragezeichen auf Beinen vorkommt. Jack stolpert durch die Handlung, ist überfordert, ermutigt, verwirrt und findet schließlich seinen ganz persönlichen Engel in Rom. So schade, dass die Geschichte so kurz ist, ich hätte Jack gerne länger begleitet. Trotzdem ist eine berührende Geschichte, die im Gedächtnis bleibt. Mit 20€ ist der Preis für die Geschichte zwar nicht so ganz günstig, die Geschichte selbst ist aber trotzdem empfehlenswert. Ein Buch, das ich sicher noch ein zweites Mal lesen und damit bestimmt auf weitere Feinheiten stoßen werde. Gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung gibt es von mir!

  • melange

    aus Bonn

    5/5

    27.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine schöne, kurze Geschichte…

    Eine schöne, kurze Geschichte Zum Inhalt: Jack beginnt ein Stipendium in Rom in einem Priesterseminar, trägt sich aber lieber mit dem Gedanken nach Art eines kosmopolitischen Schriftstellers durch die Straßen zu wandeln, statt sein Latein zu vertiefen. Durch einen Zufall stolpert er in eine Filmproduktion, lernt einige Beteiligte kennen und wird Teil der Maschinerie. Mein Eindruck: Was für eine schöne, berührende Geschichte. Man lacht, man weint und ist immer am Puls Jacks und der Zeit. Die einzelnen Szenen sind wunderbar herausgearbeitet, so dass sich das Kopfkino von ganz allein einstellt. Die Charaktere absolut liebenswert, selbstironisch und keine kurz erwähnte Wegwerfware, - der Autor hält für viele eine Zukunft bereit. Dieses Buch ist eine kurzweilige Perle, schimmernd aber vergänglich, weil es viel zu schnell gelesen ist. Aber während man diese Geschichte verinnerlicht, hat man den Himmel auf Erden – in Rom. Mein Fazit: Unbedingt lesenswert, da großartig

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