Produktbild: Die Kröte

Die Kröte Roman

3

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.08.2025

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,2/12,4/2,6 cm

Gewicht

296 g

Farbe

Khaki

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01471-7

Beschreibung

Rezension

Simone Hirth beherrscht das auktoriale Erzählen: Sie lässt ihr erzählendes "Ich" an der langen Leine - es darf alles kommentieren, reflektieren, parodieren, sinnieren und diskutieren. Da gibt es kein simples Eintauchen in die Geschichte, nein, Aufmerksamkeit und schnelles Denken sind hier gefordert.Christina Repolust, Apropos

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.08.2025

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,2/12,4/2,6 cm

Gewicht

296 g

Farbe

Khaki

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01471-7

Herstelleradresse

Kremayr und Scheriau
Rotenturmstraße 27/5
1010 Wien
AT

Email: office@kremayr-scheriau.at

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    24.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesen und schauen, was passiert

    Die Kröte ist für mich weniger ein Roman als eine Erzählung. Es gibt keinen klassischen Handlungsbogen, keinen klaren Anfang und kein eindeutiges Ziel. Was dieses Buch stattdessen verlangt, ist etwas anderes: Einfühlung. Erst durch dieses Einfühlen beginnt eine Art Gespräch zwischen Text und Leser*in. Milena erzählt und versucht dabei, mit Sprache so genau wie möglich zu sein. Gerade dieser Anspruch führt dazu, dass sie immer wieder ins Stocken gerät, sich verheddert, nachjustiert. Das Erzählen ist kein fertiger Bericht, sondern ein tastender Prozess. Das Denken kommt nicht vor dem Handeln, sondern danach – in der Reflexion. Das gilt für Milena ebenso wie für das Lesen selbst. In dieses Erzählen platzt die Kröte hinein. Sie vereinfacht, unterbricht, verkürzt. Sie spricht schnell, manchmal grob, manchmal wütend. Ob das, was sie sagt, wahr oder falsch ist, scheint dabei zweitrangig. Entscheidend ist ihre Funktion: Sie will alles einfacher machen, überschaubar, erträglich. Während Milena mit Sprache Genauigkeit sucht, versucht die Kröte, Komplexität zu reduzieren. Dabei ist Milena keine überlegene oder klügere Figur. Auch sie handelt oft, ohne über Konsequenzen nachzudenken. Das Nachdenken kommt erst später – wie beim Lesen dieses Buches. Der Unterschied zwischen ihr und der Kröte liegt nicht im richtigen Handeln, sondern im Umgang mit Sprache. Sprache ist ihr einziges wirkliches Mittel. Immer wieder tauchen im Text Gedichtteile oder verdichtete Satzfragmente auf. Für mich blieben diese Passagen eher irritierend. Ich konnte sie nicht richtig einordnen oder erschließen, und hatte das Gefühl, dass mir ohne vertiefte Kenntnis von Lyrik hier etwas verschlossen bleibt. Für mein Lesen hätte nichts gefehlt, wären sie nicht da gewesen – andere Leser*innen werden darin vermutlich mehr finden. Die Kröte ist keine Geschichte im herkömmlichen Sinn. Wer eine lineare Handlung sucht, wird wenig finden. Wer sich jedoch einlässt, kann erleben, dass der Text etwas auslöst – Gedanken, Widerstand, Irritation. Wie viel davon entsteht, hängt stark von der jeweiligen Leser*in ab. Ich fand diese Erzählung gut, auch wenn sie mich lange unsicher gelassen hat. Diese Unsicherheit wirkt nicht zufällig, sondern gewollt. Die Kröte will nicht erklärt oder aufgelöst werden, sondern gelesen, ausgehalten und weitergedacht. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

  • Mops

    aus Chemnitz

    2/5

    09.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer oder was ist die Kröte?…

    Wer oder was ist die Kröte? Dieses Buch ist ein wahrer Fiebertraum. Ich weiß nach den knapp 180 Seiten immer noch nicht so richtig, was mir die Autorin vermitteln wollte. Klar ist, dass es eine Adaption des Froschkönigs sein soll und das aufgegriffene Thema Machtgefälle/sexuelle Nötigung ist auch schon spannend. Aber ansonsten habe ich ganz viele Fragezeichen: Was soll die Kröte konkret verkörpern? Denn sie ist ja definitiv eine Metapher und während des Lesens hatte ich diverse Ideen, aber so richtig bin ich nicht durchgestoßen. Und warum wurde das Hauptthema - der Konflikt mit dem Mann - wirklich erst ganz zum Schluß dargelegt? De facto sind die ersten 150 Seiten reines Vorgeplänkel auf den Hauptkonflikt. Beim Schreibstil bin ich zwiegespalten. Das Zwiegespräch zwischen der Protagonistin und der Kröte war gut aufgemacht. Ich hatte die knarzende Stimme der Kröte gut im Ohr. Aber dieser ständige Einschub von irgendwelchen Gedichten hat für mich den Lesefluss gestört und wie gesagt, war ganz viel Füllmaterial bei den Erzählungen der Protagonistin dabei. Das machte es zusätzlich ziemlich langatmig. Ich hatte vom Klappentext eigentlich auch eine andere Story erwartet - eher in Richtung toxische Paarbeziehung. Das was es dann wurde vom inhaltlichen war dann nicht schlecht, aber wie gesagt, so richtig durchgeblickt habe ich immer noch nicht. Ich glaube für das Buch braucht es einen Austausch. Mein Fazit: Ein Buch das mich ratlos zurücklässt. Aber vielleicht finden andere einen besseren Zugang dazu.

  • Mops

    aus Chemnitz

    2/5

    09.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer oder was ist die Kröte?

    Dieses Buch ist ein wahrer Fiebertraum. Ich weiß nach den knapp 180 Seiten immer noch nicht so richtig, was mir die Autorin vermitteln wollte. Klar ist, dass es eine Adaption des Froschkönigs sein soll und das aufgegriffene Thema Machtgefälle/sexuelle Nötigung ist auch schon spannend. Aber ansonsten habe ich ganz viele Fragezeichen: Was soll die Kröte konkret verkörpern? Denn sie ist ja definitiv eine Metapher und während des Lesens hatte ich diverse Ideen, aber so richtig bin ich nicht durchgestoßen. Und warum wurde das Hauptthema - der Konflikt mit dem Mann - wirklich erst ganz zum Schluß dargelegt? De facto sind die ersten 150 Seiten reines Vorgeplänkel auf den Hauptkonflikt. Beim Schreibstil bin ich zwiegespalten. Das Zwiegespräch zwischen der Protagonistin und der Kröte war gut aufgemacht. Ich hatte die knarzende Stimme der Kröte gut im Ohr. Aber dieser ständige Einschub von irgendwelchen Gedichten hat für mich den Lesefluss gestört und wie gesagt, war ganz viel Füllmaterial bei den Erzählungen der Protagonistin dabei. Das machte es zusätzlich ziemlich langatmig. Ich hatte vom Klappentext eigentlich auch eine andere Story erwartet - eher in Richtung toxische Paarbeziehung. Das was es dann wurde vom inhaltlichen war dann nicht schlecht, aber wie gesagt, so richtig durchgeblickt habe ich immer noch nicht. Ich glaube für das Buch braucht es einen Austausch. Mein Fazit: Ein Buch das mich ratlos zurücklässt. Aber vielleicht finden andere einen besseren Zugang dazu.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

0

3

0

2

2

1

0

Bewertungen (3)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Kröte