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Alle, außer mir

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14755

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.09.2025

Verlag

Wagenbach, K

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

19/12,1/4,1 cm

Gewicht

580 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Esther Hansen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8031-2883-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14755

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.09.2025

Verlag

Wagenbach, K

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

19/12,1/4,1 cm

Gewicht

580 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Esther Hansen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8031-2883-6

Herstelleradresse

Wagenbach Klaus GmbH
Emser Strasse 40/41
10719 Berlin
DE

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  • Bewertung

    aus Thalwil

    5/5

    30.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend - und geschichtlich eine notwendige Rückschau

    Verpackt in einen etwas überspannten, aber schönen Familienroman erfährt man viel über die koloniale Vergangenheit Italiens. Der Rückblick ist wirklich geworden - normalerweise taucht dieser Vergangenheitsaspekt in der Öffentlichkeit nie auf ...

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    eBook (ePUB)

    2010 sitzt in Rom der junge Äthiopier Shimeta vor der Türe von Ilaria und behauptet, der Enkel ihres Vaters zu sein. Jener Attilio Profeti hatte immer vorgegeben, nur als Partisan am Abessinienkrieg teilgenommen zu haben. In seinem Doppelleben gab es jedoch nicht nur verschiedene Frauen und Kinder, sondern im Faschismus unter Mussolini auch genügend von ihm verübte Gräueltaten. Hier wird die Verantwortung und Verdrängung der Kolonialherrschaft, Italiens Mussolini-Kult und die ungeschönte derzeitige Situation in Italien mit einem tiefsinnigen Familienportrait verknüpft. Ein eindrucksvolles Stück Literatur!

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    eBook (ePUB)

    Alle, außer mir ist eine gekonnt verwobene Familiengeschichte, die das ganze 20. Jahrhundert umfasst. 1935: Unter Mussolini strebt Italien nach einer Kolonie in Ostafrika. Melandri selbst hat sich in Äthiopien mit Zeitzeugen unterhalten. 2010:  Hier begleiten wir Shimeta Attiliaprofeti von Äthiopien über die Wüste bis ans Mittelmeer nach Lampedusa und dann nach Rom. Zu Beginn des Buches habe ich mich gefragt, weshalb dieser Titel? Doch je weiter ich las und mich mit der Flüchtlingsthematik auseinandersetzte, wurde mir klar, der Titel ist treffender und aktueller denn je. Melandri wurde für den Premio Strega nominiert. Hoffentlich findet das Buch viele Leser.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    06.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Alle außer mir von Melandri

    Unbedingt lesen.Ein sehr spannendes Buch mit geschichtlichem Bezug (Kolonie Italiens) und eine Spanne über mehrere Generationen. Familiengeschichte verquickt mit Politik.

  • Simon Garfield

    5/5

    14.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Vergangenheit Italiens

    Hervorragendes Buch, das die koloniale Vergangenheit Italiens beleuchtet und die derzeitige Situation der Flüchtlinge thematisiert. Spannend , humorvoll, mit liebenswerten Charakteren!! _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Die Lehrerin Ilaria, eine Mittvierzigerin, stammt aus einer wohlhabenden römischen Familie und lebt im sechsten Stock eines Wohnhauses ohne Lift in einer herunter gekommenen Siedlung auf dem Esquilin, einem der Hügel Roms inmitten von Nachbarn aus aller Herren Länder. Ihr geliebter Vater Attilio Profeti ist fünfundneunzig und zunehmend dement, ein pensionierter Beamter mit besten Beziehungen in die Politik, der jahrzehntelang ein Doppelleben geführt hat. Außer seinen drei ehelichen Kindern gibt es noch Attilio, den Sohn, den er mit seiner Geliebten Anita hat, und von dem seine Familie lange Zeit nichts weiß. So lange Ilaria denken kann, hat ihr Vater sie jeden Morgen mit dem Auto zur Schule gebracht. Obwohl sie wegen seiner Unpünktlichkeit oft zu spät gekommen war, wäre ihr niemals in den Sinn gekommen, ihr Vater könnte unmittelbar vorher ihren Halbbruder ebenfalls zur Schule gebracht haben. Doch so war es. Dann ließen sich ihre Eltern scheiden und ihr Vater lebt nun mit Anita zusammen, die ihn liebevoll umsorgt. Als eines Tages ein junger Mann aus Äthiopien vor Ilarias Tür steht und behauptet, ihr Neffe zu sein, ist das der Beginn einer Reise in die Vergangenheit ihres Vaters. Ilaria erfährt, dass ihr Vater während der Zeit des Faschismus, als Italien unter Mussolini Äthiopien erobert und in einem grausamen Krieg zur Kolonie gemacht hat, in dem afrikanischen Land stationiert war und dort eine Familie gegründet hat….

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