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Die Frau der Stunde Roman | Eine Frau greift nach der Macht, die Männerwelt steht Kopf. „Fundiert, unterhaltsam, mitreißend – absolute Leseempfehlung!“ Miriam Hollstein/Stern

176

22,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41342

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2025

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,5/14,7/3,6 cm

Gewicht

520 g

Farbe

Wollweiß / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56513-1

Beschreibung

Rezension

"Ein Muss für Fans starker Frauenfiguren!" ("TV für mich")
»Großartig und höchst amüsant ist „Die Frau der Stunde“ von Heike Specht.« ("Ruhr Nachrichten")
"Ein spannend zu lesender Roman über Frauen und ihre unterschiedlichen und gemeinsamen Geschichten." ("Antenne Münster")
»Specht zeichnet das Bild einer vielschichtigen, mitunter widersprüchlichen Frau, die nicht perfekt ist, aber gerade deshalb berührt. Spechts Blick zurück offenbart, wie gegenwärtig die Vergangenheit noch immer ist, und ist dabei ein kämpferischer, Mut machender Wegweiser in die Zukunft.« ("emotion")
»Was wäre passiert, wenn eine Frau in den 70er Jahren in der BRD Außenministerin und Vizekanzlerin geworden wäre? Virtuos webt Heike Specht dieses Gedankenexperiment in ein packendes Psychogramm der Bonner Republik ein – und kontrastiert den bundesrepublikanischen Chauvinismus mit den Folgen der Islamischen Revolution im Iran für die Frauen. Fundiert, unterhaltsam, mitreißend – absolute Leseempfehlung!« ("STERN")
»Heike Specht ist Deutschlands lässigste Historikerin. Niemand schreibt so elegant wie sie über Frauen der Geschichte – sogar über die, die sie selbst erst noch erfindet, wie die Hauptfigur in ihrem neuen Roman.« ("Micky Beisenherz")
«Das ist ein Buch, das müssten Männer lesen!« über "Die Ersten ihrer Art" ("Nicole Seifert")
»Das Buch ist von Herzen zu empfehlen.« über "Die Ersten ihrer Art" ("Die Podcastin")

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Verkaufsrang

41342

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2025

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,5/14,7/3,6 cm

Gewicht

520 g

Farbe

Wollweiß / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56513-1

Herstelleradresse

Droemer HC
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    29.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    einfach toll und erfrischend

    ein wirklich tolles Buch, das schnell mitreißt und tolle Charaktere darstellt. Zu Beginn brauchte ich etwas um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, aber dann wird es sehr unterhaltsam und ich kann das Buch wirklich allen ans Herz legen, die erfrischende und spannende Literatur mögen

  • Isabel

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    01.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein interessanter Einblick in die Politik der 70er Jahre ... hat mir gut gefallen!

    Ich freue mich sehr zu Die Frau der Stunde gegriffen zu haben, denn hiermit legt Heike Specht ein vielschichtiges, klug komponiertes Buch vor, das persönliche Lebenswege mit größeren gesellschaftlichen Fragen verknüpft. Im Zentrum steht eine Frau, die in einem entscheidenden Moment ihres Lebens handeln muss – und damit nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern auch ihre Rolle in einer von Erwartungen und Machtstrukturen geprägten Umwelt neu definiert. Spechts Stärke liegt vor allem in der Figurenzeichnung. Die Protagonistin wirkt glaubwürdig und komplex, fern von einfachen Heldinnenklischees. Ihre Zweifel, inneren Konflikte und Entscheidungen werden feinfühlig und psychologisch überzeugend dargestellt. Dadurch entsteht eine große Nähe zur Figur, die es leicht macht, sich in ihre Situation hineinzuversetzen. Auch die Nebenfiguren sind sorgfältig ausgearbeitet und tragen dazu bei, das erzählte Umfeld lebendig und authentisch wirken zu lassen. Stilistisch überzeugt der Roman durch eine klare, präzise Sprache, die zugleich atmosphärisch dicht ist. Heike Specht nimmt sich Zeit für Zwischentöne und lässt wichtige Themen – etwa Selbstbestimmung, gesellschaftliche Erwartungen und die Frage nach Verantwortung – organisch aus der Handlung heraus entstehen, ohne belehrend zu wirken. Das Erzähltempo ist ruhig, aber konsequent, und unterstützt die nachdenkliche Grundstimmung des Buches. Die Frau der Stunde ist kein lauter, effekthaschender Roman, sondern ein leises, nachhaltiges Leseerlebnis. Er richtet sich an Leserinnen und Leser, die sich für starke Frauenfiguren, historische oder gesellschaftliche Kontexte und eine reflektierte Auseinandersetzung mit persönlichen Entscheidungen interessieren. Nach der letzten Seite bleibt vor allem eines: das Gefühl, eine Geschichte gelesen zu haben, die lange nachwirkt. Von mir gibt es für diesen gut durchdachten Roman 4,5 Sterne, die ich gerne auf die volle Punktzahl aufrunden. Sicher werde ich noch das ein oder andere Buch dieser interessanten Frau in die Hände nehmen, bin schon sehr gespannt auf ihre Biografien!

  • Bewertung

    5/5

    07.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In der Politik braucht man Freunde, aber keine Parteifreunde

    Heike Specht hat mit „Die Frau der Stunde“ ihren ersten Roman geschrieben, sie ist Historikerin und hatte über die Familie Lion Feuchtwangers promoviert. Ihre Biografien und Bücher über Frauen, die sich in der Männerwelt behaupten konnten basierten auf Fakten, in diesem Roman sind allerdings sämtliche handelnden Personen rein fiktiv. Da die Handlung allerdings in einem realen Umfeld spielt, nämlich der Bonner Politikszene Ende der 70er Jahre, so ertappt man sich immer wieder dabei, in tatsächlichen Akteuren der Politik dieser Zeit, die Protagonisten des Buches zu suchen und zu erkennen und ich könnte mir vorstellen, dass die Autorin das auch so gewollt hat. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, die jeweils wieder in Kapitel unterteilt sind. Die Handlung spielt zwischen dem Herbst 78 und dem Frühjahr 79. Es ist so aufgebaut, dass wir als Leser von einem Schauplatz zum anderen wandern und das auch oft innerhalb eines Kapitels. Das sorgt im Lesefluss schon einmal für Stockungen, weil man sich zunächst einmal wieder zurechtfinden muss. Oft entsteht auch ein leichter Cliffhanger, wenn genau beim Sprung zum nächsten Plot eine Handlung unterbrochen wurde. Worum geht es? Catharina Cornelius hat sich im Bonn der späten 70er Jahre als Liberale einen Namen gemacht. Als der amtierende liberale Außenminister in der sozial-liberalen Koalition wegen einer Affäre seinen Hut nehmen muss, schlägt er Catharina als seine Nachfolgerin vor. So wird sie völlig überraschend zur ersten Außenministerin und Vizekanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Catharina ist eng befreundet mit Suzanne, einer belgischen Journalistin und Azadeh, einer Filmemacherin aus dem Iran. Die drei hatten sich in einem Schweizer Internat kennengelernt und ihre Freundschaft hat über die langen Jahre nach der Schulzeit gehalten. Während Suzanne ihrer Freundin Catharina mehr den Rücken stärkt, aber beruflich weniger mit ihr zu tun hat, ist Azadeh von ganz anderem Kaliber. Ende der 70er Jahre waren die Menschen im Iran von ihrem Staatsoberhaupt, dem Schah tief enttäuscht und wünschten sich Veränderungen. Gerade auch die intellektuelle Oberschicht forderte mehr Freiheiten und Azadeh marschiert und protestiert mit ihnen in Teheran. Im ganzen Land herrschte eine revolutionäre Stimmung, die sich schließlich in der iranischen Revolution entlud, nur leider mit ganz anderen Folgen, als eigentlich erwünscht, vor allem für die Frauen. Es geht im Buch nicht so sehr um politische Inhalte, es geht mehr darum, wie sich eine Frau in der damaligen Männerwelt überhaupt behaupten konnte. Catharina kommt ihre gute Erziehung zugute, sie kann sich in der Welt der Mächtigen auf internationalem Parkett bewegen. Ihr elegantes Auftreten und ihre mehrsprachige Eloquenz hinterlassen Eindruck. Es sind viel mehr die Männer, die dort versagen oder die sich nicht in ihre Gesprächspartner hineinversetzen können oder schlicht ständig einen Dolmetscher brauchen. Ganz häufig sind es die Frauen, die ihren Männern Rückhalt und Inspiration für ihre Ziele geben. Deutlich gemacht wird das an der Person der Ex-Gattin des ehemaligen Außenministers Helmut Busch. Klar wird aber auch, dass über Parteigrenzen hinweg die Solidarität unter Frauen ganz wichtig ist. Die Bedeutung von Mentorinnen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Catharina profitiert sehr von Hilde von Rochow, der Grande Dame der Liberalen, die aber keine politischen Ambitionen mehr hat. Auch ihr Büroteam steht voll und ganz hinter ihr. Die Autorin hat sich auf die weibliche Perspektive konzentriert, sowohl in Bonn als auch bei den Geschehnissen in Teheran. Dabei macht sie aber auch klar, dass auch Männer gute Freunde und Unterstützer sein können. Nur selten in der Politik! Nicht umsonst gibt es im Politikbetrieb die makabre Steigerungsform „Feind – Todfeind - Parteifreund“. Gut fand ich, dass Catharina trotz aller Machtfülle doch immer Mensch blieb, die ihre alten Kontakte pflegte und sich bei menschlichen Enttäuschungen auch mal von Freunden trösten ließ. Nur durfte sie diese Schwächen nach außen nicht zeigen. Auch tatsächliche Entwicklungen der Zeit spielen in die Handlung hinein. Die Umweltschutzbewegung, die sich später in der Partei der Grünen politisch formierte, spielt ebenso eine Rolle wie auch die alten Seilschaften der Nazis, die gerne wieder mehr Einfluss ausgeübt hätten. Ich fand das Buch ausgesprochen lesenswert und die feinen Spitzen, die Catharina hier und da gegen die Männerwelt austeilte, haben mich schmunzeln lassen. Dumm nur, dass viele Männer die feinen Anspielungen nicht einmal verstanden, für die Zwischentöne schienen sie kein Ohr zu haben. Das Buch endet zwar mit einer klaren Entscheidung, ruft aber auch nach einer Fortsetzung. Man würde schon gerne wissen, wie es im Bonner Politikbetrieb der 80er Jahre weitergeht. In der Realität wissen wir das zwar, in der Fiktion hätte es auch ganz anders sein können.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    24.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über starke Frauenfiguren

    Heike Specht erzählt in “Die Frau der Stunde” eine fiktive Geschichte über starke Frauenfiguren in der Politik vor historischen Fakten. Sie zeigt die Intrigen und Hinterhältigkeiten zwischen den mehr oder weniger mächtigen Männern, die sich zwar spinnefeind sind. Aber dennoch gemeinsam daran arbeiten, den Frauen den Weg “nach oben” durch allerlei Fallen und Hürden zu verbauen. Zugleich schildert die Autorin, wie Frauen dennoch zusammenhalten und Netzwerke bilden, um in diesem schwierigen Umfeld zu bestehen – in der Welt am Ende der 1970er Jahre, als der Kalte Krieg noch nicht zu Ende war und eine altbacken-verknöcherte politische Elite von einer Kleinstadt namens Bonn aus das Land regierte. “Die Frau der Stunde” von Heike Specht basiert auf Tatsachen, die ihre kämpferischen Frauenfiguren vor so manche Probe stellen.

  • Bewertung

    5/5

    23.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    3 starke Frauen

    Die Frau der Stunde ist im Droemer Verlag erschienen und beinhaltet 352 lesenswerte Seiten. Wir schreiben das Jahr 1978. Catharina Cornelius behauptet sich als Frau in der Politik. Sie wird Vizekanzlerin und Außenministerin. Das war die Sensation in der der Politik. Mit den Waffen einer Frau behauptet Catharina sich in der Politik. Ihre langjährige Freundin Azadeh kämpft im Iran für die Rechte der Frauen. Nach der Machtübernahme von Khomeini eine lebensgefährliche Aufgabe. Dritte im Bunde ist Suzanne. Sie folgt Azadeh in den Iran und berichtet als Journalistin über Frauen. Die 3 Frauen sind Internatsfreundinnen. Sie halten zusammen wie Pech und Schwefel. Sie sind ein starkes Trio. Sie schätzen und unterstützen sich gegenseitig. Catharina hat Angst um Azadeh im Iran. Der Roman ist flüssig geschrieben. Eine wunderschöne Zeitreise. Ein sehr gelungener Einblick in die Politik und die Gesellschaft der 70-er Jahre. Ich vergebe daher sehr gerne 5 Sterne.

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