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Oststolz Appell eines Nachwendekinds | Der dunkle Parabelritter, Autor des SPIEGEL-Bestsellers “Du kannst sie nicht alle töten”

13

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25678

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2025

Verlag

Knaur

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/2,5 cm

Gewicht

316 g

Farbe

Seidengrau / Mokka

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56562-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Rezension

"Ein leidenschaftliches, flüssig geschriebenes aufklärerisches Buch." Jürgen Israel Publik-Forum 20251003

Produktdetails

Verkaufsrang

25678

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2025

Verlag

Knaur

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/2,5 cm

Gewicht

316 g

Farbe

Seidengrau / Mokka

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56562-9

Herstelleradresse

Knaur HC
Landsberger Straße 246
80687 München
DE

Email: [email protected]

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Eine gelungene Erzählung

Bewertung am 02.02.2026

Bewertungsnummer: 3033499

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich als Thüringerin habe das Buch sehr gerne gelesen. Eine leichte Lektüre, aber brutal ehrlich und authentisch erzählt. Ich habe meine Familie in vielen Dingen wiedererkannt. Das Buch zeigt eine Perspektive auf, weshalb sich viele Menschen im Osten als Bürger zweiter Klasse empfinden. Als 1996er Jahrgang habe ich vergleichsweise weniger Berührungspunkte mit der DDR gehabt, aber vieles im Buch beschriebene ist auch mir schmerzlich aufgefallen. Dass nicht alle Deutschen in diesen Verhältnissen leben bekam ich ähnlich wie der Autor erst im Internet mit den ersten Chatrooms mit. Jeder junge Mensch, mit dem ich schrieb, kam aus NRW. Es fühlte sich an, als ob die halbe Welt aus NRW kommen würde. Kein Einziger, den ich online kennenlernte, kam wie ich aus dem Osten. Meine Heimatstadt wird immer älter und bietet für die Jugend wenig Attraktivität, weshalb immer mehr junge Menschen wegziehen. Dieses Buch arbeitet eindrucksvoll und bildlich beschreibend die Gründe dafür aus, aus der eigenen Sicht des Autors. Bei dem beschriebenen Scham über die rechte Bewegung, die Verzweiflung der Menschen und gleichzeitig den Stolz für die Heimat und das Geleistete fühle ich mich gut abgeholt. Als links grün versiffte Thüringerin half es mir selbst sogar, die Menschen in meinem Umfeld besser zu verstehen. Der letzte Strohhalm, an den sie sich klammern. Ich wünsche mir, dass vor allem mehr Menschen aus den westlichen Teilen unseres Landes dieses Buch lesen und endlich verstehen können. Ich habe nämlich den Eindruck, dass kaum einer über die Zustände "bei uns" tatsächlich bescheid weiß, außer den Menschen selbst, die hier leben. Ich denke, viele nehmen die Unterschiede, die Ungleichheit, ja die Ungerechtigkeit kaum wahr, während die Menschen im Osten laut aufschreien. Und gleichzeitig wünsche ich mir, dass mehr Menschen hier her kommen und es als Ausflug und Urlaubsziel anstreben und weniger als Durchreise. Unsere Natur und Burgen haben viel zu bieten. Nicht umsonst wird Thüringen das grüne Herz Deutschlands genannt. Alles in allem ein gutes Buch. Hat mir viel Freude bereitet, danke. Ich kenne Alexander Prinz wie die meisten von Youtube, schaue gerne seine grandios recherchierten und ausgearbeiteten Videos und fühle mich gut vertreten. Ich bin froh, dass endlich ein relativ großer Youtuber, der sich über viele Jahre hochgearbeitet hat, mal aus dem Osten kommt.

Eine gelungene Erzählung

Bewertung am 02.02.2026
Bewertungsnummer: 3033499
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich als Thüringerin habe das Buch sehr gerne gelesen. Eine leichte Lektüre, aber brutal ehrlich und authentisch erzählt. Ich habe meine Familie in vielen Dingen wiedererkannt. Das Buch zeigt eine Perspektive auf, weshalb sich viele Menschen im Osten als Bürger zweiter Klasse empfinden. Als 1996er Jahrgang habe ich vergleichsweise weniger Berührungspunkte mit der DDR gehabt, aber vieles im Buch beschriebene ist auch mir schmerzlich aufgefallen. Dass nicht alle Deutschen in diesen Verhältnissen leben bekam ich ähnlich wie der Autor erst im Internet mit den ersten Chatrooms mit. Jeder junge Mensch, mit dem ich schrieb, kam aus NRW. Es fühlte sich an, als ob die halbe Welt aus NRW kommen würde. Kein Einziger, den ich online kennenlernte, kam wie ich aus dem Osten. Meine Heimatstadt wird immer älter und bietet für die Jugend wenig Attraktivität, weshalb immer mehr junge Menschen wegziehen. Dieses Buch arbeitet eindrucksvoll und bildlich beschreibend die Gründe dafür aus, aus der eigenen Sicht des Autors. Bei dem beschriebenen Scham über die rechte Bewegung, die Verzweiflung der Menschen und gleichzeitig den Stolz für die Heimat und das Geleistete fühle ich mich gut abgeholt. Als links grün versiffte Thüringerin half es mir selbst sogar, die Menschen in meinem Umfeld besser zu verstehen. Der letzte Strohhalm, an den sie sich klammern. Ich wünsche mir, dass vor allem mehr Menschen aus den westlichen Teilen unseres Landes dieses Buch lesen und endlich verstehen können. Ich habe nämlich den Eindruck, dass kaum einer über die Zustände "bei uns" tatsächlich bescheid weiß, außer den Menschen selbst, die hier leben. Ich denke, viele nehmen die Unterschiede, die Ungleichheit, ja die Ungerechtigkeit kaum wahr, während die Menschen im Osten laut aufschreien. Und gleichzeitig wünsche ich mir, dass mehr Menschen hier her kommen und es als Ausflug und Urlaubsziel anstreben und weniger als Durchreise. Unsere Natur und Burgen haben viel zu bieten. Nicht umsonst wird Thüringen das grüne Herz Deutschlands genannt. Alles in allem ein gutes Buch. Hat mir viel Freude bereitet, danke. Ich kenne Alexander Prinz wie die meisten von Youtube, schaue gerne seine grandios recherchierten und ausgearbeiteten Videos und fühle mich gut vertreten. Ich bin froh, dass endlich ein relativ großer Youtuber, der sich über viele Jahre hochgearbeitet hat, mal aus dem Osten kommt.

Wäre gut als Buch für Schulen geeignet

Bewertung am 23.10.2025

Bewertungsnummer: 2633720

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Wendekind findet man sich selbst sehr gut wieder und hat das Gefühl, seine eigene Geschichte nacherzählt zu bekommen. An manchen Stellen hätte ich mir tatsächlich noch etwas weniger Autobiographie und mehr allgemeine Geschichte gewünscht, was zu der jeweiligen Zeit passiert ist. Beispielsweise hätte Herr Prinz noch ein wenig zu den Firmen recherchieren können, welche im Zuge der Wende veräußert worden sind. Aber das ist nur mein persönlicher Geschmack und augenscheinlich nun einmal nicht sein Anspruch gewesen. Auf jeden Fall habe ich das Hörbuch innerhalb von drei Tagen Autofahrt durchgehört (hier kommt definitiv seine Erfahrung und Talent als Moderator und YouTubeer durch. Seine Erzählerrolle hat er absolut perfekt gemacht und ich würde jederzeit gerne mir weitere Hörbücher mit ihm als Sprecher anhören). Meine Frau (gebürtige Westdeutsche) hat sich das Buch jetzt nochmals für sich gekauft und ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen - vor allem für Westdeutsche Vor- und Nachwendekinder, welche sich mal für einen anderen Blickwinkel der damaligen Zeit interessieren

Wäre gut als Buch für Schulen geeignet

Bewertung am 23.10.2025
Bewertungsnummer: 2633720
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Wendekind findet man sich selbst sehr gut wieder und hat das Gefühl, seine eigene Geschichte nacherzählt zu bekommen. An manchen Stellen hätte ich mir tatsächlich noch etwas weniger Autobiographie und mehr allgemeine Geschichte gewünscht, was zu der jeweiligen Zeit passiert ist. Beispielsweise hätte Herr Prinz noch ein wenig zu den Firmen recherchieren können, welche im Zuge der Wende veräußert worden sind. Aber das ist nur mein persönlicher Geschmack und augenscheinlich nun einmal nicht sein Anspruch gewesen. Auf jeden Fall habe ich das Hörbuch innerhalb von drei Tagen Autofahrt durchgehört (hier kommt definitiv seine Erfahrung und Talent als Moderator und YouTubeer durch. Seine Erzählerrolle hat er absolut perfekt gemacht und ich würde jederzeit gerne mir weitere Hörbücher mit ihm als Sprecher anhören). Meine Frau (gebürtige Westdeutsche) hat sich das Buch jetzt nochmals für sich gekauft und ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen - vor allem für Westdeutsche Vor- und Nachwendekinder, welche sich mal für einen anderen Blickwinkel der damaligen Zeit interessieren

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