Ein Pyrenäenbuch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
07.04.2025
Herausgeber
Karl-Maria GuthVerlag
Henricus - Edition Deutsche KlassikSeitenzahl
156
Maße (L/B/H)
22,6/16/1,7 cm
Gewicht
406 g
Farbe
Camel / Ozeanblau
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7437-5072-2
Kurt Tucholsky: Ein Pyrenäenbuch Ein Mann reist durch die Pyrenäen - und nimmt den Leser mit in seine Gedankenwelt. 'Ein Pyrenäenbuch' ist kein klassischer Reisebericht, sondern ein literarisches Kaleidoskop: ironisch, politisch, zärtlich, bissig. Zwischen Klöstern, Kurorten, Stierkämpfen und Passbehörden reflektiert Kurt Tucholsky alias Peter Panter über die Menschen, über Europa, über sich selbst. Ein persönliches Buch voller Sprachwitz und kluger Melancholie - nicht nur über Frankreich, sondern über das Leben. Erstdruck: Verlag Die Schmiede, Berlin 1927 unter dem Namen Peter Panter. Vorabdrucke einzelner Kapitel: 'Der Beichtzettel' in: Das Stachelschwein, 1.12.1926; 'Pau' in Vossische Zeitung, 21.4.1927; 'Dank an Frankreich' in: Die Weltbühne, 1.3.1927, Nr. 9. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2025. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1890 in Berlin als ältester Sohn eines Bankkaufmanns geboren studiert Kurt Tucholsky Jura in Berlin und Genf, 1914 promoviert er in Jena. Auf eine anwaltliche Karriere verzichtet er, da er aus dem beachtlichen Vermögen des väterlichen Erbes sorgenfrei leben kann und stark journalistisch engagiert ist. Er ist regelmäßiger Autor für die bald in 'Weltbühne' umbenannte 'Schaubühne', mit dessen Herausgeber Siegfried Jacobsohn ihn eine lebenslange, enge Freundschaft verbindet. Als gegen die Weltbühne und seinen Kollegen Carl von Ossietzky wegen Landesverrat ermittelt wird, übersiedelt er 1929 dauerhaft nach Schweden. Seine Warnungen vor Adolf Hitler und dem Nationalsozialismus verhallen ungehört und er verstummt zusehends. Am 21. Dezember 1935 stirbt Kurt Tucholsky nach der Einnahme einer Überdosis Schlaftabletten in Göteborg. Mit ihm geht einer der bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik.
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