Produktbild: Herodot und Thukydides

Herodot und Thukydides Die Geburt der Geschichte

1

32,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.04.2025

Abbildungen

mit 1 Abbildung und 2 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/2,8 cm

Gewicht

448 g

Farbe

Schwarz / Camel

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83393-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.04.2025

Abbildungen

mit 1 Abbildung und 2 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/2,8 cm

Gewicht

448 g

Farbe

Schwarz / Camel

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83393-9

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Nie veraltende Themen

inlibrisfutura.de am 14.03.2021

Bewertungsnummer: 1436904

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Die Überlegenheit der Großmacht bestehe darin, sich nicht an die Regeln halten zu müssen, die sie unter dem Anschein des Rechts und unter allgemeiner Übereinstimmung für andere aufstelle." Das zeigt Herodot unter anderem in seinem Werk, das mit dem einige Jahre später erschienen Werk des Thukydides die Anfänge der Geschichtsschreibung darstellt. "In beiden Historikern verdichtet sich in einem Zeitraum von etwas mehr als einer Generation, von circa 440 bis 400 v.Chr., die Entwicklung von zweieinhalbtausend Jahren abendländischer Geschichtsschreibung." Diese beiden Werke untersucht Wolfgang Will mit seiner Erfahrung als Althistoriker und stellt sie gegenüber. Er betrachtet hierbei zahlreiche Aspekte: von der Methodik über die Sprache, Menschen und Götter bis zur Gesellschaft und dem Frauenbild. Eine beeindruckende Leistung wissenschaftlicher Untersuchungsmethodik in einem schlanken Buch mit vielen aktuellen Bezügen. So bleiben diese antiken Worte noch heute weiterhin aktuell: "'Es sind ja die Menschen gewohnt, was sie begehren, unbedachter Hoffnung anheimzustellen, was sie nicht an heranlassen wollen, aber mit selbstherrlicher Überlegung abzuweisen' (4.108.4)" Die Auseinandersetzung mit den beiden Begründern der Geschichtsschreibung ist daher noch heute von Aktualität und Einblicken in die antike griechische Welt lohnenswert. Ohne die Werke oder die grundlegende Forschung um diese zu kennen ist die Lektüre dieses Werkes allerdings schwierig. Zwar handelt es sich um einen um einen Blick auf die "historiographische Seite", die einen Vergleich erlaubt, aber eben um einen tiefgründigen und hochgradig wissenschaftlichen. Will spricht bereits im Vorwort an, dass sich die neuste Forschung der beiden Historiker von der älteren vorrangig nur darin unterscheidet, dass letztere auf Englisch verfasst ist. Dies von einem Historiker zu lesen kann durchaus bedeuten, dass es der Wahrheit entspricht. Denn zumeist wird Literatur des 19. Fahrhunderts eher als eigenes Forschungsobjekt gesehen, das den Nationalismus hinter den Werken und Autoren beleuchten kann. Obwohl Will zwar die Inhalte der Werke in Kürze wiedergibt, ist eine vorherige Beschäftigung mit den Werken in meinen Augen notwendig, um die angestellten Vergleiche und die Motivation der Autoren nachvollziehen zu können.

Nie veraltende Themen

inlibrisfutura.de am 14.03.2021
Bewertungsnummer: 1436904
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Die Überlegenheit der Großmacht bestehe darin, sich nicht an die Regeln halten zu müssen, die sie unter dem Anschein des Rechts und unter allgemeiner Übereinstimmung für andere aufstelle." Das zeigt Herodot unter anderem in seinem Werk, das mit dem einige Jahre später erschienen Werk des Thukydides die Anfänge der Geschichtsschreibung darstellt. "In beiden Historikern verdichtet sich in einem Zeitraum von etwas mehr als einer Generation, von circa 440 bis 400 v.Chr., die Entwicklung von zweieinhalbtausend Jahren abendländischer Geschichtsschreibung." Diese beiden Werke untersucht Wolfgang Will mit seiner Erfahrung als Althistoriker und stellt sie gegenüber. Er betrachtet hierbei zahlreiche Aspekte: von der Methodik über die Sprache, Menschen und Götter bis zur Gesellschaft und dem Frauenbild. Eine beeindruckende Leistung wissenschaftlicher Untersuchungsmethodik in einem schlanken Buch mit vielen aktuellen Bezügen. So bleiben diese antiken Worte noch heute weiterhin aktuell: "'Es sind ja die Menschen gewohnt, was sie begehren, unbedachter Hoffnung anheimzustellen, was sie nicht an heranlassen wollen, aber mit selbstherrlicher Überlegung abzuweisen' (4.108.4)" Die Auseinandersetzung mit den beiden Begründern der Geschichtsschreibung ist daher noch heute von Aktualität und Einblicken in die antike griechische Welt lohnenswert. Ohne die Werke oder die grundlegende Forschung um diese zu kennen ist die Lektüre dieses Werkes allerdings schwierig. Zwar handelt es sich um einen um einen Blick auf die "historiographische Seite", die einen Vergleich erlaubt, aber eben um einen tiefgründigen und hochgradig wissenschaftlichen. Will spricht bereits im Vorwort an, dass sich die neuste Forschung der beiden Historiker von der älteren vorrangig nur darin unterscheidet, dass letztere auf Englisch verfasst ist. Dies von einem Historiker zu lesen kann durchaus bedeuten, dass es der Wahrheit entspricht. Denn zumeist wird Literatur des 19. Fahrhunderts eher als eigenes Forschungsobjekt gesehen, das den Nationalismus hinter den Werken und Autoren beleuchten kann. Obwohl Will zwar die Inhalte der Werke in Kürze wiedergibt, ist eine vorherige Beschäftigung mit den Werken in meinen Augen notwendig, um die angestellten Vergleiche und die Motivation der Autoren nachvollziehen zu können.

Kundinnen und Kunden meinen

Herodot und Thukydides

von Wolfgang Will

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel findest du in

  • Produktbild: Herodot und Thukydides