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Beste Zeiten Roman. »Eine wunderschöne, zu Herzen gehende Coming-of-Age-Geschichte, die nachhallt« LUCY CALDWELL

85

24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7808

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.09.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/2,8 cm

Gewicht

466 g

Farbe

Messing / Zitronengelb

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

What a Time to Be Alive

Übersetzt von

Lisa Kögeböhn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0221-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7808

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.09.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/2,8 cm

Gewicht

466 g

Farbe

Messing / Zitronengelb

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

What a Time to Be Alive

Übersetzt von

Lisa Kögeböhn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0221-8

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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Vom Leben und Erwachsenwerden

Nähpummelchen am 13.11.2025

Bewertungsnummer: 2653293

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sickan ist 21 und hat es endlich geschafft, ihr erdrückendes Heimatkaff zu verlassen und in Stockholm zu studieren. Hier begleitet das Buch sie in ihre Anfänge, auf eigenen Füßen zu stehen. Unwahrscheinlich tiefgründig und reflektiert beschreibt die Autorin dabei Gefühlslagen, die Dialoge zwischen den Figuren sind so nah und echt, sie legen alles zwischen einander offen und ich kam regelrecht ins Schwelgen, wie angenehm es wäre, wenn mehr Menschen auf diese Art miteinander reden könnten und würden. Ihre Unterhaltungen und Gedankengänge wirken einfach natürlich. Der Schreibstil hat mir auch deswegen sehr gut gefallen. Gleichzeitig strahlt das Buch dabei eine warme Ruhe aus, die auch das Buchcover ansprechend widergibt. Die Plottwists haben mir gefallen, auch die Sprünge, wenn Sickan aus ihrer Jugend und Kindheit, von ihren Eltern erzählt. Auch die Beziehung zu ihrer selbstsicheren, exzentrischeren Freundin Hanna fand ich auch sehr spannend - angefangen, wie Hanna beschrieben wurde, wie unterschiedlich ihre (finanziellen) Herkünfte sind und wie ihnen dadurch bestimmte Dinge auch unterschiedlich gewichtet wichtig sind, und sie trotzdem auf einer zutiefst menschlichen Ebene zueinander kommen. Ich mochte das Buch wirklich sehr.

Vom Leben und Erwachsenwerden

Nähpummelchen am 13.11.2025
Bewertungsnummer: 2653293
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sickan ist 21 und hat es endlich geschafft, ihr erdrückendes Heimatkaff zu verlassen und in Stockholm zu studieren. Hier begleitet das Buch sie in ihre Anfänge, auf eigenen Füßen zu stehen. Unwahrscheinlich tiefgründig und reflektiert beschreibt die Autorin dabei Gefühlslagen, die Dialoge zwischen den Figuren sind so nah und echt, sie legen alles zwischen einander offen und ich kam regelrecht ins Schwelgen, wie angenehm es wäre, wenn mehr Menschen auf diese Art miteinander reden könnten und würden. Ihre Unterhaltungen und Gedankengänge wirken einfach natürlich. Der Schreibstil hat mir auch deswegen sehr gut gefallen. Gleichzeitig strahlt das Buch dabei eine warme Ruhe aus, die auch das Buchcover ansprechend widergibt. Die Plottwists haben mir gefallen, auch die Sprünge, wenn Sickan aus ihrer Jugend und Kindheit, von ihren Eltern erzählt. Auch die Beziehung zu ihrer selbstsicheren, exzentrischeren Freundin Hanna fand ich auch sehr spannend - angefangen, wie Hanna beschrieben wurde, wie unterschiedlich ihre (finanziellen) Herkünfte sind und wie ihnen dadurch bestimmte Dinge auch unterschiedlich gewichtet wichtig sind, und sie trotzdem auf einer zutiefst menschlichen Ebene zueinander kommen. Ich mochte das Buch wirklich sehr.

Eine ruhige, aber überaus tiefgründige Geschichte über Heilung und Identität

nessabo am 12.11.2025

Bewertungsnummer: 2652345

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich mochte Jenny Mustard bereits in ihrem Debüt außerordentlich gerne. Denn obwohl ich mit ruhigen Geschichten oft mal meine Probleme habe, nimmt mich ihr Schreibstil einfach immer völlig in sich auf. So war es auch mit ihrem zweiten Roman, der dem ersten in nichts nachsteht und doch anders ist. Während Mustards Debüt eine Paarbeziehung im Zentrum stehen hatte, dreht sich die Handlung hier noch einmal viel stärker um die Entwicklung der Hauptfigur sowie eine ganz tolle und angenehm unperfekte Freundinnenschaft. Sickan versucht ihren früheren Traumata sowie ihrem eher ärmlichen Wohnumfeld durch einen Umzug nach Stockholm zu entkommen. Das ist mit Anfang 20 ein sehr nachvollziehbarer Move, aber dass er die Probleme nicht wird lösen können, ist uns sicher allen klar. Dabei wirkt es doch einige Zeit so, als würde die Freundinnenschaft zur selbstsicheren Hanna genau das tun. Sickan, die eigentlich um jeden Preis den coolen Leuten auffallen will, wächst an der Seite ihrer etwas eigenbrötlerischen Freundin zunächst deutlich. Doch irgendwann holen sie die früheren Prägungen ein. Ich finde es ganz toll, wie die Autorin hier wiederholt politisch wird, deutlicher als in ihrem Debüt. Es geht um Klassismus und was er sowie Mobbing mit Menschen nachhaltig anrichten können. Es geht ebenso um 6ualisierte Gewalt und auch hier schafft es Mustard, das Trauma zu verdeutlichen, ohne die Betroffene einzig darüber zu definieren. Sie macht die Auswirkungen stets klar, ohne effekthascherisch ins Detail zu gehen. Sickan beginnt in ihrem „neuen Leben“ auch eine weitere Beziehung, die ebenso von viel Ehrlichkeit und Authentizität geprägt ist, aber zu meiner großen Freude nicht als Heilsbringer dargestellt wird. Und obwohl romantische Liebe eine Rolle spielt, macht Mustard deutlich, dass andere Beziehungen mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar bedeutsamer sind. Die Autorin zeigt wie schon in ihrem Debüt ihr Händchen für sanfte und reflektierte Männerfiguren. Loyalität, Ehrlichkeit und ein verletzliches Miteinander - all das spielt eine zentrale Rolle und das ganz unabhängig von der Beziehungsart. Wer ruhig und fundiert erzählte Geschichten mag, die nah an der Hauptfigur sind, hat hier einen Treffer. Ich mochte „Beste Zeiten“ tatsächlich noch einmal mehr als den Vorgänger, weil er deutlich politischer und noch einen Ticken weniger romantisch ist. Sickans Suche nach Heilung und einer eigenen Identität ist schmerzhaft ehrlich und ich gehe rundum zufrieden aus dem Buch.

Eine ruhige, aber überaus tiefgründige Geschichte über Heilung und Identität

nessabo am 12.11.2025
Bewertungsnummer: 2652345
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich mochte Jenny Mustard bereits in ihrem Debüt außerordentlich gerne. Denn obwohl ich mit ruhigen Geschichten oft mal meine Probleme habe, nimmt mich ihr Schreibstil einfach immer völlig in sich auf. So war es auch mit ihrem zweiten Roman, der dem ersten in nichts nachsteht und doch anders ist. Während Mustards Debüt eine Paarbeziehung im Zentrum stehen hatte, dreht sich die Handlung hier noch einmal viel stärker um die Entwicklung der Hauptfigur sowie eine ganz tolle und angenehm unperfekte Freundinnenschaft. Sickan versucht ihren früheren Traumata sowie ihrem eher ärmlichen Wohnumfeld durch einen Umzug nach Stockholm zu entkommen. Das ist mit Anfang 20 ein sehr nachvollziehbarer Move, aber dass er die Probleme nicht wird lösen können, ist uns sicher allen klar. Dabei wirkt es doch einige Zeit so, als würde die Freundinnenschaft zur selbstsicheren Hanna genau das tun. Sickan, die eigentlich um jeden Preis den coolen Leuten auffallen will, wächst an der Seite ihrer etwas eigenbrötlerischen Freundin zunächst deutlich. Doch irgendwann holen sie die früheren Prägungen ein. Ich finde es ganz toll, wie die Autorin hier wiederholt politisch wird, deutlicher als in ihrem Debüt. Es geht um Klassismus und was er sowie Mobbing mit Menschen nachhaltig anrichten können. Es geht ebenso um 6ualisierte Gewalt und auch hier schafft es Mustard, das Trauma zu verdeutlichen, ohne die Betroffene einzig darüber zu definieren. Sie macht die Auswirkungen stets klar, ohne effekthascherisch ins Detail zu gehen. Sickan beginnt in ihrem „neuen Leben“ auch eine weitere Beziehung, die ebenso von viel Ehrlichkeit und Authentizität geprägt ist, aber zu meiner großen Freude nicht als Heilsbringer dargestellt wird. Und obwohl romantische Liebe eine Rolle spielt, macht Mustard deutlich, dass andere Beziehungen mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar bedeutsamer sind. Die Autorin zeigt wie schon in ihrem Debüt ihr Händchen für sanfte und reflektierte Männerfiguren. Loyalität, Ehrlichkeit und ein verletzliches Miteinander - all das spielt eine zentrale Rolle und das ganz unabhängig von der Beziehungsart. Wer ruhig und fundiert erzählte Geschichten mag, die nah an der Hauptfigur sind, hat hier einen Treffer. Ich mochte „Beste Zeiten“ tatsächlich noch einmal mehr als den Vorgänger, weil er deutlich politischer und noch einen Ticken weniger romantisch ist. Sickans Suche nach Heilung und einer eigenen Identität ist schmerzhaft ehrlich und ich gehe rundum zufrieden aus dem Buch.

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Beste Zeiten

von Jenny Mustard

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