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Wer die Toten stört Historischer Thriller über Grabräuber, Serienkiller und den unbändigen Wunsch nach Wissen und medizinischen Fertigkeiten. Historischer Roman

24

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.11.2025

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,6/14/4 cm

Gewicht

524 g

Farbe

Schwarz / Khaki

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

The Resurrectionist

Übersetzt von

Axel Franken

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0141-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.11.2025

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,6/14/4 cm

Gewicht

524 g

Farbe

Schwarz / Khaki

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

The Resurrectionist

Übersetzt von

Axel Franken

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0141-3

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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  • Tine M.

    5/5

    31.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ich bin begeistert!

    James beginnt sein Medizinstudium in Oxford, da diese Uni 1828 die fortschrittlichste in dem Bereich ist. Doch das Studium ist nur theoretisch, die praktische Übung müssen sich die angehenden Ärzte in privaten chirurgischen Lehranstalten holen, die aber auch eine Menge Geld kosten. James‘ finanzielle Unterstützung wird immer geringer, weshalb er durch Aneurins Hilfe einen ungewöhnlichen Weg wählt, um sich diese zusätzliche unabdingbare Bildung zu leisten. Direkt zu Beginn des Studiums trifft er in seiner Unterkunft auf Charlie und seine Clique, mit denen er oft den Abend ausklingen lässt. Ich mag die Atmosphäre des Buches sehr! Realistisch gesehen sind die damaligen Zustände in der Medizin und wie manche Erkenntnisse erlangt wurden, schockierend, aber in einem Buch sind die Anfänge der modernen Medizin total faszinierend und auch die Leichenraube auf dem Friedhof ein passendes Detail. Manchmal makaber, aber auch sehr abenteuerlich tragen so einige Momente zu einem düsteren Dark Academia-Vibe bei. Wobei ich finde, dass die Geschichte auch viel Augenmerk auf die Charaktere legt. James‘ Art ist einfach unglaublich sympathisch und seine Entwicklung schön mitzuverfolgen. Auch wenn seine Clique aus Kommilitonen und Mitbewohnern immer mehr untergeht, ist es eine tolle Truppe mit so einigen Eigenheiten. Die Liebesgeschichte hat mir auch unglaublich gut gefallen, weil man einerseits am Anfang noch nicht erahnen kann, in wen sich James verliebt (diese Tatsache ist ungewöhnlich und sehr erfrischend) und die beiden eher unspektakulär zusammen finden und es auch keine expliziten spicy Szenen gibt, sodass die Liebesgeschichte einfach nur herzerwärmend ist. Und absolut spannend ist die Geschichte natürlich ebenfalls. Für die Leichenräuber wird es einige Male ganz schön knapp, ich habe bei einigen actionreichen Szenen die Luft angehalten, später wird es zunehmend gefährlich und die Autorin konnte mich auch oft überraschen. »Was denn? Leichen sind keine unangenehme Gesellschaft. Sie sind zwar miserable Gesprächspartner, aber ich kann bestätigen, dass sie ausgezeichnete Zuhörer sind.« S. 107 Ich bin kein großer Fan davon, wenn Protagonisten uns Leser/innen ansprechen, aber hier gefällt es mir. Diese Andeutungen von James machen mich eher noch neugieriger. Der Schreibstil der Autorin ist total lebendig und James‘ Erzählung bereitet mir dadurch noch mehr Spaß. Der Protagonist ist vornehm und deshalb auch teilweise unbedarft und unwissend, auf eine liebenswerte Weise. Ich finde es lustig, wenn er sich über den Kleidungsstiel Gedanken macht oder entrüstet ist, wenn jemand nicht seinem gewohnten Standard der Höflichkeit entspricht. Ich finde das Buch hat einige amüsante Momente, weshalb ich schon öfter schmunzeln musste. Ja, die Geschichte ist mit den Leichenrauben und Sektion düster und manchmal makaber, aber sie hat eben auch eine gewisse Leichtigkeit und macht einfach Spaß. Fazit: „Wer die Toten stört“ ist eine großartige und total fesselnde Geschichte! Mit einem anschaulichen Schreibstil, Humor, liebenswerten Charakteren, einer sanften Liebesgeschichte und so einigen erschreckenden und abenteuerlichen Momenten, hat diese Geschichte alles, was man sich nur wünschen kann. Ich bin begeistert von A. Rae Dunlaps Dark Academia-Geschichte und möchte unbedingt mehr von ihr lesen!

  • Buchstabengeflüster

    5/5

    31.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ich bin begeistert! James…

    Ich bin begeistert! James beginnt sein Medizinstudium in Oxford, da diese Uni 1828 die fortschrittlichste in dem Bereich ist. Doch das Studium ist nur theoretisch, die praktische Übung müssen sich die angehenden Ärzte in privaten chirurgischen Lehranstalten holen, die aber auch eine Menge Geld kosten. James‘ finanzielle Unterstützung wird immer geringer, weshalb er durch Aneurins Hilfe einen ungewöhnlichen Weg wählt, um sich diese zusätzliche unabdingbare Bildung zu leisten. Direkt zu Beginn des Studiums trifft er in seiner Unterkunft auf Charlie und seine Clique, mit denen er oft den Abend ausklingen lässt. Ich mag die Atmosphäre des Buches sehr! Realistisch gesehen sind die damaligen Zustände in der Medizin und wie manche Erkenntnisse erlangt wurden, schockierend, aber in einem Buch sind die Anfänge der modernen Medizin total faszinierend und auch die Leichenraube auf dem Friedhof ein passendes Detail. Manchmal makaber, aber auch sehr abenteuerlich tragen so einige Momente zu einem düsteren Dark Academia-Vibe bei. Wobei ich finde, dass die Geschichte auch viel Augenmerk auf die Charaktere legt. James‘ Art ist einfach unglaublich sympathisch und seine Entwicklung schön mitzuverfolgen. Auch wenn seine Clique aus Kommilitonen und Mitbewohnern immer mehr untergeht, ist es eine tolle Truppe mit so einigen Eigenheiten. Die Liebesgeschichte hat mir auch unglaublich gut gefallen, weil man einerseits am Anfang noch nicht erahnen kann, in wen sich James verliebt (diese Tatsache ist ungewöhnlich und sehr erfrischend) und die beiden eher unspektakulär zusammen finden und es auch keine expliziten spicy Szenen gibt, sodass die Liebesgeschichte einfach nur herzerwärmend ist. Und absolut spannend ist die Geschichte natürlich ebenfalls. Für die Leichenräuber wird es einige Male ganz schön knapp, ich habe bei einigen actionreichen Szenen die Luft angehalten, später wird es zunehmend gefährlich und die Autorin konnte mich auch oft überraschen. »Was denn? Leichen sind keine unangenehme Gesellschaft. Sie sind zwar miserable Gesprächspartner, aber ich kann bestätigen, dass sie ausgezeichnete Zuhörer sind.« S. 107 Ich bin kein großer Fan davon, wenn Protagonisten uns Leser/innen ansprechen, aber hier gefällt es mir. Diese Andeutungen von James machen mich eher noch neugieriger. Der Schreibstil der Autorin ist total lebendig und James‘ Erzählung bereitet mir dadurch noch mehr Spaß. Der Protagonist ist vornehm und deshalb auch teilweise unbedarft und unwissend, auf eine liebenswerte Weise. Ich finde es lustig, wenn er sich über den Kleidungsstiel Gedanken macht oder entrüstet ist, wenn jemand nicht seinem gewohnten Standard der Höflichkeit entspricht. Ich finde das Buch hat einige amüsante Momente, weshalb ich schon öfter schmunzeln musste. Ja, die Geschichte ist mit den Leichenrauben und Sektion düster und manchmal makaber, aber sie hat eben auch eine gewisse Leichtigkeit und macht einfach Spaß. Fazit: „Wer die Toten stört“ ist eine großartige und total fesselnde Geschichte! Mit einem anschaulichen Schreibstil, Humor, liebenswerten Charakteren, einer sanften Liebesgeschichte und so einigen erschreckenden und abenteuerlichen Momenten, hat diese Geschichte alles, was man sich nur wünschen kann. Ich bin begeistert von A. Rae Dunlaps Dark Academia-Geschichte und möchte unbedingt mehr von ihr lesen!

  • Bewertung

    aus Belm

    5/5

    23.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein besonderer und schöner Schreibstil

    Immer wieder lese ich sehr gerne historische Romane, die mich an andere Orte entführen, etwas dazulernen lassen und mit interessanten Charakteren unterhalten. Bei diesem Klappentext wurde meine Neugier sofort geweckt, denn das Thema Medizin in vergangenen Zeiten interessiert mich alleine schon durch meinen Beruf in der Gesundheitsbranche. Ich wurde auch ganz wunderbar von der Geschichte unterhalten und bin gerne in diese düstere, spannende Zeit eingetaucht. Die Geschichte führt den Leser nach Schottland ins Jahr 1828. Der naive, aber unbeirrbare James Willoughby gibt sein behütetes Leben in Oxford auf, um in Edinburgh Medizin zu studieren. Die Universität der Stadt bietet alles - außer der Möglichkeit, an einem menschlichen Leichnam zu arbeiten und somit chirurgisches Wissen zu erlangen. Nye MacKinnon, ein schneidiger junger Sezierer, verspricht James zu helfen. Doch Nye ist ein Grabräuber, ein Leichenfledderer. Und James ist unwissentlich sein Komplize geworden. Schon bald geraten die beiden zwei besonders zwielichtigen Grabräubern namens Burke und Hare in die Quere, deren Nachschubbedarf an Toten so hoch ist, dass sie dafür bereit sind, über Leichen zu gehen. In die Geschichte habe ich sehr gut hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre und ist schön bildlich. Er ist sehr aussergewöhnlich und schön und erinnert an Literatur vergangener Zeiten. Dies ist für das Buch natürlich ein echter Pluspunkt, außerdem ist meist ein schöner Lesefluss gegeben und es gab nur wenig langatmige Passagen. Darüber hinaus konnte ich einiges dazu lernen hinsichtlich der damaligen Medizin und wie schwer es war an geeignetes "Material" für die praktischen Vorlesungen zu gelangen. Ich fand es sehr interessant wie die Autorin Fiktion mit realen Ereignissen und Personen der damaligen Zeit vermischt hat und ihr ist dadurch ein sehr spannender und düsterer Roman gelungen, der einem teilweise die Haare zu Berge stehen lässt! Der Protagonist James ist anfangs ein ziemlicher Schnösel, doch schnell muss er lernen auf eigenen Beinen zu stehen. Die kleine queere Liebesgeschichte fügt sich sehr gut in die Story ein, ohne sie zu überlagern. Vorallem das Ende wurde dann nochmal richtig spannend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es gab immer wieder Überraschungen und eine mitreißende Handlung. Bei diesem Buch erhält man einige historische Infos, einen Einblick in das Leben des früheren Medizinstudenten aber auch gegen Ende mächtig Spannung. Ich wurde gut von dem Buch unterhalten und vergebe dafür 4,5 von 5 Sternen. Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen.

  • H.B.

    5/5

    19.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Wissenschaft und Verbrechen

    Edinburgh, 1828: James Willoughby, ein junger Gentleman aus verarmten Haus, brennt für die medizinische Wissenschaft. Leider ist erfordert ein erfolgreiches Medizinstudium mehr Mittel, als ihm zu Verfügung stehen. Entschlossen seinem Traum zu folgen, setzt er sich Schritt für Schritt über gesellschaftliche und gesetzliche Grenzen hinweg und entdeckt die Schattenwelt der Anatomie zu des 19. Jahrhunderts. Die Geschichte der Medizin ist ein Thema, das mich fasziniert, also war ich sofort vom Roman angetan. Ich hoffe in Zukunft mehr von der Autorin lesen zu können, denn der Schreibstil hat es mir wirklich angetan: er erinnert an den der erzählten Zeit, ist aber gleichzeitig moderner gehalten und dadurch flüssig und angenehm zu lesen. Zusammen mit der düsteren Thematik und den bildlichen Beschreibungen von Armut und Elend der sozialen Unterschicht sowie ungeschönt blutigen Szenen des Sezierens und Erforschung menschlicher Anatomie entsteht eine wundervoll makabre Atmosphäre, die immer wieder durch humorvolle Momente aufgehellt wird. Alles, was mit der Leichenbeschaffung zu tun hat, ist unglaublich gut recherchiert und wird voll spannender Details erzählt. Stellenweise hätte ich mir allerdings gewünscht auch mehr über das reguläre, offizielle Medizinstudium zu erfahren. Der Klappentext greift sehr weit in die Handlung voraus, Thrillerelemente kommen eigentlich erst im letzten Drittel auf. Ein paar der historischen Charaktere fand ich etwas blass dargestellt, aber die fiktiven Hauptfiguren James und Aneurin sind gut ausgearbeitet, besonders James wächst im Laufe des Romans weit über seine Anfänge hinaus. Die sich entwickelnde Liebesgeschichte war ganz nach meinem Geschmack: dezent, ohne explizite Sexszenen und unnötige Kommunikationsprobleme und nicht im Vordergrund der Handlung. Es hat sich sehr natürlich gelesen, die Figuren passen zueinander und wurden nicht auf die Beziehung zueinander reduziert. Alles in allem eine wundervolle Anreicherung historischer Wahrheit um fiktive Figuren, perfekt für alle Fans historischer Romane und Krimis.

  • Bewertung

    5/5

    17.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Jahreshighlight 2025

    „Wer die Toten stört“ von A. Rae Dunlap ist mein persönliches Highlight für das Jahr 2025 geworden. Mit großer Finesse vereint der Roman einen gut recherchierten historischen Hintergrund, True-Crime Elemente und eine Liebesgeschichte, die mich vollkommen verzaubert hat. Das düstere und dreckige Setting im Edinburgh des 19. Jahrhunderts schafft eine beklemmende Atmosphäre und die Thematik des Leichenraubs für medizinische Fakultäten ist ebenso makaber wie faszinierend. Besonders angetan hat es mir aber der außergewöhnliche und äußerst humorvolle Schreibstil der Autorin, der dem Roman eine ganz einzigartige Stimme verleiht. Ich hoffe sehr, dass in Zukunft noch mehr Bücher der Autorin ihren Weg auf den deutschen Markt finden! Den Protagonisten James lernen wir zunächst als etwas tollpatschigen und naiven Medizinstudenten kennen. Im Laufe des Romans durchläuft er aber eine bemerkenswerte Entwicklung, die authentisch erzählt wird. Mir ist er bereits nach kurzer Zeit ans Herz gewachsen. Auch die übrigen Figuren sind durchweg interessant und gut ausgearbeitet - mein persönlicher Favorit ist der geheimnisvolle und charismatische Grabräuber Nye. Für meinen Geschmack hätte der Roman gerne etwas länger ausfallen dürfen. Ich hätte mir noch mehr Einblicke in die anatomischen Lehranstalten und den damaligen Unterricht gewünscht. Umso mehr hoffe ich, dass die Autorin eine Fortsetzung von James und Nyes Abenteuern plant. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle Fans von düsteren historischen Romanen. Auch Liebhaber von True-Crime Geschichten kommen hier voll auf ihre Kosten. Das Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde gelesen - herzlichen Dank an die Lesejury und den Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar!

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