Konstantinopel, im Jahr 1007. Ein blauer Stern steht drohend über der Stadt, und seit sieben Jahre herrscht eine eisige Kälte in ganz Europa. Von Norden bis Süden ist die Zivilisation zusammengebrochen, und es wüten mörderische Banden. Als eine Hochzeitsgesellschaft von ihnen heimgesucht und gemeuchelt wird, kann nur ein kleines Mädchen, Halla, mit seiner Mutter entkommen, gewarnt von einem Fremden. Zusammen mit Orpheus, einem Taugenichts und Lautenspieler, begeben sie sich auf eine gefährliche Reise voller Schrecken und Gefahren. Denn es gilt unbedingt das Kind vor den Mördern zu schützen. Nur Halla verfügt über die mystischen Kräfte, die den ewigen Winter beenden können ...
Kundinnen und Kunden meinen
3.9/5.0
Wuselwolf
5/5
01.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eiskalter Auftakt, der in die nordische Mythologie entführt
„Der Weg des ewigen Winters“ spielt in Konstantinopel im Jahr 1007 nach Christus.
Seit sieben Jahren wird Europa von einer eisigen Kälte beherrscht, die den jährlichen Sommer immer weiter verdrängt und das Anbauen von Nahrung nahezu unmöglich macht. Nicht nur fehlende Lebensmittel, sondern auch mörderische Banden und obere Herrschende ohne milde Hand, machen das Überleben schwer.
Halla, ein junges, aber besonderes Mädchen, das scheinbar vom Himmel fiel, wird von verschiedenen Parteien gejagt. Nicht nur Menschen haben es auf sie abgesehen.
Auf ihrer Flucht quer durch die Lande wird sie von ihrem Onkel Orpheus begleitet, der junge Bruder Hallas verstorbener Adoptivmutter, der sich als Lautenspieler verdingt und alles andere als ein Held ist.
Der Autor Niilo Sevänen hat mit diesem Buch einen großen nordischen Fantasyepos gestartet, bei es eiskalt und komplex hergeht. Verschiedene Erzählstränge und Perspektiven ziehen den Leser in seinen Bann. Der Spannungsbogen wird hoch gehalten mit humorvollen Szenen untersetzt.
Historische Gegebenheiten werden geschickt mit der nordischen Mythologie verknüpft und ergeben ein authentisches Bild.
Die Charaktere verbleiben lebhaft im Gedächtnis. Auch Fabelgestalten finden ihren Weg in dieses Buch. Geifernde Werwölfe, angriffslustige Harpyen, Traumvögel und redseelige Füchse untermalen die Geschichte.
Mir fiel der Einsteig in diese Fantasygeschichte leicht, der durchgängig flüssige Schreibstil lies mich kaum innehalten und ich freue mich wahnsinnig auf das nächste Band.
Bewertung
5/5
21.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine gefährliche Reise!
Mit dem ersten Band dieser Reihe öffnet der Autor uns eine Tür in die Vergangenheit, in eine Welt voller Kälte, Gefahren und Abenteuern.
Konstantinopel um 1000 vor Christus. Die Welt ist seit sieben Jahren mit Eis und Schnee überzogen, die weiße Hexe und andere Gestalten und Monster verbreiten Terror unter der Bevölkerung.
Mitten drin ist Hella, ein kleines Mädchen, von Geheimnissen umgeben und auf der Flucht vor verschiedenen Jägern.
Eine spannende, bildgewaltige Geschichte mit verschiedenen interessanten Charakteren. Erzählt wird sie aus verschiedenen Perspektiven, die Stück für Stück offenlegen, um was es hier geht.
Während man einerseits Einblicke in das Leben von Kaiserin Theophanu bekommt, die auf der Suche nach ihrem Sohn ist, begleitet man andererseits Orpheus, Skadi, Hella und den Fuchs. Ihre Geschichten führen irgendwann zusammen, aber noch bleibt vieles im Verborgenen.
Sehr beeindruckend waren Hellas Träume, die in die Tierwelt führen. Sie haben etwas märchenhaftes, etwas magisches an sich und geben zwischendurch Hinweise auf das Geschehen.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist fesselnd und sehr spannend geschrieben. Man bekommt nach und nach mehr Einblicke ins Geschehen, in die Vergangenheit der Figuren und begibt sich mit ihnen auf eine gefährliche Reise. Dabei entwickeln sie sich weiter und überraschen manchmal.
Aufregend, mystisch, auch mal humorvoll, hat der Autor hier eine komplexe Geschichte zum Leben erweckt.
Auf die Fortsetzung bin ich sehr gespannt!
Eskalina
aus Hannover
5/5
12.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Auf in den ewigen Winter...
Niilo Sevänen, bekannt als Mitglied der Band INSOMNIUM hat mit seinem ersten Buch gleich einen Volltreffer gelandet. „Der Weg des ewigen Winters“ ist eine rasante und gut geschriebene Fantasy-Story, die mit einem spannenden Setting und interessanten Figuren punktet.
Das Ganze spielt 1007 nach Christus und Konstantinopel wird seit sieben Jahren von Eis und Schnee beherrscht. Niemand weiß genau, was damals geschah, doch es wird eine „weiße Hexe“ dafür verantwortlich gemacht und die scheint wieder aktiv zu werden, denn der blaue Stern, der bei ihrem ersten Erscheinen am Himmel auftauchte, ist wieder sichtbar.
Orpheus ein mehr oder weniger erfolgreicher Barde, muss sich plötzlich um seine Stiefnichte Halla kümmern. Schnell, zu schnell wird ihm klar, dass dieses Mädchen kein normales Kind ist und dass es mehrere Mächte auf sie abgesehen haben. Hallas Kräfte sind gewaltig und Orpheus möchte anfangs das Kind so bald wie möglich loswerden, doch dazu muss er erst einmal fliehen.
Wie so häufig in Fantasy-Geschichten bildet sich eine unfreiwillige Gruppe um die beiden, inklusive eines sprechenden Fuchses. Zusammen begleiten wir sie auf einer atemlosen Flucht vor ihren Verfolgern, die immer schon im Voraus zu wissen scheinen, wohin die Reise geht und deren Motive rätselhaft bleiben.
Gleichzeitig sucht die Kaiserin Theodora nach ihrem Sohn Otto. An ihrer Seite befindet sich ein Gefangener, von dem sie vermutet, dass er weiß, wo sie Otto finden kann. Die Reise geht durch ein von Eis und Schnee bedecktes Land und überall lauern Feinde…
Ich habe diese Story sehr gerne gelesen. Endlich keine „Romantasy“, keine billig zusammengeschusterte Story, die sich nur wegen des schönen Buchschnittes verkauft. Die Figuren sind sympathisch (die Guten), die verschiedenen Handlungsstränge komplex und die Spannung permanent greifbar. Den sprechenden Fuchs hätte es nicht gebraucht, doch da Halla nachts rätselhafte Träume erlebt, in denen sie sich in einen kleinen Vogel verwandelt, der mit der Tierwelt spricht und dort seine Verfolger beobachten kann, passt er in die Geschichte. Wenn man sich mit den nordischen Sagen auskennt, hilft es ein wenig, manche Sprüche und Gedanken zu verstehen, es ist aber kein Muss.
Insgesamt ein sehr lesenswerter Auftakt einer Trilogie, deren nächster Band hoffentlich schon bald erscheinen wird.
Honigmond
5/5
07.12.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Auf der Flucht in eisiger Kälte
Das Buch ist der Auftakt zu einer historischen Fantasysaga, welches im Jahr 1007 in Konstantinopel spielt. In Europa herrscht seit 7 Jahren eine eisige Kälte und von Norden bis Süden ist die Zivilisation zusammengebrochen. Es wüten mörderische Banden, welche auch eine Hochzeitsgesellschaft heimsuchen, meucheln und morden. Auf dieser Feier ist auch die kleine Halla und ihre Mutter, welche beide fliehen können. Halla verfügt über mystische Kräfte, welche die Eiseskälte beenden könnten. Deswegen wird sie auch gejagt. Zusammen mit Orpheus, ihrem Onkel, begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise voller Schrecken und Gefahren.
Der Einstieg in das Buch gelingt leicht und schnell. Der Schreibstil ist einfach wunderbar und die Story, welche sehr bildhaft geschrieben ist, nimmt einen von der ersten Seite an gefangen. Man bekommt immer mehr Einblicke in die Handlung, da aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt wird. Richtig spannend fand ich die Stellen um die Träume von Halla, welche in die Tierwelt führen. Es ist schwierig, wer hier gute und wer böse Absichten mit Halla hat, dennoch auf eine gewisse Art faszinierend, wie die Tiere miteinander agieren. Die kleine Halla ist ein kleines Weisenkind, welche nun mit ihrem Onkel Orpheus auf der Flucht vor der weißen Hexe ist, die wohl für die wütenden Banden und die Eiseskälte verantwortlich ist. Doch wer ist diese weiße Hexe und was sind ihre wahren Absichten. Spannend ist auch, ob Hallas mystische Kräfte noch mehr bewirken könnten, als nur die Eiseskälte zu beenden. Die einzelnen Kapitel widmet der Autor unterschiedlichen Charakteren. Mal aus Sicht von Halla, mal aus Sicht von Orpheus, aber auch Skadi, die Söldnerin, welche Halla fangen soll und aus Sicht von Königin Theophanu, welche ihren Sohn sucht, erfährt man viel. Zum Ende hin bleibt noch einiges offen, was sicherlich in der Fortsetzung seine Aufklärung finden wird.
Für mich ist der Auftakt sehr gelungen und ich bin total begeistert, zumal es eigentlich nicht mein Genre ist. Dennoch hat es mich von der ersten Seite an gefesselt und viele spannende Lesestunden bereitet. Ich bin nun sehr gespannt auf die Fortsetzung und kann es kaum erwarten. Für das wunderbar passende Cover sowie die gute Story vergebe ich als Gesamtpaket 5 Sterne sowie eine ganz klare Leseempfehlung.
Silke Steinfeldt
aus Wittstock
5/5
06.12.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Das Mädchen und der ewige Winter
Der Weg des ewigen Winters von Niilo Sevänen ist der Auftaktband einer historischen Fantasysaga, die in unserer Welt spielt. Allerdings ist dort im Jahr 1000 eine eisige Kälte über ganz Europa gezogen und seit sieben Jahren werden die Menschen von der Weißen Hexe und ihren Bestien terrorisiert. Nur hinter den Stadtmauern sind sie sicher vor Werwölfen und anderen Wesen, die durch die Lande streifen. Als bewaffnete Söldner in ein Kloster eindringen und ein kleines Mädchen suchen, das von den Mönchen beschützt wird, beginnt in Konstantinopel eine fantastische Geschichte, die einen Barden und eine Söldnerin gemeinsam mit einem sprechenden Fuchs auf eine gefährliche Flucht führt. Das Mädchen Halla besitzt nämlich Kräfte, die den Winter beenden könnten und so sind viele Parteien daran interessiert, Halla zu finden. Einige meinen es gut mit ihr, aber andere wollen sie für ihre Zwecke benutzen, wem kann sie trauen?
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, der Barde Orpheus und die Söldnerin Skadi begleiten Halla auf ihrer Flucht. Hallas Sicht erzählt von ihren Träumen, wo sie in Tiergestalt mit anderen Tieren agiert. Dann gibt es noch die Kaiserin Theophanu, die nach ihrem Sohn sucht, der nach dem Kampf mit der Weißen Hexe vermisst wird. Durch sie wird vor allem der Hintergrund der Geschichte klarer, da sie herausfinden will, was vor sieben Jahren geschah.
Das Buch ist von der ersten Seite an sehr spannend und man kann kaum Atem holen, durch die Beschreibung der Flucht und die Gefahren, die von allen Seiten lauern, ist das Erzähltempo sehr hoch. Es gelingt dem Autor aber alles sehr bildhaft und anschaulich zu beschreiben, als wäre man selbst dabei bei dieser Reise. Die Verbindung von fantastischen Elementen mit historischen Begebenheiten finde ich gut gelungen. Das Ende des Buches ist sehr offen, es bleiben viele Fragen, die wohl erst in den Folgebänden geklärt werden. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht und hoffe, nicht zu lange warten zu müssen.
Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight und für Fantasyliebhaber meine Empfehlung: Lest dieses Buch!
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.