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Produktbild: Before we were innocent
Artikelbild von Before we were innocent
Ella Berman

1. Before we were innocent

Before we were innocent

Gesprochen von
67

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Lena Tiemann

Spieldauer

11 Stunden und 55 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

25.04.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

232

Verlag

Lübbe Audio

Übersetzt von

Elina Baumbach

Sprache

Deutsch

EAN

9783754017142

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Lena Tiemann

Spieldauer

11 Stunden und 55 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

25.04.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

232

Verlag

Lübbe Audio

Übersetzt von

Elina Baumbach

Sprache

Deutsch

EAN

9783754017142

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  • nessabo

    5/5

    07.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein äußerst würdiger zweiter Roman der Autorin

    Ella Berman hat bereits in ihrem Debüt gezeigt, dass sie ein Händchen hat für die subtile Wirkweise von Macht und Abhängigkeit. Auch in ihrem neuen Roman untermalt sie auf ein Neues, dass sie meisterinnenhaft unklar machen kann, wer Opfer und wer Täter*in ist. Hier geht es zwar weniger um Machtmissbrauch und doch sehe ich gewisse Parallelen zwischen den beiden Büchern. Die Freundinnenschaft der drei ist gleichermaßen greifbar wie mir fremd. Sie sind irgendwie alle auf verschiedene Weise wohlhabend und enorm privilegiert. Und doch sind sie ebenso unsicher und eben Teenagerinnen/junge Erwachsene wie ich auch mal eine war. Wiederholt flicht die Autorin thrillerhafte Elemente ein, die immer wieder die Spannung heben, ohne dass wir hier einen Thriller vor uns hätten. Als sensible Person ist mir dieses Maß immer genau recht, denn spannende Geschichten mag ich schon und eine solche haben wir hier in jedem Fall. Was genau passiert ist und wer für Vergangenes bzw. Aktuelles tatsächlich Schuld trägt, wird in einem guten Tempo enthüllt. Streckenweise fand ich die Handlung etwas zäh, aber insgesamt war ich überwiegend wie gebannt. Der Roman hatte für mich auf jeden Fall auch deutlich weniger Längen als ihr Debüt, wodurch er noch einmal eine merkliche Steigerung zu ihrem Erstling ist. Die Autorin zeichnet auch hier wieder keine moralisch eindeutigen Figuren und das finde ich gut. Denn unser Mitgefühl sollte optimalerweise nicht vom Lebensstil der Betroffenen abhängig sein, sondern situationsbezogen gelten. So verdienen auch reiche, unsympathische Menschen unsere Solidarität, wenn ihnen Gewalt widerfährt. Wie schon in ihrem Debüt thematisiert Berman die Rolle der Presse und legt nochmal eine deutliche Schippe drauf. Die Verzerrung und Obsession seitens der Medien ist klar zu verurteilen und ich finde es wichtig, sich das immer wieder bewusst zu machen. Wir sind wohl alle nicht gefeit vor den großen Storylines und umso stärker sollten wir uns daran erinnern, dass echte und vielschichtige Menschen dahinter stecken. Ein gelungenes zweites Werk der Autorin, die ich auf jeden Fall weiter verfolgen werde. 4,5 ⭐️

  • nessabo

    5/5

    07.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein äußerst würdiger zweiter…

    Ein äußerst würdiger zweiter Roman der Autorin Ella Berman hat bereits in ihrem Debüt gezeigt, dass sie ein Händchen hat für die subtile Wirkweise von Macht und Abhängigkeit. Auch in ihrem neuen Roman untermalt sie auf ein Neues, dass sie meisterinnenhaft unklar machen kann, wer Opfer und wer Täter*in ist. Hier geht es zwar weniger um Machtmissbrauch und doch sehe ich gewisse Parallelen zwischen den beiden Büchern. Die Freundinnenschaft der drei ist gleichermaßen greifbar wie mir fremd. Sie sind irgendwie alle auf verschiedene Weise wohlhabend und enorm privilegiert. Und doch sind sie ebenso unsicher und eben Teenagerinnen/junge Erwachsene wie ich auch mal eine war. Wiederholt flicht die Autorin thrillerhafte Elemente ein, die immer wieder die Spannung heben, ohne dass wir hier einen Thriller vor uns hätten. Als sensible Person ist mir dieses Maß immer genau recht, denn spannende Geschichten mag ich schon und eine solche haben wir hier in jedem Fall. Was genau passiert ist und wer für Vergangenes bzw. Aktuelles tatsächlich Schuld trägt, wird in einem guten Tempo enthüllt. Streckenweise fand ich die Handlung etwas zäh, aber insgesamt war ich überwiegend wie gebannt. Der Roman hatte für mich auf jeden Fall auch deutlich weniger Längen als ihr Debüt, wodurch er noch einmal eine merkliche Steigerung zu ihrem Erstling ist. Die Autorin zeichnet auch hier wieder keine moralisch eindeutigen Figuren und das finde ich gut. Denn unser Mitgefühl sollte optimalerweise nicht vom Lebensstil der Betroffenen abhängig sein, sondern situationsbezogen gelten. So verdienen auch reiche, unsympathische Menschen unsere Solidarität, wenn ihnen Gewalt widerfährt. Wie schon in ihrem Debüt thematisiert Berman die Rolle der Presse und legt nochmal eine deutliche Schippe drauf. Die Verzerrung und Obsession seitens der Medien ist klar zu verurteilen und ich finde es wichtig, sich das immer wieder bewusst zu machen. Wir sind wohl alle nicht gefeit vor den großen Storylines und umso stärker sollten wir uns daran erinnern, dass echte und vielschichtige Menschen dahinter stecken. Ein gelungenes zweites Werk der Autorin, die ich auf jeden Fall weiter verfolgen werde. 4,5 ⭐️

  • Chris

    5/5

    30.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Urlaub, Tod und Freundschaft

    Drei Freundinnen, Bess, Joni und Ev, machen Urlaub in Griechenland. Aber nur zwei treten die Heimreise an. Die Andere ist tot. In diesem Roman geht es gar nicht mal so sehr darum, was passiert ist (Unfall? Mord?), sondern was es für Auswirkungen auf die beiden anderen Mädchen hat. Denn 10 Jahre später steht Joni vor der Tür von Bess und bitten Sie um "nur einen kleinen Gefallen". Sie braucht ein Alibi, denn ihre Lebensgefährtin ist verschwunden. Hat Joni wirklich einfach ein schlechtes Karma oder steckt mehr dahinter? Dieses Buch hat mich wirklich gefesselt. Es wird aus der Sicht von Bess erzählt und diese Entscheidung der Autorin war genau richtig, denn so erfährt man die Gedanken und Handlungen aus einer direkten Sicht und nicht nur als unbeteiligter Zuschauer. Freundschaft, Manipulation, Lügen, all das wird zu einem spannenden Plot verwoben. Aber trotzdem ist es weder ein Krimi noch ein Thriller. Sondern ein Buch über Freundschaft und wie ein einziges Ereignis ein ganzes Leben bestimmen kann.

  • Johanna

    5/5

    29.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein packendes, vielschichtiges Drama

    In dem Buch geht es um die Freundschaft zwischen Joni, Bess und Evangeline, die vor 10 Jahren auf tragische Weise gestorben ist. Was als scheinbar entspannter Urlaub unter Freunden beginnt, entwickelt sich bald zu einem dunklen Albtraum, als verborgenes Misstrauen und manipulative Spielchen ans Licht kommen, was zuletzt im tragischen Tod von Evangeline endet. 10 Jahre nach dem Tod steht Joni vor Bess Tür und fragt sie nach einem Alibi. Ab diesem Zeitpunkt begleiten wir Bess und erfahren in Rückblenden, wie es zu Evangelines Tod kam. Bess scheint in der Vergangenheit in einer komplexen und emotional aufgeladenen Freundschaft zu Evangeline und Joni gefangen zu sein. Anfangs erscheint Evangeline als die ideale Freundin – selbstlos und charmant, was sich jedoch im Verlauf des Buches ändert. Die Art, wie sie Bess mit völliger Ignoranz behandelt und sich sehr egozentrisch und kontrollierend zeigt, haben mich erschüttert und eine starke Abneigung gegen sie geweckt. Bess ist eine sehr vielschichtige und authentische Protagonistin. Ihre inneren Konflikte, vor allem in Bezug auf ihre Unsicherheit, ihre Wut und die Frage, ob sie ein "schlechter Mensch" sei, machen sie unglaublich nachvollziehbar. Ihre Emotionalität und ihre Stärke, sich aus der toxischen Dynamik zu befreien, ziehen sich durch die Geschichte. Joni bleibt die größte Rätsel-Figur im Buch. Ihr Verhalten wirkt oft widersprüchlich und undurchsichtig. Ihre Rolle im gesamten Geschehen sorgt für ständige Unsicherheit und steigert die Spannung enorm. Das Buch ist insgesamt von einer düsteren, beinahe erdrückenden Atmosphäre durchzogen. Die Themen Verrat, Vertrauen und die Manipulation innerhalb von Freundschaften sind zentrale Aspekte. Besonders gefallen hat mir auch der Schreibstil. Die innere Zerrissenheit der Protagonisten wird auf eindringliche Weise vermittelt, was eine große emotionale Tiefe schafft. Insgesamt war dieses Buch für mich ein sehr packendes, vielschichtiges Drama, das mit komplexen Charakteren überzeugt hat. Ich mochte die Mischung aus True-Crime ähnlichen Elementen und der Beleuchtung der menschlichen Dynamiken und Innenwelt unheimlich gerne und möchte jetzt unbedingt mehr in die Richtung lesen. Für mich war dieses Buch, unerwarteterweise, ein ganz großes Highlight.

  • Bewertung

    5/5

    29.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Wahrheit zwischen den Lügen

    In diesem Buch, ganz anders als die anderen Bücher aus dem Pola Verlag, geht es um eine Freundschaft zwischen drei junge Frauen: Bess, Ev und Joni. Wir begleiten die jungen Frauen 2008 nach Griechenland. Nach Deutschland zurück kommen nur zwei der drei Freundinnen. Ev stirbt. Zurück bleiben Fragen und Anschuldigungen. Die Geschichte überspringt dann ein paar Jahre, wir befinden uns im Jahr 2018. Joni und Bess treffen wieder aufeinander. Es geht wieder um Geheimnisse, und Anschuldigungen. Joni benötigt ein Alibi. Und die ganze Geschichte fängt von vorn an. Ich war überrascht, dass dieses Buch so anders ist - ein Krimi. Der Spannungsbogen von Anfang an hoch - über das gesamte Buch gehalten (zum Ende sage ich nichts). Ich habe es gern gelesen, es zog mich nahezu in einen Bann. In einen Bann voller Freundschaft und Intrigen. Voller Lügen und Unklarheiten. Interessant fand ich die Story insgesamt auch, weil sie so anders ist. Sie regt zum nachdenken an. Was passiert eigentlich mit den "Beschuldigten"? Was passiert mit den "Hinterbliebenen"? Wenn jeder dein Gesicht kennt und sich bereits eine Meinung über die gebildet hat, ist es nur schwer dem entgegen zu wirken- oder ein "normales" Leben zu leben. Man stirbt auch ein bisschen mit. Wieder mal ein grandioses Buch aus dem Pola Verlag!

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