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Produktbild: Blut und Spiele in Colonia
Band 2

Blut und Spiele in Colonia Ermittlungen am Rand des Römischen Reichs

19

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

2004 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734933714

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

2004 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734933714

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  • D. Soni

    aus Ratingen

    4/5

    12.10.2025

    eBook (PDF)

    Würdige Fortsetzung

    Die Römerzeit stellt ein nicht enden wollendes Faszinosum dar. Als jemand, der "Gladiator" (1+2) und "Spartacus" (die Serie) verschlungen hat, lese ich auch gerne mal Bücher, die in der Antike angesiedelt sind. Dieser, der zweite Band um die Ermittler Lucretia und Quintus, entführt erneut ins Köln des Jahres 87 nach Christus. Die "Colonia" ist gerade zur Provinzhauptstadt aufgestiegen und plötzlich Zentrum des politischen Geschehens nördlich der Alpen im Römerreich. Das Köln dieser Zeit ist eine Grenzstadt, die immer in Furcht vor den wilden Eingeborenen jenseits des Flusses lebt – fast eine Western-Konstellation, was im ersten Band "Schatten über Colonia" auch intelligent und genüsslich bedient wurde. Die Germanen spielen im zweiten allerdings keine Rolle, es sind eher Intrigen innerhalb des Imperiums, um die es hier geht. Und dieser Fokus ist sehr spannend. Mit dem Tänzer Aulus, quasi dem Michael Jackson der Antike, gelingt den Autoren eine besonders ikonische Figur, um die die ganze, spannende Krimihandlung kreist, die irgendwann viel bedrohlicher und größer wird als anfangs vermutet. Und obwohl 2000 Jahre vergangen sind, fühlt sich dieses alte Köln frisch und heutig an. Wenn die Agrippinenser Aulus bekreischen wie einst hysterische Mädels beim Beatles-Konzert, trifft der Starkult von damals auf die Instawelt von jetzt. Ein fesselnder und ich würde sogar sagen: relevanter, historischer Krimi.

  • Adriana

    aus Haan

    4/5

    24.09.2025

    eBook (PDF)

    Steigerung zum ersten Band

    Den Vorläufer Schatten über Colonia fand ich etwas langatmig. Bei Blut und Spiele geht es deutlich schneller, härter, sexyer zur Sache, was sehr gut zum Sujet passt. Und, das ohne dass die Sensibilität bei der Figurenzeichnung leidet. Lucretia und Quintus schliesst man umso mehr ins Herz, dies ist eins der originelleren Ermittlertandems im Krimibereich generell. Ein gelungener historischer Fall, der Spannendes zur Römerzeit und indirekt auch unserer Zeit zu sagen hat.

  • Philiene

    aus Süsel

    4/5

    16.09.2025

    eBook (PDF)

    Spannende Zeitreise

    Blut und Spiele in Colonia ist der zweite Teil rund um das ungewöhnliche Ermittlerduo Quintus und Lucretia in der Zeit als Köln noch als Colonia bekannt war und zum römischen Reich gehörte. In ihrem neuen Fall geht es um Morde die irgendwie mit einem bekannten Schauspieler zu tun haben, die Frage ist nur wie uns warum? Wie schon der erste Teil lässt uns der Roman tief in das Leben zur Zeit der Römer blicken Zum einen durch Lucretia der leicht gelangweilt Patriziertochter dann die ganz andere Welt des Anwalts Quintus und dazu das Leben der Schauspieler. Die Lebensformen der Zeit werden realistisch beschrieben und auch die Sitten u d Geflogenheiten in Colonia. Dazu ein spannender Fall und ein Ermittlerduo, das eigentlich gar keins ist und doch einen gewissen Spürsinn haben. Wieder ein spannender und gut recherchierter Fall.

  • Gertie G.

    aus Wien

    2/5

    20.09.2025

    eBook (PDF)

    Hat mir nicht gefallen

    Dieser historische Krimi ist der zweite Fall für das ungewöhnliche Ermittlerpaar, dem Anwalt Quintus und der Patriziertochter Lucretia, der in der Colonia Claudia Ara Agrippinensium, kurz CCAA, also im heutigen Köln, um 87 n. Chr. spielt. Der Inhalt ist schnell umrissen: Rund um den charismatischen Schauspieler und Tänzer Aulus, werden einige Personen ermordet. Um den Ruf seiner Stadt (und seine Macht) nicht zu verlieren, werden Lucretia und Quintus vom Statthalter der CCAA beaufragt, den oder die Täter ausfindig zu machen. Bei ihren Recherchen, müssen sie feststellen, dass auch Aulus seine Geheimnisse hat und nicht nur ein viel beklatschter Künstler ist. Leider kann mich dieser Ausflug in die römische Geschichte nicht begeistern, denn für meinen Geschmack und mein Geschichtsverständnis wird hier die Realität viel zu stark gebeugt. Es mag ja die eine oder andere aufmüpfige unter den verwöhnten Töchtern aus Patrizierfamilien gegeben haben, aber solche Freiheiten, wie sich Lucretia nimmt, sind äußerst unwahrscheinlich. Da wäre der Pater Familias mit vollem Recht eingeschritten. Das Buch lässt sich leicht lesen, denn einerseits gibt es am Ende ein ausführliches Glossar, das allen jenen, die sich in der römischen Antike nicht so gut auskennen, hilfreich zur Seite steht, und andererseits ist der Schreibstil der heutigen Zeit angepasst. Fazit: Wer einen Roman aus der Römerzeit lesen will, aber auf historische Genauigkeit nicht so viel Wert legt, wird Freude an diesem Buch haben. Wer, so wie ich, auf Authentizität achtet, muss zu anderen Büchern greifen. Von mir gibt es 2 Sterne.

  • Eliza

    5/5

    21.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Der zweite Fall für Lucretia und Quintus

    Ein Roman, der mit Spannung und wahnsinnig viel Detailtiefe keine Wünsche offenlässt. In Colonia hat die Kunst von Weltformat Einzug gehalten, als der berühmte römische Tänzer Aulus in Köln auftritt. Dieser Auftritt sorgt für viel Aufsehen, aber auch für ein Todesopfer. Erneut muss das bereits eingespielte Team aus Quintus und Lucretia beweisen, was für gute Ermittler in ihnen steckt. Beide Protagonisten sind sehr starke Persönlichkeiten. Quintus ist ein junger Anwalt, der in Colonia Karriere machen möchte. Dabei beweist er viel Scharfsinn und ist manchmal etwas zu verbissen, obwohl er in seinem Innersten ein sehr liebenswürdiger Charakter ist. Lucretia ist die junge Tochter eines einflussreichen Händlers und verkörpert eine sehr moderne Frau, wie es sie offenbar auch in der Antike bereits gab. Sie möchte mehr sein als Ehefrau und Mutter und liebt die Ermittlungen bei Mord und Totschlag. Außerdem setzt sie sich gerne für Schwächere ein. Sie ist manchmal etwas forsch, und Quintus kann mit ihrem Engagement kaum mithalten, doch im Grunde hegen die beiden eine nicht offen ausgesprochene Sympathie füreinander. Der Schreibstil des Autorenduos ist sehr lebendig und gut beschreibend. Sie lassen die Story authentisch und plastisch werden. Die vielen Details rund um das Künstler- und Theaterleben in Colonia des Jahres 87 n. Chr. haben mir sehr gut gefallen. Auch ohne Instagram gab es bereits einen „Starkult“, wie wir ihn heute von Berühmtheiten kennen. Das Leben in der Antike war moderner, als man landläufig denkt und dies haben die Autorin und der Autor sehr gelungen in Schriftform gegossen. Die Spannung entwickelt sich hervorragend, und der Ermittlungsanteil in diesem Fall ist wieder sehr hoch, was ich immer besonders wichtig finde. Neben dem Kriminalfall taucht man tief ein in eine andere Welt, aus der es mir schwerfiel, wieder herauszutreten. Ein Glossar sowie ein geografisches und ethnisches Verzeichnis bieten am Ende des Romans ein hilfreiches Nachschlagewerk. Ein rundum gelungener Krimi aus der Antike, der mir sehr viel Freude bereitet hat.

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