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Das falsche Leben

5

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9095

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.06.2025

Verlag

Gerstenberg

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,7/14,6/2,1 cm

Gewicht

354 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8369-6355-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9095

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.06.2025

Verlag

Gerstenberg

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,7/14,6/2,1 cm

Gewicht

354 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8369-6355-8

Herstelleradresse

Gerstenberg Verlag
Rathausstrasse 18-20
31134 Hildesheim
DE

Email: [email protected]

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Mal von der anderen Seite

Carina am 03.01.2026

Bewertungsnummer: 2691051

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und muss ehrlich sagen, trotz eigener Kindheit und mittlerweile langer Zeit seit dem Ende, war ich doch teils überrascht. Meist sind es die Geschichten und Schicksale, die mit einer Flucht aus oder einem Leben in der DDR verbunden sind, die man liest aber diese ganz spezielle Familiengeschichte zeigt noch ganz andere Seiten. Ich fand es gut geschrieben, ohne Schnörkel, einfach klar und deutlich und es las sich schnell weg, weil spannend. Klare Empfehlung!

Mal von der anderen Seite

Carina am 03.01.2026
Bewertungsnummer: 2691051
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und muss ehrlich sagen, trotz eigener Kindheit und mittlerweile langer Zeit seit dem Ende, war ich doch teils überrascht. Meist sind es die Geschichten und Schicksale, die mit einer Flucht aus oder einem Leben in der DDR verbunden sind, die man liest aber diese ganz spezielle Familiengeschichte zeigt noch ganz andere Seiten. Ich fand es gut geschrieben, ohne Schnörkel, einfach klar und deutlich und es las sich schnell weg, weil spannend. Klare Empfehlung!

Eine wahre Geschichte, Flucht in die DDR

lesenmitausblick am 12.10.2025

Bewertungsnummer: 2623636

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Kollegin Susann hat heute wieder einen Buchtipp für all jene, die sich gern mit historischen Themen befassen. Ganz konkret geht es hier um Spionageaktivitäten von DDR-Bürgern im westlichen Ausland. Susann hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Lest selbst: Mit „Das falsche Leben“ führt Maja Nielsen ihre Reihe von Kinder- und Jugendbüchern zu interessanten, häufig historischen Themen fort. Die gebürtige Hamburgerin arbeitet seit 1998 als Autorin und wurde vielfach ausgezeichnet. In diesem Buch aus dem Gerstenberg Verlag von 2025 erfahren wir etwas über die eher nicht so bekannten Spionageaktivitäten von DDR- Bürgern im westlichen Ausland und deren Folgen für die häufig ahnungslosen Familienmitglieder, hier im Buch sogar für die in der DDR lebenden Großeltern, die in ihrem Dorf wie Aussätzige behandelt wurden, nachdem die Verhaftung durch die Stasi bekannt wurde. Familie Raufeisen war 1979 überstürzt aus Hannover zurück in die DDR geflüchtet, weil dem Vater, Spion für die DDR in der BRD, die Enttarnung drohte. Ab dem Moment des Grenzübertrittes steht die Familie unter ständiger Kontrolle der Stasi. Nach relativ kurzer Zeit findet sich der jüngste Sohn Thomas in Untersuchungshaft in Berlin-Hohenschönhausen und dann im Bautzener Gefängnis wieder, worüber er als Zeitzeuge aktuell in der politischen Bildungsarbeit bei Vorträgen und Führungen berichtet. Seine Erlebnisse sind erschreckend und entwürdigend zugleich, bleiben im Gedächtnis und wirken hoffentlich gegen die Verklärung der DDR-Zeit. Für diesen Jugendroman arbeitete Maja Niesen mit der Hauptfigur, nämlich Thomas Raufeisen, eng zusammen, um seinen über 5 Jahre andauernden Aufenthalt in der ehemaligen DDR anschaulich und verständlich für über 14 Jahre alte Leser niederzuschreiben. Maja Nielsen gliederte den Text in 36 Kapitel von durchschnittlich 4 bis 6 Seiten und versah diese mit kurzen Überschriften. Das kommt den Lesern sicher sehr entgegen. Insgesamt umfasst das Buch 189 Seiten, wobei ein umfangreicher Anhang den Jugendlichen helfen kann, über die realen Personen, über die DDR-typischen Begriffe sowie über bestimmte wichtige Orte und Gebäude nachzulesen. Anschließend listet sie Museen, Bücher und relevante Webtipps auf, die dieses Thema vertiefen. Unter anderem das Buch von Thomas Raufeisen von 2017, in dem er seine tragische Geschichte selber zu Papier brachte. Also an Anregungen zur weiteren Beschäftigung mit diesem Teil der deutschen Geschichte mangelt es nicht. Positiv möchte ich auch die persönlichen Fotos sowie die der Haftanstalt Bautzen hervorheben, welche ich für einen Gedenkstättenbesuch nur empfehlen kann. Im Innendeckel am Anfang befinden sich außerdem 2 Landkarten, die durchaus hilfreich sind für die Generation, die nach der Wiedervereinigung geboren wurde. Eine kleine Kritik meinerseits ist, dass man bemerkt, dass die Autorin auf Grund ihrer Herkunft schon einmal zu Aussagen kommt, die nicht ganz stimmen, zum Beispiel, dass Mandy von den Jungpionieren zur FDJ aufgestiegen sei ... korrekterweise wurde man erst einmal Thälmannpionier. (S.160) Das handliche und in Deutschland gedruckte Buch mit Hardcover im Wert von 15 € kann ich sehr empfehlen für alle, die sich mit einer weniger bekannten Seite der DDR-Geschichte beschäftigen wollen.

Eine wahre Geschichte, Flucht in die DDR

lesenmitausblick am 12.10.2025
Bewertungsnummer: 2623636
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Kollegin Susann hat heute wieder einen Buchtipp für all jene, die sich gern mit historischen Themen befassen. Ganz konkret geht es hier um Spionageaktivitäten von DDR-Bürgern im westlichen Ausland. Susann hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Lest selbst: Mit „Das falsche Leben“ führt Maja Nielsen ihre Reihe von Kinder- und Jugendbüchern zu interessanten, häufig historischen Themen fort. Die gebürtige Hamburgerin arbeitet seit 1998 als Autorin und wurde vielfach ausgezeichnet. In diesem Buch aus dem Gerstenberg Verlag von 2025 erfahren wir etwas über die eher nicht so bekannten Spionageaktivitäten von DDR- Bürgern im westlichen Ausland und deren Folgen für die häufig ahnungslosen Familienmitglieder, hier im Buch sogar für die in der DDR lebenden Großeltern, die in ihrem Dorf wie Aussätzige behandelt wurden, nachdem die Verhaftung durch die Stasi bekannt wurde. Familie Raufeisen war 1979 überstürzt aus Hannover zurück in die DDR geflüchtet, weil dem Vater, Spion für die DDR in der BRD, die Enttarnung drohte. Ab dem Moment des Grenzübertrittes steht die Familie unter ständiger Kontrolle der Stasi. Nach relativ kurzer Zeit findet sich der jüngste Sohn Thomas in Untersuchungshaft in Berlin-Hohenschönhausen und dann im Bautzener Gefängnis wieder, worüber er als Zeitzeuge aktuell in der politischen Bildungsarbeit bei Vorträgen und Führungen berichtet. Seine Erlebnisse sind erschreckend und entwürdigend zugleich, bleiben im Gedächtnis und wirken hoffentlich gegen die Verklärung der DDR-Zeit. Für diesen Jugendroman arbeitete Maja Niesen mit der Hauptfigur, nämlich Thomas Raufeisen, eng zusammen, um seinen über 5 Jahre andauernden Aufenthalt in der ehemaligen DDR anschaulich und verständlich für über 14 Jahre alte Leser niederzuschreiben. Maja Nielsen gliederte den Text in 36 Kapitel von durchschnittlich 4 bis 6 Seiten und versah diese mit kurzen Überschriften. Das kommt den Lesern sicher sehr entgegen. Insgesamt umfasst das Buch 189 Seiten, wobei ein umfangreicher Anhang den Jugendlichen helfen kann, über die realen Personen, über die DDR-typischen Begriffe sowie über bestimmte wichtige Orte und Gebäude nachzulesen. Anschließend listet sie Museen, Bücher und relevante Webtipps auf, die dieses Thema vertiefen. Unter anderem das Buch von Thomas Raufeisen von 2017, in dem er seine tragische Geschichte selber zu Papier brachte. Also an Anregungen zur weiteren Beschäftigung mit diesem Teil der deutschen Geschichte mangelt es nicht. Positiv möchte ich auch die persönlichen Fotos sowie die der Haftanstalt Bautzen hervorheben, welche ich für einen Gedenkstättenbesuch nur empfehlen kann. Im Innendeckel am Anfang befinden sich außerdem 2 Landkarten, die durchaus hilfreich sind für die Generation, die nach der Wiedervereinigung geboren wurde. Eine kleine Kritik meinerseits ist, dass man bemerkt, dass die Autorin auf Grund ihrer Herkunft schon einmal zu Aussagen kommt, die nicht ganz stimmen, zum Beispiel, dass Mandy von den Jungpionieren zur FDJ aufgestiegen sei ... korrekterweise wurde man erst einmal Thälmannpionier. (S.160) Das handliche und in Deutschland gedruckte Buch mit Hardcover im Wert von 15 € kann ich sehr empfehlen für alle, die sich mit einer weniger bekannten Seite der DDR-Geschichte beschäftigen wollen.

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Das falsche Leben

von Maja Nielsen

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