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Drawing Lines: Das smaragdgrüne Erbe Verdarions

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19,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.04.2025

Verlag

Tolino Media

Seitenzahl

500

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/3,5 cm

Gewicht

640 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7579-8330-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.04.2025

Verlag

Tolino Media

Seitenzahl

500

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/3,5 cm

Gewicht

640 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7579-8330-7

Herstelleradresse

tolino media GmbH & Co.KG
Albrechtstraße 14
80636 München
DE

Email: gpsr@tolino.media

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Zwischen Herz und Verstand: Authentisches Portrait der Wirklichkeit

Bewertung am 07.06.2026

Bewertungsnummer: 3160566

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mich hat der Titel gelockt, noch bevor ich wusste, worum es in dem Buch geht. Dass man durch Bilder in eine Parallelwelt sehen bzw. reisen kann, hat sich sehr spannend und fantasievoll angehört. Meine Erwartungen lagen bei einem klassischen Urban Fantasy Roman, wo eine fantastische Parallelwelt erkundet wird, aber der Großteil der Handlung findet in unserer Welt statt. Obwohl die fantastische Heldenreise ein präsentes Gesprächsthema ist, geht es doch vielmehr um die innere Entwicklung und den Zwiespalt der Protagonistin Juliana. Sie ist ein fast schon zu gut getroffenes Beispiel für den leistungsorientierten Großstadtbewohner, der sich keine Zeit zum Träumen oder für das Privatleben nimmt, weil er von morgens bis abends arbeitet. Ihre eigenen Träume, die ihr doch immer wieder im Kopf herumspuken, stellt sie hinten an, weil sie aus ihrer Sicht nicht umsetzbar sind, und ihre Sorgen verdrängt sie, damit sie ihren geregelten Alltag ungestört nachgehen kann. Die Darstellung der arbeitswütigen Architektin ist keineswegs klischeehaft oder überspitzt, sondern sehr nah am echten Leben. Auch ihr Arbeitsalltag wird sehr authentisch beschrieben, sodass man sich einen guten Eindruck von der Arbeit einer Architektin verschaffen kann und sich auch als Frau, die nicht vom Fach ist, gut informiert fühlt. Das Erzähltempo ist ruhig und die Handlung schreitet gemächlich voran, nur das Ende wirkt etwas überstürzt. Es wird abwechselnd aus der Perspektive der Architektin Juliana und aus der Perspektive der Künstlerin Marine erzählt, die mit ihrem sehr freien Lebensstil und ihrer Vorliebe fürs Reisen ein starker Gegensatz zu der Protagonistin ist. Marine drängt Juliana dazu, sich mit ihren Lebenszielen auseinanderzusetzen und zu hinterfragen, was im Leben wirklich zählt. Die Französin, die kein Blatt vor dem Mund nimmt und fest hinter ihren Werten steht, war mir fast schon noch sympathischer als die Protagonistin selbst. Und ihr eigenwilliger Hund Brutus konnte sofort mein Herz gewinnen. Die Geschichte ist eine sehr schöne Erinnerung daran, die schnelllebige Welt auch mal warten zu lassen, um sich auf die eigenen Wünsche zurückzubesinnen. Wie beim Betrachten eines Bildes, bei dem man sich Zeit zum Nachdenken, Reflektieren und Träumen nimmt. Die Bilder fungieren in der Geschichte als Fenster in eine andere Welt oder auch als Spiegel der Ängste und Sehnsüchte, wunderschöne Vorstellungen und Metaphern, wenn man die Botschaft auf unsere (magielose) Wirklichkeit bezieht. Gleichzeitig ist die Geschichte eine unterschwellige Kritik an der Arbeitswelt, wo Leistung und Gewinn leider häufig mehr wiegen als Leidenschaft und menschlicher Umgang. Sowie ein gutes Beispiel dafür, was passieren kann, wenn man seine Gesundheit ignoriert, um zu funktionieren, und dadurch immer wieder zurück in ungesunde Muster fällt. Die Protagonistin ist keine klassische Heldin, sondern tun sich sehr schwer damit, ihre fehlerhafte Denkweise einzusehen, was sie einerseits sehr menschlich und andererseits auch sehr sympathisch macht. Ich habe sie mit viel Freude auf ihrer Reise durch die Bilder und zu sich selbst begleitet.

Zwischen Herz und Verstand: Authentisches Portrait der Wirklichkeit

Bewertung am 07.06.2026
Bewertungsnummer: 3160566
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mich hat der Titel gelockt, noch bevor ich wusste, worum es in dem Buch geht. Dass man durch Bilder in eine Parallelwelt sehen bzw. reisen kann, hat sich sehr spannend und fantasievoll angehört. Meine Erwartungen lagen bei einem klassischen Urban Fantasy Roman, wo eine fantastische Parallelwelt erkundet wird, aber der Großteil der Handlung findet in unserer Welt statt. Obwohl die fantastische Heldenreise ein präsentes Gesprächsthema ist, geht es doch vielmehr um die innere Entwicklung und den Zwiespalt der Protagonistin Juliana. Sie ist ein fast schon zu gut getroffenes Beispiel für den leistungsorientierten Großstadtbewohner, der sich keine Zeit zum Träumen oder für das Privatleben nimmt, weil er von morgens bis abends arbeitet. Ihre eigenen Träume, die ihr doch immer wieder im Kopf herumspuken, stellt sie hinten an, weil sie aus ihrer Sicht nicht umsetzbar sind, und ihre Sorgen verdrängt sie, damit sie ihren geregelten Alltag ungestört nachgehen kann. Die Darstellung der arbeitswütigen Architektin ist keineswegs klischeehaft oder überspitzt, sondern sehr nah am echten Leben. Auch ihr Arbeitsalltag wird sehr authentisch beschrieben, sodass man sich einen guten Eindruck von der Arbeit einer Architektin verschaffen kann und sich auch als Frau, die nicht vom Fach ist, gut informiert fühlt. Das Erzähltempo ist ruhig und die Handlung schreitet gemächlich voran, nur das Ende wirkt etwas überstürzt. Es wird abwechselnd aus der Perspektive der Architektin Juliana und aus der Perspektive der Künstlerin Marine erzählt, die mit ihrem sehr freien Lebensstil und ihrer Vorliebe fürs Reisen ein starker Gegensatz zu der Protagonistin ist. Marine drängt Juliana dazu, sich mit ihren Lebenszielen auseinanderzusetzen und zu hinterfragen, was im Leben wirklich zählt. Die Französin, die kein Blatt vor dem Mund nimmt und fest hinter ihren Werten steht, war mir fast schon noch sympathischer als die Protagonistin selbst. Und ihr eigenwilliger Hund Brutus konnte sofort mein Herz gewinnen. Die Geschichte ist eine sehr schöne Erinnerung daran, die schnelllebige Welt auch mal warten zu lassen, um sich auf die eigenen Wünsche zurückzubesinnen. Wie beim Betrachten eines Bildes, bei dem man sich Zeit zum Nachdenken, Reflektieren und Träumen nimmt. Die Bilder fungieren in der Geschichte als Fenster in eine andere Welt oder auch als Spiegel der Ängste und Sehnsüchte, wunderschöne Vorstellungen und Metaphern, wenn man die Botschaft auf unsere (magielose) Wirklichkeit bezieht. Gleichzeitig ist die Geschichte eine unterschwellige Kritik an der Arbeitswelt, wo Leistung und Gewinn leider häufig mehr wiegen als Leidenschaft und menschlicher Umgang. Sowie ein gutes Beispiel dafür, was passieren kann, wenn man seine Gesundheit ignoriert, um zu funktionieren, und dadurch immer wieder zurück in ungesunde Muster fällt. Die Protagonistin ist keine klassische Heldin, sondern tun sich sehr schwer damit, ihre fehlerhafte Denkweise einzusehen, was sie einerseits sehr menschlich und andererseits auch sehr sympathisch macht. Ich habe sie mit viel Freude auf ihrer Reise durch die Bilder und zu sich selbst begleitet.

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Drawing Lines:

von Hanna Wagner

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