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Band 2

Campion. Im Schatten der Vergangenheit Kriminalroman

Aus der Reihe Campion
4

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2025

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,2/12,4/2,9 cm

Gewicht

403 g

Farbe

Mauve / Dunkellila

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

Police at the Funeral

Übersetzt von

Friedrich A. Hofschuster

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96676-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2025

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,2/12,4/2,9 cm

Gewicht

403 g

Farbe

Mauve / Dunkellila

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

Police at the Funeral

Übersetzt von

Friedrich A. Hofschuster

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96676-3

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: [email protected]

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Schrullige Figuren und ein cleveres Rätsel

Mil aus Potsdam am 02.01.2026

Bewertungsnummer: 2690153

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Margery Allinghams "Campion. Im Schatten der Vergangenheit" ist eine Neuauflage des klassischen Krimis aus den 1930er Jahren. Ursprünglich handelt es sich um den vierten Band der Reihe im Englischen. Warum die Reihenfolge hier anders gewählt wurde, bleibt auch im zweiten Band unklar. Diesmal führt Campion seine Ermittlungen nach Cambridge, wo die mächtige Matriarchin Caroline Faraday ihre schrullige Familie unter Kontrolle hält. Ein zunächst einfaches Verschwinden eskaliert schnell zu mehreren Mordfällen. Erschießungen, Vergiftungen und eine Reihe skurriler Verdächtiger sorgen für eine düstere, aber zugleich fast schon witzige Atmosphäre. Wie schon im ersten Band ist der Erzählstil sehr zeittypisch und wurde wahrscheinlich wenig angepasst. Das Tempo ist gemächlich, die Sprache eher nüchtern, aber durchaus sperrig für moderne Verhältnisse. Das Konzept der Ermittlungen ist klassisch: Campion arbeitet überwiegend allein, während der Polizeiermittler Oates parallel ermittelt. Hinweise werden Stück für Stück aufgedeckt, falsche Fährten gestreut und am Ende fügt sich alles zu einer durchdachten Lösung zusammen. Campion selbst bleibt faszinierend rätselhaft. Er gibt sich unbedarft und führt damit seine Gesprächspartner in die Irre. Die schrulligen Charaktere der Familie Faraday und die psychologischen Verstrickungen machen die Geschichte zusätzlich spannend und unterhaltsam. Insgesamt ist "Im Schatten der Vergangenheit" ein klassischer Krimi, der sich merklich von modernen Krimis unterscheidet. Im Vergleich zum ersten Band fand ich diesen Teil noch besser, da die Verstrickungen dichter, die Figuren exzentrischer und das Finale überraschender ist.

Schrullige Figuren und ein cleveres Rätsel

Mil aus Potsdam am 02.01.2026
Bewertungsnummer: 2690153
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Margery Allinghams "Campion. Im Schatten der Vergangenheit" ist eine Neuauflage des klassischen Krimis aus den 1930er Jahren. Ursprünglich handelt es sich um den vierten Band der Reihe im Englischen. Warum die Reihenfolge hier anders gewählt wurde, bleibt auch im zweiten Band unklar. Diesmal führt Campion seine Ermittlungen nach Cambridge, wo die mächtige Matriarchin Caroline Faraday ihre schrullige Familie unter Kontrolle hält. Ein zunächst einfaches Verschwinden eskaliert schnell zu mehreren Mordfällen. Erschießungen, Vergiftungen und eine Reihe skurriler Verdächtiger sorgen für eine düstere, aber zugleich fast schon witzige Atmosphäre. Wie schon im ersten Band ist der Erzählstil sehr zeittypisch und wurde wahrscheinlich wenig angepasst. Das Tempo ist gemächlich, die Sprache eher nüchtern, aber durchaus sperrig für moderne Verhältnisse. Das Konzept der Ermittlungen ist klassisch: Campion arbeitet überwiegend allein, während der Polizeiermittler Oates parallel ermittelt. Hinweise werden Stück für Stück aufgedeckt, falsche Fährten gestreut und am Ende fügt sich alles zu einer durchdachten Lösung zusammen. Campion selbst bleibt faszinierend rätselhaft. Er gibt sich unbedarft und führt damit seine Gesprächspartner in die Irre. Die schrulligen Charaktere der Familie Faraday und die psychologischen Verstrickungen machen die Geschichte zusätzlich spannend und unterhaltsam. Insgesamt ist "Im Schatten der Vergangenheit" ein klassischer Krimi, der sich merklich von modernen Krimis unterscheidet. Im Vergleich zum ersten Band fand ich diesen Teil noch besser, da die Verstrickungen dichter, die Figuren exzentrischer und das Finale überraschender ist.

Humorvoller, britischer Krimi

Andrea aus Karlsruhe am 16.11.2025

Bewertungsnummer: 2655857

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Albert Campion wird von seinem alten Studienfreund Marcus um Hilfe gebeten. Im Zuhause seiner Verlobten geht seltsames vor und nach dem Funde zweier Leichen scheint niemand mehr sicher zu sein. Campion ermittelt gemeinsam mit dem Polizisten Stanislaus Oates und muss dabei sehr vorsichtig vorgehen. Meinung: Der Krimi bietet viele verschlungene Rätsel, die Campion nach und nach auflösen muss. Der Schauplatz ist dieses Mal ein altehrwürdiges Haus mit einer Familie als Bewohner, die in einer längst vergangenen Zeit festsitzt. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses sind sehr unterschiedliche Charaktere, die alle ihre Geheimnisse hüten, sie wollen einerseits Campion unterstützen, sind andererseits aber nur widerwillig dazu bereit, ihm die Wahrheit zu erzählen. Mit der zweiten Leiche nimmt der Krimi an Fahrt auf, da nicht klar ist, wer das nächste Opfer sein könnte oder welche Beweggründe es gibt. Campion ermittelt, gibt sich aber wie gewohnt schweigsam, wenn man von den Tipps an seinen Freund Oates absieht. Charakteristisch für Margery Allinghams Krimis ist der fein durchdachte Fall, der raffiniert aufgebaut ist und die Leserin vor Fragen stellt, die sie nicht selbst beantworten kann - man muss unbedingt zu Ende lesen. Fast jede Figur ist verdächtig, wobei man selbst kaum begründet jemanden ausschließen kann. Die Hinweise häufen sich nach und nach, man wird gemeinsam mit Campion beinahe in die Irre geführt und kommt am Ende zu einer Lösung, die wirklich jeden Hinweis berücksichtigt und vor allem schlüssig ist. Campion ist ein großartiger Charakter, der sich selbst nicht als Privatdetektiv bezeichnen möchte, dem aber auch nichts anderes einfällt. In diesem Band gibt es Hinweise auf seine Herkunft, die dennoch weitestgehend im Dunkeln bleibt. Campion gibt sich absichtlich etwas dumm und unbedarft, ist aber für seine Freunde - oder schlaue Bekannte - durchschaubar. Oft setzt er daher ein Pokerface ein, um nicht den kleinsten Hinweis auf seine Gedankenwelt zu verraten. Er ist hochintelligent und mit Leib und Seele bei den Ermittlungen dabei. Sein trockener und hintergründiger Humor ist großartig und frischen das ernste Geschehen um die Mordfälle auf. Insgesamt hat mir auch der zweite Band viel Freude bereitet und freue mich auch schon auf den angekündigten dritten Band. Mir fällt es stellenweise schwer, die Probleme, Sorgen und vor allem die Frauenrolle der Zeit in den Krimis zu akzeptieren, allerdings werde ich trotzdem mit viel Spaß weiterlesen!

Humorvoller, britischer Krimi

Andrea aus Karlsruhe am 16.11.2025
Bewertungsnummer: 2655857
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Albert Campion wird von seinem alten Studienfreund Marcus um Hilfe gebeten. Im Zuhause seiner Verlobten geht seltsames vor und nach dem Funde zweier Leichen scheint niemand mehr sicher zu sein. Campion ermittelt gemeinsam mit dem Polizisten Stanislaus Oates und muss dabei sehr vorsichtig vorgehen. Meinung: Der Krimi bietet viele verschlungene Rätsel, die Campion nach und nach auflösen muss. Der Schauplatz ist dieses Mal ein altehrwürdiges Haus mit einer Familie als Bewohner, die in einer längst vergangenen Zeit festsitzt. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses sind sehr unterschiedliche Charaktere, die alle ihre Geheimnisse hüten, sie wollen einerseits Campion unterstützen, sind andererseits aber nur widerwillig dazu bereit, ihm die Wahrheit zu erzählen. Mit der zweiten Leiche nimmt der Krimi an Fahrt auf, da nicht klar ist, wer das nächste Opfer sein könnte oder welche Beweggründe es gibt. Campion ermittelt, gibt sich aber wie gewohnt schweigsam, wenn man von den Tipps an seinen Freund Oates absieht. Charakteristisch für Margery Allinghams Krimis ist der fein durchdachte Fall, der raffiniert aufgebaut ist und die Leserin vor Fragen stellt, die sie nicht selbst beantworten kann - man muss unbedingt zu Ende lesen. Fast jede Figur ist verdächtig, wobei man selbst kaum begründet jemanden ausschließen kann. Die Hinweise häufen sich nach und nach, man wird gemeinsam mit Campion beinahe in die Irre geführt und kommt am Ende zu einer Lösung, die wirklich jeden Hinweis berücksichtigt und vor allem schlüssig ist. Campion ist ein großartiger Charakter, der sich selbst nicht als Privatdetektiv bezeichnen möchte, dem aber auch nichts anderes einfällt. In diesem Band gibt es Hinweise auf seine Herkunft, die dennoch weitestgehend im Dunkeln bleibt. Campion gibt sich absichtlich etwas dumm und unbedarft, ist aber für seine Freunde - oder schlaue Bekannte - durchschaubar. Oft setzt er daher ein Pokerface ein, um nicht den kleinsten Hinweis auf seine Gedankenwelt zu verraten. Er ist hochintelligent und mit Leib und Seele bei den Ermittlungen dabei. Sein trockener und hintergründiger Humor ist großartig und frischen das ernste Geschehen um die Mordfälle auf. Insgesamt hat mir auch der zweite Band viel Freude bereitet und freue mich auch schon auf den angekündigten dritten Band. Mir fällt es stellenweise schwer, die Probleme, Sorgen und vor allem die Frauenrolle der Zeit in den Krimis zu akzeptieren, allerdings werde ich trotzdem mit viel Spaß weiterlesen!

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Campion. Im Schatten der Vergangenheit

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