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Piraten Auf der Suche nach der wahren Freiheit

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.08.2025

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,1/11,9/1,7 cm

Gewicht

182 g

Farbe

Neon Rot

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

Pirate Enlightenment, or the Real Libertalia

Übersetzt von

Werner Roller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98893-2

Beschreibung

Rezension

»Ein spannendes Gedankenspiel« Christan Hellmann, Spektrum der Wissenschaft, 01. Juni 2023 ("Spektrum der Wissenschaft")
»Graeber hat die Quellen gewohnt gewitzt interpretiert und anthropologischen Analysen unterzogen, um beschriebene Rituale und Vorgänge nach verborgenen Bedeutungen abzutasten. Viele seiner Thesen sind reizvoll und ergänzen ein breiteres Denksystem.« Thomas Salter, Junge Welt, 26. April 2023 ("Junge Welt")
»[Er] argumentiert […] derart hieb- und stichfest (um im Piraten-Bild zu bleiben), dass sein ›kleines Experiment in Sachen Geschichtsschreibung‹ es mühelos mit den bislang vorliegenden historischen Erzählungen zum Thema aufnehmen kann.« Thomas Koppenhagen, Luxemburger Tagblatt, 10. April 2023 ("Luxemburger Tageblatt")
»Es ist also ein ambitioniertes Programm, das die Studie verfolgt. […] Vieles darin bleibt im Bereich der Mutmassungen, sodass sich die Arbeit recht abenteuerlich liest – was andererseits aber gut zu ihrem Gegenstand passt. […] Allein Graebers Verve aber beim Versuch eingefahrene historiographische Deutungsmuster zu durchbrechen, lohnt die Lektüre.« Daniel Hackbarth, Münchner Feuilleton, April 2023 ("Münchner Feuilleton")
»[Graeber entwirft] unter Einbeziehung eigener Recherchen vor Ort seine faszinierende Version der madegassischen Ostküstengeschichte, bei denen die Indigenen Gesellschaften eben keine passive, sondern eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der egalitären Gesellschaftsutopie spielen, die (wie andere aus anderen Teilen der Welt auch) schließlich in den europäischen Intellektuellensalons landete und dort an die Überlegenheitsvorstellungen von weißen Europäern angepasst wurde.« Wolf Schwerdt, Geschimagazin, 08. März 2023 ("Geschimagazin")
»Graebers Buch ist nicht nur für Piratenfans oder Aktivisten und Aktivistinnen spannend, sondern für alle, die sich für die Zukunft der Gesellschaft und den Wandel von Machtstrukturen interessieren. Es bietet eine ungewöhnliche Perspektive auf die Geschichte.« Michael Hesse, Frankfurter Rundschau, 23. Februar 2023 ("Frankfurter Rundschau")
»Sein Buch über die Piraten ist aufregend und anregend, ruft Zweifel hervor und fordert zum Nachdenken auf.« Stefan Berkholz, Neues Deutschland, 08. Februar 2023 ("nd")
»Aufgrund der Feldforschungen, die er Ende der 1980er Jahre auf Madagaskar betrieb, zeichnet Graeber ein überraschendes Bild der Piraten aus der Karibik, die sich Ende 17., Anfang 18. Jahrhundert auf Madagaskar niedergelassen hatten. […] Graeber versucht aus Erzählungen über das legendenumwobene Libertalia einen historischen Kern herauszuschälen. Beweise kann er keine bieten, trotz seiner erschöpfenden Quellenkenntnis, aber er schafft eine hinreichende Evidenz dafür, dass die Piratenkolonien des frühen 18. Jahrhunderts als Vorstufen demokratischer Organisationsformen gelten dürfen.« Thomas Ribi, Neue Züricher Zeitung, 03. Februar 2023 ("NZZ")
»Man merkt Graeber die Freude an seinem Gegenstand bereits auf den ersten Seiten an. […] Graeber will herausarbeiten, was in der Tat bislang weniger wahrgenommen wird – zumindest jenseits der Fachöffentlichkeit: Piraten und Freibeuter schufen revolutionäre Ideen für eine offene Weltgemeinschaft. […] Zugleich verklärt Graeber Piraterie aber auch nicht […]. Damit gibt Graeber dem „Goldenen Zeitalter der Piraterie“ ein authentisches Gesicht.« Thomas Speckmann, Cicero, Februar 2023 ("Cicero")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.08.2025

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,1/11,9/1,7 cm

Gewicht

182 g

Farbe

Neon Rot

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

Pirate Enlightenment, or the Real Libertalia

Übersetzt von

Werner Roller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98893-2

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

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Auf zu neuen Wegen

geschichten.von.buechern am 29.01.2023

Bewertungsnummer: 1869109

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Das Cover wirkt zweckmäßig: Die knallrote Coverfarbe hat mich zusammen mit dem schlicht aber effektiv in Szene gesetzten Titel sofort angesprochen und neugierig gemacht. David Graeber versucht mit diesem Buch die gegenseitige Beeinflussung von Piraten und madagassischen Bevölkerungsgruppen vor dem Hintergrund des dortigen politischen Handelns im 17. und 18. Jahrhundert zu rekonstruieren. Damit verfolgt er einen momentan recht häufig zu sehenden Ansatz, indem er von offenen Grenzen im Sinne eines kulturellen und intellektuellen Austausches spricht und nach überregionalen Zusammenhängen bei der Verbreitung demokratischer Ideen und freiheitlichen Gedankenguts fragt. Gekonnt begibt der Autor sich dafür in historischen Quellen und literarischen Werken auf Spurensuche, um daraus eine mögliche und teilweise aus Ermangelung an physischen Beweisen spekulative Erzählung der Vergangenheit zu bieten. Dabei werden Einblicke in verschiedene Forschungszweige, wie Geschichte, Anthropologie und Ethnologie, kombiniert - Interdisziplinarität an einem Fallbespiel also. Teilweise geht Graeber dabei bewusst provozierend vor und stellt jede Menge - teilweise bis zuletzt offene - Fragen, die zum Nachdenken anregen. Der detaillierte Anhang des Buchs lädt außerdem zu tiefgreifender Beschäftigung mit dem Besprochenen ein und bietet dank Glossar und Zeitstrahl auch eine gelungene Orientierungshilfe. Trotzdem ist mein größter Kritikpunkt die Lesbarkeit des Ganzen. Besonders der methodische Teil, also der Einstieg, war unglaublich schwer lesbar und dank dem komplizierten Satzbau gilt das auch für den Rest des eigentlich recht kurzen Buchs. Dennoch waren die interessanten Gedankengänge und die Argumentationsstruktur des Autors jederzeit gut nachvollziehbar. Ich habe den Einblick in die verschiedenen Fachrichtungen rund um das Zusammenleben zwischen Piraten und madagassischen Bevölkerungsgruppen sehr genossen und sicherlich einen Mehrwert daraus gezogen. Als Laie sollte man jedoch wohl ein starkes Interesse, Neugier, Offenheit und vor allem viel Zeit für die Lektüre mitbringen, um sich völlig auf Graebers Ausführungen einlassen zu können.

Auf zu neuen Wegen

geschichten.von.buechern am 29.01.2023
Bewertungsnummer: 1869109
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Das Cover wirkt zweckmäßig: Die knallrote Coverfarbe hat mich zusammen mit dem schlicht aber effektiv in Szene gesetzten Titel sofort angesprochen und neugierig gemacht. David Graeber versucht mit diesem Buch die gegenseitige Beeinflussung von Piraten und madagassischen Bevölkerungsgruppen vor dem Hintergrund des dortigen politischen Handelns im 17. und 18. Jahrhundert zu rekonstruieren. Damit verfolgt er einen momentan recht häufig zu sehenden Ansatz, indem er von offenen Grenzen im Sinne eines kulturellen und intellektuellen Austausches spricht und nach überregionalen Zusammenhängen bei der Verbreitung demokratischer Ideen und freiheitlichen Gedankenguts fragt. Gekonnt begibt der Autor sich dafür in historischen Quellen und literarischen Werken auf Spurensuche, um daraus eine mögliche und teilweise aus Ermangelung an physischen Beweisen spekulative Erzählung der Vergangenheit zu bieten. Dabei werden Einblicke in verschiedene Forschungszweige, wie Geschichte, Anthropologie und Ethnologie, kombiniert - Interdisziplinarität an einem Fallbespiel also. Teilweise geht Graeber dabei bewusst provozierend vor und stellt jede Menge - teilweise bis zuletzt offene - Fragen, die zum Nachdenken anregen. Der detaillierte Anhang des Buchs lädt außerdem zu tiefgreifender Beschäftigung mit dem Besprochenen ein und bietet dank Glossar und Zeitstrahl auch eine gelungene Orientierungshilfe. Trotzdem ist mein größter Kritikpunkt die Lesbarkeit des Ganzen. Besonders der methodische Teil, also der Einstieg, war unglaublich schwer lesbar und dank dem komplizierten Satzbau gilt das auch für den Rest des eigentlich recht kurzen Buchs. Dennoch waren die interessanten Gedankengänge und die Argumentationsstruktur des Autors jederzeit gut nachvollziehbar. Ich habe den Einblick in die verschiedenen Fachrichtungen rund um das Zusammenleben zwischen Piraten und madagassischen Bevölkerungsgruppen sehr genossen und sicherlich einen Mehrwert daraus gezogen. Als Laie sollte man jedoch wohl ein starkes Interesse, Neugier, Offenheit und vor allem viel Zeit für die Lektüre mitbringen, um sich völlig auf Graebers Ausführungen einlassen zu können.

Auf zu neuen Wegen Das Cover…

geschichten.von.buechern am 29.01.2023

Bewertungsnummer: 2830985

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Auf zu neuen Wegen Das Cover wirkt zweckmäßig: Die knallrote Coverfarbe hat mich zusammen mit dem schlicht aber effektiv in Szene gesetzten Titel sofort angesprochen und neugierig gemacht. David Graeber versucht mit diesem Buch die gegenseitige Beeinflussung von Piraten und madagassischen Bevölkerungsgruppen vor dem Hintergrund des dortigen politischen Handelns im 17. und 18. Jahrhundert zu rekonstruieren. Damit verfolgt er einen momentan recht häufig zu sehenden Ansatz, indem er von offenen Grenzen im Sinne eines kulturellen und intellektuellen Austausches spricht und nach überregionalen Zusammenhängen bei der Verbreitung demokratischer Ideen und freiheitlichen Gedankenguts fragt. Gekonnt begibt der Autor sich dafür in historischen Quellen und literarischen Werken auf Spurensuche, um daraus eine mögliche und teilweise aus Ermangelung an physischen Beweisen spekulative Erzählung der Vergangenheit zu bieten. Dabei werden Einblicke in verschiedene Forschungszweige, wie Geschichte, Anthropologie und Ethnologie, kombiniert - Interdisziplinarität an einem Fallbespiel also. Teilweise geht Graeber dabei bewusst provozierend vor und stellt jede Menge - teilweise bis zuletzt offene - Fragen, die zum Nachdenken anregen. Der detaillierte Anhang des Buchs lädt außerdem zu tiefgreifender Beschäftigung mit dem Besprochenen ein und bietet dank Glossar und Zeitstrahl auch eine gelungene Orientierungshilfe. Trotzdem ist mein größter Kritikpunkt die Lesbarkeit des Ganzen. Besonders der methodische Teil, also der Einstieg, war unglaublich schwer lesbar und dank dem komplizierten Satzbau gilt das auch für den Rest des eigentlich recht kurzen Buchs. Dennoch waren die interessanten Gedankengänge und die Argumentationsstruktur des Autors jederzeit gut nachvollziehbar. Ich habe den Einblick in die verschiedenen Fachrichtungen rund um das Zusammenleben zwischen Piraten und madagassischen Bevölkerungsgruppen sehr genossen und sicherlich einen Mehrwert daraus gezogen. Als Laie sollte man jedoch wohl ein starkes Interesse, Neugier, Offenheit und vor allem viel Zeit für die Lektüre mitbringen, um sich völlig auf Graebers Ausführungen einlassen zu können.

Auf zu neuen Wegen Das Cover…

geschichten.von.buechern am 29.01.2023
Bewertungsnummer: 2830985
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Auf zu neuen Wegen Das Cover wirkt zweckmäßig: Die knallrote Coverfarbe hat mich zusammen mit dem schlicht aber effektiv in Szene gesetzten Titel sofort angesprochen und neugierig gemacht. David Graeber versucht mit diesem Buch die gegenseitige Beeinflussung von Piraten und madagassischen Bevölkerungsgruppen vor dem Hintergrund des dortigen politischen Handelns im 17. und 18. Jahrhundert zu rekonstruieren. Damit verfolgt er einen momentan recht häufig zu sehenden Ansatz, indem er von offenen Grenzen im Sinne eines kulturellen und intellektuellen Austausches spricht und nach überregionalen Zusammenhängen bei der Verbreitung demokratischer Ideen und freiheitlichen Gedankenguts fragt. Gekonnt begibt der Autor sich dafür in historischen Quellen und literarischen Werken auf Spurensuche, um daraus eine mögliche und teilweise aus Ermangelung an physischen Beweisen spekulative Erzählung der Vergangenheit zu bieten. Dabei werden Einblicke in verschiedene Forschungszweige, wie Geschichte, Anthropologie und Ethnologie, kombiniert - Interdisziplinarität an einem Fallbespiel also. Teilweise geht Graeber dabei bewusst provozierend vor und stellt jede Menge - teilweise bis zuletzt offene - Fragen, die zum Nachdenken anregen. Der detaillierte Anhang des Buchs lädt außerdem zu tiefgreifender Beschäftigung mit dem Besprochenen ein und bietet dank Glossar und Zeitstrahl auch eine gelungene Orientierungshilfe. Trotzdem ist mein größter Kritikpunkt die Lesbarkeit des Ganzen. Besonders der methodische Teil, also der Einstieg, war unglaublich schwer lesbar und dank dem komplizierten Satzbau gilt das auch für den Rest des eigentlich recht kurzen Buchs. Dennoch waren die interessanten Gedankengänge und die Argumentationsstruktur des Autors jederzeit gut nachvollziehbar. Ich habe den Einblick in die verschiedenen Fachrichtungen rund um das Zusammenleben zwischen Piraten und madagassischen Bevölkerungsgruppen sehr genossen und sicherlich einen Mehrwert daraus gezogen. Als Laie sollte man jedoch wohl ein starkes Interesse, Neugier, Offenheit und vor allem viel Zeit für die Lektüre mitbringen, um sich völlig auf Graebers Ausführungen einlassen zu können.

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