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Der Zauber des Berges Die wahre Vorgeschichte von Thomas Manns "Zauberberg"

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.04.2024

Verlag

Tredition

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,6/13,5/2,9 cm

Gewicht

565 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000578581

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Gut

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Erscheinungsdatum

17.04.2024

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Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

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2710000578581

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  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    19.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein zauberhaftes Buch

    "Der Zauber des Berges" von Daniela Holsboer erzählt die wahre Vorgeschichte von Manns Zauberberg. Schauplatz des Buch ist natürlich Davos, hier trieft sich die Elite. Dieser Ort ist Ziel der Reichen und Schönen. Auch Hans Castorp - Thomas Manns Protagonist - ist hier. Aber wie kommt und warum kommt er nach Davos? Wir lesen in dieser Vorgeschichte von Willem Jan Holsboer und seiner lungenkranken Frau Margaret, befinden uns im Jahr 1867. Er war es nämlich, der Davos seinerzeit zum Kurort werden ließ und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt machte. Er baute die Rhötische Bahn und das Schatzalp Sanatorium. Ich fand es sehr anregend, zu erfahren, wie das alles damals vonstatten ging. Den Zauberberg hatte ich gelesen, nun weiß ich auch, wie Davos zu dem wurde, als das es in diesem Klassiker beschrieben wurde. Ich finde es genial, wie die Autorin verschiedene Klassiker und ihre Charaktere in die Romanhandlung einbezieht. Auch ist die Liebesgeschichte sehr angenehm zu lesen, sie passt sich perfekt in die Handlung ein. Der Beginn des Romans ist ähnlich des Klassikers, nur die Bahn gab es natürlich noch nicht, hier wird mit der Kutsche angereist. Alles in allem hat mir die Lektüre sehr sehr gut gefallen. Das Buch ist außerdem wertig gebunden und mit einem edlen Lesebändchen versehen. Mit diesem Buch kam mir der Klassiker "Zauberberg" nochmal ein Stück weit näher und begreifbarer. Sehr gut gemacht.

  • Bewertung

    5/5

    03.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Mann mit Visionen und einer großen Liebe

    Bereits das Cover finde ich faszinierend und toll gestaltet. Die Frau im Vordergrund und der eisige Hintergrund haben mich neugierig auf die Geschichte gemacht. In dem Buch geht es um die Geschichte von Davos. Das Dorf soll für Lungenkranke mit die letzte Hoffnung sein, so reist auch der holländische Kaufmann Willem Jan Holsboer mit seiner lungenkranken Frau Margaret auf ärztlichen Rat 1867 nach Davos. Die Reise ist beschwerlich und kräftezehrend, bereits jetzt überlegt Willem eine Bahnstrecke zu bauen. Nach dem Tod seiner geliebten Margaret reist er nicht ab. Er steckt seine gesamte Energie und Schöpferwillen in das Dorf und baut es um, es wird zu einem mondänen Kurort und auch das Sanatorium auf der Schatzalp wird ihm zugeschrieben. Im Mittelpunkt und als roten Faden der Geschichte würde ich die tiefe Verbundenheit und Liebe zu seiner Frau Margaret stellen. Willem lässt sich nie unterkriegen und auch seine zweite Frau steht ihm zur Seite. Das Buch war wirklich interessant und spannend zu lesen, es gab viele neue Eindrücke, die mir sehr gut gefallen haben. Der Schreibstil war angenehm zu lesen. Die Geschichte hat mich immer wieder tief berührt und ich hatte viele schöne Lesestunden.

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    29.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe ist stärker als der Tod

    Dr. Daniela Holsboer beschreibt in diesem historischen Roman die Geschichte von Davos, einem kleinen Schweizer Bergdorf, das zum luxuriösen Ziel der „Reichen und Schönen“ wurde. 1867 reist der holländische Kaufmann Willem Jan Holsboer mit seiner lungenkranken Frau Margaret auf ärztlichen Rat nach Davos. Die Anreise ist äußerst beschwerlich, so dass Holsboer erste Überlegungen zu einer Bahnstrecke anstellt. Nach dem Tod seiner Frau reist er nicht ab, sondern baut das Dorf nach und nach zu einem mondänen Kurort aus. Die Rhätische Bahn (heute UNESCO-Weltkulturerbe) und das Sanatorium auf der Schatzalp gehen ebenfalls auf ihn zurück. Im Vordergrund jedoch steht die ganz besondere Seelenverwandtschaft zwischen Willem und Margaret, eine Liebe, die weit über den Tod hinaus Bestand hat. Margaret ist die Triebfeder, die Willem seine Vision eines seinen Ansprüchen genügenden Kurortes umsetzen lässt. Der Schreibstil der Autorin ist klar, verständlich, aber auch poetisch und lässt einen den Zauber einer anderen, einer fast magischen Welt erahnen. Der Titel erinnert nicht zufällig an den Roman von Thomas Mann. Immer wieder finden sich Anspielungen, direkt oder indirekt (und machen Lust darauf, diesen Roman erneut zu lesen). Aber auch andere bekannte Namen werden genannt, insbesondere die der Schriftsteller Robert Louis Stevenson und Arthur Conon Doyle, aber auch der des Malers Ernst Ludwig Kirchner. In ihrem Nachwort gibt es zusätzliche Erläuterungen, die ich als sehr gute Ergänzung empfunden habe. Fazit: Willem Jan Holsboer wurde mit diesem Roman ein Denkmal gesetzt, das seine Lebensleistung angemessen würdigt.

  • Martinchen

    aus Magdeburg

    5/5

    29.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe ist stärker als der Tod…

    Liebe ist stärker als der Tod Dr. Daniela Holsboer beschreibt in diesem historischen Roman die Geschichte von Davos, einem kleinen Schweizer Bergdorf, das zum luxuriösen Ziel der „Reichen und Schönen“ wurde. 1867 reist der holländische Kaufmann Willem Jan Holsboer mit seiner lungenkranken Frau Margaret auf ärztlichen Rat nach Davos. Die Anreise ist äußerst beschwerlich, so dass Holsboer erste Überlegungen zu einer Bahnstrecke anstellt. Nach dem Tod seiner Frau reist er nicht ab, sondern baut das Dorf nach und nach zu einem mondänen Kurort aus. Die Rhätische Bahn (heute UNESCO-Weltkulturerbe) und das Sanatorium auf der Schatzalp gehen ebenfalls auf ihn zurück. Im Vordergrund jedoch steht die ganz besondere Seelenverwandtschaft zwischen Willem und Margaret, eine Liebe, die weit über den Tod hinaus Bestand hat. Margaret ist die Triebfeder, die Willem seine Vision eines seinen Ansprüchen genügenden Kurortes umsetzen lässt. Der Schreibstil der Autorin ist klar, verständlich, aber auch poetisch und lässt einen den Zauber einer anderen, einer fast magischen Welt erahnen. Der Titel erinnert nicht zufällig an den Roman von Thomas Mann. Immer wieder finden sich Anspielungen, direkt oder indirekt (und machen Lust darauf, diesen Roman erneut zu lesen). Aber auch andere bekannte Namen werden genannt, insbesondere die der Schriftsteller Robert Louis Stevenson und Arthur Conon Doyle, aber auch der des Malers Ernst Ludwig Kirchner. In ihrem Nachwort gibt es zusätzliche Erläuterungen, die ich als sehr gute Ergänzung empfunden habe. Fazit: Willem Jan Holsboer wurde mit diesem Roman ein Denkmal gesetzt, das seine Lebensleistung angemessen würdigt.

  • Maggiem

    5/5

    24.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe trifft Willenskraft und Geschäftstüchtigkeit

    Das Buch „der Zauber des Berges“ von Daniela Holsboer beginnt mit der beschwerlichen Ankunft des reichen holländischen Kaufmanns Willem Jan Holsboer und seiner todkranken Ehefrau Margaret, die in einer Kutsche liegend, nach Davos gebracht wird. Das dortige karge Leben, bringt den findigen Kaufmann dazu, aus Davos einen mondänen Ort zu machen, so dass die Patienten weiterhin luxuriös leben können. Hierzu ist auch eine gute Infrastruktur in Form einer Eisenbahn notwendig, die er nach Davos bauen lässt und somit die Räthische Bahn gründet. Er findet in dem Lungenarzt Dr. Spengler einen Freund und Unterstützer, da dieser auch finanzielle Vorteile daraus ziehen kann. Mich hat das Buch emotional sehr berührt und ich fühlte mich immer mittendrin in der Geschichte, in den Dialogen und den Handlungen. Besonders gut hat mir die bildhafte Sprache der Autorin gefallen, wie zum Beispiel auf Seite 109: 'Ursula war der Hafen, Willem das Schiff und Margaret der Wind, der seine Segel aufblähte, ihn antrieb, ja anpeitschte.' Die Autorin Daniela Holsboers konnte auf umfangreiches historisches Material zurück greifen. Sie schafft es wunderbar, Willems Taten nicht zu verklären, sondern auch kritische Töne über ihn zu schreiben. Dadurch wirkt das Buch absolut authentisch. Das Buch ist sehr gut strukturiert und die Kapiteln haben eine angenehme Länge.Mir haben auch die französischen bzw. englischen Ausdrücke in den Dialogen sehr gut gefallen, da dies bei den Protagonisten authentisch wirkt. Hilfsweise sind die entsprechenden Übersetzungen in den Fußnoten zu finden. Fazit: Dies ist eine leicht und flüssig lesbare historische Romanbiographie über den holländischen Kaufmann Willem Jan Holsboer, der 1867 das bäuerliche Dorf Davos kennenlernt und daraus einen mondänen Ort macht. Ich war von Daniela Holsboers Schreibstil überwältigt und spreche eine absolute Kauf- und Leseempfehlung aus.

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