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Lebenssekunden Roman. Von der Bestseller-Autorin von "Zwei Handvoll Leben" | "Ein bewegendes Stück Zeitgeschichte" - Bayerische Rundschau

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2022

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,6/12,2/3,3 cm

Gewicht

312 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000514893

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

"Zeitgeschichte pur, eindringlich und sehr emotional." ("Mainhattan Kurier")
Katharina Fuchs hat sich mit "Lebenssekunden" noch einmal selbst übertroffen." ("Sommerleses Bücherkiste (Blog)")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2022

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,6/12,2/3,3 cm

Gewicht

312 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000514893

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • Bewertung

    5/5

    20.10.2026

    Gebrauchtbuch (Gebundene Ausgabe)

    Lebenssekunden

    Inhalt siehe Klappentext. Ich habe schon einige Bücher von Katharina Fuchs gelesen und werde in wenigen Wochen ihre Autorenlesung zu „Schwesternland“ besuchen. „Lebenssekunden“ wurde mir auf Social Media angezeigt und weil mir dieser Titel noch nicht bekannt war, habe ich das Buch sofort besorgt und im Urlaub gelesen. Das Titelbild zeigt zwei junge Frauen auf einem motorisierten Zweirad, keine Ahnung, welche Marke oder Modell, wie sie vor der Mauer und Stacheldraht (davon)fahren. Die Geschichte spielt ab etwa Mitte der 1950er Jahre bis zum Mauerbau 1961 parallel in Kassel, bei Angelika, und in Ostberlin, bei Christine. Die beiden jungen Frauen kennen sich nicht, haben beide ihr Schicksal, das sie täglich beschäftigt und begleitet und doch gibt es eine Verbindung, die beiden am Ende hilft. Ich möchte nicht zu viel verraten, wie es im 411 Seiten starken Hardcover weitergeht, nachdem Angelika die Schule sausen lässt, ihre beste Freundin verliert, die große Liebe und ihre Leidenschaft findet und Christine dem DDR-Sport-Drill unterliegt und nicht entkommen kann, sich arrangiert, obwohl ihr Steine in den Weg gelegt werden und ihre große Liebe unerreichbar scheint. Die eine kann und darf alles, die andere nicht, beide finden sich zunächst damit ab, dann begehren beide auf ihre Weise auf, um endlich das zu bekommen, was sie wollen - nicht nur ein paar Lebenssekunden, sondern das ganze Leben. die Mädchen wurden meiner Meinung nach beide ihrer Kindheit und Jugend beraubt und sie müssen damit klarkommen. Die Autorin schreibt einerseits nüchtern und faktisch über die 50er Jahre, Nachkriegszeit in Ost und West, andererseits herzlich, wenn es um die Familien und deren Zusammengehörigkeit geht. Die damaligen politischen Ereignisse sind im Roman der Alltag der Bevölkerung, wir lesen jetzt „nur“ darüber und können es vermutlich nicht nachvollziehen, wie es war, zu dieser Zeit zu leben. Ich selbst wäre wahnsinnig geworden, hätte man mich überall und jederzeit belauscht, beobachtet und verfolgt und man weiß, man kann nicht weg. Das Buch macht nachdenklich beim Lesen, ich fand es auch immer wieder faszinierend, wenn sich Christine oder Kerstin bei ihrem Tun Gedanken um den Bruder bzw. Sohn machen, wie es ihm dabei ergeht, sollten sie eine falsche Entscheidung treffen. Die Familie Hellmann mochte ich sehr, aber auch die Steins haben mich schnell an sich binden können. Kein schwerer Stoff, aber auch keine ganz leichte Kost, gute Mischung aus beidem, ich mochte den Schreibstil, das Buch lässt sich flüssig lesen. Zum Ende hin sehr viel Spannung, vorher war es manchmal, gerade in Kassel, deutlich ruhiger als in Berlin; ich glaube Christine mit ihrem Hochleistungssport, der sie langsam zerstört hat, hat mich mehr fasziniert, als Angelika, die durch ihre Kameralinse einen ganz anderen Blick auf die Welt und das Leben hat. Beide zusammen bekommen von mir eine Leseempfehlung mit 4,5 Sternen. Anmerkung für Autorin und Verlag: - Namensfehler auf Seite 58, Kapitel Angelika, vorletzter Satz: „Wenn Christine manchmal nach der Schule bei ihr zu Mittag essen durfte,…“ - Es müsste „Irmgard“ statt „Christine“ heißen; Christine ist in Berlin, in diesem Kapitel geht es um Angelika, deren Freundin ist Irmgard. - Zeitfehler auf Seite 93, Kapitel Christine, erster Absatz: „Um zweiundzwanzig Uhr ging sie schlafen, am nächsten Tag um halb sechs klingelte der Wecker, um 6.15 15 verließ sie das Haus, und alles ging von vorne los.“ - Die zweite „15“ ist zu viel. - Schreibfehler auf Seite 226, Kapitel Christine: „Zusammengekauert saß sie am Rand auf dem abgeschabten Hallenparkett, versuchte, den Schock ihrer Fellleistung zu verdauen.“ - Es müsste „Fehlleistung“ statt „Fellleistung“ heißen. - Namensfehler auf Seite 297, Kapitel Christine, Mitte der Seite: „Also zog Christine ihre Pyjamahose unter den Augen der Hausmutter herunter. … Dann rollte Angelika die Strumpfhosen auf und schlüpfte nacheinander mit den Beinen hinein,…“.- Es müsste „Christine“ statt „Angelika“ heißen; Angelika ist in Berlin, in diesem Kapitel geht es um Christine im Sportinternat.

  • _lenas.buecherwelt_

    5/5

    09.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Angelika und Christine haben eine wirklich tolle Geschichte

    Angelika wächst in Kassel auf. Ihre Leidenschaft für Fotografie ist wirklich ansteckend. Sie hat eine besondere Perspektive auf die Kunst und die Fotografie. Ich mochte auch ihren Vater und ihren Bruder Peter sehr, denn die beiden unterstützen sie und geben ihr Halt. Genauso wie Rudi und ihre beste Freundin Irmgard. Christine wächst in Ost-Berlin auf und vor allem ihre Geschichte hat mich sehr berührt. Sie ist Kunstturnerin und was sie bei ihren Trainings, im Elitekader und im Internat erlebt, war wirklich schwer. Ihre Liebe zu Thomas aus Stuttgart war einfach nur herzerwärmend. Die beiden jungen Frauen verfolgen ihre Träume und müssen dabei immer wieder Hindernisse überwinden. Am Anfang hat es etwas gedauert, bis ich ganz in der Geschichte drin war, aber später konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich fand es sehr spannend zu sehen wie sich die Geschichten und Schicksale der beiden jungen Frauen zu einer gemeinsamen Geschichte verweben. Ganz besonders das Ende der Geschichte war für mich total spannend und ich habe richtig mitgefiebert. Die Geschichte von Angelika und Christine war wirklich berührend.

  • Bewertung

    5/5

    08.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ergreifend und spannend

    Das Buch kann ich sehr empfehlen. Die Geschichte wird in zwei Perspektiven erzählt: Angelikas und Christines. Eine spannender als die andere, sodass es mir schwer gefallen ist, das Buch zur Seite zu legen.

  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    17.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    2 Schicksale - 2 Welten

    Dieses Buch war ein Zugallsgriff beim Stöbern. Einmal aufgeschlagen, habe ich die ganze Nacht gelesen. Ich konnte es nicht weglegen, denn es hat mich tief berührt. Selbst in den 80er Jahren in der DDR geboren, konnte ich vieles nachvollziehen, wenn auch nicht begreifen. Und selbst eine Liebe zur Fotografie konnte ich die Leidenschaft der 2. Protagonistin ebenfalls verstehen. Kurz zum Inhalt: die Geschichten von Angelika, aufgewachsen im westlichen Deutschlands und Christine, aufgewachsen in der DDR entwickeln sich in 2 völlig verschiedenen Welten und verbinden sich letztlich doch. Christine ist Leistungsturnerin und man leidet förmlich mit ihr mit, wenn sie mit blauen Knien getriezt wird, dennoch Höchstleistungen am Barren zu erbringen. Stets vor der Drohkulisse, dass der Familie sonst Steine in den Weg gelegt werden. Dennoch verliebt sie sich beim Wettkampf in einen „Westjungen“. Angelika wächst behütet in Kassel auf und kämpft eher gegen das vorherrschende Frauenbild innfieser Zeit. Ihr Traum - eine Ausbildung als Fotografin - bleibt ihr fast verwehrt, nur weil sie eine Frau ist. Bis sie über eine ältere Dame, der sie regelmäßig hilft, doch noch die Chance für eine Ausbildung bekommt. Und letztlich finden darüber auch die beiden Schicksale zusammen. Das Buch ist wunderbar zu lesen, geht ans Herz und macht einen teilweise sprachlos. Geschickt wird zwischen Perspektiven gewechselt.

  • book_loving_frog

    aus Dresden

    5/5

    13.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Zufallsfund fesselnd bis zur letzten Seite

    Lebenssekunden ist mir "zufällig" untergekommen. Das Buch erzählt die Geschichte von Angelika (West) und Christine (Ost), der Klappentext machte Lust auf mehr. Es beginnt Ende der 1950er Jahre und endet im schicksalshaften August 1961. Bis zur letzten Seite spannend. Sehr zu empfehlen.

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