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Die Nachricht Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

88951

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.07.2021

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/2,9 cm

Gewicht

370 g

Auflage

4

Sprache

Deutsch

EAN

2710000506980

Beschreibung

Rezension

"Ich finde, dass Männer solche Bücher auch mal lesen sollten, um zu begreifen, was wir Frauen eigentlich fühlen und was man uns mitunter antut." Elke Heidenreich, Spiegel, 09.01.22
"Doris Knecht, die gnadenlos gute Beobachterin zwischenmenschlicher Beziehungen, hat einen Roman geschrieben, der nervenzerfetzend wie ein Psychothriller ist. 'Die Nachricht' wirft am Ende eine Frage auf, die lange nachklingt: Wie hoch ist der Preis für eine gerechte Strafe?" Brigitte Bücher Sonderheft, 2/2021
„‘Die Nachricht‘ hat mich gefesselt und begeistert … Dieser Roman sagt so viel über unsere Beziehungskonzepte aus … von Schein und Sein – das zeigt sich sogar in der dichten Atmosphäre … Eins steht fest: Man legt ‚Die Nachricht‘ nicht aus der Hand.“ Sophie von Kessel, Newsletter ‚Freunde der Zeit‘, 04.11.21
"Es gehört zur literarischen Kunst der österreichischen Schriftstellerin, aus einer zunächst einmal überschaubaren Problemlage eine Geschichte zu entwickeln, die einen erstaunlichen Sog entwickelt ... Knecht hat einen Stil zur Vollendung gebracht, der die Atemlosigkeit und Zerbrechlichkeit ihrer Figuren offenlegt … ‚Die Nachricht‘ lässt sich als relevantes Themenbuch oder veritabler Thriller mit deprimierendem Ende lesen." Carsten Otte, Tagesspiegel, 29.10.21
"Doris Knecht lässt Ruth nicht in wütendem, sondern in traurigem Tonfall erzählen. Traurig darüber, dass auch im 21. Jahrhundert und nach #MeToo weibliche Opfer so schwer Gehör finden oder sogar als Täterinnen hingestellt werden." Deutschlanfunk Kultur 'Büchermarkt', 17.09.21
„Knechts präzise Beobachtungsgabe … führt vor Augen, wie es sich in einem Land lebt, in dem jede siebte Frau schon einmal von Stalking betroffen war und in dem die Zahl der Femizide jährlich steigt. Sie beschreibt dieses ganze Spektrum an Ungleichheit, das Belästigungspatchwork, diese Müdigkeit angesichts dessen, dass man als Frau immer aufpassen muss, immer.“ Dominika Meindl, Falter, 20.08.21
„Doris Knecht erzählt von Frauenfeindlichkeit im Netz – leichthändig und raffiniert gearbeitet - … und von subtiler und massiver Gewalt gegen Frauen. Zwar gibt es liebenswerte Männerfiguren in ihrem Buch, es knüpft sich aber ein Netz der Misogynie. Der Roman hinterlässt einen starken Eindruck.“ Cornelia Geißler, Frankfurter Rundschau, 20.08.21
„Doris Knecht leuchtet in ihrem spannend erzählten Roman ‚Die Nachricht‘ in die Zwischenräume menschlicher Beziehungen hinein. Sie beschreibt mit eindringlicher Leichtigkeit, was mit Menschen passiert, die es sich erlauben, ‚aus dem Ruder zu laufen‘. Und ganz beiläufig verhandelt sie auch wichtige literarische Fragen, die über ihr Selbstverständnis als Schriftstellerin Auskunft geben.“ Claudia Cosmo, NDR Kultur, 06.08.21
„Die Verunsicherung, die einher geht mit derartigen anonymen Bedrohungen, ist der eine Strang dieses spannenden und virtuos erzählten Romans. Der andere dreht sich um die Verliebtheit, in die die Frau überraschend hineinschliddert, die sie heimsucht wie eine Krankheit, denn was heiter und vielversprechend beginnt, erweist sich bald als eine seelische Achterbahnfahrt der grausamen Art.“ Manuela Reichart, Deutschlandfunk Kultur, 09.08.21
„Zwar ist Doris Knecht darauf bedacht, mit aktuell brisantem Thema zu unterhalten. Sie ist keine, die mitten hineinschneidet oder hart zuschlägt. Sie kratzt. Kratzt ein wenig die Wunden in der Gesellschaft auf. Aber ‚Die Nachricht‘ hat viele Nuancen, die man nicht überlesen darf.“ Peter Pisa, Kurier, 07.08.21
„Doris Knecht mengt der bedrückenden Thematik eine überraschende sprachliche Leichtigkeit bei und kreiert ihre Protagonistin weder als überzeugende Identifikationsfigur noch als kompetente Erzählerin und schon gar nicht als sympathisches Opfer. Doch gerade diese Widersprüchlichkeit erzeugt große Spannung und Leselust.“ Judith Hoffmann, ORF Ö1 Mittagsjournal, 26.07.21
„Doris Knecht rückt ein brisantes Thema in den Fokus und lotet einmal mehr die menschlichen Abgründe aus.“ Sophie Weilandt, ORF TV ZIB, 24.07.21
"Ein Thema, das kaum einer in der Öffentlichkeit stehenden Frau fremd ist. ... Der Roman liest sich zügig, ist einfallsreich formuliert, wie man es von Knecht kennt, der Spannungsbogen hält ... Das wirklich Bedrückende ist aber, dass nicht das Geringste daran Fiktion ist." Doris Kraus, Die Presse am Wochenende, 25.07.21
"Erschreckend plausibel und mit traurigem Unterton. Auch im 21. Jahrhundert und nach #MeToo ist es für eine Frau nicht immer leicht, Gehör und
Vertrauen zu bekommen, selbst von ihrer engsten Umgebung." Dina Netz, WDR 5 Bücher, 24.07.21

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Akzeptabel

Verkaufsrang

88951

Einband

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Erscheinungsdatum

26.07.2021

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/2,9 cm

Gewicht

370 g

Auflage

4

Sprache

Deutsch

EAN

2710000506980

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Str. 57 , Haus
10557 Berlin
Deutschland
Email: info@hanser.de
Url: www.hanser.de
Telephone: +49 89 998300
Fax: +49 89 984809

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  • Majo C.

    aus Wien

    5/5

    24.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nichts für Lesende, die anfällig für Paranoia sind

    An Doris Knecht begeistert mich immer wieder aufs Neue, dass sie so wahnsinnig ehrlich schreibt. Ihre Protagonistinnen sind sehr reale Frauen, mit Makeln und Charakterschwächen. Frauen, die schlechte Entscheidungen treffen und nicht moralisch über Allem stehen, weil sie den Fürsorgegen in die Wiege gelegt bekommen haben. In dieser Erzählung nimmt uns eben jene authentische und vielschichtige Frau mit in ihr Datingleben, das recht weit von einer Liebesgeschichte entfernt spielt. Die Folgen, einmal "den falschen" Mann gedatet zu haben, verfolgen sie nicht nur über einen sehr langen Zeitraum hinweg sondern penetrieren auch ihr Berufs- und Familienleben. Wer schickt diese Nachrichten und wozu? Mit der Protagonistin gemeinsam fühlen wir uns beim Lesen erpresst, doch es gibt keine Forderung. Wie kann man diese Nachrichten abstellen? Wann hören sie endlich auf? Wie wird die Protagonistin damit umgehen? Knecht bietet uns eine intime Sicht auf Stalking und labible Psychen mit #metoo Thematik.

  • Bewertung

    5/5

    21.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, dass es in sich hat.

    Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet, als ich anfing das Buch zu lesen.. Kurze Zeit später hat es mich sowas von gefesselt. Die Figuren sind so lebendig und nahe am Leben geschrieben, so dass man meint sie selbst zu kennen. Wer ist der Stalker, der mehr Dinge über Ruths verstorbenen Ehemann weiß, als sie selbst? Was will diese Person damit erreichen? Sie fängt an die Beziehungen zu ihren Mitmenschen zu hinterfragen und begibt sich mutig auf die Suche nach der unsichtbaren Person, die sie kennen muss. Psychologisch raffiniert und spannend bis zum Schluss!

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    19.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend

    Die Nachricht Doris Knecht Ruth war 22 Jahre mit Ludwig verheiratet. Sie fühlte sich während dieser Zeit oft eingeengt, wollte alleine sein, in Ruhe nachdenken. Sie brauchte Zeit für sich, um ihre Drehbücher zu schreiben. Ludwig war ein geselliger Typ, liebte laute Musik und ausgelassene Partys. Doch dann verunglückte er auf der Skipiste. Ruths Trauer nahm ein abruptes Ende, als sie die Mails auf Ludwigs Rechner fand. Liebes-Mails, die an eine andere Frau adressiert waren und nicht an sie. Wollte Ludwig sie damals verlassen? Jahre nach Ludwigs Tod bekommt Ruth auf einmal anonyme Nachrichten, Beschimpfungen und Beleidigungen. Als diese auch an ihre Familie, Arbeitgeber und Freunde versendet werden, nimmt die Geschichte ihren Lauf.. Woher weiß der Stalker so viele persönliche Dinge über sie? Oder ist es die Ex-Freundin von Ludwig, die nicht loslassen kann? Der neue Roman von Doris Knecht ist ein zeitgenössischer, subtiler Roman, einer, der immer intensiver wird. Ein spannendes Buch, eines was zeigt, was Cybermobbing anrichten kann. Knecht schreibt klar und kühl und ist dabei so wortgewandt. Große Leseempfehlung von mir, aber vergesst nicht beim Lesen des Buches, im erhelltem Raum, die Gardinen zu schließen, es könnte jemand im Dunklen stehen und euch beobachten!

  • Bewertung

    5/5

    11.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der große Hund

    Doris Knecht hat mich mit ihrem Roman erst gegen Mitte der Geschichte erreicht, aber dann intensiv. Vera Teltz liest unaufgeregt und daher angenehm. Ruth ist in meinen Augen eine starke, moderne Frau. Den Tod ihres Mannes hat sie zwar noch nicht ganz verarbeitet, aber ihr Umgang mit dem Schicksalsschlag, lässt sie im Alltag weiterhin "normal" funktionieren. Sie hat eine nette Stieftochter und gute Freunde. Zu Anfang wird noch viel in die Vergangenheit geschaut, doch schon bald entwickelt sich die Hauptprotagonistin zu einer Frau, die im hier und jetzt lebt und weiter an ihrer Karriere feilt. Das scheint nicht jedem zu passen, denn sie bekommt eines Tages eine fiese Nachricht auf ihr Handy. Die Beschimpfungen und Verleumdungen häufen sich und nun wird Ruth sogar öffentlich an den Pranger gestellt, denn auch Geschäftskollegen und Freunde erhalten ominöse Nachrichten in Bezug auf Ruth. Ihr innerer Kampf hat mich total mitfiebern lassen. Am Schluss war ich sehr angespannt und dann vom Ende positiv überrascht. Ich würde für dieses (Hör)buch gerne 6 von 5 Sternen vergeben, weil ich die Grundthematik so wichtig finde.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    29.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Halt Doris Knecht

    Hätte mir nicht vorstellen können, dass eine zeitgenössische jüngere österreichische Autorin meine Lieblingsautorin wird. So eintauchen kann man/ich selten, in die Sprache, die Gefühlswelt so nah und präzise wie sprachlich möglich, manchmal braucht es dann tatsächlich kreative Wortkreationen. Ich liebe diese Metaphern über die Natur (der Himmel fiel herunter) und das Verwobene. Lese gerne amerikanische Autor/inn/en, und erinnerte ich mich an ein Buch von Fernanda Eberstadt "Liebeswut", deren Präzision in der Schilderung von Gefühlen mich ähnlich berührt hat.

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