• Produktbild: Das Brauhaus an der Isar: Spiel des Schicksals
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Gebraucht Band 1

Das Brauhaus an der Isar: Spiel des Schicksals

Aus der Reihe Eine München-Saga
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.07.2020

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,4/3,5 cm

Gewicht

388 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000489214

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Beschreibung

Rezension

Start der schillernden Saga um eine Münchener Brauereidynastie. HÖRZU 20190816

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.07.2020

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,4/3,5 cm

Gewicht

388 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000489214

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    5/5

    07.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Frauenbilder, Unternehmerinnen, Intrigen im 19. Jahrhundert

    Ein absolut toller historischer Roman. Spannend, für mich gut geschrieben, so dass ich mich mit zunehmend gelesenen Seiten kaum noch von meinem eBook trennen konnte. Vom Thema passt er gut in die heutige Zeit, denn wieder hat die Gesellschaft und jeder einzelne Veränderungen zu bewältigen. Ich freue mich auf den 2. Teil, der bereits geschrieben ist.

  • Bewertung

    5/5

    09.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Bin begeistert

    Ich bin beinahe restlos begeistert. Endlich gibt es wieder Frauenunterhaltung, bei der (fast) alles stimmt. Damit meine ich: eine spannende, hervorragend recherchierte Geschichte (Story) mit Geschichte, mit lebensechten, überzeugenden Figuren (zumindest, wenn man von dem "Warmlauf-Hänger" zwischen dem ca. 3 und 6 Kapitel absieht). Freidank lerweckt das damalige München zu neuem Leben, ihr Epochenbild bezieht technische Erneuerungen und Erfindungen, die Tradition, die ROlle der Kirche, Kunst etc. mit ein. Begeistert hat mich auch die Intertexualität und dass es ENDLICH um mehr geht, als nur darum, dass eine Frau aus ärmlichen Verhältnissen "durchkommt". Endlich ist die Welt nicht schlecht und nur der Held und das Love Interest gut. DANKE DAFÜR! Der einzige Wermutstropfen war die häufige Stopler-Schluckauf-Stil, bei anstelle eines Kommas ein Punkt. Steht.Besonders gern vor Und. Und Aber. Und Relativsätzen. Sodass der Leser immer. Stolpert. Und hiekst. Das ist leider ein ÜBel, das viele gegenwärtige Bücher befällt. Abgesehen davon : 5 Sterne Plus. ich freue mich auf Teil 2.

  • Eliza

    5/5

    06.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Das opulente Spiel des Bieres

    Mit einer großen Portion Vorfreude auf den Roman über die Brauhausdynastie Bruckner, habe ich die Geschichte gelesen und bin sehr begeistert über die schöne, vielfältige und herausfordernde Geschichte der Autorin. Das Brauhaus an der Isar - Spiel des Schicksals ist ein wundervoller Auftakt in das Leben und den Alltag der Menschen in Bayern gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Als Freund des flüssigen Brotes habe ich viele Facetten rund um den Braualltag der damaligen Zeit kennengelernt. Das Cover ist sehr bunt gehalten. Im Vordergrund sieht man die Rückansicht einer jungen Frau in einer typisch bayerischen Tracht mit einer schicken Hochsteckfrisur. Im Hintergrund schaut der Leser auf den mondänen Marienplatz in München. Der Klappentext beschreibt den wesentlichen Hintergrund der Handlung, ohne dabei die Haupthandlungsstränge vorwegzunehmen. Auf der Innenseite der Buchklappe ist ein Stadtplan von München zur damaligen Zeit abgebildet. Des Weiteren sind am Anfang des Buches ein Personenverzeichnis, sowie am Ende des Romans ein kleines Glossar für Nichtbayern aufgeführt. Eine Anleitung für die eigene „Bierherstellung“, runden den Roman süffisant ab. Diese Ideen der Autorin haben mir sehr gut gefallen und machen die ohnehin schöne Story noch interessanter. Die Geschichte erzählt von einer jungen Frau, Antonia Pacher, welche aus dem kleinen Bayerischen Ort Flechting aufbricht, um in der Großstadt München ihr berufliches Glück zu finden. Die Geschichte beginnt am Ende des 19. Jahrhunderts, welche eine zeitliche Einordnung für die Leser gut ermöglicht. Durch die detailreiche und abwechslungsreiche Beschreibung der damaligen Bräuche und Sitten wird der Leser hervorragend mit dem Zeitgeschehen vertraut. Die Hauptdarstellerin zeichnet sich durch ein, für damalige Verhältnisse, ungewöhnliches Persönlichkeitsprofil aus. Uninteressiert an Sitte und Selbstverständlichkeit in einer „männerdominierenden Gesellschaft“ arbeitet und fügt sie sich mit Fleiß und Geschick in das Brauhaus Bruckner ein. Am Anfang als einfaches „Zimmermädchen“ angestellt, wird sie im Laufe der Geschichte immer mehr Aufgaben und Verantwortung übernehmen. Auch persönliche Rückschläge bewältigt sie dabei mit Bravour und wird nach und nach zu einer geschäftsbereichernden Persönlichkeit. Sehr ausgeprägt sind die vielfältigen Nebenfiguren der Story. Franziska Bruckner, die Geschäftsführerin der Brauerei Bruckner, Melchior Bruckner ihr Sohn und Erbfolge, Alois Hopf (Inhaber der Hopf Brauerei) der vor nichts zurückschreckende Konkurrent der Brauerei, sowie Quirin ein platonischer Freund, welcher erst zu spät sein wahres Gesicht zum Vorschein kommen lässt. Mir persönlich hat die facettenreiche Persönlichkeit des Melchior Bruckner am besten gefallen. Anfänglich als arroganter und erhabener Erbe der Brauerei auftretend, zeigt er im Verlauf der Geschichte immer mehr sein Interesse an Wissenschaft und dem Fortbestand der Brauerei. Sehr unterhaltsam ist das Zusammentreffen von Antonia, Melchior und seinem Studienfreund Albert Einstein. Der junge Einstein, welcher selbstverständlich allerhand physikalisches Interesse aufweist, beweist dass auch er den menschlichen Genüssen nicht abgeneigt ist. Der gemeinsame Besuch auf dem Münchener Oktoberfest war einer der viele Höhepunkte des Romans für mich. Der Aufbau der Geschichte ist chronologisch und es sind keine großen Zeitsprünge erkennbar. Die Handlung ist sehr detailiert beschrieben und lässt keine offenen Fragen für den Leser entstehen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, detailreich, bildhaft und sprachverliebt. Dabei schafft die Autorin es immer wieder den markanten bayerischen Dialekt in die Geschichte einzubinden. Verschachtelte oder komplizierte Sätze waren nicht zu erkennen. Als Zielgruppe des Romans kommen sowohl Anhänger historischer Romane als auch Fans von Bayern und Brauereikultur in Frage. Er ist wegen seiner starken weiblichen Persönlichkeiten zwar tendenziell für Frauen geeignet, aber auch Männer kommen aufgrund der detailreichen Geschichte rund um das Bier in München auf Ihre Kosten. Als Fazit der Geschichte bleibt für mich festzuhalten, Julia Freidank ist ein wahrhaft wundervoller Auftakt in die Brauhausreihe geglückt. Dieses Buch ist eine Ode an die Brauhauskultur, eine kleine Liebeserklärung an die Stadt München, sowie ein sehr schöner und aufschlussreicher Roman über das Bier und den starken Willen einer Frau, welche sich über alle Maße nicht von ihren persönlichen Zielen abbringen lässt. Ich bin sehr zufrieden mit dem ersten Band und als Einziger Wehrmutstropfen bleibt festzuhalten, dass ich das Buch bereits zu Ende gelesen habe. Allerdings bleibt die Hoffnung, dass der zweite Band der Reihe nicht mehr lange auf sich warten lässt.

  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    04.02.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Wahnsinnig gut

    Als Antonias Vater im Jahr 1897 stirbt, verliert die Familie ihren Hof. Deshalb verläßt Antonia ihre Heimat und versucht in München Geld zu verdienen. Sie kommt zuerst in Schwabing unter und lernt dort einige Künstler kennen, die ihren Blick auf die Welt total verändern. Schließlich findet sie Arbeit in einer Brauerei. Sie fühlt sich wohl in der Gemeinschaft der Brauer und Schankmädchen, obwohl nicht alle freundlich zu ihr sind. Besonders der Erbe der Brauerei, Melchior Bruckner, ist oft herablassend und zynisch. Trotzdem fühlt Antonia sich zu ihm hingezogen. Durch Intrigen und Konkurrenten gerät die Brauerei in Schwierigkeiten. Nur durch Antonias Mut kann der Ruin abgewendet werden. Erst jetzt lernt sie den wahren Charakter von Melchior kennen. Dieses Buch hat mich total begeistert. Es beschreibt den beschwerlichen Weg einer jungen Frau, die sich mit viel Fleiß und noch mehr Mut von einem Mädchen vom Lande mit geringer Schulbildung zu einer selbstbewußten jungen Frau an der Spitze einer Brauerei in München entwickelt. Dies ist noch bemerkenswerter, da sich die Geschichte um die Jahrhundertwende vom 19. ins 20. Jahrhundert abspielt. Das Frauenbild in dieser Zeit läßt dem Leser die Haare zu Berge stehen. Beim Lesen dieses Buches erhält man ein klares Bild von der Stadt München, wie sie damals ausgesehen hat. Auch die Menschen erscheinen dem Leser hier bildlich vor Augen. Man spürt die innere Zerrissenheit der Menschen. Da ist die zwanghafte Moralvorstellung, der sie sich unterwerfen müssen und dagegen steht der Wunsch nach mehr Freiheit. Dies alles vermittelt die Autorin mit einem gut lesbaren Schreibstil, der mir sehr gut gefällt. Das Buch ist ein toller Spiegel dieser Zeit, zumal auch reale Personen darin eine Rolle spielen. Wer wußte vorher schon, daß Albert Einstein auf dem Oktoberfest Glühbirnen eingeschraubt hat? Gerade diese kleinen Geschichten nebenbei machen das Buch so menschlich und zeigen, mit wieviel Liebe und Recherchearbeit daran gearbeitet wurde. Danke dafür an die Autorin Julia Freidank!

  • friederickes Bücherblog

    aus Berlin

    5/5

    02.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Auftakt nach Maß

    Das Cover: Das Cover passt wie die Faust aufs Auge. Im Hintergrund München, im Vordergrund die Frau mit Rückenansicht im Dirndl und mit gewundenen Zöpfen. Als ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen wollte. Ein Zeichen, dass die Präsentation stimmt und einlädt es haben zu wollen. Die Geschichte: 1897: Antonia Pacher hätte gerne nach dem Tod des Vaters den Hof der Familie bearbeitet, aber das ging nicht. Also macht sie sich auf nach München, um dort Geld zu verdienen. Durch Zufall landet sie in Schwabing und lernt eine schillernde Welt kennen. Sie findet Arbeit in einer Brauerei und neben wohlgesinnten Angestellten auch ihre Gegner. Nebenbei kribbelt es gelegentlich zwischen ihr und Melchior, dem Erben der Brauerei, was einiges erschwert. Auch seine Mutter kämpft und wirft Steine in den Weg. Sie sind alle ehrgeizig und wollen unbedingt auf dem Oktoberfest ausschenken, was andere Brauer nicht gerade wohlwollend zulassen wollen. Meine Meinung: (Achtung Spoiler) Von der ersten Seite an bin ich in dieses Buch hineingefallen und bin begeistert bis zur letzten Seite dringeblieben. Die Protagonisten sind wunderbar ausgearbeitet, sind stimmig und verhalten sich bis ins kleinste Detail ihrem Charakter entsprechend. Antonia habe ich besonders ins Herz geschlossen, weil sie mit ihrem Elan, das Leben in München zwischen der Boheme, den mutigen Einsätzen bei den Künstlern und der harten Arbeit in einem Brauerhaushalt, dem Ausschank in der Gaststube und sonstigen Aufgaben angenommen hat. Die Autorin schreibt in einer interessanten, gut verständlichen und flüssigen Sprache. Spannend fand ich die Einzelheiten, die auf unterhaltsame Art und Weise das Bierbrauen erklärten. Daneben hat Julia Freidank die Zeitgeschichte und die Entstehung der Brauereien wunderbar eingebaut, was auf eine intensive Recherche hindeutet. Die Geschichte präsentiert sich in einem hohen, nie abfallenden Spannungsbogen. Alle Schauplätze sind gut beschrieben, sodass man sich wunderbar mitnehmen lassen und das München der damaligen Zeit kennenlernen kann. Ich habe das Buch sehr genossen, freue mich auf den zweiten Band und natürlich bekommt es von mir eine ausdrückliche Leseempfehlung. Heidelinde von „friederickes bücherblog“

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