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Die Heilerin des Nordens

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9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

79875

Erscheinungsdatum

01.11.2025

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

9060 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783644021365

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

79875

Erscheinungsdatum

01.11.2025

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

9060 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783644021365

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  • Bewertung

    5/5

    28.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Lesehighlight

    «Du hat die Gabe. Und du wirst mächtig sein. Gehe sorgsam mit dieser Macht um. Setze sie immer nur für einen guten Zweck ein. Hast du das verstanden? Missbrauche niemals deine Trommel» - aus Heilerin des Nordens – Dieses Buch zeigt wie die Jahrhunderte alten Traditionen der Sami, das Leben mit und in der Natur, ihre schamanische Heilkunst und ihr Kräuterwissen durch christliche Missionare in Frage gestellt und teilweise zerstört wurden. Wie Samen durch Manipulation, Unterdrückung und Machtlosigkeit und damit gegen ihren Willen zum christlichen Glauben gedrängt worden sind. Längst nicht alle haben sich dem neuen Glauben angeschlossen, aber dennoch genug um die friedliebenden Samen gegeneinander aufzubringen. Miija, der jungen samischen Schamanin gelingt es, ihr altes schamanisches Wissen zu nutzen und dennoch offen für Neues, für die Wissenschaft zu sein, die ihr ein Arzt aus dem Süden Norwegens näherbringt. Für sie gibt es nicht nur schwarz und weiß, Schamanismus und Wissenschaft, sie erkennt, dass beides zusammen neue Möglichkeiten zu heilen bietet und dass Traditionen nicht nur da sind um sie weiterzuführen, sondern manchmal auch, um sie zu brechen. Dieses Buch ist ganz still und leise zu einem ersten Highlight in diesem Jahr für mich geworden. Für mich hat alles gepasst, der Schreibstil ist sehr fesselnd und die ganzen Themen sehr gut recherchiert. Die Geschichte wird zu keiner Zeit langweilig, alles ist sehr bildlich und lebendig beschrieben (auch eine Obduktion) und Miija fand ich sehr authentisch und sympathisch. Die Nöte und Ängste, die Probleme aber auch der Zusammenhalt und die Dynamik einer Siida – einer samischen Dorfgemeinschaft – ist glaubwürdig und echt beschrieben. Ich mochte das Buch von der ersten bis zur letzten Seite sehr gerne und über einen zweiten Band würde ich mich sehr freuen, mir scheint die Geschichte von Miija und ihrem norwegischen Arzt noch nicht zu Ende erzählt.

  • Bewertung

    aus Oranienburg

    5/5

    20.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    historischer Roman, der starke Emotionen weckt

    Dieser historische Roman entführt die Leser in den Polarkreis. Hier leben die Samen, in Einklang mit der Natur und den Jahreszeiten. Es ist ein karges Leben, das jahrein und jahraus immer die gleichen Wege und Pfade geht. Hier lebt die Familie Krysi in engem Familienverband. Miija ist noch sehr jung als sie und ihre Familie erkennen, dass sie die Kräfte einer Heilerin, einer Schamanin in sich hat. Ihre Mutter, selbst Schamanin, ist sich sicher, dass Miijas Fähigkeiten weit über ihre eigenen hinausgehen. Ich fand es sehr interessant, wie die Autorin das Miteinander zwischen Menschen, Tier und Natur wie auch die Traditionen der Samen beschrieben hat. Auch ganz menschliche Gefühle innerhalb der Dorfgemeinschaft und Fehlverhalten Einzelner fließen in die Handlung mit ein, lassen ein lebendiges Bild des Lebens der Samen im 19. Jahrhundert entstehen. Mich hat es sehr berührt, mit wie wenig diese Menschen auskommen. Aber besonders habe ich Miija bewundert wegen ihrer Großzügigkeit und ihrer Spendenbereitschaft gegenüber allen, denen es noch schlechter geht. Immer wieder wir Miija bewusst, dass ihr Einsatz für andere aber auch eines mit sich bringt – Einsamkeit. Gleichzeitig erkennt diese junge Frau aber auch, wie ungerecht es ist, dass ihre Kinder keine Bildung erhalten, die Samen keine Steinhäuser bauen dürfen, als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Sie ist nicht die Einzige, die diese Missstände erkennt, aus denen mit Eintreffen eines Missionars im Winterquartier blanker Hass und Gewalt entsteht. Es hat mich alles macht ganz wunderbar unterhalten, so dass ich gerne 5 Lese-Sterne gebe.

  • Jürg K.

    5/5

    18.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eintauchen in die Welt der Samen

    Miija wächst als Tochter einer Schamanin in der rauen Wildnis des Nordens auf. Schon als junges Mädchen zeigt sie eine aussergewöhnliche Gabe, auf die Stimmen der Natur zu achten. In diesem Roman wird man als Leser in die raue Welt Lapplands des 19. Jahrhunderts entführt. Spannend wird das Schicksal einer jungen Frau zwischen Tradition und Wandel erzählt. Zwischen den alten Glaubenswelten der Sámi und dem Einbruch des Christentums sowie moderner Heilmethoden gerät Miija in einen existenziellen Zwiespalt. Neben spirituellen und gesellschaftlichen Konflikten prägt auch eine Begegnung mit einem Mann ihr Leben entscheidend. Der Roman lebt von der Spannung zwischen Tradition und Moderne. Für mich ein eindringlicher Roman über Identität, Tradition und Wandel, der nicht nur eine persönliche Geschichte erzählt, sondern auch ein Stück Kulturgeschichte der Sámi sichtbar macht. Das Lesen ist interessant und spannend zugleich. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für dieses Buch.

  • ClaraVeritas

    5/5

    11.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman, der die Welt der Sami lebendig macht und tief berührt

    Ines Thorn entführt mit „Die Heilerin des Nordens“ in eine faszinierende und oft vergessene Welt: die der Sami im 19. Jahrhundert – jenes indigenen Volkes im hohen Norden, dessen Lebensweise, Spiritualität und Sprache durch Kolonialisierung und Christianisierung unterdrückt wurden. Im Mittelpunkt steht Miija, eine junge Schamanin. Wir begleiten sie von ihrer Kindheit an – durch Zeiten des Lernens, Suchens, Liebens und Verlierens – bis sie Schritt für Schritt in ihre volle Kraft kommt: als Heilerin, die Brücken schlägt zwischen Wissen und Glauben, zwischen alten Traditionen und einer neuen Zeit. Mich hat dieser Roman tief bewegt. Er zeigt mit großer Einfühlsamkeit, wie Unterdrückung beginnt – und wie viel Mut es braucht, Bewusstsein und Wandel zuzulassen. Besonders eindrucksvoll fand ich, wie unmittelbar man in die Welt der Sami eintaucht. Die Beschreibungen ihrer Lebensweise, Rituale und Naturverbundenheit sind so lebendig, dass man fast den Schnee unter den Füßen spürt und das Feuer in der Kote riecht. Ich wusste vorher gar nicht so viel über die Geschichte der Sami und habe beim Lesen oft gedacht, wie sehr sich diese Themen bis heute fortsetzen – wenn man sieht, wie bedroht ihr Lebensraum noch immer ist: durch Rohstoffabbau, Staudämme und Klimawandel. Besonders schön fand ich, wie Ines Thorn den Bogen zwischen der alten, spirituellen Welt und dem aufkommenden neuen Wissen spannt und zeigt, dass sich beides nicht ausschließen muss, sondern gegenseitig bereichern kann. Fazit: Ein kraftvoller Roman über Erwachen, Selbstfindung und den Mut, zwischen zwei Welten den eigenen Weg zu gehen. Ein Stück Geschichte, das berührt, bildet und lange nachhallt.

  • sommerlese

    4/5

    26.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Sámi zwischen Tradition und Moderne

    Im Rowohlt Verlag erscheint der historische Roman Die Heilerin des Nordens von Ines Thorn. 1833 im Norden Norwegens: Ines Thorns historischer Roman spielt in den eisigen Weiten Lapplands bei den Samen im 19. Jahrhundert. In dieser kargen Natur ziehen die Familien mit ihren Rentierherden umher und trotzen den Jahreszeiten. Es ist ein karges Leben, das jahrein und jahraus immer die gleichen Wege und Pfade geht. Miija Krysis Mutter Schamanin und früh zeigt sich, dass auch Miija diese außergewöhnliche Gabe besitzt und in die Fußstapfen treten wird. Doch die Zeiten ändern sich und die traditionelle Welt der Sámi wird in Frage gestellt, denn die Norweger wollen ihren christlichen Glauben durchsetzen und moderne Methoden der Heilkunst stehen den schamanischen Methoden gegenüber. Ines Thorn versetzt uns in eine andere Zeit, sie stellt uns die junge Miija und ihre Familie vor und lässt uns am Leben der Sámi inmitten der kargen Natur teilhaben. Das bescheidene Zusammenleben zwischen Mensch, Tier und Natur war geprägt von gegenseitiger Achtsamkeit, von Einfachheit und vom Zusammenhalt innerhalb der Familienverbände. Denn bedingt durch die Naturgewalten und Widrigkeiten dieser Einöde war man aufeinander angewiesen. Miija findet ihr persönliches Krafttier, sie übernimmt das Amt einer Schamanin und wird geachtet, sie verliebt sich in Morte, doch als Schamanin bleibt sie einsam. Mit der Ankunft der Norweger in diesem Landstrich ändern sich die Zeiten für die angestammten Sámi, denn die Norweger wollen den Samen ihre Völkerrechte abnehmen und ihnen verbieten, ihre eigene Sprache zu sprechen. So wird es für Miija besonders schwierig, zwischen den Völkern zu vermitteln und sich für ihre Landsleute einzusetzen. Sie erkennt, was den Sámi fehlt und zusteht und fordert für sie Bildung, den Bau von festen Häusern aus Stein und die Anerkennung als Volksstamm. Ein Missionar stellt sich ihren Forderungen entgegen und daraus resultieren Probleme wie Gewalt und gegenseitiger Hass. Dieser Roman öffnet uns die Augen für das Vorgehen der Norweger, die den Sámi ihre Rechte nahmen und sich ihr Land für ihre Zwecke aneigneten. Ein interessanter und unterhaltsamer Einblick über das Wirken einer Schamanin und in die Gewohnheiten und Lebensumstände der Sámi.

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