Produktbild: Der Beweis meiner Unschuld

Der Beweis meiner Unschuld

Aus der Reihe Transfer Bibliothek
5

28,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2025

Herausgeber

Cathrine Hornung

Verlag

Folio

Seitenzahl

409

Maße (L/B/H)

21,4/14,4/4,2 cm

Gewicht

385 g

Farbe

Graublau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Proof of my Innocence

Übersetzt von

Cathrine Hornung

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85256-918-5

Beschreibung

Rezension

„Ein brillanter, schräger, satirischer Roman – augenzwinkernd lustig und äußerst gewieft.“ William Boyd

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2025

Herausgeber

Cathrine Hornung

Verlag

Folio

Seitenzahl

409

Maße (L/B/H)

21,4/14,4/4,2 cm

Gewicht

385 g

Farbe

Graublau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Proof of my Innocence

Übersetzt von

Cathrine Hornung

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85256-918-5

Herstelleradresse

Folio Verlagsges. Mbh
Pfarrhofstraße 2d
39100 Bozen / Italien
IT

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  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    19.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Britischer Chonist

    Für mich ist Jonathan Coe ein herausragender Chronist der politischen Lage in Großbritannien. Hochaktuell befasst er sich mit der Geschichte der Rechtskonservativen und deren unaufhaltsamem Aufstieg seit den 80ern. Wie das Unsagbare langsam normal wird können wir auch in Deutschland und anderswo beobachten. Wie die Spaltung der Gesellschaft vorangetrieben wird durch rechte Denkfabriken beschreibt er klar und spannend. Während Liz Truss Prime Ministerin wird und wieder zurücktritt, R. Sunak übernimmt, die Queen verstirbt, verfolgen die Vordenker unaufhaltsam ihre Ziele, wie den Brexit oder die Reform des Gesundheitswesens. Mit Christopher hat diese Clique jedoch einen Widersacher, der in seinem Blog über die Machenschaften aufklärt. Er veröffentlicht ihre geheimen Pläne und macht sich Feinde, wird schließlich ermordet. Die Aufklärung seiner Ermordung führen dann seine Adoptivtochter und eine Freundin über England nach Monaco und schließlich nach Venedig. Mir haben die Protagonisten mit ihren Schrullen und Eigenheiten gut gefallen und auch sein Spiel mit unterschiedlichen Genres finde ich gelungen. Ich hatte großen Spaß an seiner Satire und dem typisch britischen, trockenen Humor, auch wenn die allzu realistische und hochaktuelle Darstellung der Rechten und das bereits in vielen Ländern zu beobachtende Erreichen ihrer Ziele beängstigend ist. Das Cover dazu gefällt mir sehr gut.

  • rallewu

    aus Niedersachsen

    4/5

    03.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnlich, aber sehr eindrucksvoll und voller politischer Energie

    Ich kannte den Autoren Jonathan Coe vor der Lektüre dieses Buches tatsächlich noch gar nicht, aber er hat sich für mich durch "Der Beweis meiner Unschuld" praktisch aus dem Stehgreif als Experte für die politischen Denkweisen in Großbritannien, sei es der Konservativen oder sei es der Linken, bewiesen und etabliert. Das Buch ist eine Mischung aus Krimi, politischer Bestandaufnahme und Analyse der Folgen von meist doch recht extremen politischen Ansichten - in Taten und Gedanken. Coe entwickelt eine vielschichtige Story, die den Leser so manches Mal auf die falsche Spur führt. Erst ganz am Ende wird klar, wohin die Reise tatsächlich geht - und doch bleibt eigentlich auch am Schluss noch jede Menge Raum für Spekulationen. Ein toller, sprachlich ausgereiften Roman/Krimi, der viele Klischees über die Briten bedient, aber damit wahrscheinlich oftmals auch ins Schwarze trifft. Die Lektüre macht Spaß und zieht den Leser mit der Zeit immer tiefer in den Sog einer ausgefeilten Geschichte.

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    2/5

    04.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr trocken und langweilig

    In diesem Buch geht es um politische Machenschaften und Intrigen in England und um einen Mord. Chris, der einzige, der hinter die politischen Machenschaften seiner ehemaligen Kommilitonen zu schauen scheint, wird ermordert. Seine Stieftochter und die Tochter einer früheren Freundin machen sich zusammen mit einer taffen Polizistin auf, den Fall zu lösen. Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Es liegt vielleicht auch daran, dass ich von britischer Politik nicht so viel Ahnung habe, aber in erster Linie störte es mich, dass beim Lesen keinerlei Spannung aufkam. Alles zog sich ewig in die Länge - ich war immer wieder versucht, Seiten zu überspringen oder nur zu überfliegen, hatte aber den Eindruck, dadurch würde ich zu viele Hintergrundinformationen verpassen. Doch auch mit diesen Informationen war mir die ganze Story zu trocken geschrieben. Ich war froh, als ich es beendet hatte. Ein Buch, bei dem ich sicherlich ganz schnell vergessen werde, um was es eigentlich ging.

  • wiechmann8052

    aus Belm

    2/5

    31.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alte Verbindungen

    Sind es alte Seilschaften oder Feindschaften, sind es freundschaftliche Beziehungen oder beendete Liebesbeziehungen. Ist es eine Intrige oder ist es ein Putschversuch. Alle Möglichkeiten bestehen in diesem Roman und ich konnte als Leser keine ausschließen. Klar, das Leben ist ein buntes Kaleidoskop egal aus welchem Blickwinkel oder nach dem Schütteln man es betrachtet, es gibt immer wieder neue Facetten.. Mal klar zu erkennen, mal diffus, mal finde ich es schön, mal ist es in meinen Augen so hässlich da will ich nichts von sehen. Diesen Eindruck vermittelte mir das Buch. Es war zuviel und zu ungenau. Ich konnte mich nicht darauf einlassen, ich mochte die Personen nicht. Vor allem die junge Phil in ihrer Antriebslosikeit ging mir auf die Nerven. Wenn sie nicht weiß was sie will, ist das ihr eigenes Problem, da muss sie sich eben ausprobieren und nicht anderen die Schuld geben. Ähnlich verhielten sich andere Figuren, es wareneh immer die anderen. Das Thema, die Fragen an die Gesellschaft war spannend aber doch langatmig erzählt. Humor konnte ich für mich nicht erkennen. Die Geschichte grenzte durch die vielen Informationen die aus der ehemals realen Politik genommen wurden eher einem Sachbuch.

  • Elvira P.

    aus Goch

    1/5

    30.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Wirr, ausschweifend, kein roter Faden erkennbar

    Die junge Phyl lebt noch bei ihren Eltern. Diese werden von einem ehemaligen Kommilitone ihrer Mutter besucht. Der Journalist Christopher beeindruckt Phyl mit seinem politischen „Durchblick“. Er will einen politischen Zirkel, der die Regierung in rechtsextreme Richtung drängen will, entlarven. Zu Recherchezwecken nimmt er an einen Kongress in einem alten Herrenhaus teil. Dort tagt diese Gruppierung hinter verschlossenen Türen. Als Christopher seine Triumpf Karte gegen einen alten Kommilitone, der diesem Zirkel angehört, aufdeckt, liegt er am nächsten Morgen ermordet in seinem Zimmer. So weit so gut, bis zu diesem Punkt kann man mit gutem Willen noch einen Handlungsverlauf erkennen, aber dann wird das Leben eines Autors, der nach seinem Tod der rechten Szene zugeordnet wird, ausführlich beschrieben und von Experten kommentiert. Anschließend folgt das umfangreiche Tagebuch eines anderen Kommilitonen, der die gemeinsame Studienzeit und die Charaktere einzelner Mitstudierenden analysiert. Danach interessierten mich Mord und Tatverdächtige gar nicht mehr und ich hatte des Eindruck den Autor auch nicht mehr. Die Sprache und der anfängliche Schreibstil haben mir gefallen, der Rest absolut nicht.

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