Produktbild: Diese glühenden Sonnen

Diese glühenden Sonnen Roman | Zwischen Träumen und Wahrheit: Ein mitreißender Coming-of-Age-Roman über Freundschaft, Familie und den Aufbruch in ein neues Leben

9

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2025

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,6/13/2,3 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ces soleils ardents

Übersetzt von

Hanne Reinhardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9894110-0-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Das Buch verströmt einen Geist des Aufbruchs. (...) Man könnte sogar sagen, ein Bildungsroman von der Elfenbeinküste.« ("Deutschlandfunk")
»Ein bemerkenswerter Debütroman über das Erwachsenwerden. Ein spannender Einblick in den Alltag von Studierenden an einer staatlichen westafrikanischen Universität.« ("General-Anzeiger (Bonn)")
»Feinfühlig und tiefgründig.« ("Jeune Afrique")
»Mit großer Sensibilität erzählt Nincemon Fallé von den Frustrationen der afrikanischen Jugend und von einer komplizierten Freundschaft.«  ("Nouvel Observateur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2025

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,6/13/2,3 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ces soleils ardents

Übersetzt von

Hanne Reinhardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9894110-0-5

Herstelleradresse

Gutkind Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Eva

    5/5

    14.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Familienfehden, Willkür und Visionen

    Iro träumt von der Zukunft. Aus einem Dorf in der Elfenbeinküste zieht er in die Metropole Abidjan, er studiert Literatur, will sich mit Geschichten anfüllen, die Welt erfahren. Er träumt von Licht, von Geld, frei von Schuld und Scham zu sein. Seine Familie ist von Auseinandersetzungen, von Niedertracht und Bösartigkeit zerfressen, es klafft ein Abgrund aus Machtansprüchen und festgefahrenen Narrativen. Doch als sein als Versager belächelter Vater stirbt, kehrt er heim. Er stellt sich seiner Vergangenheit. Zart und wild, einfühlsam und hochgradig komplex entspinnt Nincemon Fallé die Geschichte eines jungen Menschen in einem Land, das ebenso auf der Suche nach dem Glück ist wie er selbst. Wer in der Elfenbeinküste geboren ist, wächst in der Überzeugung auf, am falschen Ende der Welt geboren zu sein. Ein lang gehegter Glaubenssatz. Aber Iro erkennt die Muster, erkennt, dass es mehr als eine Wahrheit gibt. Diese glühenden Sonnen erzählt eine harte, traurige und trotzdem strahlende Geschichte von Mut, der Suche nach Heimat und einer reichen Kultur in einem Land mit den unterschiedlichsten Gesichtern. Es erzählt von der himmelweiten Kluft zwischen Arm und Reich, zwischen Stadt und Land und unfassbar fokussierten jungen Menschen, die gegen alle Widerstände ihre Träume verfolgen. Auch, wenn sie so arm sind, dass sie nachts im Hörsaal schlafen. Zwischen zahlreichen Ethnien, rasantem Wachstum, patriarchalen Familienstrukturen, anarchischen Zuständen, Willkür und Gewalt. Inmitten der progressiven Dynamik eines Landes im Aufbruch scheint dennoch alles möglich. Diese glühenden Sonnen ist getragen von einer so eingängigen Sprache, dass sich die Farben, die Landschaft und die Lebenssituationen der Elfenbeinküste wie selbstverständlich entfaltet. Das Ende ist ein Märchen. Debattierbar. Dennoch eine klare Leseempfehlung. Es öffnet Horizonte.

  • helena

    aus Potsdam

    5/5

    06.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegender und tiefgründiger Roman über junge Menschen in der Elfenbeinküste

    Iro zieht nach Abidjan, um dort Literaturwissenschaft zu studieren. Ursprünglich sollte er bei seinem Onkel wohnen, doch aufgrund einer Lüge der Kinder seines Onkels wurde er hinausgeworfen. Plötzlich steht er ohne finanzielle Mittel und Unterkunft da. Während seines Studiums lernte er Thierry kennen, der ihm nun in einem kleinen Studentenzimmer Unterschlupf bietet. Gemeinsam versuchen sie, Geld zu verdienen, indem sie T-Shirts verkaufen. Iro ist sehr schüchtern und hat im Laufe seines Lebens gelernt, sich unsichtbar zu machen. Seine Beziehung zu seinem Vater ist kompliziert, geprägt von Scham, Hass, Verachtung und Liebe. Sein älterer Bruder, der nach Europa gegangen ist, hat sich seitdem nie wieder gemeldet, was Iro tief bewegt. Im Laufe der Geschichte erlebt Iro tragische Ereignisse, die ihn vor wichtige Entscheidungen stellen, die er treffen und verantworten muss. Er entscheidet sich für den Weg der Bildung und Moral. Auch Thierry steht an einem Scheideweg und muss Entscheidungen treffen, wobei er (wieder) ins kriminelle Milieu abzudriften droht. Der Roman zeigt die Herausforderungen, vor denen junge Studierende in der Elfenbeinküste im Besonderen stehen, aber auch die Probleme junger Menschen im Allgemeinen. Er stellt zentrale Fragen: Wer bin ich? Was fange ich mit meinem Leben an? Wo möchte ich hin? Welchen Beruf möchte ich ausüben? Was gibt mir Kraft, was treibt mich an? Die Entwicklungen der jungen Protagonisten sind spannend, fesselnd und sehr bewegend erzählt. Iros Gedanken und Gefühle sind gut nachvollziehbar und konnten mich persönlich berühren. Auch die Nebenfiguren sind authentisch dargestellt. Besonders interessant fand ich die Einblicke in die familiären Hintergründe von Iro und Thierry sowie die Darstellung der aktuellen Situation in der Elfenbeinküste. Der Autor kritisiert offen die sozialen Missstände in der Elfenbeinküste, wo große Unterschiede zwischen Arm und Reich herrschen. Studieren ohne finanziellen Rückhalt ist nahezu unmöglich. Zudem werden die allgegenwärtige Gewalt, die als probates Mittel der Macht und Kontrolle eingesetzt wird, sowie die patriarchalischen Strukturen, die das gesellschaftliche Leben prägen, thematisiert. Der Schreibstil ist direkt und ungeschönt, was die Lektüre manchmal schmerzhaft macht. Die Schilderungen sind traurig und melancholisch, aber auch kraftvoll und klug. Der Autor sucht nach Wahrheiten und Antworten. Seine Perspektive ist tief humanistisch geprägt, voller Hoffnung auf die Kraft von Freundschaft, Solidarität, gegenseitigem Verständnis und Vergebung. Das verleiht dem bewegenden Roman insgesamt einen optimistischen Ausklang. Der Name Iro bedeutet „Sonne“ und dieses Leitmotiv taucht in verschiedenen Facetten im Roman auf. Die Struktur des Romans hätte ich mir insgesamt etwas runder gewünscht und gegen Ende empfand ich einen bestimmten Zufall als zu konstruiert. Dennoch schmälert das keineswegs den insgesamt sehr positiven Eindruck, den der tiefgründige Debütroman bei mir hinterlassen hat. Ich bin sehr gespannt auf weitere Werke! Ich kann das Buch besonders Menschen empfehlen, die sich für die Elfenbeinküste sowie für die Lebenswege und Entscheidungen junger Erwachsener interessieren. Außerdem ist er sehr gut geeignet für junge Lesende die sich in genau dieser Lebensphase befinden.

  • helena

    5/5

    06.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegender und tiefgründiger…

    Bewegender und tiefgründiger Roman über junge Menschen in der Elfenbeinküste Iro zieht nach Abidjan, um dort Literaturwissenschaft zu studieren. Ursprünglich sollte er bei seinem Onkel wohnen, doch aufgrund einer Lüge der Kinder seines Onkels wurde er hinausgeworfen. Plötzlich steht er ohne finanzielle Mittel und Unterkunft da. Während seines Studiums lernte er Thierry kennen, der ihm nun in einem kleinen Studentenzimmer Unterschlupf bietet. Gemeinsam versuchen sie, Geld zu verdienen, indem sie T-Shirts verkaufen. Iro ist sehr schüchtern und hat im Laufe seines Lebens gelernt, sich unsichtbar zu machen. Seine Beziehung zu seinem Vater ist kompliziert, geprägt von Scham, Hass, Verachtung und Liebe. Sein älterer Bruder, der nach Europa gegangen ist, hat sich seitdem nie wieder gemeldet, was Iro tief bewegt. Im Laufe der Geschichte erlebt Iro tragische Ereignisse, die ihn vor wichtige Entscheidungen stellen, die er treffen und verantworten muss. Er entscheidet sich für den Weg der Bildung und Moral. Auch Thierry steht an einem Scheideweg und muss Entscheidungen treffen, wobei er (wieder) ins kriminelle Milieu abzudriften droht. Der Roman zeigt die Herausforderungen, vor denen junge Studierende in der Elfenbeinküste im Besonderen stehen, aber auch die Probleme junger Menschen im Allgemeinen. Er stellt zentrale Fragen: Wer bin ich? Was fange ich mit meinem Leben an? Wo möchte ich hin? Welchen Beruf möchte ich ausüben? Was gibt mir Kraft, was treibt mich an? Die Entwicklungen der jungen Protagonisten sind spannend, fesselnd und sehr bewegend erzählt. Iros Gedanken und Gefühle sind gut nachvollziehbar und konnten mich persönlich berühren. Auch die Nebenfiguren sind authentisch dargestellt. Besonders interessant fand ich die Einblicke in die familiären Hintergründe von Iro und Thierry sowie die Darstellung der aktuellen Situation in der Elfenbeinküste. Der Autor kritisiert offen die sozialen Missstände in der Elfenbeinküste, wo große Unterschiede zwischen Arm und Reich herrschen. Studieren ohne finanziellen Rückhalt ist nahezu unmöglich. Zudem werden die allgegenwärtige Gewalt, die als probates Mittel der Macht und Kontrolle eingesetzt wird, sowie die patriarchalischen Strukturen, die das gesellschaftliche Leben prägen, thematisiert. Der Schreibstil ist direkt und ungeschönt, was die Lektüre manchmal schmerzhaft macht. Die Schilderungen sind traurig und melancholisch, aber auch kraftvoll und klug. Der Autor sucht nach Wahrheiten und Antworten. Seine Perspektive ist tief humanistisch geprägt, voller Hoffnung auf die Kraft von Freundschaft, Solidarität, gegenseitigem Verständnis und Vergebung. Das verleiht dem bewegenden Roman insgesamt einen optimistischen Ausklang. Der Name Iro bedeutet „Sonne“ und dieses Leitmotiv taucht in verschiedenen Facetten im Roman auf. Die Struktur des Romans hätte ich mir insgesamt etwas runder gewünscht und gegen Ende empfand ich einen bestimmten Zufall als zu konstruiert. Dennoch schmälert das keineswegs den insgesamt sehr positiven Eindruck, den der tiefgründige Debütroman bei mir hinterlassen hat. Ich bin sehr gespannt auf weitere Werke! Ich kann das Buch besonders Menschen empfehlen, die sich für die Elfenbeinküste sowie für die Lebenswege und Entscheidungen junger Erwachsener interessieren. Außerdem ist er sehr gut geeignet für junge Lesende die sich in genau dieser Lebensphase befinden.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    26.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zauberhafte Lektüre

    Ein poetischer, unglaublich schöner Roman über einen Jungen in Afrika, der vom Dorf in die Stadt zieht, um sein Glück zu finden. Die Kapitel sind geordnet nach Begegnungen mit einzelnen Menschen, die zugleich seine Lebensstationen markieren. Ich habe viel auch über das Leben in einer afrikanischen Stadt gelernt. Eine großartige Lektüre.

  • Bewertung

    aus Köln

    4/5

    02.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Authentischer Coming-of-Age Roman aus Westafrika

    Die Côte d´Ivoire, in Deutschland oft auch noch Elfenbeinküste genannt, ist literarisch gesehen noch ein weitgehend weißer Fleck auf der Landkarte. Ungefähr 40 % der Einwohner (mehr Frauen als Männer) sind Analphabeten und entsprechend selten erscheinen Bücher aus diesem Land in deutscher Übersetzung. Dies ist eine solche Ausnahme. Der Autor ist noch jung, erst 23, und schreibt derzeit in Berlin-Wannsee mithilfe eines Stipendiums seinen zweiten Roman. Leider ist so zu erwarten, dass der neue Roman eventuell weniger authentisch ausfällt als dieses Debüt, das uns mitten hineinwirft in das Leben im heißen, hektischen und patriarchalischen Abidjan. Hierher kommt Iro vom Land um Literaturwissenschaften zu studieren. Er will erfolgreich sein und damit wohl den schlechten Ruf seines Vaters als "Versager" wiedergutmachen (wobei das so nicht erklärt wird - reine Interpretation). Doch seine hochfliegenden Träume verfliegen schnell: Er verliert seine Unterkunft und muss, wie viele andere Studenten auch, die Nächte im Hörsaal verbringen. Gerettet wird er aus dieser Situation von Thierry, dem zweiten Protagonisten in diesem Roman. Dieser hat ein Zimmer im Studentenwohnheim, das er dann mit Iro und zweitweise weiteren zwei Personen teilt. Den Lebensunterhalt bestreiten die Freunde mit dem Verkauf von gebrauchten T-Shirts. Doch sind sie wirklich Freunde? Über ihre Probleme und ihre Herkunft schweigen sie weitgehend, was zu einigen Missverständnissen und Problemen führt. Die familiären Hintergründe sind teilweise auch recht schwierig, wobei es mir als Europäerin schwerfiel, alles richtig zu verstehen. So wie auch manche Handlungen. Ich habe mich oft gefragt: "Wieso macht er das jetzt?", "Warum wird jetzt nicht mehr in die Tiefe gegangen? und "Wo ist der genannte ivorischen Humor?". Ich habe das Buch in einem Leseclub besprochen und wir hatten fast alle diese Probleme mit Tiefe und Verständnis und vielen fehlte etwas. Aber irgendwie fanden wir auch, dass der Roman so doch ein wahrscheinlich sehr authentisches Bild einer Jugend an der Côte d´Ivoire zeigt. Und irgendwann finden Iro und Thierry auch ihren Weg (Coming-of-Age eben). Wobei das Ende mir persönlich ein wenig zu kitschig war und es dann auch ein paar Zufälle zu viel waren.... Aber egal: Trotzdem eine Empfehlung für einen wirklich einmal etwas anderen "Coming-of-Age-Roman".

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (9)

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